Zwischen Herrenhausen und Garbsen löst sich ein Vorderrad von einem Opel und trifft einen entgegenkommenden Audi. Die A2 wird zeitweise voll gesperrt.
HANNOVER (redu) – Ein Rad löst sich am Montagvormittag auf der A2 bei Hannover von einem Opel Corsa und prallt in die Windschutzscheibe eines entgegenkommenden Audi A4. Bei dem Unfall wird eine 55 Jahre alte Mitfahrerin schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht.
Der Unfall führt zu einer zeitweisen Vollsperrung der A2 in beiden Fahrtrichtungen. Der Verkehrsunfalldienst Hannover ermittelt zur bislang ungeklärten Ursache.
Das Rad löst sich gegen 10:00 Uhr zwischen den Anschlussstellen Herrenhausen und Garbsen vom vorderen linken Bereich eines Opel Corsa. Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover ist eine 62 Jahre alte Frau aus dem Kreis Paderborn mit dem Wagen in Richtung Berlin unterwegs.
Rad fliegt über die Mittelschutzplanke
Das vordere linke Rad fliegt über die Mittelschutzplanke und prallt in die Windschutzscheibe eines Audi A4 auf der Gegenfahrbahn. Am Steuer sitzt ein 61 Jahre alter Mann aus Braunschweig, der in Richtung Dortmund fährt.
Die 55-jährige Mitfahrerin im Audi wird schwer verletzt und von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer erleidet leichte Verletzungen. Ein ebenfalls im Audi sitzender 26 Jahre alter Mann aus Braunschweig bleibt unverletzt.
Nach dem Zusammenstoß fährt ein weiterer Autofahrer mit einem Tesla Model X über das auf der Fahrbahn liegende Rad. Der Tesla-Fahrer und die 62-jährige Opel-Fahrerin bleiben unverletzt. An allen drei Fahrzeugen entstehen Sachschäden. Die Höhe des Gesamtschadens ist noch nicht bekannt.
A2 zeitweise in beiden Richtungen gesperrt
Für Rettungsmaßnahmen, Unfallaufnahme und Räumarbeiten sperrt die Polizei die A2 zunächst in beiden Fahrtrichtungen vollständig. Die Fahrtrichtung Berlin ist ab 12:00 Uhr wieder frei, die Fahrtrichtung Dortmund ab 13:00 Uhr.
Der Verkehrsunfalldienst Hannover hat die Ermittlungen zur Ursache aufgenommen.
Mercedes gerät auf der L 401 in den Gegenverkehr – fünf Menschen verletzt.
REGION HANNOVER / BARSINGHAUSEN (redu) – Bei einem Verkehrsunfall Barsinghausen auf der L 401 zwischen Egestorf und Langreder sind am Montag zwei Kleinkinder schwer verletzt worden. Drei weitere Menschen erlitten leichte Verletzungen. Die Polizei ermittelt zur bislang ungeklärten Unfallursache.
Der Zusammenstoß ereignete sich im Kreuzungsbereich der L 401 und K 237. Für Rettungsmaßnahmen und Unfallaufnahme blieb die Landesstraße mehrere Stunden voll gesperrt.
Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr eine 23-jährige Barsinghäuserin gegen 12:45 Uhr mit einem Mercedes in Richtung Langreder. Beim Verkehrsunfall Barsinghausen geriet ihr Wagen im Kurvenbereich an der Kreuzung von L 401 und K 237 aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr und kollidierte mit einem VW.
Zwei Kinder schwer verletzt
Im Mercedes saßen neben der 23-Jährigen ihre beiden Kinder. Ein zweieinhalb Jahre alter Junge und ein zwei Monate altes Mädchen wurden schwer verletzt. Der Junge kam mit einem Rettungshubschrauber, das Mädchen mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Die Fahrerin erlitt leichte Verletzungen.
Im entgegenkommenden VW befanden sich eine 43-jährige Fahrerin und zwei zehnjährige Kinder. Die Fahrerin und ein auf der Rückbank sitzendes zehnjähriges Mädchen wurden leicht verletzt. Ein zehnjähriger Junge auf dem Beifahrersitz blieb unverletzt.
