Das Wohnhaus wurde vollständig zerstört

Wohnhaus in Resse durch Feuer zerstört Nachbarn entdeckten das Feuer und alarmierten die Feuerwehr

WEDEMARK (PM). Mehrere Ortsfeuerwehren der Feuerwehr Wedemark wurden am späten Samstagabend zu einem Gebäudebrand nach Resse alarmiert. Nachbarn entdeckten das Feuer und alarmierten die Feuerwehr. Die Bewohner konnten sich noch eigenständig aus dem Haus retten. Das Gebäude wurden durch das Feuer komplett zerstört.

Um 23:37 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Resse und Negenborn in die Osterbergstraße in Resse alarmiert. Laut der Alarmmeldung durch Nachbarn, sollte Rauch aus einem Wohnhaus dringen und Brandgeruch wahrnehmbar sein. Als die ersten Kräfte an der Einsatzstelle eintrafen, konnten diese starken Flammenschein im Gebäude feststellen. Aufgrund der vorgefundenen Lage wurde die Alarmstufe erhöht und zusätzlich die Ortsfeuerwehren Mellendorf und Wennebostel, sowie das ELW-Betriebspersonal nachalarmiert. Personen und Tiere befanden sich nicht mehr im Gebäude. Die beiden Bewohner konnten sich mit ihrem Hund selbst aus dem Haus retten und wurden durch Nachbarn betreut.

Kurz nach der Alarmstufenerhöhung kam es im Gebäude zu einer Rauchgasdurchzündung, so dass nun das gesamte Gebäude in Vollbrand stand. Die Einsatzkräfte bekämpften das Feuer über einen Außenangriff mit mehreren Rohren und über die Drehleiter. Auf der Westseite grenzte das Gebäude direkt an den Wald. Hier musste durch die Feuerwehr ein Übergreifen verhindert werden. Im Einsatzverlauf wurde zur Unterstützung der Löscharbeiten ein Bagger an die Einsatzstelle beordert, mit dessen Hilfe die Dachdeckung entfernt wurde. Gegen 4 Uhr wurde „Feuer aus“ an die Leitstelle gemeldet. Das Wohnhaus konnte durch die Feuerwehr nicht gerettet werden. Es wurde komplett zerstört.

Die Löschwasserversorgung stellte sich für die Feuerwehr als problematisch dar. Die Wassermenge aus dem Hydrantennetz reichte nicht aus. Um ausreichend Löschwasser zur Verfügung zu haben, wurden ein Bohrbrunnen und ein Teich als Wasserquellen genutzt. Hierfür mussten mehrere 100 Meter Schlauchleitungen verlegt werden.

Durch die Energieversorger wurden der Strom und die Wasserversorgung zum Gebäude abgestellt. Gegen halb 6 verließen die letzten Einsatzkräfte die Einsatzstelle.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Resse, Negenborn, Mellendorf und Wennebostel, sowie das ELW-Betriebspersonal mit insgesamt 12 Fahrzeugen und 57 Einsatzkräften.