Polizeimeldungen vom 30. August 2020 in der Region Hannover

HANNOVER (ots). Polizeimeldungen für den 30. August 2020 aus dem Bereich der Region Hannover und Landeshauptstadt

Wunstorf: Verkehrsunfall mit einem schwer verletzten Krad-Fahrer – Polizei sucht Zeugen!

Am Samstag, 29.08.2020, ist es auf der Wunstorfer Straße in Luthe (Wunstorf) zu einem Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Pkw und eines Motorrads gekommen. Dabei ist der 42 Jahre alte Kradfahrer schwer verletzt worden.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war der 42 Jahre alte Mann aus Wunstorf mit seiner Suzuki gegen 12:00 Uhr aus Richtung Kolenfeld kommend an der Wunstorfer Straße (L392) unterwegs. Zeitgleich fuhr die 38-Jährige aus Neustadt am Rübenberge mit ihrem Pkw der Marke VW Polo die Adolf-Oesterheld-Straße entlang und wollte nach links in den fließenden Verkehr der Wunstorfer Straße einbiegen. Dabei übersah sie den vorfahrtsberechtigten Motorradfahrer. Infolgedessen kam es zum Zusammenstoß zwischen den beiden Verkehrsteilnehmern. Der Kradfahrer stürzte und zog sich schwere Verletzungen zu. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.

Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie für die Unfallaufnahme war die Wunstorfer Straße bis 14:15 Uhr in Richtung Wunstorf gesperrt. Der Gesamtschaden an beiden Fahrzeugen beläuft sich auf circa 20.000 Euro.

Der Verkehrsunfalldienst Hannover hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können. Sie werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Rufnummer 0511-109 1888 zu melden.

Lebensgefährliche Stichverletzungen: Polizei ermittelt wegen einer versuchten Tötung gegen 28-Jährigen

Der Kriminaldauerdienst Hannover hat die Ermittlungen wegen einer versuchten Tötung aufgenommen. Ein 28-Jähriger steht im Verdacht, einem 30 Jahre alten Mann am Samstag, 29.08.2020, lebensgefährliche Stichverletzungen zugefügt zu haben.

Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler kam es gegen 01:15 Uhr an der Straße Kattenbrookstrift im hannoverschen Stadtteil Bemerode zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen 20 bis 30 Personen. Aus bislang ungeklärtem Motiv stach der mutmaßliche Täter mittels eines Messers auf den 30-jährigen Hannoveraner ein und fügte ihm lebensgefährliche Verletzungen im Rücken zu.

Mehrere Zeugen alarmierten die Polizei. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte flüchteten die Personen, der Verletzte blieb am Boden liegend zurück. Er konnte jedoch noch Hinweise auf den mutmaßlichen Täter geben. Dieser wurde dann im Nahbereich festgenommen. Die mutmaßliche Tatwaffe wurde infolge einer Absuche des Nahbereiches aufgefunden und beschlagnahmt.

Der 30-Jährige musste notoperiert werden, aktuell besteht keine Lebensgefahr mehr.

Heute im Laufe des Tages (30.08.2020) wird entschieden, ob der 28-Jährige wegen dringenden Tatverdachts in Untersuchungshaft kommt. In Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft Hannover wird derzeit von einem versuchten Tötungsdelikt ausgegangen.

Hannover-Vahrenheide: Polizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdeliktes gegen drei Unbekannte – Wer kann Hinweise geben?

Am Sonntag, 30.08.2020, haben drei bislang unbekannte Täter an der Thüringer Straße (Hannover-Vahrenheide) einen 32-Jährigen überfallartig angegriffen, geschlagen und mit Füßen gegen seinen Kopf getreten. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen um Hinweise.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes Hannover war der 32 Jahre alte Hannoveraner gegen 04:35 Uhr an der Straße Alter Flughafen/Fliegerstraße in Richtung Thüringer Straße unterwegs. In Höhe eines Spielplatzes griffen drei bislang unbekannte Täter den Familienvater an, schlugen auf ihn ein und traktierten ihn mit Fußtritten. Der 32-Jährige konnte sich zunächst befreien und zur Thüringer Straße flüchten. Kurze Zeit später wurde er erneut von den Schlägern angegriffen, zu Boden gebracht und getreten. Anschließend flüchteten die mutmaßlichen Täter unerkannt in eine unbekannte Richtung. Eine Zeugin hörte laute Schreie und alarmierte umgehend die Polizei. Die Einsatzkräfte leiteten umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein, die jedoch ohne Erfolg verliefen. Der Verletze wurde von dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Eine Lebensgefahr besteht aktuell nicht.

Der Kriminaldauerdienst hat die Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes aufgenommen. Aktuell liegt den Polizeibeamten nur eine vage Täterbeschreibung vor. Die Gesuchten werden von dem Geschädigten auf circa 20 Jahre geschätzt. Zwei mutmaßliche Täter sollen nach Angaben des Verletzten ein südländisches Erscheinungsbild haben. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu den mutmaßlichen Tätern machen können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.