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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Polizeiwagen im Einsatz

Autoraser in Linden: Polizei sucht Zeugen nach Fahrt durch Fußgängerzone

31. Mai 2026/in Polizei

Mehrere Passanten mussten in Hannover-Linden zur Seite springen, um nicht von einem Auto erfasst zu werden.

HANNOVER (redu) – Nach einer mutmaßlich gefährlichen Fahrt eines BMW durch die Fußgängerzone der Limmerstraße ermittelt die Polizei gegen einen 18-Jährigen. Bei dem Vorfall in Hannover-Linden mussten mehrere Passanten ausweichen. Das Fokuswort Autoraser in Linden steht im Mittelpunkt der Ermittlungen.

Die Polizei sucht nun Zeugen sowie mögliche Videoaufnahmen. Gegen den Fahrer wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

Gefährliche Fahrten auf der Limmerstraße

Nach Angaben des Polizeikommissariats Hannover-Limmer fuhr ein 18 Jahre alter Mann in der Nacht zu Sonntag zweimal unerlaubt mit einem BMW durch die Fußgängerzone der Limmerstraße. Der Vorfall sorgt für Ermittlungen wegen des Verdachts auf Gefährdung des Straßenverkehrs. Das Thema Autoraser in Linden beschäftigt nun die Polizei.

Bei der ersten Fahrt gegen 01:30 Uhr beobachteten Mitarbeitende des Städtischen Ordnungsdienstes mehrere Passanten, die sich durch Sprünge zur Seite in Sicherheit bringen mussten. Die Limmerstraße war zu diesem Zeitpunkt mit mehreren hundert Menschen stark besucht.

Nach Angaben der Polizei saß oder hing ein Mitfahrer auf der rechten Rückbank bei geöffnetem Fenster mit dem Oberkörper nach draußen und gestikulierte in Richtung der Menschenmenge.

Gegen 01:50 Uhr fuhr der BMW erneut durch die Fußgängerzone. Während der Fahrt soll derselbe Mitfahrer mit einem Mobiltelefon aus dem Fenster heraus gefilmt haben.

Führerschein beschlagnahmt

Die zweite Fahrt endete, als ein Polizeibeamter und ein Mitarbeiter des Ordnungsdienstes den Fahrer zum Anhalten aufforderten. Trotz deutlicher Haltesignale kam das Fahrzeug erst wenige Meter vor den Einsatzkräften zum Stehen.

Die Polizei leitete gegen den 18-Jährigen Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs sowie wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ein. Zudem beschlagnahmten die Beamten den Führerschein des Fahrers.

Gesucht werden nun Passanten, die ausweichen mussten, sowie Personen, die die Fahrten gefilmt haben. Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Hannover-Limmer unter der Telefonnummer 0511 109-3915 entgegen.

Woche der Sicherheit

Woche der Sicherheit: Mehr als 2.000 Kontrollen in Hannover

30. Mai 2026/in Polizei

Polizei und Stadt ziehen Zwischenbilanz der Aktionswoche zu Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit.

HANNOVER (redu) – Im Rahmen der Woche der Sicherheit haben Polizei und Landeshauptstadt Hannover bislang mehr als 2.000 Kontrollen durchgeführt. Dabei wurden über 1.200 Ordnungswidrigkeiten sowie 45 Straftaten festgestellt und geahndet.

Die gemeinsame Aktionswoche konzentrierte sich auf Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit im Stadtgebiet. Kontrolliert wurden unter anderem Verkehrsteilnehmer, Gewerbebetriebe und öffentliche Einrichtungen.

Verstöße im Straßenverkehr dominieren

Die Woche der Sicherheit stand in Hannover ganz im Zeichen umfangreicher Kontrollen durch die Polizeidirektion Hannover und die Landeshauptstadt Hannover. Die Maßnahmen erstreckten sich auf zahlreiche Themenfelder, darunter Schulwegsicherheit, Parkverstöße, Leinenpflicht, Gewerbekontrollen sowie Verkehrsüberwachung.

Nach der vorläufigen Zwischenbilanz wurden bis Freitagmittag mehr als 1.200 Ordnungswidrigkeiten registriert. Den größten Anteil machten dabei nahezu 900 Parkverstöße sowie Fehlverhalten zwischen Radfahrenden und Fußgängerinnen und Fußgängern aus.

