Tödlicher Auffahrunfall auf der A7 nahe Laatzen Feuerwehr muß einen Schwerverletzten mit schwerem Gerät aus seinem Fahrzeug befreien

LAATZEN (PM/red). Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Dienstag gegen 17.45 Uhr auf der Autobahn 7 nahe der Auffahrt Laatzen. Ein junger Mann in einem Fiat-Ducato fuhr auf einen am Ende eines Staus stehenden Lastwagen auf. Der Fahrer des Kleinlasters wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und verstarb später im Krankenhaus. Der Fahrer des LKW vom Typ Scania blieb unverletzt.

Die A7 Richtung Süden war längere Zeit gesperrt. Um 17.49 Uhr gab es Stadtalarm für die Freiwillige Feuerwehr Laatzen mit den Stichworten „A7, Laatzen Richtung Dreieck Süd, Auffahrunfall LKW“. Umgehend rückten mehrere Fahrzeuge mit Rüstsätzen für die technische Hilfeleistung aus. Unter Einsatz von schwerem technischen Gerät wurde das Führerhaus des Ducato in Richtung der rechten Leitplanke gezogen. Ein erfahrener Feuerwehrmann war am bzw. im Fahrzeug und beobachte zusammen mit den Notarzt den jungen Mann. Der Kopf wurde stabilisiert und vorsichtig die Rettung eingeleitet. Um 18.15 Uhr war der Fahrer befreit. Auf einer Trage ging es Richtung Rettungswagen. Lebensgefährlich verletzt kam er in ein Krankenhaus. Um 18.40 Uhr verließen RTW und Notarzt endlich die Einsatzstelle, der Patient war transportfähig. Im Krankenhaus erlag er letztendlich seinen Verletzungen.

Wegen des Starts vom Rettungshubschrauber wurde auch die Richtungsfahrbahn gen Norden kurzzeitig gesperrt. Unter lautem Getöse startete dieser wenig später ohne Patienten Richtung MHH in Hannover.

Gegen 19 Uhr rückten alle Feuerwehren wieder ein. Vor Ort waren 40 Kräfte der vier Laatzener Ortsfeuerwehren. Der Verkehrsunfalldienst nahm noch während der letzten Aufräumarbeiten erste Sicherungs- und Aufklärungsarbeiten zur Unfallursache auf.