Impfung von Polizeibediensteten bei der Polizeidirektion Hannover

HANNOVER (red). Im Beisein von Landespolizeipräsident Axel Brockmann und dem hannoverschen Polizeipräsidenten Volker Kluwe werden heute rund 550 Polizeibedienstete der Polizeidirektion Hannover in einem Gebäude auf dem Gelände am Waterloostraße in Hannover geimpft. 

Die Impfungen nehmen zwei mobile Teams der Johanniter und des Malteser Hilfsdienstes aus dem Gemeinsamen Impfzentrum der Region Hannover vor . Sie werden im Ablauf durch vier Polizeibeamten vor Ort unterstützt. Laut Kluwe haben sich von den 2.300 Polizeibediensteten aus den Verfügungseinheiten der Polizeiinspektion Besondere Dienste, dem Einsatz- und Streifendienst, dem Kriminaldauerdienst, der Reiter- und Hundestaffel, dem Verkehrsunfalldienst sowie Bereichen des Zentralen Kriminaldienstes rund 90% freiwillig zu der Impfung gemeldet.

Schon am vergangenen Sonntag wurden die ersten 171 Mitarbeiter der Polizei geimpft. Innerhalb einer Stunde können so 25 Polizeibedienstete auf diese Art an zwei eingerichteten Impfstellen in der Waterloostraße (PD) und in der Tannenbergallee (ZPD) mit dem Impfstoff AstraZeneca geimpft werden. Die ganze Aktion soll möglichst am 18. März beendet sein. Die unterschiedlichen Polizeidienststellen werden gleichmäßig in die Impftermine einbezogen. So ist zu jeder Zeit der normale Dienstbetrieb sichergestellt.

Das Bundesministerium für Gesundheit hat exponierte Gruppen für eine freiwillige Schutzimpfung festgelegt. Priorisierte Impfungen sind damit auch für Mitarbeitende der Polizei Niedersachsen möglich geworden. Volker Kluwe und Axel Brockmann zeigten sich erleichtert, dass die durch den häufigen dienstlichen Kontakt mit der Bevölkerung gefährdeten Polizeibeamten nun endlich die Möglichkeit angeboten bekommen, sich vor einer Infektion mit Corona durch gezieltes Impfen zu schützen.

BGPress 8212

Für mobile Impfteams eignet sich vor allem das Vaccine von AstraZeneca wegen der einfacheren Handhabung © Bernd Günther / BG-PRESS.de