Gutachter zur Unfallaufnahme hinzugezogen
Für die Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme wurde die L 401 zwischen Egestorf und Langreder mehrere Stunden voll gesperrt. Zur Klärung des Unfallhergangs zog die Polizei einen Gutachter hinzu. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.
Zeuginnen und Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise zum Hergang geben können, sollen sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 melden.
Eine 84-Jährige erlitt lebensgefährliche Verletzungen, eine 86-Jährige wurde leicht verletzt. Die Polizei bittet um Hinweise zu einem Mann mit Fahrrad.
HANNOVER / ISERNHAGEN (redu) – Nach zwei Raubüberfällen auf Seniorinnen am Montag, 17. August 2026, ermittelt die Polizei wegen der Raubtaten Isernhagen und Altwarmbüchen. Eine 84-Jährige wurde lebensgefährlich, eine 86-Jährige leicht verletzt. Die Ermittler prüfen einen Zusammenhang zwischen beiden Taten.
Der Zentrale Kriminaldienst Hannover hat die Ermittlungen übernommen. Die Polizei sucht insbesondere Zeugen, die im Umfeld der Tatorte einen Mann mit Fahrrad beobachtet haben.
Die Raubtaten Isernhagen und Altwarmbüchen ereigneten sich nach bisherigen Erkenntnissen am Montag innerhalb weniger Stunden. In beiden Fällen wurden Seniorinnen in ihren Wohnhäusern angegriffen.
Die erste Tat geschah zwischen 10:50 Uhr und 11:00 Uhr in der Straße „Auf der Heide“ in Isernhagen. Eine 86-jährige Bewohnerin traf in ihrem Haus auf einen unbekannten Mann und wurde im weiteren Verlauf körperlich angegriffen. Sie erlitt leichte Verletzungen.
Der Mann flüchtete anschließend ohne Beute mit einem Fahrrad.
84-Jährige lebensgefährlich verletzt
Eine weitere Raubtat ereignete sich zwischen 09:45 Uhr und 14:00 Uhr in einem Wohnhaus an der Potsdamer Straße in Altwarmbüchen. Dort wurde eine 84-jährige Bewohnerin lebensgefährlich verletzt.
Der Täter durchsuchte nach Angaben der Polizei das Wohnhaus und entwendete hochwertigen Schmuck. Gegen 14:00 Uhr fand der Ehemann die Seniorin und brachte sie anschließend in medizinische Behandlung. Sie wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.
Vor der Tat war im Bereich des Wohnhauses ein unbekannter Mann mit Cap und Fahrrad aufgefallen. Ob dieser Mann mit der Tat in Verbindung steht, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Polizei bittet um Hinweise
Nach Bekanntwerden der Taten leitete die Polizei Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen ein. Ein Tatverdächtiger konnte bislang nicht identifiziert werden.
Gesucht werden Zeuginnen und Zeugen, die zwischen 09:45 Uhr und 14:00 Uhr im Bereich der Straßen „Auf der Heide“ in Isernhagen und Potsdamer Straße in Altwarmbüchen verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben.
Von besonderem Interesse sind Hinweise zu einem Mann mit Fahrrad. Der Kriminaldauerdienst Hannover nimmt Hinweise unter der Telefonnummer 0511 109-5555 entgegen.
Polizei Hannover sucht über Aktenzeichen XY nach Beobachtungen aus der Nacht zum 24. August 2025.
HANNOVER / LANGENHAGEN (redu) – Der Fall eines getöteten 67-Jährigen am Silbersee wird am Mittwoch bei „Aktenzeichen XY … ungelöst“ vorgestellt. Mit der Ausstrahlung zu Aktenzeichen XY Silbersee hofft die Polizei Hannover auf neue Hinweise zu dem bislang ungeklärten Tötungsdelikt.
Im Mittelpunkt stehen Beobachtungen vom Abend des 23. August 2025 und aus den frühen Morgenstunden des folgenden Tages im Bereich des Silbersees.
Mann am Silbersee tot aufgefunden
Ein Passant hatte den damals 67-jährigen Mann am 24. August 2025 gegen 06:30 Uhr leblos in einem Gebüsch neben einem Feldweg entdeckt. Einsatz- und Rettungskräfte trafen schnell ein, ein Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod feststellen.