Darüber hinaus ahndeten die Einsatzkräfte Geschwindigkeitsverstöße, Rotlicht- und Vorfahrtsverstöße sowie kritische Verkehrssituationen zwischen Kraftfahrzeugen und Radfahrenden. Auch Verstöße gegen die Leinenpflicht für Hunde wurden festgestellt.

Personenüberprüfung

Polizeibeamter bei der Überprüfung von Personalien © Matthias Falk

Kontrollen in Gewerbe und Freizeitbereichen

Neben dem Straßenverkehr standen auch Spielplätze, Kioske, Shisha-Bars und weitere Gewerbeobjekte im Fokus der Kontrollen. Insgesamt überprüften die Einsatzkräfte weit mehr als 2.000 Personen, Fahrzeuge und Einrichtungen im gesamten Stadtgebiet.

Bei den bislang registrierten 45 Straftaten entfielen mehr als die Hälfte auf Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Zudem wurden Verfahren wegen Beleidigung, Körperverletzung, unerlaubtem Handel mit Cannabis sowie wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln wie Kokain und Heroin eingeleitet.

Die Kontrollen der Aktionswoche sollten nach Angaben der Verantwortlichen auch am Freitag bis in die Abendstunden fortgesetzt werden.

Schwerpunktkontrollen am Hauptbahnhof

Zum Abschluss der Aktionswoche führten die Polizeidirektion Hannover, die Bundespolizei, der Städtische Ordnungsdienst und die DB Sicherheit umfangreiche Schwerpunktkontrollen im und rund um den Hauptbahnhof durch. Über mehrere Stunden kontrollierten die Einsatzkräfte mehrere hundert Personen und durchsuchten mehr als 500 Menschen gezielt nach verbotenen oder gefährlichen Gegenständen.

Dabei stellten die Einsatzkräfte insgesamt acht Gegenstände beziehungsweise Betäubungsmittelfunde sicher. Darunter befanden sich sechs Messer sowie Drogen in zwei Fällen. Besonders auffällig waren zwei Jugendliche, die jeweils größere Mengen Marihuana mit sich führten. Gegen mehrere Personen leitete die Polizei Ermittlungsverfahren ein, unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Bedrohung, Diebstahl, Körperverletzung und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Im weiteren Verlauf des Abends wurden die Kontrollen auf die gesamte Innenstadt ausgeweitet. Dabei registrierten die Einsatzkräfte weitere Verstöße im Bereich der Betäubungsmittelkriminalität sowie zahlreiche Verkehrsordnungswidrigkeiten. Zudem wurden weitere Drogen, Messer und andere gefährliche Gegenstände beschlagnahmt. Fast 30 Platzverweise wurden ausgesprochen. Gegen eine Person lag ein offener Haftbefehl vor, der nach Zahlung eines haftbefreienden Geldbetrags erledigt werden konnte.

Die Kontrollen rund um den Hauptbahnhof bildeten den Abschluss der Woche der Sicherheit, die Polizei und Landeshauptstadt Hannover gemeinsam mit weiteren Sicherheitspartnern durchgeführt hatten.

Polizei sichert Unfallspuren

Stadtbahn-Unfall in Hannover: Weichenfehler wohl Ursache für ÜSTRA-Kollision

28. Mai 2026/in Polizei

Nach ersten Erkenntnissen könnte eine Weichenfehlstellung den Unfall zweier ÜSTRA-Bahnen in Ricklingen ausgelöst haben. Der Schaden liegt bei rund einer Million Euro.

HANNOVER (redu) – Bei einem Stadtbahn-Unfall in Ricklingen sind am Donnerstagmittag sieben Menschen leicht verletzt worden. Zwei Stadtbahnen der ÜSTRA kollidierten im Bereich der Haltestelle Allerweg und entgleisten anschließend. Die Polizei geht derzeit von einer möglichen Weichenfehlstellung als Unfallursache aus.

Der Unfall sorgte für erhebliche Einschränkungen im Stadtbahn- und Straßenverkehr rund um die Ritter-Brüning-Straße. Die Ermittlungen des Verkehrsunfalldienstes dauern an.

Kollision im Bereich Allerweg

Nach bisherigen Erkenntnissen ereignete sich der Unfall gegen 11:45 Uhr im Bereich der Haltestelle Allerweg. Mutmaßlich infolge einer Weichenfehlstellung wurde eine Stadtbahn auf einen abbiegenden Fahrweg geleitet und kollidierte anschließend mit den hinteren Wagen einer entgegenkommenden Bahn.

