Tagesupdate zu den Covid-19 Neuinfektionen in Niedersachsen / Region Hannover vom 27.12.2020

HANNOVER (red.). Auch wenn die Zahlen rückläufig sind und die Grafik nicht mehr so von dunklen Farben dominiert wird, ein wirklicher Rückgang ist sicherlich nicht zu verzeichnen. Über die Weihnachtsfeiertage wurden erheblich weniger Tests durchgeführt und auch die Meldung der Zahlen haben große Lücken aufzuweisen. Erst im Laufe der nächsten 2-3 Tage wird man sehen können, wie sich die Infektionszahlen über Weihnachten tatsächlich entwickelt haben.

Bestätigte und gemeldete Infektionszahlen vom 27.12.2020 für das Land Niedersachsen und die Region Hannover. Es kann zwischen den Meldungen vom Land Niedersachsen und der Region Hannover zu meldebedingt unterschiedlichen Zahlen kommen. Bedenken Sie, dass die Meldungen am Montag / Dienstag immer wegen der fehlenden Testungen am Wochenende niedriger ausfallen und somit nicht zwangsläufig auf einen Rückgang der Fallzahlen hinweisen. Die Region Hannover veröffentlicht am Wochenende und zu den Weihnachtstagen keine Fallzahlen für ihre Gemeinden.

Nachfolgend können Sie auf der Grafik sehen, in welchem Modus (Gelb = Vorwarnstufe >35 / Rot = Grenzwert >50 / Dunkelrot Grenzwert oberhalb >100 / Violett >200) ihr jeweiliger Landkreis sich aktuell befindet. 445 Neuinfektionen in Niedersachsen gegenüber dem Vortag. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Montags nicht alle Meldungen vorliegen. Die genauen Fallzahlen entnehmen Sie bitte der beigefügten Tabelle. Neu hinzugenommen wurde der Schwellwert >200 seit dem 26.11.2020

© BG-PRESS.de (Stand 27.12.2020) – Der Landkreis Wesermarsch (grau) liegt bei einer Inzidenz von 45,2

Hannover (PM). Die Meldungen vom Land Niedersachsen für den 27.12.2020

103.059 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute – Sonntag, 9 Uhr – in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) übermittelt worden. Das sind 445 Fälle mehr als noch am Vortag.

Insgesamt 1.796 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA als verstorben gemeldet. Über Details kann die zuständige Kommune Auskunft geben.

Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung 82.264 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht einem Anteil von 79,8 Prozent.

Zur Interpretation der aktuellen Fallzahlen: Erfahrungsgemäß sind die Meldezahlen nach den Wochenenden und nach Feiertagen niedriger als an den übrigen Wochentagen. Grund dafür ist, dass an Wochenenden und Feiertagen weniger getestet wird. Durch die zusätzlichen Feiertage über Weihnachten ist dieser Effekt aktuell stärker ausgeprägt. Insofern kann der aktuelle Rückgang der Meldezahlen und der 7-Tage-Inzidenz nicht als ein tatsächlich rückläufiges Infektionsgeschehen interpretiert werden.

Fallzahlen der laborbestätigten COVID-19-Fälle in Niedersachsen
Fälle Verstorbene** Genesene*** 7-Tagesinzidenz
103059 1796 82264 100,1
(+445*) (+21*) (+1149*)  

 

