Burgdorf und Uetze erhalten Fördergelder aus DigitalPakt Schule

HANNOVER. Kultusminister Grant Hendrik Tonne hat am (heutigen) Montag Bewilligungsbescheide aus dem DigitalPakt Schule in Höhe von 310.000 Euro an die Stadt Burgdorf übergeben. Die Mittel erhält der Schulträger für drei Schulen: 250.000 Euro gehen an das Gymnasium Burgdorf, die örtliche Realschule sowie die Grund- und Hauptschule Burgdorf erhalten jeweils 30.000 Euro. Das digitale Netzwerk und die Versorgung der Klassenräume und Arbeitsbereiche mit LAN/WLAN sollen an dem Gymnasium und der Realschule vorangetrieben werden. An der Grund- und Hauptschule Burgdorf steht der Ausbau des WLAN-Netzwerks im Fokus.

Niedersachsens Kultusminister Tonne: „Das Engagement der Schulträger und der Schulen ist die Basis, damit wir beim Ausbau der digitalen Infrastruktur gut vorankommen. In diesem Sinne bedanke ich mich bei der Stadtverwaltung und bei den Burgdorfer Schulen. Es zeigt sich derzeit, wie wichtig es ist, die Möglichkeiten des digitalen Lernens weiter zu verbessern.“

Auch die Gemeinde Uetze erhielt heute aus den Händen des Kultusministers  Bewilligungsbescheide in Höhe von rund 128.000 Euro aus dem DigitalPakt Schule: Jeweils 25.000 Euro zur Anschaffung von Klassensätzen an mobilen Endgeräten stehen damit für die Grundschule am Storchennest, die Grundschule Uetze (mit der Außenstelle Eltze), das Gymnasium unter den Eichen Uetze, die IGS Uetze sowie die Löwenzahnschule Dollbergen zur Verfügung. Zur Anschaffung eines Beamers mit Mediensteuerung an der Löwenzahnschule erhielt die Gemeinde zudem einen Bescheid über 2.900 Euro.

Kultusminister Tonne bedankte sich bei Schulträger und Schulen der Gemeinde Uetze und betonte: „Digitale Medien gehören längst zum Alltag von Schülerinnen und Schülern, und das bereits in der Grundschule. Alle, die für die Bildung der Kinder und Jugendlichen Verantwortung tragen, müssen sich daher hinter das Thema Medienbildung klemmen. Ich freue mich, dass diese Aufgabe hier so verantwortungsvoll wahrgenommen wird.“

Über den DigitalPakt Schule erhält das Land Niedersachsen 470 Millionen Euro vom Bund. Hinzu kommt eine Aufstockung durch das Land um rund 52 Millionen Euro. Damit stehen über 522 Millionen Euro für die Verbesserung der IT-Bildungsinfrastruktur an Niedersachsens Schulen bis 2024 zur Verfügung. Antragsberechtigt für die Mittel aus dem DigitalPakt Schule sind sowohl Träger von kommunalen öffentlichen allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen als auch finanzhilfeberechtigte Träger von privaten allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen sowie Träger von Schulen, die den Vorschriften des Pflegeberufe-Gesetzes und der Pflegeberufe-Ausbildungsfinanzierungsverordnung unterliegen. Das bewilligte Fördervolumen liegt derzeit in Niedersachsen bei insgesamt rund 26 Millionen Euro.

Zusätzlich erhält Niedersachsen zeitnah 47 Millionen Euro für die Anschaffung von schulgebundenen mobilen Endgeräten für Schülerinnen und Schüler, die sich kein Tablet, Notebook oder Laptop leisten können. Das Geld kommt aus einem Sofortausstattungsprogramm der Bundesregierung, das aufgrund der Corona-Pandemie aufgelegt wurde. Die genauen Modalitäten werden derzeit landesweit abgestimmt.