Beteiligt waren eine Stadtbahn der Linie 13 in Richtung Hemmingen sowie eine Bahn der Linie 3 in Richtung Altwarmbüchen. Durch den Zusammenstoß entgleisten beide Fahrzeuge. Die Bahn der Linie 13 wurde zudem gegen den Hochbahnsteig gedrückt, der hierbei ebenfalls beschädigt wurde.

Millionenschaden nach Entgleisung

Bei dem Unfall wurden insgesamt sieben Fahrgäste im Alter von 15 bis 87 Jahren leicht verletzt. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren mit einem Großaufgebot im Einsatz. Der Bereich rund um die Unfallstelle wurde großräumig abgesperrt.

Neben den erheblichen Verkehrsbehinderungen entstand auch hoher Sachschaden. Beide Stadtbahnen wurden massiv beschädigt. Zusätzlich wurden Teile des Hochbahnsteigs an der Haltestelle Allerweg zerstört. Der Gesamtschaden wird derzeit auf rund eine Million Euro geschätzt.

Der Verkehrsunfalldienst der Polizei Hannover hat die Ermittlungen zur genauen Ursache aufgenommen.

Polizei mit Blaulicht

Frontalzusammenstoß auf L383 bei Hannover – Senior lebensgefährlich verletzt

21. Mai 2026/in Polizei

Ein 82-jähriger Autofahrer musste nach dem Unfall von der Feuerwehr befreit werden.

HANNOVER (redu) – Bei einem Frontalzusammenstoß auf der Landesstraße 383 zwischen Oldhorst und Schillerslage sind am Donnerstag zwei Menschen verletzt worden. Ein 82-jähriger Autofahrer erlitt lebensgefährliche Verletzungen und musste von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden.

Die Landesstraße war während der Rettungs- und Bergungsarbeiten zeitweise voll gesperrt. Auch ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war der 82-jährige Fahrer eines Nissan Juke gegen 10:25 Uhr auf der L383 aus Oldhorst kommend in Richtung Schillerslage unterwegs. In einer Rechtskurve geriet das Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Mercedes-Benz eines 40-jährigen Mannes.

Durch die Wucht des Frontalzusammenstoßes wurde der Mercedes zurückgeschleudert und prallte mit dem Heck gegen eine Birke neben der Fahrbahn.

Rettungseinsatz auf der Landesstraße

Der Senior wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von Einsatzkräften der Feuerwehr befreit werden. Er erlitt lebensgefährliche Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Auch der 40-jährige Fahrer des Mercedes wurde verletzt und medizinisch versorgt.

Neben Kräften des Verkehrsunfalldienstes Hannover und umliegender Polizeikommissariate waren zahlreiche Feuerwehr- und Rettungskräfte im Einsatz. Zusätzlich unterstützte ein Rettungshubschrauber die Rettungsmaßnahmen.

Ermittlungen zur Unfallursache

Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf rund 45.000 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme sowie der Bergungsarbeiten war die Landesstraße zeitweise voll gesperrt.

Die Ermittlungen zur Ursache des Frontalzusammenstoßes dauern derzeit an.

CSD Demo in Hannover

CSD Hannover sorgt für Verkehrsbeeinträchtigungen in der Innenstadt

21. Mai 2026/in Polizei

Mehrere Sperrungen und ein Demonstrationszug mit über 12.000 Teilnehmenden prägen das Pfingstwochenende in Hannover.

HANNOVER (redu) – Wegen des CSD Hannover rechnet die Polizei am Pfingstwochenende mit erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen in der Innenstadt. Besonders am Samstag werden rund um den Opernplatz und entlang der Demonstrationsstrecke zahlreiche Straßen zeitweise gesperrt.

Die Polizei erwartet mehr als 12.000 Teilnehmende beim Demonstrationszug. Betroffen sind Straßenverkehr, Parkhäuser und Teile des Nahverkehrs.

Der Christopher Street Day prägt am Pfingstwochenende große Teile der hannoverschen Innenstadt. Bereits am Samstag, 23. Mai 2026, findet von 12:00 Uhr bis 22:00 Uhr eine Veranstaltung auf dem Opernplatz statt. Für diesen Zeitraum werden die Georgstraße und die Ständehausstraße rund um den Platz gesperrt.

