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Für Umwelt und Gesundheit – Niedersachsen tritt in die Pedale 40 Prozent mehr Teilnehmende bei „Mit dem Rad zur Arbeit“

HANNOVER (PM). Mit 18.202 Radfahrenden nahmen in diesem Jahr über 5.000 Personen mehr als in 2021 an der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ (MdRzA) teil. Die Niedersachsen waren aufgerufen, vom 1. Mai bis zum 31. August aufzusatteln.

Wer an mindestens 20 Tagen den Arbeitsweg mit dem Fahrrad bestritt und die erfüllte Strecke online in den Aktionskalender eintrug, hatte die Chance auf attraktive Einzel- und Teampreise rund ums Radfahren. Die eigene Fitness und die Umwelt siegten in jedem Fall. Insgesamt sparten die Teilnehmenden im Aktionszeitraum auf einer Strecke von 7.359.758 km 1.448,40 Tonnen CO² gegenüber dem Auto ein.

Gemeinsam mit dem ADFC und unter der Schirmherrschaft der niedersächsischen Sozialministerin rief die AOK Niedersachsen „Mit dem Rad zur Arbeit“ vor 18 Jahren ins Leben.

Ministerin Daniela Behrens resümiert: „Die Aktion, Menschen zu ermuntern, den Arbeitsweg mit dem Fahrrad zurückzulegen, ist in diesem Jahr erfolgreicher denn je. Radfahren begeistert viele und vereint ganz einfach zwei Komponenten: es unterstützt den Erhalt der eigenen Gesundheit, das kann physisch genauso sein wie psychisch, und ist ökologisch betrachtet eine gute Alternative zu Auto, Bus und Bahn.“

Dr. Jürgen Peter, Vorstandsvorsitzender der AOK Niedersachsen, erläutert:

„18.202 Radfahrbegeisterte haben in diesem Sommer nicht nur ihren Arbeitsweg per Rad zurückgelegt, sondern auch etwas für die persönliche Fitness getan. Die Gründe sind überzeugend:  Radfahren ist umweltfreundlich, fördert die Gesundheit und bringt oft eine Zeitersparnis mit sich. Zudem werden Radelnde bei längeren Strecken ab 30 Minuten belohnt. Der Körper schüttet Glückshormone aus.“

Volker Czech, stellvertretender Landesvorsitzender des ADFC, ergänzt:

„Der ADFC unterstützt die Aktion auch im Rahmen seiner Aktionen zur Verkehrswende. Jeder Kilometer, der mit dem Rad zurückgelegt wird, ist nicht nur ein Gewinn für die eigene Fitness, sondern auch ein wichtiger Beitrag für mehr Klima- und Umweltschutz.“ 

Um im Home-Office fit zu bleiben, zählten auch in diesem Jahr wieder Fahrten, die rund um die Arbeitszeit gemacht wurden. Nicht nur einzelne Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer konnten sich beteiligen. Auch komplette Unternehmen machten mit oder konnten sich für den Sonderwettbewerb „Fahrradaktiver Betrieb“ qualifizieren. Die Teilnahme war für alle Berufstätigen kostenfrei.

Neben dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung unterstützen der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Unternehmerverbände Niedersachsen die sportliche Aktion.