Maskenpflicht Schule

Ab Mittwoch tägliche Tests für alle außer geboosterte Schülerinnen und Schüler 1. Schulhalbjahr endet: Kultusminister Tonne dankt Lehrkräften, Kita-Fachkräften, Eltern, Kindern und Jugendlichen

HANNOVER (PM). Mit dem am 28, Januar endenden ersten Schulhalbjahr 2021/2022 erhalten die rund 1,1 Millionen Schülerinnen und Schüler an den rund 3.000 allgemein bildenden und berufsbildenden Schulen ihre Berichts- oder Notenzeugnisse und gehen in die kurzen Ferien, bis am Mittwoch, dem 2. Februar 2022, das zweite Schulhalbjahr beginnt. Erneut war das Schuljahr mitgeprägt von den Regelungen zum Schutz vor dem Coronavirus.

Aufgrund der hohen Infektiosität der Omikron-Variante gelten in den niedersächsischen Schulen sehr hohe Sicherheitsstandards mit durchgehender Maskenpflicht, täglichen Selbsttests, anlassbezogenen Intensivtestungen, sowie bisher freiwilligen Testangeboten für geimpfte und genesene Schülerinnen und Schüler und den geltenden Hygieneplänen.

Kultusminister Tonne bedankt sich bei dem Schulpersonal, den Fachkräften in der Kindertagesbetreuung, den Erziehungsberechtigten und insbesondere den Kindern und Jugendlichen für Engagement, Langmut und Durchhaltevermögen in der Pandemie. Es stünden noch ein paar harte Wochen bevor, die Perspektive sei aber positiv und werde sich in Richtung Normalität und weniger Einschränkungen entwickeln.

Nach dem Halbjahreswechsel wird das Sicherheitsnetz dahin gehend erneut enger gezogen, so dass sich dann auch geimpfte und genesene Schülerinnen und Schüler vor dem Weg in die Schule täglich zu Hause testen müssen. Ausgenommen von der Testpflicht sind ab kommendem Mittwoch dann noch Schülerinnen und Schüler mit Auffrischungsimpfung („Booster“). Der nochmals erhöhte Sicherheitsstandard ermöglicht es auch weiterhin, dass in der Regel nur die infizierte Person („Indexfall“) in Absonderung geht, aber nicht enge Kontaktpersonen („K1″). Die Schulen müssen daher keine Meldungen von Kontaktpersonen an die örtlichen Gesundheitsämter vornehmen, sondern zumeist ausschließlich die Indexfälle. Weitergehende Maßnahmen der Gesundheitsämter mit Blick auf konkrete Infektionslagen bleiben von diesem Grundsatz unberührt.

Kultusminister Grant Hendrik Tonne zollt den rund 100.000 Schulleitungen, Lehrkräften, pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und sozialpädagogischen Fachkräften Respekt und bedankt sich im Namen der Niedersächsischen Landesregierung für deren unermüdlichen Einsatz im Sinne der Kinder und Jugendlichen Grant Hendrik Tonne: „Sie haben ein weiteres Halbjahr unter sehr schwierigen Rahmenbedingungen erfolgreich gestaltet. Es ist gelungen, Präsenzunterricht anzubieten und damit den Schülerinnen und Schülern ein hohes Maß an Normalität, gemeinsames Lernen und soziale Kontakte zu ermöglichen. Dafür bedanke ich mich und ich weiß, dass sich die Eltern und die Kinder und Jugendlichen diesem Dank anschließen. Wir alle wissen um die riesige Herausforderung, Schule in der Pandemie zu organisieren und Präsenzunterricht anzubieten. Wir alle wissen aber auch, wie gut das den Kindern und Jugendlichen tut. Wir bleiben daher auch nach den Zeugnisferien beim Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler.

Auch bei unseren Erzieherinnen und Erziehern, den Sozialassistentinnen und Sozialassistenten und den Personen in der Kindertagespflege möchte ich mich herzlich bedanken. Sie fördern die Kleinsten, geben ihnen Halt und Orientierung, sind ganz wichtige Bezugspersonen bei der Entwicklung der Kinder zu eigenständigen Persönlichkeiten. Diese Arbeit kann nicht hoch genug gewürdigt werden, gerade in Zeiten, in denen Kontakte reduziert waren und sind.

Den Kindern und Jugendlichen gilt mein besonderer Dank, weil sie unglaublich gut mitziehen in dieser zähen Pandemie! Sie halten sich an viele Regeln, die das normale Kindsein und Jugendleben einschränken und verhindern. Sie übernehmen richtig viel Verantwortung in dieser schweren und nervigen Zeit – wir alle sind gut beraten, dies anzuerkennen und die Sorgen und Nöte der Kinder und Jugendlichen ernst zu nehmen, in der Pandemie, aber auch darüber hinaus.  Es wird noch sehr viel gesellschaftliches und politisches Engagement bedürfen, den Kindern und Jugendlichen unerlässliche Kompensationsangebote zu machen.

Ich weiß, dass die aktuelle Lage mit sehr hohen Infektionszahlen auch und insbesondere bei den Kindern und Jugendlichen viele Menschen sorgen. Diese Sorgen sind nachvollziehbar und berechtigt – ich teile sie! Es wird auch noch ein paar Wochen anstrengend und belastend bleiben. Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass wir auch bald zu einer Verbesserung der Lage kommen werden. Die mittelfristige Perspektive ist gut! Wir alle müssen jetzt noch durchhalten, Kontakte auf das Notwendige beschränken, Homeoffice machen, die Impfangebote annehmen und die allgemeinen Regeln beachten. Es gilt auch weiterhin, die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen und die Gesundheit der Beschäftigten in Kitas und Schulen zu schützen. Dann haben wir die Chance, Omikron hinter uns zu lassen und wieder mehr gewohnte Normalität zu leben. In den Kitas und Schulen und in der gesamten Gesellschaft.“