Die Ermittlungen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover ergaben nach Polizeiangaben, dass der Mann Opfer eines Gewaltverbrechens geworden war. Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus. Eine tatverdächtige Person ist bislang nicht ermittelt.
Der aus Langenhagen stammende Mann hielt sich nach bisherigen Erkenntnissen am Abend des 23. August 2025 im Bereich des Silbersees auf. Er trug eine blaugraue Sweatshirt-Jacke, eine blaue Jeans und hellbraune Halbschuhe. Zudem hatte er ein Fahrrad mit tiefem Einstieg bei sich.
Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen
Für die Ermittlungen zu Aktenzeichen XY Silbersee sucht die Polizei vor allem Personen, die den Mann an diesem Abend gesehen haben oder zwischen 21:40 Uhr und den frühen Morgenstunden Beobachtungen am Silbersee gemacht haben.
Der Fall wird am Mittwoch, 19. August 2026, ab 20:15 Uhr in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“ vorgestellt. Die Polizei Hannover erhofft sich von der bundesweiten Ausstrahlung neue Hinweise.
Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen. Auch Personen, die ihre damaligen Beobachtungen bislang für unbedeutend hielten, werden gebeten, sich zu melden.
Die Fahrradstaffel der Polizei Hannover hat nach Schulschluss den Verkehr vor der Schillerschule in Kleefeld kontrolliert.
HANNOVER (redu) – Bei der Schulanfangsaktion Hannover hat die Fahrradstaffel der Polizei am Donnerstagnachmittag, 13. August, den Verkehr vor der Schillerschule in Kleefeld kontrolliert. Innerhalb von 30 Minuten nach Schulschluss stellten die Beamtinnen und Beamten neun Verstöße gegen das dortige Stopp-Schild fest.
Die Kontrolle richtete sich vor allem auf die Verkehrssicherheit im unmittelbaren Schulumfeld. Neben Autofahrenden überprüfte die Polizei auch Radfahrende und ahndete dabei weitere Verstöße.
Im Mittelpunkt der Schulanfangsaktion Hannover stand nach Angaben der Polizei das unbedingte Haltgebot am Stopp-Schild unmittelbar vor dem Kleefelder Gymnasium. Die Fahrradstaffel überwachte zudem die allgemeine Verkehrssituation rund um die Schillerschule.
Gerade nach Schulschluss steige dort das Verkehrsaufkommen. Schülerinnen und Schüler überquerten zu dieser Zeit die Straße, während zugleich zahlreiche Eltern mit dem Auto vor der Schule unterwegs seien, um ihre Kinder abzuholen.
Neun Verstöße gegen das Stopp-Schild
Innerhalb von nur 30 Minuten nach Schulschluss registrierten die eingesetzten Beamtinnen und Beamten insgesamt neun Verstöße gegen das Stopp-Schild. Die betroffenen Fahrzeugführenden mussten jeweils ein Verwarngeld entrichten.
Nach Angaben der Polizei handelte es sich bei einem großen Teil der festgestellten Verstöße um sogenannte „Eltern-Taxis“. Die angesprochenen Personen hätten überwiegend verständnisvoll und einsichtig reagiert.
Polizei kontrolliert auch Radfahrende
Auch Radfahrende wurden während der Maßnahme kontrolliert. Dabei stellten die Einsatzkräfte unter anderem Verstöße wegen der verbotswidrigen Nutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt fest.
Zudem ahndeten die Beamtinnen und Beamten Fälle, in denen Radfahrende auf der falschen Seite eines Radweges unterwegs waren.
Die Polizei Hannover verband die Schulanfangsaktion außerdem mit einem Hinweis auf die landesweite Fahrradhelm-Kampagne der Polizeidirektion Braunschweig „Helm tragen. Kopf bewahren.“ Nach Angaben der Polizei kann ein Fahrradhelm bei einem Unfall schwere Verletzungen verhindern oder deren Folgen deutlich reduzieren.
Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmenden, insbesondere im Umfeld von Schulen aufmerksam und rücksichtsvoll zu fahren.
Nach dem Feuer in einem Firmengebäude an der Tiestestraße sucht die Polizei Zeuginnen und Zeugen.