Landkreise, kreisfreie Städte Gesamtzahl der Fälle   Gesamt Inzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Fälle der letzten 7 Tage 7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner Gesamtzahl der Todesfälle  
Ammerland 1230   985,1 91 72,9 15  
Aurich 1409 (+10) 742,8 86 45,3 19  
Celle 1650 (+2) 921,7 107 59,8 27  
Cloppenburg 5092 (+10) 2 983,3 174 101,9 59  
Cuxhaven 1638   827,1 104 52,5 37  
Diepholz 3270 (+14) 1 506,3 205 94,4 55  
Emsland 4906 (+10) 1 500,5 270 82,6 70 (+1)
Friesland 745   754,8 69 69,9 18  
Gifhorn 1972 (+9) 1 117,1 279 158,1 21 (+4)
Goslar 951   697,8 47 34,5 32  
Göttingen 3617 (+32) 1 109,4 321 98,5 99 (+1)
Grafschaft Bentheim 2440 (+1) 1 778,9 237 172,8 56  
Hameln-Pyrmont 1554 (+8) 1 046,1 170 114,4 19  
Harburg 2834 (+15) 1 113,9 177 69,6 47 (+1)
Heidekreis 1421   1 010,1 158 112,3 29  
Helmstedt 660 (+1) 722,9 52 57,0 7  
Hildesheim 3533 (+31) 1 280,9 329 119,3 76 (+1)
Holzminden 545 (+1) 773,5 65 92,3 15  
Leer 1142 (+3) 668,8 45 26,4 12  
Lüchow-Dannenberg 306   632,1 37 76,4 8  
Lüneburg 1251 (+1) 679,4 89 48,3 24  
Nienburg (Weser) 1236 (+6) 1 018,2 160 131,8 15  
Northeim 923   697,7 62 46,9 12  
Oldenburg 2349   1 794,6 178 136,0 46  
Osnabrück 7672 (+109) 2 142,5 560 156,4 157 (+7)
Osterholz 1302 (+1) 1 142,8 72 63,2 26  
Peine 1692 (+6) 1 255,2 106 78,6 28  
Rotenburg (Wümme) 1691 (+8) 1 032,5 105 64,1 22  
Schaumburg 1793 (+5) 1 136,1 175 110,9 19  
Stade 1897   927,6 221 108,1 29  
Uelzen 486 (+1) 526,0 41 44,4 8  
Vechta 4046 (+18) 2 833,1 244 170,9 46  
Verden 2200   1 604,3 100 72,9 28  
Wesermarsch 884 (+1) 997,9 40 45,2 13  
Wittmund 414   727,3 27 47,4 6  
Wolfenbüttel 1069 (+7) 893,6 70 58,5 44  
Hannover, Region 18412 (+51) 1 591,2 1939 167,6 299  
Braunschweig, Stadt 2275 (+20) 912,2 183 73,4 35  
Delmenhorst, Stadt 1690   2 179,0 61 78,6 27  
Emden, Stadt 405 (+2) 811,4 16 32,1 1  
Oldenburg (Oldb), Stadt 1720 (+19) 1 017,3 126 74,5 22 (+3)
Osnabrück, Stadt 3038 (+42) 1 838,4 217 131,3 53 (+2)
Salzgitter, Stadt 1736   1 664,6 78 74,8 37  
Wilhelmshaven, Stadt 584 (+1) 767,5 47 61,8 16  
Wolfsburg, Stadt 1379   1 108,8 65 52,3 62 (+1)
Niedersachsen gesamt 103059 (+445) 1 289,3 8005 100,1 1796 (+21)

Hinweise zur Tabelle

In der Übersicht sind ausschließlich Fälle aufgelistet, die dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt elektronisch bis 9 Uhr mitgeteilt wurden. Es kann zu Abweichungen zwischen der NLGA-Tabelle und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Kommunen, kommen.

Die gegenüber dem vorherigen Tag neu ausgewiesenen Fälle sind nicht zwingend erst seit der gestrigen Auflistung neu aufgetreten. Die Gesundheitsämter leiten als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein, ggf. erfolgt die standardisierte Falldatenübermittlung erst danach mit zeitlicher Verzögerung. Bis zur Übermittlung der Fälle an das NLGA können einige Tage vergehen. Dies gilt vor allem, wenn viele Fälle in einem kurzen Zeitraum auftreten.

Veränderungen mit geringerer Fallzahl können darüber hinaus auftreten, wenn ein Krankenhaus beispielsweise einen Todesfall an das örtliche Gesundheitsamt gemeldet hat, die bzw. der Verstorbene aber in einem anderen Landkreis gemeldet war.

Als Kriterium für die Meldung „genesen“ gilt das Meldedatum des Falles, wenn es länger als 14 Tage zurückliegt. Die in dieser Kategorie aufgezählten Patientinnen und Patienten sind außerdem weder in Behandlung in einem Krankenhaus noch verstorben. Diese Kriterien legt auch das RKI an.

 

Die Meldungen der Region Hannover für ihre Gemeinden erfolgt erst wieder am Montag (28.12.2020)