Zusätzlich startet um 14:00 Uhr ein Demonstrationszug durch die Innenstadt. Nach Angaben der Polizei werden mehr als 12.000 Teilnehmende erwartet. Der Aufzug beginnt und endet am Opernplatz. Wegen der hohen Teilnehmerzahl rechnet die Polizeidirektion Hannover mit langen Durchlaufzeiten und umfangreichen Sperrmaßnahmen auf dem Cityring.

Sperrungen in mehreren Straßen

Besonders betroffen sind die Bereiche Mehlstraße, Kanalstraße, Andreaestraße, Schillerstraße und Rosenstraße. Dort kann es zeitweise zu vollständigen Sperrungen kommen. Auch mehrere Parkhäuser innerhalb des Veranstaltungsbereichs sind davon betroffen.

Die Polizei empfiehlt Verkehrsteilnehmenden, die Innenstadt weiträumig zu umfahren. Wer kann, sollte auf öffentliche Verkehrsmittel außerhalb des direkten Veranstaltungsbereichs ausweichen.

Weitere Maßnahmen am Sonntag

Auch am Sonntag, 24. Mai 2026, wird der Christopher Street Day auf dem Opernplatz fortgesetzt. Nach derzeitiger Einschätzung beschränken sich die Verkehrsmaßnahmen vor allem auf die Straßen rund um den Veranstaltungsort. Der tatsächliche Umfang hängt laut Polizei von der Zahl der Besucherinnen und Besucher ab.

Parallel stattfindende Sportveranstaltungen und weitere Versammlungen im Stadtgebiet werden ebenfalls in die polizeiliche Einsatzplanung einbezogen. Dadurch kann es auch rund um den Maschsee und in Teilen der Innenstadt kurzfristig zu Verkehrsmaßnahmen kommen.

Rettungshubschrauber

Frontalunfall B3 bei Oerie – Sechs Menschen verletzt

19. Mai 2026/in Polizei

Zwei Rettungshubschrauber und zahlreiche Rettungskräfte waren am Dienstagmorgen im Einsatz.

HANNOVER (redu) – Bei einem Frontalunfall auf der B3 bei Oerie sind am Dienstagmorgen, 19. Mai 2026, sechs Menschen verletzt worden. Nach Angaben des Verkehrsunfalldienstes Hannover erlitten mehrere Beteiligte schwere Verletzungen. Die Bundesstraße blieb während der Rettungsarbeiten voll gesperrt.

Der Unfall ereignete sich im Berufsverkehr zwischen Pattensen und Oerie. Zwei Rettungshubschrauber kamen zur Versorgung der Verletzten zum Einsatz.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war ein 23 Jahre alter Fahrer gegen 07:30 Uhr mit einem Skoda auf der B3 aus Pattensen kommend in Richtung Oerie unterwegs. Im Fahrzeug befanden sich zwei weitere Mitfahrer.

Zeitgleich fuhr ein 42-jähriger Fahrer mit einem Mercedes-Benz Kleinlaster und zwei Mitfahrern in entgegengesetzter Richtung auf der Bundesstraße.

Kollision im Gegenverkehr

In Höhe des Ortsteils Oerie geriet der Skoda aus bislang ungeklärter Ursache nach links in den Gegenverkehr. Dort kam es zum Frontalzusammenstoß mit dem entgegenkommenden Mercedes-Kleinlaster.

Alle sechs Insassen wurden verletzt. Zwei Rettungshubschrauber sowie mehrere Rettungswagen brachten die teils Schwerverletzten in umliegende Krankenhäuser.

Vollsperrung auf der B3

An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Zusätzlich wurde die Leitplanke erheblich beschädigt. Während der Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme blieb die B3 in beide Richtungen voll gesperrt.

Der Verkehrsunfalldienst Hannover hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511-1091888 beim Verkehrsunfalldienst Hannover zu melden.

Bewaffnete Polizeibeamte

Großes Polizeiaufgebot nach Notruf in Hannovers Innenstadt

16. Mai 2026/in Polizei

Mehrere Streifenwagen und Spezialkräfte rückten zu einem Motel in der Innenstadt aus.

HANNOVER (redu) – Ein Großes Polizeiaufgebot hat am Freitagmittag einen Einsatz in der Innenstadt von Hannover ausgelöst. Zeugen beobachteten, wie ein Mensch aus einem Fenster des Motel One nahe des Opernplatzes sprang und anschließend davonlief. Die Polizei sperrte den Bereich weiträumig ab.

