Kampfmittelbeseitigung im Stadtteil Hannover Burg erfolgreich abgeschlossen

HANNOVER (PM). Die im Hannoverschen Stadtteil Hannover Burg gefundene amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am Donnerstagabend erfolgreich entschärft worden. Bis zu 598 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen und Kampfmittelbeseitigungsdienst waren im Einsatz, um die Maßnahme erfolgreich umzusetzen.

Für die Entschärfung der 250 kg schweren amerikanischen Fliegerbombe war es erforderlich, einen Sicherheitsbereich mit einem Radius von rund 1.000 Meter um den Fundort zu evakuieren. Betroffen von der Evakuierungsmaßnahme waren rund 6.800 Bürger*innen, die aufgefordert wurden, ihre Häuser und Wohnungen um 15:00 Uhr Uhr zu verlassen.

Insgesamt versorgten die Helfer*innen 288 Bürger*innen in den Betreuungsstellen. In der Goetheschule meldeten sich 172 Personen, in die IGS Stöcken transportierten Krankentransportwagen 48 Bewohner*innen und in der Sporthalle in der Voltmerstraße sowie weiteren zwei Hotels im Stadtgebiet wurden insgesamt 68 an Covid-19 erkrankte Personen während der Kampfmittelräummaßnahme aufgenommen.

Dank der sehr guten Kooperation der betroffenen Anwohner*innen meldeten die Räumkräfte bereits um 18:20 Uhr Sicherheit im Evakuierungsgebiet. Für eine kurze Verzögerung sorgte dabei eine direkt neben dem Fundort gebrochene Wasserleitung aus der massiv Wasser austrat. Enercity sowie einer Fachfirma gelang es erfreulicherweise parallel zu der Räumung, den Wasserfluss zu stoppen. Die Kampfmittelbeseitiger konnten somit mit ihren Arbeiten um 18:20 Uhr beginnen und die Fliegerbombe mit zwei Zündern um 19:05 Uhr entschärfen.

Nach der gelungenen Entschärfung konnten die betroffenen Bewohner*innen wieder in ihre Wohnungen zurückkehren und die Rücktransporte mit den Krankentransportwagen beginnen.

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    Rund 6.500 Menschen müssen seit 15:00 Uhr im Stadtteil Hannover-Burg, Leinhausen und Ledeburg wegen einer Kampfmittelbeseitigung evakuiert werden. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Rund 6.500 Menschen müssen seit 15:00 Uhr im Stadtteil Hannover-Burg, Leinhausen und Ledeburg wegen einer Kampfmittelbeseitigung evakuiert werden. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Rund 6.500 Menschen müssen seit 15:00 Uhr im Stadtteil Hannover-Burg, Leinhausen und Ledeburg wegen einer Kampfmittelbeseitigung evakuiert werden. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Rund 6.500 Menschen müssen seit 15:00 Uhr im Stadtteil Hannover-Burg, Leinhausen und Ledeburg wegen einer Kampfmittelbeseitigung evakuiert werden. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Rund 6.500 Menschen müssen seit 15:00 Uhr im Stadtteil Hannover-Burg, Leinhausen und Ledeburg wegen einer Kampfmittelbeseitigung evakuiert werden. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Rund 6.500 Menschen müssen seit 15:00 Uhr im Stadtteil Hannover-Burg, Leinhausen und Ledeburg wegen einer Kampfmittelbeseitigung evakuiert werden. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Rund 6.500 Menschen müssen seit 15:00 Uhr im Stadtteil Hannover-Burg, Leinhausen und Ledeburg wegen einer Kampfmittelbeseitigung evakuiert werden. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Rund 6.500 Menschen müssen seit 15:00 Uhr im Stadtteil Hannover-Burg, Leinhausen und Ledeburg wegen einer Kampfmittelbeseitigung evakuiert werden. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Rund 6.500 Menschen müssen seit 15:00 Uhr im Stadtteil Hannover-Burg, Leinhausen und Ledeburg wegen einer Kampfmittelbeseitigung evakuiert werden. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Rund 6.500 Menschen müssen seit 15:00 Uhr im Stadtteil Hannover-Burg, Leinhausen und Ledeburg wegen einer Kampfmittelbeseitigung evakuiert werden. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Rund 6.500 Menschen müssen seit 15:00 Uhr im Stadtteil Hannover-Burg, Leinhausen und Ledeburg wegen einer Kampfmittelbeseitigung evakuiert werden. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Rund 6.500 Menschen müssen seit 15:00 Uhr im Stadtteil Hannover-Burg, Leinhausen und Ledeburg wegen einer Kampfmittelbeseitigung evakuiert werden. © Bernd Günther / BG-PRESS.de
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    Rund 6.500 Menschen müssen seit 15:00 Uhr im Stadtteil Hannover-Burg, Leinhausen und Ledeburg wegen einer Kampfmittelbeseitigung evakuiert werden. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Hannovers Feuerwehrdezernent Dr. Axel von der Ohe, der sich in einer laufenden Ratssitzung über den Verlauf der Maßnahmen informierte, bedankte sich noch aus der Sitzung heraus bei den eingesetzten Kräften und der betroffenen Bevölkerung. Dr. Axel von der Ohe sowie der Leiter der Feuerwehr Dieter Rohrberg zeigten sich nach Abschluss der Kampfmittelbeseitigung trotz der Corona bedingten Anpassung der Einsatzabläufe äußerst zufrieden mit dem reibungslosen und schnellen Verlauf der Maßnahme.

Das Gesundheitsamt der Region Hannover begleitete die Kampfmittelbeseitigung im Bürgertelefon und wies den insgesamt 68 mit Covid-19 Infizierten die Unterbringungsorte zu.

Eine besondere Überraschung hatten die Schüler der IGS Stöcken für die dort eingesetzten Helfer*innen parat. Jeder bekam eine aufklappbare Karte. Darin befanden sich ein Teebeutel und ein Bonbon zur Stärkung. Der Feuerwehrchef Dieter Rohrberg zeigte sich sichtlich gerührt und bedankte sich mit den Worten: „Das ist wirklich klasse! Vielen Dank!“

Vom Beginn des Einsatzes bis zum Abschluss der Maßnahmen war ein Großteil der Einsatzkräfte etwas mehr als sechs Stunden im Einsatz. Eingesetzt waren in der Spitze insgesamt 598 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Hilfsorganisationen, Polizei und dem Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen. Beim Servicetelefon für Bürger*innen gingen bis um 20:00 Uhr 637 Anrufe ein.