HANNOVER (redu) – Nach dem Brand eines Firmengebäudes in der Tiestestraße in der Nacht zu Mittwoch ermittelt die Polizei wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung. Das Gebäude und mehrere Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt. Der Schaden wird auf rund zwei Millionen Euro geschätzt.
Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Die Kriminalpolizei untersucht die Brandursache und bittet mögliche Zeuginnen und Zeugen um Hinweise.
Fahrzeuge und Teile des Gebäudes in Flammen
Gegen 01:25 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr zu dem Firmengelände in der Tiestestraße alarmiert. Nach den bisherigen Untersuchungen der Brandermittler geht die Polizei von vorsätzlicher Brandstiftung aus.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannten unter anderem Fahrzeuge und Teile des Firmengebäudes. Im weiteren Verlauf griff das Feuer auf größere Bereiche der Lagerhalle über.
Während des Brandes waren mehrere Explosionen wahrnehmbar. Nach ersten Erkenntnissen dürften sie auf Gasflaschen zurückzuführen sein, die dort gelagert waren.
Kriminalpolizei sucht Zeugen
Die Feuerwehr brachte den Brand mit einem Großaufgebot unter Kontrolle. Personen wurden nach bisherigen Erkenntnissen nicht verletzt.
Noch in der Nacht nahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen zur Brandursache auf. Das Firmengebäude und mehrere auf dem Gelände abgestellte Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei derzeit auf rund zwei Millionen Euro.
Gesucht werden Personen, die in der Nacht zu Mittwoch im Bereich der Tiestestraße oder angrenzender Straßen verdächtige Personen, Fahrzeuge oder andere Auffälligkeiten beobachtet haben. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 entgegen.
Ein Auto erfasste den 91-Jährigen beim Queren der Kreisstraße zwischen Ahlten und Klein Kolshorn.
HANNOVER (redu) – Am Montagvormittag ist ein 91-jähriger Pedelecfahrer tödlich verletzt worden. Der Mann wurde beim Queren der K 122 zwischen Ahlten und Klein Kolshorn von einem Auto erfasst und starb noch an der Unfallstelle.
Die Kreisstraße war während der Unfallaufnahme zeitweise vollständig gesperrt. Der Verkehrsunfalldienst Hannover ermittelt zum genauen Hergang.
Zusammenstoß beim Queren der Kreisstraße
Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes fuhr der 91-jährige Lehrter auf dem Radweg parallel zur K 122 aus Richtung Klein Kolshorn. Zur gleichen Zeit war ein 43-jähriger Mann aus den Niederlanden mit einem Skoda Octavia aus Richtung Ahlten unterwegs.
Als der Senior südlich der Autobahn 2 die Fahrbahn überquerte, um nach links in einen Feldweg einzubiegen, wurde der Pedelecfahrer tödlich verletzt. Durch den Zusammenstoß wurde er auf die Fahrbahn geschleudert.
Rettungskräfte können nicht mehr helfen
Ersthelfer und der alarmierte Rettungsdienst versuchten, dem Mann zu helfen. Er starb jedoch noch am Unfallort.
Der 43-jährige Autofahrer blieb körperlich unverletzt. Für die Unfallaufnahme sperrten die Einsatzkräfte die K 122 zeitweise vollständig. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.
135 Blutentnahmen, 190 untersagte Weiterfahrten und zahlreiche weitere Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren.
HANNOVER (redu) – Bei einer Großkontrolle Fahrtüchtigkeit hat die Polizeidirektion Hannover vom 31. Juli bis 2. August rund 1.150 Fahrzeuge überprüft und 166 Trunkenheitsfahrten festgestellt. Betroffen waren 88 Autofahrerinnen und Autofahrer sowie 78 Menschen auf E-Scootern.
Die Einsatzkräfte ordneten 135 Blutentnahmen an und untersagten in 190 Fällen die Weiterfahrt. Neben Alkohol- und Drogenverstößen deckten sie zahlreiche weitere Straftaten und Ordnungswidrigkeiten auf.
Die Großkontrolle Fahrtüchtigkeit erstreckte sich über Hannover, mehrere Städte in der Region und die umliegenden Bundesautobahnen. Einsatzkräfte aus elf Bundesländern sowie aus Österreich und der Schweiz unterstützten die Polizeidirektion Hannover.
