Neugestaltung des Heinrich-Heine-Platzes in Hannover vollendet

Südstädter Heinrich-Heine-Platz nach Umbau mit grünen Akzenten und verbesserter Funktionalität

HANNOVER (red). Nach einer dreimonatigen Bauzeit präsentiert sich der Heinrich-Heine-Platz in der Südstadt von Hannover in einem neuen, grünen und funktionalen Gewand. Bürger*innen sind eingeladen, die Neugestaltung am 22. November ab 15.30 Uhr zu begutachten.

Die Neugestaltung des Heinrich-Heine-Platzes in Hannovers Südstadt ist abgeschlossen. Mit der Eröffnung am Mittwoch, dem 22. November, wird ein prägnant umgestalteter und funktionaler Platz der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Platz dient nicht nur als Umsteigepunkt zwischen der unterirdischen Stadtbahnhaltestelle und der Endhaltestelle Altenbekener Damm, sondern bietet auch neue Ladeinfrastrukturen für Elektrobusse und eine hohe Aufenthaltsqualität.

Die Umgestaltung umfasst die Anpflanzung von rund 1100 Stauden, 350 Gräsern und 3500 Blumenzwiebeln, die den Platz künftig verschönern. Die Laufwege über den Platz wurden neu angelegt, Hindernisse entfernt und neue Leitsysteme für Menschen mit Sehbehinderungen installiert. Die großflächige Entsiegelung und Bepflanzung mit Bäumen und Pflanzen trägt zu einer klima- und insektenfreundlicheren Umgebung bei.

Heinrich-Heine-Platz

Nach der Neugestaltung des Heinrich-Heine-Platzes wird er zu einem Treffpunkt zum Entspannen für die Südstädter © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Die ovalen Pflanzbeete wurden von Auszubildenden für Garten- und Landschaftsbau der Landeshauptstadt Hannover gestaltet. Sie bieten eine abwechslungsreiche Blütenpracht, die das ganze Jahr über für ein attraktives Bild sorgt. Im Frühjahr erwarten die Besucher*innen rosafarbene und blaue Blüten, während der Sommer durch eine Vielfalt an Blütenfarben geprägt sein wird. Im Herbst dominieren weiße Astern und Herbstanemonen.

Für zusätzlichen Komfort sorgen großzügige Sitzbänke vor den neuen Hochbeeten aus Cortenstahl. Ein Zitat des Dichters Heinrich Heine ziert einen Sockel und schafft eine Verbindung zur Geschichte des Platzes.

Die Verwendung von wiederverwendetem Klinkermaterial im Sinne nachhaltigen Bauens und die Integration des Platzes in das klinkergeprägte Quartier heben die Bedeutung des nachhaltigen und integrativen Städtebaus hervor.

Der Heinrich-Heine-Platz ist das jüngste Projekt des Stadtplatzprogramms „Hannover schafft Platz“, das in den letzten 25 Jahren zahlreiche Plätze in Hannovers Stadtteilen umgestaltet hat. Zu den früheren Projekten in der Südstadt gehören der Geibelplatz, der Sallplatz und der Oesterleyplatz.

Seien Sie der Erste, der diesen Beitrag teilt