Fashion Born in Hannover

Fashion born in Hannover – Ein Laden voll Hannover! Fashion born in Hannover POPUP-STORE eröffnet mit lokaler Mode, Accessoires und Kosmetik in der Innenstadt

HANNOVER (PM). Gerade erst wurde das kreHtiv Netzwerk Hannover durch das niedersächsische Wirtschaftsministerium und der IHK Niedersachsen für ihr „Fashion born in Hannover“-Konzept im Zuge des Wettbewerbs „Gemeinsam aktiv – Handel(n) vor Ort“ ausgezeichnet, da eröffnet mit dem vierten Fashion born in Hannover PopUp-Store bereits der nächste Laden.

Vom 05. bis zum 27. November wird das Netzwerk gemeinsam mit knapp 40 Designer*innen, Labels und Kreativen einen Store mitten Hannovers Innenstadt betreiben, dieses Mal in der Niki-de-Saint-Phalle-Promenade. Ermöglicht wird dies durch die Hannover Region Grundstücksgesellschaft (HRG), die dem Netzwerk die aktuell freistehende Ladenfläche zur Verfügung stellt. Modebegeisterte und Liebhaber*innen regionaler Produkte können hier in dieser Zeit nicht nur Kleidung „made in Hannover“ erstehen, sondern auch Schmuck, lokal produzierte Naturkosmetik, Hannover-Artikel und weitere Geschenkideen entdecken.

Regionspräsident Steffen Krach sagt: „Vor Ort produzierte Mode hat nicht nur Charme, sie ist auch nachhaltig. Für uns als Region Hannover hat es einen großen Wert, wenn lange Handelswege vermieden oder möglichst geringgehalten können. Gleichzeitig zeigt der bereits vierte PopUp-Store, dass die Nachfrage da ist. Es ist großartig zu sehen, welch kreatives und unternehmerisches Potenzial bei den Menschen in der Region Hannover schlummert. Projekte wie diese lassen Ideen greifbar werden. Wenn wir als Region Hannover da unterstützen können, tun wir das gerne. So etwas stärkt auch die Sichtbarkeit der Region.“

Entstanden ist ein bunter Mix aus Labels, die bereits bei den vorherigen PopUp-Stores dabei waren und die Kund*innen mit ihren Produkten überzeugt haben wie Dörpwicht, Alextravagant oder auch das Taschenlabel PB 0110. Aber auch einige Newcomer*innen mit spannenden neuen Ideen sind dieses Mal dabei. So hat es sich das gleichnamige Label von Juliana Martejevs zur Mission gemacht, die Modewelt zu revolutionieren. Ihr Ansatz: Man kauft keine fertig produzierten Kleidungsstücke, sondern erwirbt sogenannte DIY (Do it Yourself)-Boxen, in denen alle Materialien zur Produktion eines nachhaltigen Kleidungsstücks enthalten sind. Mithilfe von Video-Anleitungen können Kund*innen dann ihr eigenes Kleidungsstück oder Accessoire produzieren, vorherige Näherfahrung ist nicht notwendig. Das Schaffen der eigenen Kleidung verspricht diese mehr wertzuschätzen. Martejevs DIY-Boxen sind auch Teil der in dieser Woche eröffneten Ausstellung „use-less. Slow Fashion gegen Verschwendung und hässliche Kleidung“ im August Kestner Museum.

Um Wertschätzung, der des eigenen Körpers, geht es auch der Gründerin der Kosmetikmarke „ombelle“ Cécile Morice. Die gebürtige Französin mit jahrelanger Erfahrung im Kosmetikbereich hat mit ombelle eine nachhaltige und natürliche Hautpflegelinie bestehend aus Cremes, Lippenpflege, Seife und Badesalz geschaffen, die sie hier in Hannover in ihrem eigenen Labor entwickelt.

„Wir freuen uns, dass wir nun bereits zum vierten Mal den Fashion born in Hannover PopUp-Store realisieren können“, sagt Sabine Busmann aus der Vorstandschaft des kreHtiv Netzwerks Hannover. „Wir sehen, dass das Interesse, beim Store dabei zu sein, bei den lokalen Kreativen riesig ist und sind glücklich ihnen an so einem prominenten Standort eine Präsentations- und Verkaufsfläche bieten zu können!“.

Ein echtes Gemeinschaftsprojekt

Der Store ist ein echtes Gemeinschaftsprojekt der beteiligten Kreativschaffenden. Sie unterstützen das Netzwerk bei der Einrichtung und Gestaltung des Ladens. Von einem extra angefertigtem Lichtkonzept durch die Eventtechnikagentur Vater Tontechnik, bis hin zu speziell angefertigten Möbelstücken durch UNTER EINEM DACH. Diese sind die Kooperationspartner*innen von kreHtiv in dem von der Region Hannover mit 56.000€ gefördertem Projekt „Integrativer Modestandort Region Hannover“. In ihrer Nähwerkstatt, in der vor allem Frauen mit Fluchtgeschichte arbeiten, stellen sie nicht nur die Taschen aus recycleten Werbebannern ihres eigenen Labels „maesh“ her, sondern bieten auch eine Produktionsmöglichkeit für die jungen Labels aus der Region Hannover.

„Es macht uns große Freude mit so vielen kreativen Köpfen gemeinsam diesen PopUp-Store umzusetzen“, sagt Iyabo Kaczmarek, eine der Geschäftsführerinnen von UNTER EINEM DACH. „Dass wir mit unserer Nähwerkstatt auch Kleinserien für ansässige Labels sozial und regional produzieren können, wird sehr gut angenommen. Hier liegt noch sehr viel Potential!“

Ergänzt wird die Ladenfläche durch Informationen zur nachhaltigen Mode und Produktion sowie der Möglichkeit den letzten PopUp-Store, den es in diesem Sommer im Café am Kröpcke gab, noch einmal digital als 3D-Modell zu erleben und sich dort auch über die jeweiligen Labels zu informieren.

„Mit dem Store bieten wir neben dem reinen Verkauf auch eine Experimentierfläche für neue Ansätze im lokalen Einzelhandel“, erklärt Astrid Nienaber, Projektleiterin beim kreHtiv Netzwerk Hannover. „Wir wollen herausfinden, welche Möglichkeiten beispielsweise der Digitalisierung bei den Kund*innen auf Zuspruch stoßen und wie die Zukunft des Handels vor Ort aussehen kann.“