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Impfzentrum knackt diese Woche die Marke von 100.000 Impfungen Impfungen an Schulen und in Kitas starten in der kommenden Woche

REGION HANNOVER (PM).  Runde Sache: Bis zum Ende dieser Woche wird das gemeinsame Impfzentrum (GIZ) von Stadt und Region Hannover insgesamt 100.000 Impfungen verabreicht haben. Auch die planmäßigen Impfungen in den Alten- und Pflegeheimen werden bis zu diesem Wochenende abgeschlossen sein. Ausnahme bildeten zwei Einrichtungen, die das Impfangebot für die Zweitimpfung wegen Covid-19-Infektionsgeschehens für die kommende Woche erhalten haben. „Die mobilen Teams und die Einsatzkräfte auf dem Messegelände machen wirklich einen tollen Job“, lobt Cordula Drautz, Finanz- und Gebäudedezernentin der Region Hannover. „Aktuell kriegen im Impfzentrum täglich mehr als 2000 Menschen ihre Spritze, der Betrieb läuft reibungslos.“

Die Pläne für eine Erweiterung hat das GIZ-Team bereits in der Schublade. „Sobald das dafür notwendige Personal an Bord und der Impfstoff verfügbar ist, werden wir die Erweiterung umsetzen“, sagt Dr. Axel von der Ohe, Finanz- und Ordnungsdezernent der Stadt Hannover. Geplant sei, ab Mitte März den Empfangsbereich in eine weitere Messehalle auszulagern und die Anzahl der Impfzüge aufzustocken, um noch mehr Menschen aus der Landeshauptstadt und den 20 Umlandstädten und -gemeinden ein Impfangebot machen zu können.

Seit dieser Woche erhalten im Impfzentrum auch Hausärztinnen und Hausärzte und ihre Beschäftigten die Impfung gegen Covid19. 551 Praxen wurden auf Basis einer Liste, die die Kassenärztliche Vereinigung zur Verfügung gestellt hat, angeschrieben. Knapp 2500 Personen sind bereits angemeldet. In der kommenden Woche starten zudem die Impfungen für Beschäftigte in Schulen und Kitas. „Wir sind dabei, Grundschulen, Förderschulen und Kindertageseinrichtungen anzusprechen, um die notwendigen Daten zu erhalten und die Termine zu koordinieren“, sagt Cordula Drautz. „Wir sprechen dabei über eine Zahl von rund 15.000 Berechtigten“. „Schon Mitte der nächsten Woche finden die ersten Besuche in diesen Einrichtungen statt“, fügt Dr. Axel von der Ohe an.