Der Polizeieinsatz sorgte zeitweise für Einschränkungen und Verwirrung unter den Besuchern am Rand der Innenstadt. Vorsorglich wurde auch ein Fahrgeschäft der City-Kirmes kurzzeitig geschlossen.

Sperrung nahe Opernplatz

Gleich mehrere Streifenwagen rückten unmittelbar nach dem Notruf zu dem Motel nahe des Opernplatzes aus. Über die Georgstraße trafen zudem kurz danach schwerbewaffnete Spezialkräfte der Polizei ein. Wegen der unklaren Lage sperrten die Einsatzkräfte den betroffenen Bereich weiträumig ab.

Großes Polizeiaufgebot nach Notruf in Hannovers Innenstadt – Grossaufgebot an Streifenwagen mf

Ein Großaufgebot an Streifenwagen vor dem Motel One. © Matthias Falk

Nach bisherigen unbestätigten Informationen hatten Zeugen beobachtet, wie ein Mensch aus einem Fenster im ersten Obergeschoss sprang und anschließend davonlief. Die Beamten durchsuchten daraufhin das betroffene Hotelzimmer, fanden dort jedoch nichts Verdächtiges.

Auch ein Fahrgeschäft der am Rand der Innenstadt betriebenen City-Kirmes wurde vorsorglich für kurze Zeit geschlossen. Nach rund zwei Stunden hob die Polizei die Sperrungen am Nachmittag wieder auf.

Ermittlungen zum Bewohner

Die Ermittler suchen nun nach dem Bewohner des betroffenen Zimmers. Weitere Hintergründe zu dem Vorfall waren zunächst nicht bekannt.

Polizei mit Blaulicht

Fußgänger auf Straße gestoßen: Polizei sucht Zeugen in Hannover

11. Mai 2026/in Polizei

Nach einem Angriff am Königsworther Platz sucht die Polizei Hannover den gestoßenen Fußgänger und einen beteiligten Autofahrer.

HANNOVER (redu) – Am Königsworther Platz in Hannover soll ein 35-Jähriger einen Mann angegriffen und auf die Straße gestoßen haben. Ein Autofahrer konnte einen Zusammenstoß nur durch Bremsen und Ausweichen verhindern. Die Polizei sucht nun den Fußgänger und weitere Zeugen.

Der Vorfall ereignete sich mitten am Tag an einer stark frequentierten Kreuzung nahe der Schloßwender Straße. Die Ermittler hoffen nun auf Hinweise von Beteiligten und Passanten.

Nach Angaben der Polizeistation Schützenplatz ereignete sich der Vorfall bereits am Montag, 27. April 2026, gegen 12:00 Uhr an der Fußgängerampel am Königsworther Platz Ecke Schloßwender Straße. Der 35-Jährige soll dort einen bislang unbekannten Mann zunächst geschlagen und anschließend auf die Fahrbahn gestoßen haben.

Ein herannahender Autofahrer musste stark abbremsen und ausweichen, um einen Zusammenstoß mit dem am Boden liegenden Mann zu verhindern. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen offenbar niemand.

Ermittlungen am Königsworther Platz

Polizeikräfte waren bereits zuvor wegen des auffälligen Verhaltens des Tatverdächtigen zum Königsworther Platz gerufen worden. Kurz nach dem Vorfall nahmen Einsatzkräfte den Mann vorläufig fest.

Der gestoßene Fußgänger sowie der beteiligte Autofahrer hatten den Bereich allerdings bereits verlassen, bevor die Polizei sie befragen konnte.

Polizei bittet um Hinweise

Wegen seines psychischen Zustands wurde der 35-Jährige in eine Fachklinik eingewiesen. Gegen ihn wird nun wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung sowie gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt.

Die Polizei Hannover bittet insbesondere den unbekannten Fußgänger und den Autofahrer, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Limmer unter der Telefonnummer 0511 109-3915 zu melden.

Polizei mit Blaulicht

Angriff auf Jugendliche in Hannover: Polizei sucht Täter nach Sexualdelikt

6. Mai 2026/in Polizei

Eine 16-Jährige wurde nahe der Rastanlage Wülferode-West angegriffen.

HANNOVER (redu) – Nach einem Angriff auf Jugendliche in einem Waldstück nahe der Rastanlage Wülferode-West an der A7 ermittelt die Polizei Hannover wegen eines versuchten Sexualdelikts. Eine 16-Jährige konnte sich am Sonntagabend durch massive Gegenwehr befreien. Der Täter flüchtete verletzt.

