Ministerpräsident Weil besucht Außenstelle der Landesaufnahmebehörde auf dem Messegelände

HANNOVER (us/red). Am Dienstag Nachmittag hat Ministerpräsident Stephan Weil, gemeinsam mit  Regionspräsident Steffen Krach, die Außenstellen der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen (LAB NI) auf dem hannoverschen Messegelände besucht.

Nach einer Begrüßung durch den Leiter der Landesaufnahmebehörde, Klaus Dierker, sowie dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Messe AG, Dr. Jochen Köckler, machten sich Ministerpräsident Weil und Regionspräsident Krach bei einem Gang durch die Hallen ein Bild von den Abläufen und informierten sich in Gesprächen mit Helferinnen und Helfern von DRK und ASB sowie ukrainischen Geflüchteten über die aktuelle Situation.

Ministerpräsident Weil war sehr beeindruckt von dem Wunsch der Geflohenen hier selbst mit zu helfen, eine Arbeit und Schulplätze für die Kinder zu finden auch wenn zahlreiche Vertriebene sobald als möglich wieder in ihre Heimat zurück möchten. Stephan Weil dankte für die Hilfsbereitschaft der Ehrenamtlichen vor Ort und ebenso für die Hilfe und Spendenbereitschaft der Niedersachsen.; sein Hauptwunsch sei ein baldiger Frieden in der Ukraine.

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Ministerpräsident Stephan Weil läßt sich von Matthias Siegel (DRK) Informationen zum Ablauf in der Halle 13 geben. © Niedersächsische Staatskanzlei

Der Bahnhof Hannover Messe / Laatzen ist seit wenigen Tagen zentrales Drehkreuz für die Verteilung der aus der Ukraine vertriebenen Menschen in weitere Bundesländer. Zudem wurden auf dem angrenzenden Messegelände in Halle 12 und 13 zwei weitere Außenstellen der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen mit insgesamt je 1000 Plätzen eingerichtet. In diesen kommen die geflüchteten Menschen kurzfristig unter, bevor sie in niedersächsische Kommunen oder andere Bundesländer weiterverteilt werden.

Zurzeit sind auf dem Messegelände eine größere Anzahl ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) rund um die Uhr seit einigen Tagen im Einsatz. Zu ihren Aufgaben zählen neben der Betreuung auch die medizinische Betreuung der Geflüchteten in mehreren Messehallen. Das DRK betreut seit Beginn auch die Betreuung und Versorgung der ankommenden Flüchtlinge am Messebahnhof Hannover / Laatzen, an dem täglich mehrere Sonderzüge mit Flüchtlingen aus der Ukraine ankommen. Zielsetzung ist die möglichst schnelle Verteilung durch die Landesaufnahmebehörde an andere Kommunen und Bundesländer im gesamten Bundesgebiet. Der Messebahnhof dient hier als Drehkreuz und die beiden Messehallen 13 und 12 als kurzfristiger Zwischenaufenthalt für einen Teil der Flüchtlinge.