Quarantäne2

Gesundheitsministerinnen und -Minister der Länder einigen sich auf Leitlinie bei Quarantäne Die GMK schlägt Leitlinien zum Umgang mit Isolation und Quarantäne für Beschäftigte der kritischen Infrastruktur und Kontaktpersonen vor

BERLIN / HANNOVER (PM). Die Konferenz der Gesundheitsministerinnen und -Minister der Länder hat heute Leitlinien zum Umgang mit Isolation und Quarantäne beschlossen.

Die GMK empfiehlt der MPK angesichts der schnellen Ausbreitung der Omikron-Variante folgende Leitlinien zum Umgang mit Infizierten und engen Kontaktpersonen:

  1. Bescheinigt der Arbeitgeber Personen mit Grundimmunisierung die Zugehörigkeit insbesondere zum medizinischen und pflegerischen Personal, zur Kinderbetreuung und zu Bildungseinrichtungen, zur Polizei, Feuerwehr, zum Rettungsdienst, zur Telekommunikation sowie Energie- und Wasserversorgung, kann die Isolation zum Zwecke der Arbeitsaufnahme bereits nach 5 Tagen mittels negativem PCR-Test beendet werden.
  2. Grundsätzlich soll die Quarantänedauer von symptomfreien engen Kontaktpersonen einheitlich 7 Tage betragen.
  1. Bei Personen ohne Grundimmunisierung kann diese nur nach 7 Tagen mittels negativem PCR-Test beendet werden.
  2. Personen, die eine Auffrischungsimpfung (Booster) erhalten haben oder erneut genesen sind, müssen als enge Kontaktpersonen nicht in Quarantäne. Dabei wird eine regelmäßige Selbsttestung empfohlen.
  3. Bescheinigt der Arbeitgeber Personen mit Grundimmunisierung die Zugehörigkeit insbesondere zum medizinischen und pflegerischen Personal, zur Kinderbetreuung und zu Bildungseinrichtungen, zur Polizei, zur Feuerwehr, zum Rettungsdienst, zur Telekommunikation sowie Energie- und Wasserversorgung, kann die Quarantäne zum Zwecke der Arbeitsaufnahme bereits nach 5 Tagen mittels negativem PCR-Test beendet werden.

Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens: „Mit dem Vorschlag zum Umgang mit den Regeln für Isolation und Quarantäne reagieren wir auf die rasche Ausbreitung der Omikron-Variante, die in Niedersachsen bereits vorherrschend ist und die Infektionszahlen in die Höhe treibt. Wir müssen verhindern, dass zentrale Bereiche unserer kritischen Infrastruktur aufgrund eines hohen Krankenstandes oder Quarantäneanordnungen ausfallen. Gleichzeitig gilt es, eine ungebremste Ausbreitung des Virus zu vermeiden. Der Verzicht auf die verpflichtende Quarantäne für geboosterte und erneut genesene Kontaktpersonen von erkrankten Personen ist vor dem Hintergrund der wissenschaftlichen Erkenntnisse vertretbar. In der Praxis sollten sich Betroffene möglichst täglich testen und beim ersten Auftreten von Symptomen sofort isolieren. Insgesamt wird es besonders in der Omikron-Welle auf ein hohes Verantwortungsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger ankommen. Sich und andere zu schützen, muss weiterhin das Ziel für alle sein.“