infa 2020 schließt ihre Tore Die infa 2020 war in Anbetracht der Corona-Pandemie erfolgreich und ein wichtiges Signal für die Messewirtschaft

HANNOVER (PM). „Es war sehr wichtig und genau richtig, die infa durchzuführen. Meine Kollegen und ich sind total happy. Es tat so gut, wieder auf einer Messe zu sein. Dass wir nicht das Geschäft vom letzten Jahr machen würden, wussten wir ja vorher. Aber wir sind zufrieden und glücklich. Am liebsten würde ich direkt am Montag weiter zur nächsten Messe fahren. Denn wenn man sieht, wie die infa das gemacht hat, dann gibt es keinen Grund, warum man so eine Veranstaltung nicht besuchen sollte.“

Das Fazit von Aussteller Uwe Lehmann, Vertriebsleiter Messen bei WOLL Pfannen aus Saarbrücken, fasst das Ergebnis der diesjährigen infa – Special Edition treffend zusammen. Die infa 2020 war in Anbetracht der Corona-Pandemie erfolgreich und ein wichtiges Signal für die Messewirtschaft. Insgesamt kamen 45.000 Besucher in neun Tagen auf das Messegelände – für die Veranstalter ein zufriedenstellendes Ergebnis, das aufgrund der steigenden Corona-Infektionsrate keine Selbstverständlichkeit war.

Carola Schwennsen, Geschäftsführerin bei Fachausstellungen Heckmann: „Es ist wirklich erstaunlich, wie viele Menschen sich trotz der vielen schlechten Nachrichten auf den Weg zu uns gemacht haben. Wir hatten viele Hürden, die wir gemeistert haben. Und das haben uns die Besucher und Aussteller gedankt.“

Ausschlaggebend für die Durchführung der infa war ein umfassendes Sicherheits- und Hygienekonzept. Dieses sah unter anderem breitere Gänge, Maskenpflicht auf dem gesamten Gelände und Registrierung jedes einzelnen Besuchers und Ausstellers vor. Außerdem waren nur 500 Aussteller statt 1500 dabei und die einzelnen Themenwelten wurden in größere Hallen verlegt, um den nötigen Abstand zu gewährleisten. Darüber hinaus wurde unter freiem Himmel beim „Rendezvous im Messepark“ ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm und Gastronomie vor den Hallen geboten.

Carola Schwennsen: „Wir haben sehr viel Wertschätzung von Ausstellern und Besuchern bekommen. Messen in Zeiten wie diesen sind keine Selbstverständlichkeit. Aber wir haben gezeigt, dass es möglich ist. Unser Hygienekonzept hat sehr gut funktioniert. Und die Besucher haben das ganz toll mitgemacht und es herrschte eine äußerst entspannte, friedliche und positive Stimmung auf dem Gelände.“

Vergleiche mit der infa aus der Vergangenheit könne und wolle man in diesem Jahr nicht ziehen, so Schwennsen. Das sei von vorneherein auch nicht geplant gewesen. Die infa-Chefin: „Viel wichtiger war uns die Botschaft, dass Messen funktionieren. Wir wollen Messen machen und wir können das. Anders, aber dennoch gut. Es war ein Anfang. Ein Versuch, der geglückt ist, und auf den wir jetzt aufbauen können.“

Das sagen die Aussteller:

Niels Seiffert, Tischlerei Maik Othmer: Die Macher haben alles gegeben, was ging. Und es war richtig, dass wir mitgemacht haben. Die infa war sicher, und wir haben alle ein Zeichen gesetzt. Das war ein Anfang. Jetzt heißt es nach vorne schauen und weitermachen.“

Karin Fischer-Ludolph, FLOWER art, Hannover: „Absolut bemerkenswert, was die Veranstalter hier hinbekommen haben. Großes Kompliment. Natürlich war es in diesem Jahr anders als sonst. Aber meine Erwartungen wurden erfüllt. Das Ziel, das wir uns gesetzt haben, haben wir erreicht.

