Umfangreicher Schlag gegen den Drogenhandel in Hannover
Ermittler ziehen über 200 Kilo Marihuana und Kokain aus dem Verkehr.
HANNOVER – Nach intensiven Ermittlungen hat die Polizei einen der größten Drogenfunde der letzten Zeit im Stadtgebiet sichergestellt. Im Fokus der Ermittlungen zum Drogenhandel standen mehrere Tatverdächtige, gegen die am 30. Januar 2026 Haftbefehle vollstreckt wurden.
Der Zugriff betrifft den regionalen Rauschgifthandel in erheblichem Umfang und zeigt die Bedeutung überregionaler Zusammenarbeit bei der Bekämpfung organisierter Kriminalität.
Die Zentrale Ermittlungsgruppe Betäubungsmittel der Polizeiinspektion Hannover führte die Ermittlungen zum Drogenhandel, bei denen mehr als 200 Kilogramm Marihuana, knapp ein Kilogramm Kokain sowie mutmaßliches Dealgeld sichergestellt wurden. Insgesamt fünf Tatverdächtige befinden sich inzwischen in Untersuchungshaft.
Ausgangspunkt der Ermittlungen waren Hinweise der Polizeiinspektion Garbsen. Diese richteten sich gegen einen 31-jährigen Mann aus Hannover, der im Verdacht stand, im großen Stil mit Marihuana zu handeln. Die daraufhin eingeleiteten Maßnahmen erhärteten den Verdacht nach Angaben der Ermittler schnell.
Lieferkette aus Spanien
Im weiteren Verlauf stellten die Beamtinnen und Beamten fest, dass ein aus Spanien kommender Lastwagen regelmäßig große Mengen Marihuana nach Niedersachsen transportierte. Die Drogen wurden an den Hauptverdächtigen sowie zwei weitere Komplizen übergeben und anschließend in Wohnungen in Hannover-Herrenhausen und Langenhagen gelagert.
Zugriffe an mehreren Orten
In den frühen Morgenstunden des 30. Januar griffen die Einsatzkräfte zu. Nahe einer Autobahn bei Hannover übernahm der Hauptverdächtige mehrere Kartons mit Betäubungsmitteln und wurde vorläufig festgenommen. Zeitgleich durchsuchten weitere Kräfte Wohnungen weiterer Tatverdächtiger und stellten Drogen, Bargeld und Waffen sicher. Die beiden LKW-Fahrer wurden mit Unterstützung süddeutscher Polizeikräfte im Raum Heilbronn festgenommen. Die Ermittlungen führte die Polizei Hannover, die weiteren Schritte erfolgen in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Hannover.