Ziel der zweitägigen Maßnahme war es nach Angaben der Polizei, berauschte Verkehrsteilnehmende aus dem Verkehr zu ziehen und die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen.
Am Freitag, 31. Juli, richtete die Polizei zwischen 13:00 Uhr und 18:00 Uhr eine stationäre Kontrollstelle auf dem Schützenplatz ein. Der fließende Verkehr wurde vollständig durch die Kontrollstelle geleitet.
Kräfte der Spezialisierten Verfügungseinheit verhinderten nach Angaben der Polizei weitgehend größere Staubildungen. Gleichzeitig fanden mobile Kontrollen in Hannover, Langenhagen, Lehrte, Garbsen und Burgdorf sowie auf den Autobahnen statt.
Bereits innerhalb der ersten fünf Stunden stellte die Polizei 46 Trunkenheitsfahrten fest. In allen Fällen waren Fahrerinnen oder Fahrer von Pkw betroffen.
In der Nacht von Samstag, 1. August, auf Sonntag, 2. August, kontrollierten die Einsatzkräfte zwischen 20:00 Uhr und 04:00 Uhr ausschließlich mobil. Dabei kamen weitere 120 Trunkenheitsfahrten hinzu.
Davon entfielen 42 Fälle auf Pkw und 78 auf E-Scooter. Insgesamt registrierte die Polizei während der beiden Kontrolltage damit 88 Verstöße mit Autos und 78 mit E-Scootern.
Alkohol, Drogen und Mischkonsum
Bei 77 der insgesamt 166 festgestellten Fahrten wurde nach Polizeiangaben ausschließlich Alkoholkonsum festgestellt. In 56 Fällen standen die Betroffenen unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.
Bei weiteren 33 Verkehrsteilnehmenden ergaben die Kontrollen Hinweise auf einen Mischkonsum von Alkohol und Drogen.
Zur Beweissicherung ordneten die Einsatzkräfte 135 Blutentnahmen an. Zusätzlich führten sie 30 gerichtsverwertbare Atemalkoholmessungen durch.
In 190 Fällen untersagte die Polizei die Weiterfahrt. Bei weiteren 30 Personen wurde zwar Alkoholkonsum festgestellt, die Werte lagen jedoch sehr niedrig oder nach einer Wartezeit knapp unter den rechtlich relevanten Grenzen. Gegen diese Personen wurde kein Verfahren eingeleitet.
Die Polizei vollstreckte zudem zwei offene Haftbefehle. In elf Fällen wurden von ausländischen Verkehrsteilnehmenden Sicherheitsleistungen in einer Gesamthöhe von 9.000 Euro erhoben.
Zahlreiche Straf- und Bußgeldverfahren
Als Ergebnis der Kontrollen leitete die Polizei 84 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Hinzu kamen sieben Verfahren wegen Verstößen gegen das Alkoholverbot für Fahranfänger.
Außerdem wurden 75 Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und ein Verfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. In zwei Fällen ermittelt die Polizei wegen des Verdachts auf verbotene Kraftfahrzeugrennen.
Weitere Verfahren betreffen 21 Fälle des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und 22 Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Hinzu kamen fünf mutmaßliche Urkundenfälschungen, acht Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz, zwei Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln und drei Verstöße gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz.
Über den Schwerpunkt Fahrtüchtigkeit hinaus registrierten die Einsatzkräfte 205 Geschwindigkeitsverstöße. In 29 Fällen waren die Überschreitungen nach Polizeiangaben so erheblich, dass ein Fahrverbot droht.
Außerdem ahndeten die Kräfte 31 Handyverstöße, 46 Verstöße gegen die Gurtpflicht und sieben Rotlichtverstöße. Dazu kamen sechs Verstöße aus dem Bereich der Tuning- und Poserszene sowie 14 Verstöße gegen das Fahrpersonalrecht.
Hohe Alkoholwerte und gefälschter Führerschein
Bei einer gemeinsamen Kontrolle von Polizei und Zoll auf der Vahrenwalder Straße stoppten Einsatzkräfte einen alkoholisierten Autofahrer mit Exportkennzeichen. Der vorgelegte Führerschein erwies sich laut Polizei als Totalfälschung.
