Acetylenflasche fängt bei Schweißarbeiten Feuer Feuerwehr muss Gasflasche langwierig kühlen

LEHRTE (ots). Gegen 13:30 Uhr ist es in einem Betrieb in der Lehrter Daimlersdtrasse zu einem Unfall gekommen. Bei Arbeiten mit einem Schweißgerät hat sich die Acetylenflasche am oben gelagerten Ventil entzündet. Ausströmendes Gas brannte daraufhin mit einer ca. 20cm hohen Flamme ab.

Verletzt wurde hierbei niemand.

Die 200 Liter große Flasche wurde von zwei Trupps unter Atemschutz mittels C-Rohr aus sicherer Deckung gekühlt. Es wurde darauf geachtet, dass die Flamme nicht erlöscht. Die beiden Trupps wurden hierbei schnell durch einen fest in Stellung gebrachten Wasserwerfer ersetzt. So musste sich im Verlauf des Einsatzes niemand unnötig in den Gefahrenbereich begeben.

Eine brennende Acetylenflasche stellt eine nicht zu kalkulierende Gefahr da, da in der Flasche ein Zersetzungsprozess starten kann. Dies kann dazu führen, dass sich die Flasche von innen schnell erhitzt und unvermittelt explodiert.

Um die Flasche wurde ein Absperrbereich von 100m eingerichtet, in diesem wurden Gebäude evakuiert und die Daimler- sowie Industriestraße gesperrt. Dies betraf fünf Gebäude, da sich die Einsatzstelle in einem Gewerbegebiet befindet, waren die Auswirkungen durch die Sperrung gering.

Nach dem die Flasche entleert war, wurde das Kühlen eingestellt und die Temperatur der Flasche alle 15 Minuten kontrolliert. Hierbei konnte kein Ansteigen der Flaschentemperatur festgestellt werden. Daraufhin wurde die Flasche in ein vorbereitetes Wasserbad verbracht, in dem diese nun noch 24 Stunden verbleibt.

Der Einsatz der Feuerwehr war gegen 21:30 beendet.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Lehrte, Aligse und Steinwedel mit 52 Einsatzkräften sowie Die Messkomponente der Feuerwehr Höver, der Rettungsdienst und die Polizei.