Die Töpfe der Gastronomie und Hotellerie sind leer, die Branche braucht eine Perspektive Landeshauptstadt unterstützt DEHOGA-Kampagne

HANNOVER (PM). Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) macht mit seiner Aktion „Leere Töpfe“ auf die dramatische Lage seiner Branche aufmerksam. Die Landeshauptstadt Hannover unterstützt die Forderungen: Oberbürgermeister Belit Onay und Sabine Tegtmeyer-Dette, Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin, haben deshalb von Jörg Lange, Erster Vorsitzender des DEHOGA-Kreisverbands Region Hannover, heute (3. Mai) symbolisch einen leeren Topf entgegengenommen und eine Öffnungsperspektive für Hotel- und Gaststättengewerbe gefordert.

„Die Koch- und Geldtöpfe der Gastronomie und Hotellerie sind leer, das Wasser steht den Betroffenen bis zum Hals. Die Branche benötigt dringend eine Perspektive für eine Normalisierung des Geschäfts. Das ist trotz aller erforderlichen Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Pandemie möglich. Die Hotels und Restaurants haben bereits im Vorjahr bewiesen, was mit guten Hygienekonzepten machbar ist. Deshalb unterstützen wir diese Aktion des DEHOGA ausdrücklich. Bund und Land müssen schnellstens den Weg dafür ebnen“, betonte Oberbürgermeister Onay.

Wirtschaftsdezernentin Tegtmeyer-Dette ergänzte: „Insbesondere in der Außengastronomie ließen sich rasch pandemiegerechte Angebote schaffen. Viele Menschen warten nur darauf, bei den steigenden Temperaturen draußen zu essen und zu trinken. Das würde der Branche einen kleinen ersten Schub geben. Auch die Hotellerie und andere Branchen wie etwa der Veranstaltungs-und Kulturbereich müssen zeitnah einen ersten Schritt aus der Krise machen können. Das geht nur mit vorsichtigen, der Pandemie angemessenen Öffnungskonzepten.“

Jörg Lange vom DEHOGA unterstrich: „Durch das enge Zusammenwirken bei der Erarbeitung der Modelle, die uns schrittweise aus der Pandemie führen können, fühlen wir uns gut unterstützt durch das Rathaus. Wir wünschen uns, dass unser Oberbürgermeister mit den gemeinsamen Forderungen starkes Gehör in der Landes- und Bundespolitik findet, damit wir mit einer raschen Perspektive in die Öffnung gehen können.“