Da der Mann keine gültige Fahrerlaubnis besaß, wurde ein Verfahren eingeleitet. Der Zoll entdeckte im Fahrzeug außerdem 27.000 Euro Bargeld, das aufgrund verschiedener Vergehen beschlagnahmt wurde.
Darüber hinaus leitete der Zoll mehrere Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Schwarzarbeit ein.
Bei einem 32 Jahre alten E-Scooter-Fahrer reagierten die Vortests nach Polizeiangaben auf THC, Kokain, Methamphetamin, Amphetamin, Opiate und Alkohol.
Den höchsten Alkoholwert der Kontrollaktion hatte ein 27-jähriger E-Scooter-Fahrer mit 2,84 Promille. Bei einem weiteren 24 Jahre alten E-Scooter-Fahrer wurden 2,01 Promille gemessen.
Auch eine 66-jährige Autofahrerin wurde kontrolliert. Ihr Vortest reagierte positiv auf Kokain und THC. Die Polizei untersagte ihr die Weiterfahrt und ordnete eine Blutentnahme an.
Ein weiterer Mann fiel an beiden Kontrolltagen auf. Am Freitag wurde er auf dem Schützenplatz unter THC-Einfluss gestoppt. Einen Tag später traf ihn die Polizei erneut auf einem E-Scooter an. Dabei ergaben sich erneut Hinweise auf THC sowie eine Atemalkoholkonzentration von 1,42 Promille.
Sturz, Flucht und mutmaßliches Autorennen
Am Samstag gegen 20:25 Uhr stürzte eine 31 Jahre alte E-Scooter-Fahrerin an der Kreuzung Celler Straße und Herschelstraße vor den Augen einer Streifenwagenbesatzung. Sie erlitt eine Kopfplatzwunde und wurde in einem Rettungswagen behandelt.
Bei der Frau wurden nach Polizeiangaben 1,19 Promille gemessen. Noch während der Unfallaufnahme stoppte dieselbe Besatzung einen weiteren E-Scooter-Fahrer, dessen Vortest auf THC reagierte.
An derselben Kreuzung fuhren vier Männer mit E-Scootern gemeinsam bei Rot über die Fahrbahn. Bei ihnen wurden Alkoholwerte zwischen 1,2 und 1,6 Promille festgestellt. Die Tests reagierten zudem auf THC.
Auf dem Westschnellweg im Bereich Stöcken sollen sich zwei Pkw mit Geschwindigkeiten nahe 200 Kilometern pro Stunde ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen geliefert haben. Ein Fahrzeug wurde gestoppt. Die Ermittlungen zum zweiten Wagen dauerten zum Zeitpunkt der Mitteilung noch an.
In Langenhagen flüchteten alkoholisierte Personen zu Fuß vor einer Kontrolle. Sie waren zuvor auf einem nicht versicherten S-Pedelec unterwegs. Eine Person wurde im Rahmen der Fahndung gestellt.
Bereits am ersten Kontrolltag missachtete ein Autofahrer nach Polizeiangaben sämtliche Anhaltesignale und fuhr davon. Dabei soll es zu mehreren Beinaheunfällen gekommen sein. Mutmaßliche Tatverdächtige wurden später ermittelt.
Streifenwagen der Östereichischen Polizei an der Kontrollstelle.
An der gesamten Kontrollaktion beteiligten sich neben Kräften aus allen niedersächsischen Polizeidirektionen auch Beamtinnen und Beamte aus Hamburg, Bremen, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen, Schleswig-Holstein und dem Saarland. Unterstützung kam zudem aus Österreich und der Schweiz.
Eingebunden waren unter anderem der Zoll, das Bundesamt für Logistik und Mobilität Hannover, das Staatliche Gewerbeaufsichtsamt, die Führerscheinstellen von Stadt und Region, das Tiefbauamt und die Justiz Hannover.
Polizeihauptkommissar Pierre Fourmont kündigte weitere intensive Kontrollen, Präventionsmaßnahmen und Aufklärungsarbeit an. Nach Einschätzung der Polizeidirektion würden E-Scooter von vielen Nutzerinnen und Nutzern weiterhin nicht als vollwertige Kraftfahrzeuge wahrgenommen.