Thomas Bier, Jeronimo, Fehmarn: „Toll, dass die Messe stattgefunden hat. Wir sind mit der Teilnahme und der Organisation der infa-Macher sehr zufrieden. Ich gehe davon aus, dass die infa Signalwirkung auch auf andere Messen hat. Denn es hat sich gezeigt, dass Messen auch im Zeitalter von Corona möglich sind.

Hannes Schrader, Prom Dress, Heemsen: „Wir sind trotz der Umstände mit der infa zufrieden. Wir haben viele Termine direkt hier auf der Messe machen können und freuen uns schon heute auf die infa im kommenden Jahr.

Felix Lecke, Moonshine & More, Isernhagen: “Gut, dass wir dabei waren. Und dass wir zeigen konnten, dass solche Veranstaltungen nach wie vor möglich sind.“

Thorsten Schwarz, Bonsai Kultur Schwarz, Münster: „Wir sind seit über 30 Jahren auf der infa und sind auch in diesem Jahr, obwohl Corona uns böse mitgespielt hat, im Großen und Ganzen zufrieden. Wir haben gute Ergebnisse erzielt. Ich habe mich trotz der Pandemie sehr sicher gefühlt, es gab viel Platz in den Gängen, das Sicherheits- und Hygienekonzept hat gegriffen.“

Frieder Schmidt, Ullmann Wohnen Betonen, Oldenburg: „Ich bin froh, dass wir das auch in diesem Jahr gemacht haben. Es zeigt den Leuten ein Stück weit Normalität, wir haben gute Reaktionen gehabt, vor allem das zweite Wochenende war gut.

Mario Heinhold, Porta, Porta Westfalica: Wir sind mit unserem Messeauftritt zufrieden. Es war uns wichtig zu zeigen, dass wir auch in schweren Zeiten da sind.“

Das sagen die Besucher in den sozialen Medien:

Alie A.: „Wir waren heute auch da und die Leute haben die Regeln eingehalten. Ich habe mich wohler gefühlt als beim Einkaufen im Supermarkt, wo jeder drängelt. Die haben das Hygienekonzept richtig gut umgesetzt! Bei manchen Hallen musste man etwas warten, damit es nicht zu voll wurde. Hoffentlich nehmen sich andere Veranstalter daran ein Beispiel wie man eine Veranstaltung gut umsetzten kann. Dann könnten noch mehr Veranstaltungen dieser Art stattfinden.“

Nicole K.: „Liebes infa-Team, ein Lob an Euch und alle Beteiligten für den Mut und die Zeit, diese Messe unter besonderen Umständen stattfinden zu lassen. Wir haben uns sehr wohl gefühlt. Das Hygienekonzept wurde super umgesetzt. Gut fand ich auch die Lösung mit den Sitzplätzen. Hier wurde es dem Besucher doch sehr angenehm gemacht. Auch ein Lob an alle, die stets für desinfizierte Tische gesorgt haben. Unseren Respekt habt ihr…Danke!“

Wencke B.: „Klasse Hygienekonzept – da kann sich manch einer eine Scheibe von abschneiden… Super freundliches Personal und Sicherheitspersonal. Kein Gedränge / Geschubse / Geschiebe … man kann ganz entspannt durch die Hallen bummeln. Fühle mich als Hochrisikopatient sehr wohl ohne jegliche Angst vor Corona.“

Andrea L.: „Ich war am Montag mit meiner Tochter da, es war total entspannt. Kein Gedränge und unheimlich viel Platz für jeden. Wir konnten noch nie so ausgiebig an jedem Stand schauen. Ein Lob auf das Konzept! Auch wenn weniger Aussteller da waren, so war es trotzdem ein abwechslungsreicher Tag.“

Julia B.: „Ich komme seit über 12 Jahren regelmäßig zur infa. Soviel Zeit wie in diesem Jahr habe ich mir noch nie gelassen, weil das Bummeln sehr viel entspannter war als gewöhnlich. Die Veranstalter haben die Auflagen hervorragend umgesetzt und das Personal, das dafür gesorgt hat, dass sich alle an die Vorschriften halten, war sehr nett und entspannt.“

Die nächste infa findet statt vom 16. bis 24. Oktober 2021