Tödlicher LKW-Auffahrunfall auf der A2

HANNOVER (red/PM). Bei einem schweren LKW-Auffahrunfall auf der Autobahn A2 in Höhe des Autobahnkreuzes Hannover-Buchholz (Fahrtrichtung Dortmund) konnte die Feuerwehr einen LKW-Fahrer nur noch tot aus der total zerstörten Fahrerkabine bergen. 

Um 09:33 Uhr erreichten die Feuerwehr Hannover mehrere Notrufe zu einem Lkw-Unfall auf der Bundesautobahn 2 in Hannover Misburg. In Fahrtrichtung Dortmund waren kurz vor dem Autobahnkreuz Hannover-Buchholz drei Lastkraftwagen an einem Stauende zusammengestoßen. Der aufgefahrene Lkw-Fahrer wurde durch die Wucht des Aufpralls in seiner Fahrerkabine eingeklemmt. Die Regionsleitstelle alarmierte daraufhin ein Großaufgebot an Rettungskräften, darunter auch einen Feuerwehrkran und einen Rettungshubschrauber.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich die Lage so dar, dass bei dem schwer eingeklemmten Brummifahrer bereits keine Lebenszeichen mehr erkennbar waren. Zu seiner Befreiung mussten die Unfallwracks getrennt werden. Hierzu zog der Feuerwehrkranwagen die verkeilten Laster mit einer leistungsstarken Winde auseinander. Nachdem die Fahrerkabine so zugänglich gemacht werden konnte, befreiten die Einsatzkräfte den Leichnam mit Hilfe hydraulischer Rettungsgeräte. Zeitgleich betreute der Rettungsdienst zwei weitere Unfallbeteiligte und einen Zeugen. Alle drei blieben glücklicherweise unverletzt.

Trotz der Tragik ist aus Sicht der Feuerwehr zu betonen, dass die Anfahrt der Einsatzkräfte ohne besondere Behinderungen möglich war, da die Auto- und Lkw-Fahrer im Stau eine vorbildliche Rettungsgasse gebildet hatten. Zur Unfallursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Zum Alter der Unfallbeteiligten und zur Schadenhöhe können keine Angaben gemacht werden. Im Verlauf der Rettungsarbeiten musste die BAB 2 in Fahrtrichtung Dortmund voll gesperrt werden.

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Am Dienstagvormittag kam es in Höhe des Autobahnkreuzes Hannover-Buchholz Fahrtrichtung Dortmund zu einem LKW-Auffahrunfall. Ein LKW-Fahrer konnte durch die Feuerwehr nur noch tot geborgen werden. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 18 Fahrzeugen und 57 Einsatzkräften vor Ort.