Veranstaltungswache, Videoüberwachung und Präventionsangebote begleiten das Fest rund um den Maschsee.
HANNOVER (redu) – Zum Maschseefest 2026 und den parallel stattfindenden Finals informiert die Polizei über Verkehrssperrungen, Anreisemöglichkeiten und Präventionsangebote. Zur Sicherheit beim Maschseefest gehören Einsatzkräfte vor Ort, eine Veranstaltungswache am Kurt-Schwitters-Platz und Videoüberwachung am Nordufer.
Bis zum 9. August werden zahlreiche Besucherinnen und Besucher rund um den Maschsee erwartet. Die Polizei empfiehlt, möglichst ohne Auto anzureisen.
Die Sicherheit beim Maschseefest umfasst nach Angaben der Polizei neben mobilen Einsatzkräften auch eine Veranstaltungswache, Kameras am Nordufer sowie Präventions- und Awareness-Angebote. Gleichzeitig führen das Fest und die Finals zu umfangreichen Einschränkungen im Straßen- und Radverkehr.
Sperrungen rund um den Maschsee
Das Arthur-Menge-Ufer ist zwischen dem Parkplatz Robert-Enke-Straße und dem Kurt-Schwitters-Platz bis Montag, 11. August, für den Autoverkehr gesperrt. Die Buslinien 100 und 200 sind grundsätzlich ausgenommen.
Während des Abbaus der gastronomischen Einrichtungen am Sonntag, 10. August, und Montag, 11. August, können auch Linienbusse das Arthur-Menge-Ufer nicht nutzen. Radfahrende dürfen während des Abbaus ausschließlich den nördlichen Radweg befahren.
Das Rudolf-von-Bennigsen-Ufer ist bis Montag, 27. Juli, ab der Riepestraße für Autos gesperrt. Von Montag, 27. Juli, bis Donnerstag, 30. Juli, ist dort wegen Abbauarbeiten auch die Veloroute nicht nutzbar. Radfahrende können auf den gegenüberliegenden Radweg ausweichen.
Die Culemannstraße bleibt bis Mittwoch, 29. Juli, für Autos gesperrt. Zwischen Friederikenplatz und Kurt-Schwitters-Platz gilt die Sperrung auch für den Radverkehr. Die Willy-Brandt-Allee wird während der Finals ab der Einmündung Bleichenstraße zeitweise gesperrt. Auch am Neuen Rathaus, am Opernplatz und an der Leinewelle kommt es zu Einschränkungen. Der Platz der Menschenrechte kann bis Dienstag, 28. Juli, nicht mit dem Auto umfahren werden.
Bis zu diesem Tag sind außerdem die Georgstraße, die Ständehausstraße und die Schloßstraße für den Autoverkehr gesperrt. Die Bushaltestelle Kröpcke wird bis Freitag, 31. Juli, nicht angefahren. Der Parkplatz Robert-Enke-Platz ist bis Montag, 27. Juli, gesperrt. Die Veloroute im Bereich Sportpark und Robert-Enke-Parkplatz bleibt bis Mittwoch, 12. August, geschlossen. Eine Umleitung über die Beuermannstraße und die Robert-Enke-Straße ist ausgeschildert. Auf dem Rudolf-Hillebrecht-Platz ist das Parken von Donnerstag, 23. Juli, bis Sonntag, 26. Juli, nicht möglich.
Provisorische Wege für Radfahrende
Auf dem Rudolf-von-Bennigsen-Ufer wird während des Festes ein befestigter Radweg eingerichtet. Stadteinwärts verläuft er zwischen Altenbekener Damm und Kurt-Schwitters-Platz auf der Fahrbahn an der Ostseite. Der reguläre Radweg direkt am Maschsee steht während der Veranstaltung nicht zur Verfügung. Auf dem Arthur-Menge-Ufer wird zwischen Karl-Thiele-Weg und Kurt-Schwitters-Platz zusätzlich ein provisorischer Radweg eingerichtet.
In der westlichen Südstadt kann der Bereich zwischen Maschsee und Hildesheimer Straße während der Hauptanreisezeiten für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. Die Sperrstellen sind mit Personal besetzt. Eine Durchfahrt ist nur mit gültiger Erlaubnis möglich.
