Risikoanzeige nach Testzentrenbesuch

Risikoanzeige nach Besuch im Testzentrum durch die Corona-Warnapp RKI empfiehlt die Deaktivierung der Risiko-Ermittlung während des Besuchs in einem Testzentrum

HANNOVER (red). Durch die gestiegene Anzahl von Testzentren und Testungen kann es nach einem Besuch in einem Testzentrum zur Benachrichtigung über ein erhöhtes Risiko in der Corona-Warnapp kommen. Das RKI (Robert Koch-Institut) empfiehlt deshalb, bei einem Besuch eines Testzentrums die Risiko-Ermittlung der Warnapp kurzzeitig auszuschalten.

Dieses Phänomen wird ausgelöst, wenn innerhalb der Warteschlangen sich eine Person aufhält, die nach der Testung einen positiven Befund erhält. Der vermeindliche Kontakt wird dann über die Corona-Warnapp an die anderen Personen in der Warteschlange als „Erhöhtes Risiko“ angezeigt. Immer häufiger kommt es dabei zu nicht begründeten Warnungen und die betroffenen Personen lassen sich ein zweites Mal testen. Hierdurch kann ein unerwünschter Kreislauf von nicht notwendigen Tests in Gang gesetzt werden. Dieser belastet zusätzlich die knapper werdenden Testressourcen.

Pro Tag werden zurzeit rund 18.000 Personen über die Corona-Warnapp über einen Riskokontakt informiert. Laut RKI ist die Ansteckungswahrscheinlichkeit aber gerade im Bereich der Teststationen gering, da hier auf Abstand und Maskenpflicht besonders geachtet wird. Die Wahrscheinlichkeit allerdings mit einer später positiv getesteten Person für einen kurzen Zeitraum gemeinsam in der Schlange zu stehen, ist aufgrund der steigenden positiven Testergebnisse deutlich höher.

Wichtig ist!

Schalten Sie vor der Teststation die Risikoermittlung aus und nach dem Verlassen der Teststation unbedingt auch wieder ein.

So können Sie ihr Testergebnis teilen: