Besetzung des Wirtschafts- und Umweltdezernats wird ausgeschrieben Dezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette (Grüne) scheidet zum 31. Juli 2021 aus

HANNOVER (PM). Die Stelle der Wirtschafts- und Umweltdezernent*in wird neu ausgeschrieben. Die bisherige Amtsinhaberin Sabine Tegtmeyer-Dette steht für eine zweite Amtszeit nicht zur Verfügung und scheidet zum 31. Juli 2021 aus der Stadtverwaltung aus.

Sabine Tegtmeyer-Dette: „Ich durfte Hannover in einer bewegten Zeit als Dezernentin unterstützen. Die Aufgabe ist sehr spannend und ehrenvoll. Ich habe mich jedoch entschieden, neue Wege zu beschreiten.“ Tegtmeyer-Dette, die gleichzeitig erste Stadträtin ist, hat in ihrer Amtszeit gleich zwei Mal die Führung im Rathaus übernommen. Zunächst in der Zeit, in der der ehemalige Oberbürgermeister Stephan Weil sein Amt niedergelegt hatte, um als Ministerpräsident zu kandidieren. Später erneut, nachdem Stefan Schostok in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Oberbürgermeister Belit Onay bedauert die Entscheidung: „Sabine Tegtmeyer-Dette ist eine äußerst engagierte, fachkundige und erfolgreiche Dezernentin. Sie hat sich über Partei- und Stadtgrenzen hinaus Ansehen erworben. Ich hätte gerne mit ihr weitergearbeitet.“ Tegtmeyer-Dette erklärt ihre Entscheidung zum Austritt aus der Stadtverwaltung mit dem Wunsch, noch einmal eine neue Herausforderung zu suchen: „Ich bin jetzt 60 Jahre alt. Ich arbeite und gestalte gerne und freue mich auf neue Herausforderungen.“ Wichtig sei es ihr aber, bis zum Ende ihrer Amtszeit bei der Stadt Vollgas zu geben: „Jetzt ist noch nicht die Zeit, um Bilanz zu ziehen. Bis August ist noch einiges zu tun.“

Onay erklärt, er wolle die frei werdende Stelle möglichst zeitnah ausschreiben: „Das Umwelt- und Wirtschaftsdezernat ist eine Schlüsselposition für die Stadt, gerade in Coronazeiten. Wir schreiben die Stelle zeitnah aus und wollen möglichst schnell neu besetzen.“ Er erklärt darüber hinaus, sich mit dem Ampelbündnis darüber einig zu sein, dass in Zusammenhang mit der Neubesetzung des Dezernats eine neue Erste Stadträt*in zu wählen sei. Hierzu wird der Oberbürgermeister dem Rat zu gegebener Zeit ebenfalls einen Vorschlag unterbreiten.