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Hilfe für Kinder und Jugendliche in Krisensituationen: RIO-Rohdenhof Inobhutnahme wiedereröffnet

HANNOVER (PM). Die Einrichtung RIO-Rohdenhof Inobhutnahme des städtischen Heimverbundes wurde heute (20. September) von Bildungs-, Jugend- und Familiendezernentin Rita Maria Rzyski in Bothfeld wiedereröffnet.

Die Inobhutnahme für Kinder im Alter von sechs bis 15 Jahren war vorübergehend anlässlich der Corona-Pandemie geschlossen. Das Personal führte seit dem 16. Oktober 2020 die Quarantänegruppe in neu gestalteten Räumen unter dem Namen Inobhutnahme Klein Buchholzer Kirchweg. Seitdem wurden dort Kinder und Jugendliche ab dem Alter von sechs Jahren im Rahmen der Inobhutnahme betreut, wenn durch das Gesundheitsamt eine Quarantäne ausgesprochen wurde.

Der bisherige Name „Notaufnahme“ wurde oft mit dem klinischen Bereich verknüpft, sodass die Neueröffnung mit einer Namensänderung in RIO-Rohdenhof Inobhutnahme verbunden wurde.

„Es ist gut, dass diese Inobhutnahme mit dem bewährten bisherigen Team wieder Kindern, die Hilfe benötigen, offen steht“, begrüßte die Dezernentin den Neubeginn.

Die Einrichtung wird bereits seit dem 1. September 2021 wieder betrieben. Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche, die in persönlichen Krisen nicht mehr in ihrem bisherigen Zuhause leben können. Die Gruppe verfügt über acht Plätze und ist an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr aufnahmebereit. Die Kinder und Jugendlichen bleiben in der Inobhutnahme, bis sich die Lebenssituation stabilisiert hat. Sollte eine Rückkehr in die Familie nicht möglich sein, wird nach einer geeigneten Folgemaßnahme gesucht. Die durchschnittliche Verweildauer liegt bei drei bis sechs Monaten.

„Der Heimverbund im Fachbereich Jugend und Familie der Landeshauptstadt Hannover hat sehr flexibel auf die Pandemie reagiert. Die Inobhutnahme Klein-Buchholzer Kirchweg wird mit neuem Personal bis zum 31. Mai 2022 weiterbestehen, um das gesamte Inobhutnahme-System weiterhin Corona-resistent zu gestalten“, betonte Rzyski und sagte weiter: „Vielen Dank an das Team, das sich der Corona-bedingten Herausforderung gestellt hat, und viel Glück zum Neustart am vertrauten Ort.“