Während der Finals gelten am Donnerstag, 23. Juli, von 14 bis 20 Uhr, am Freitag, 24. Juli, von 14 bis 22 Uhr und am Samstag, 25. Juli, von 12 bis 22.30 Uhr angepasste Sperrzeiten. An den weiteren Veranstaltungstagen wird mittwochs und donnerstags von 17 bis 20 Uhr gesperrt. Freitags gelten die Einschränkungen von 17 bis 22 Uhr, samstags von 17 bis 22.30 Uhr.
Zusätzliche Verkehrsbehinderungen sind am Samstag, 1. August, rund um das Stadion möglich. Dort findet um 14 Uhr die Saisoneröffnung von Hannover 96 gegen PEC Zwolle statt.
Veranstaltungswache am Kurt-Schwitters-Platz
Die Polizei empfiehlt Besucherinnen und Besuchern, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad anzureisen. Wer nicht vollständig auf das Auto verzichten kann, sollte Park-and-Ride-Plätze an den Stadtgrenzen nutzen.
Am Kurt-Schwitters-Platz wird in Höhe des Sprengelmuseums eine Veranstaltungswache eingerichtet. Sie ist montags bis samstags ab 18 Uhr und sonntags ab 16 Uhr geöffnet. Dort können Besucherinnen und Besucher unter anderem Anzeigen erstatten oder Hinweise geben. Zusätzlich ist die Polizei mobil auf dem Veranstaltungsgelände unterwegs und ansprechbar. Wie im Vorjahr überwacht die Polizei das Maschseefest mit mehreren Kameras im Bereich des Nordufers. Die videoüberwachten Bereiche sind durch Hinweisschilder gekennzeichnet.
Schutz vor Taschendiebstahl
Die Polizei rät, nur notwendiges Bargeld und benötigte Zahlungskarten mitzunehmen. Bargeld, Kreditkarten und Ausweispapiere sollten in verschiedenen verschlossenen Innentaschen möglichst dicht am Körper getragen werden. Hand- und Umhängetaschen sollten geschlossen an der Körpervorderseite bleiben oder unter den Arm geklemmt werden. Handtaschen sollten nicht an Stuhllehnen gehängt oder unbeaufsichtigt abgestellt werden.
Während des gesamten Maschseefestes bietet der Veranstalter zudem Unterstützung für Menschen in Notsituationen an. Zum Awareness-Konzept gehören die „Saferspaces App“ sowie geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Johanniter vor Ort.
Nach dem Zusammenstoß mit drei geparkten Autos flüchtete der Fahrer zu Fuß. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
HANNOVER – Bei einer Fahrerflucht Hannover hat sich am Samstagabend ein Nissan X-Trail auf der Vahrenwalder Straße nach der Kollision mit drei geparkten Fahrzeugen überschlagen. Der bislang unbekannte Fahrer flüchtete anschließend zu Fuß. Die Polizei bittet um Hinweise von Zeuginnen und Zeugen.
Die Ermittlungen richten sich sowohl auf die Identität des flüchtigen Fahrers als auch auf die bislang ungeklärte Ursache des Unfalls. Der Verkehrsunfalldienst Hannover sucht weitere Zeugen.
Nissan überschlägt sich nach Kollision
Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war der unbekannte Fahrer gegen 21:50 Uhr mit einem Nissan X-Trail auf der Vahrenwalder Straße aus Richtung Hamburger Allee in Richtung Dragonerstraße unterwegs. Kurz vor der Dragonerstraße kam das Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr den Bordstein und prallte gegen drei am Fahrbahnrand geparkte Pkw.
Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich der Nissan und blieb auf dem Dach liegen.
Fahrer flüchtet zu Fuß
Der Fahrer konnte sich selbst aus dem Fahrzeug befreien und flüchtete anschließend zu Fuß von der Unfallstelle. Mehrere Zeugen beobachteten den Mann. Nach bisherigen Erkenntnissen verletzte er sich bei dem Unfall am linken Arm.
Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief ohne Erfolg. Die Ermittlungen zur Identität des Fahrers sowie zur Unfallursache dauern an.
Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang oder zur Identität des flüchtigen Fahrers geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.
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