Die Tat ereignete sich in einem Waldgebiet nördlich der Rastanlage Wülferode-West. Ermittler hoffen nun insbesondere auf Hinweise zu einem Mann mit möglichen Bissverletzungen am Unterarm.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover war die 16-Jährige am Sonntag gegen 18:20 Uhr mit ihrem Fahrrad auf einem Waldweg nahe der Autobahn 7 unterwegs. Dort bemerkte sie zunächst einen Mann auf einem Fahrrad, der sich ihr näherte.

Wenig später soll der Unbekannte die Jugendliche angegriffen und zu Boden gebracht haben. Nach Angaben der Polizei würgte der Mann das Mädchen über einen längeren Zeitraum. Trotz der Situation setzte sich die 16-Jährige massiv zur Wehr.

Dabei biss sie dem Angreifer kräftig in einen Unterarm. Der Täter ließ daraufhin von der Jugendlichen ab. Das Mädchen konnte flüchten und sich später Zeugen anvertrauen, die umgehend die Polizei verständigten.

Täterbeschreibung und Hinweise

Der mutmaßliche Täter soll zwischen 30 und 45 Jahre alt und etwa 1,85 Meter groß gewesen sein. Beschrieben wird er als sehr schlank mit auffallend dünnen Armen und schmalem Gesicht. Er trug einen Bart um den Mund sowie dunkles, leicht graumeliertes und welliges Haar bis zu den Ohren.

Zum Tatzeitpunkt soll der Mann ein dunkles T-Shirt und möglicherweise eine kurze Hose getragen haben. Unterwegs war er laut Polizei auf einem schwarzen Fahrrad mit nach unten gebogenem Lenker. Zudem habe er akzentfrei Deutsch gesprochen und laut Musik gehört, vermutlich über eine mobile Musikbox.

Ermittlungen der Polizei

Die Polizei geht davon aus, dass der Täter durch den Biss sichtbare Verletzungen am Unterarm davongetragen haben könnte. Zeugen, die Hinweise zu dem Mann geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter 0511 109-5555 zu melden.

Unfallspuren aufgenehmen

Fahrradunfall in Hannover-Vinnhorst: 83-Jähriger schwer verletzt

4. Mai 2026/in Polizei

Zusammenstoß an der Beneckeallee – Polizei sucht dringend Zeugen.

HANNOVER (redu) – Bei einem Fahrradunfall in Hannover-Vinnhorst ist am Freitagnachmittag, 01.05.2026, ein 83-jähriger Radfahrer nach einem Zusammenstoß mit einem Pkw lebensgefährlich verletzt worden. Die Polizei bittet dringend um Hinweise zum Unfallhergang.

Der Unfall im Stadtteil Vinnhorst sorgt für Verkehrsbehinderungen und wirft Fragen zum genauen Ablauf auf. Ermittler hoffen auf Zeugenhinweise zur Klärung der Fahrtrichtung des Radfahrers.

Beim Fahrradunfall in Hannover-Vinnhorst wurde ein 83-jähriger Radfahrer gegen 14:20 Uhr im Einmündungsbereich Beneckeallee/Eggewiese von einem Auto erfasst. Laut Polizei war ein 61-jähriger Fahrer mit seinem VW Up auf der Beneckeallee unterwegs, als es zur Kollision kam.

Der Senior wollte nach bisherigen Erkenntnissen die Fahrbahn überqueren. Unklar ist jedoch, ob er den linken Radweg nutzte oder aus der Straße Eggewiese kam.

Beim Zusammenstoß wurde der Radfahrer auf die Motorhaube geladen und gegen die Windschutzscheibe geschleudert. Anschließend prallte er gegen die Dachkante des Fahrzeugs und wurde auf die Fahrbahn zurückgeschleudert. Sein Fahrrad stieß gegen einen geparkten Mercedes.

Schwere Verletzungen und Sperrung
Der 83-Jährige erlitt lebensgefährliche Verletzungen und blieb am Fahrbahnrand liegen. Rettungskräfte versorgten ihn vor Ort und brachten ihn anschließend in ein Krankenhaus.

Die Beneckeallee war während der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme bis etwa 18:00 Uhr vollständig gesperrt. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 4.000 Euro geschätzt.

Ermittlungen laufen
Die Polizei Hannover bittet Zeugen, insbesondere zur Fahrtrichtung des Radfahrers vor dem Unfall, sich beim Verkehrsunfalldienst zu melden.

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