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Polizei- und Einsatzmeldungen aus Hannover, der Region und Niedersachsen. Fahndungen, Einsätze, Ermittlungen – sachlich und pressekonform aufbereitet.

Rauschgift Beschlagnahmung

Umfangreicher Schlag gegen den Drogenhandel in Hannover

9. Februar 2026/in Polizei

Ermittler ziehen über 200 Kilo Marihuana und Kokain aus dem Verkehr.

HANNOVER – Nach intensiven Ermittlungen hat die Polizei einen der größten Drogenfunde der letzten Zeit im Stadtgebiet sichergestellt. Im Fokus der Ermittlungen zum Drogenhandel standen mehrere Tatverdächtige, gegen die am 30. Januar 2026 Haftbefehle vollstreckt wurden.

Der Zugriff betrifft den regionalen Rauschgifthandel in erheblichem Umfang und zeigt die Bedeutung überregionaler Zusammenarbeit bei der Bekämpfung organisierter Kriminalität.

Die Zentrale Ermittlungsgruppe Betäubungsmittel der Polizeiinspektion Hannover führte die Ermittlungen zum Drogenhandel, bei denen mehr als 200 Kilogramm Marihuana, knapp ein Kilogramm Kokain sowie mutmaßliches Dealgeld sichergestellt wurden. Insgesamt fünf Tatverdächtige befinden sich inzwischen in Untersuchungshaft.

Ausgangspunkt der Ermittlungen waren Hinweise der Polizeiinspektion Garbsen. Diese richteten sich gegen einen 31-jährigen Mann aus Hannover, der im Verdacht stand, im großen Stil mit Marihuana zu handeln. Die daraufhin eingeleiteten Maßnahmen erhärteten den Verdacht nach Angaben der Ermittler schnell.

Lieferkette aus Spanien

Im weiteren Verlauf stellten die Beamtinnen und Beamten fest, dass ein aus Spanien kommender Lastwagen regelmäßig große Mengen Marihuana nach Niedersachsen transportierte. Die Drogen wurden an den Hauptverdächtigen sowie zwei weitere Komplizen übergeben und anschließend in Wohnungen in Hannover-Herrenhausen und Langenhagen gelagert.

Zugriffe an mehreren Orten

In den frühen Morgenstunden des 30. Januar griffen die Einsatzkräfte zu. Nahe einer Autobahn bei Hannover übernahm der Hauptverdächtige mehrere Kartons mit Betäubungsmitteln und wurde vorläufig festgenommen. Zeitgleich durchsuchten weitere Kräfte Wohnungen weiterer Tatverdächtiger und stellten Drogen, Bargeld und Waffen sicher. Die beiden LKW-Fahrer wurden mit Unterstützung süddeutscher Polizeikräfte im Raum Heilbronn festgenommen. Die Ermittlungen führte die Polizei Hannover, die weiteren Schritte erfolgen in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Hannover.

Festnahme Handschellen

Bewaffneter Tankstellenüberfall scheitert in Hannover

6. Februar 2026/in Polizei

Polizei nimmt 18- und 16-Jährigen nach Tat an Tankstelle fest.

HANNOVER (redu) – Zwei mit Messern bewaffnete Täter haben am Dienstagmorgen, 3. Februar 2026, versucht, eine Tankstelle an der Vahrenwalder Straße zu überfallen. Der Tankstellenüberfall scheiterte, weil der Betreiber die Männer in die Flucht schlug. Kurz darauf nahm die Polizei beide Tatverdächtigen fest.

Der Vorfall sorgt in Hannover für Aufmerksamkeit, weil er Fragen zur Sicherheit von Tankstellen und zum richtigen Verhalten bei bewaffneten Überfällen aufwirft.

Nach Angaben der Polizei betraten die beiden Täter gegen 7.10 Uhr den Verkaufsraum der Tankstelle und bedrohten den 54 Jahre alten Betreiber mit Messern. Der Tankstellenüberfall nahm jedoch eine unerwartete Wendung, als der Mann eine unter dem Tresen liegende Holzlatte ergriff und sich zur Wehr setzte. Die Täter flüchteten ohne Beute. Verletzt wurde niemand.

Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnten Einsatzkräfte einen 18-jährigen Tatverdächtigen im Nahbereich des Tatortes stellen und festnehmen. Trotz eines Fluchtversuchs gelang die Festnahme. Wenig später nahmen die Beamten auch den 16 Jahre alten mutmaßlichen Komplizen vorläufig fest.

Festnahmen nach Fahndung

Auf Grundlage der Festnahmen durchsuchte die Polizei die Wohnungen der beiden jungen Männer. Dabei stellten die Ermittler weiteres Beweismaterial sicher. Die Maßnahmen erfolgten in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Hannover.

Ermittlungen zu weiteren Taten

Der 16-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Gegen den 18-Jährigen beantragte die Staatsanwaltschaft Untersuchungshaft. Ein Haftrichter ordnete diese am 4. Februar 2026 an, der Mann kam in eine Jugendanstalt. Die Polizei prüft derzeit, ob das Duo für weitere Tankstellenüberfälle in jüngerer Zeit verantwortlich sein könnte. Die Ermittlungen dauern an.

Polizeimannschaftswagen

Verkehrslage in Hannover wegen Sportveranstaltungen angespannt

6. Februar 2026/in Polizei

Polizei rät zu ÖPNV und mehr Zeit für die Anreise.

HANNOVER (redu) – Am Sonntag, 08.02.2026, ist im Stadtgebiet Hannover wegen zweier Sportveranstaltungen mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Betroffen sind insbesondere das Umfeld des Fußballstadions sowie der Bereich rund um das Eisstadion am Pferdeturm, wo zahlreiche Besucherinnen und Besucher erwartet werden.

Die Polizei rechnet mit temporären Verkehrsbehinderungen auf wichtigen Innenstadtachsen und empfiehlt, auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen, um die Belastung für Anwohnende und Pendelnde gering zu halten.

Am frühen Nachmittag empfängt Hannover 96 den Verein Holstein Kiel zu einer Begegnung der 2. Fußball-Bundesliga. Rund um das Stadion wird mit einer hohen Zahl von Zuschauenden gerechnet, was sich auf den Verkehr in angrenzenden Straßen auswirken dürfte.

Zentrale Anfahrtsrouten betroffen

Entlang der Lavesallee, der Hildesheimer Straße, der Marienstraße, des Schiffgrabens, des Friedrichswalls sowie des Leibnizufers kann es zu stockendem Verkehr kommen. Im direkten Stadionumfeld sind zudem zeitweise Straßensperrungen oder kurzfristige Umleitungen möglich.

Weitere Belastung am Pferdeturm

Am Abend treffen im Eisstadion am Pferdeturm die EC Hannover Indians und die Hannover Scorpions in der Oberliga Nord aufeinander. Auch dort wird ein erhöhtes Verkehrsaufkommen erwartet.

Die Polizei bittet Besucherinnen und Besucher beider Sportveranstaltungen, möglichst auf die Anreise mit dem eigenen Pkw zu verzichten. Parkflächen in Stadionnähe stehen nur eingeschränkt zur Verfügung, alternativ werden Park-and-Ride-Angebote außerhalb des Zentrums empfohlen. Zudem wird geraten, ausreichend Zeit für die An- und Abreise einzuplanen.

Für das Fußballspiel plant die Polizei den Einsatz einer Drohne zur Lageübersicht. Personenbezogene Daten werden dabei, sofern keine rechtlichen Voraussetzungen vorliegen, weder erhoben noch gespeichert. Einsatzkräfte sind an beiden Spielorten sowie im Stadtgebiet präsent, um einen möglichst reibungslosen Ablauf zu unterstützen.

Rettungswagen im Einsatz

33-Jähriger kollabiert bei Entlassung aus Polizeigewahrsam

3. Februar 2026/in Polizei

Einsatz in Vahrenwald endet mit medizinischem Notfall in der Waterloostraße.

HANNOVER (redu) – Ein 33-jähriger Mann ist am frühen Montagmorgen, 02.02.2026, im Polizeigewahrsam in der Waterloostraße bewusstlos geworden. Der Mann hatte sich zuvor nach einem Einsatz in Vahrenwald im Gewahrsam befunden und musste nach einem plötzlichen Zusammenbruch medizinisch versorgt und in ein Krankenhaus gebracht werden.

Der Vorfall ist für die Stadt von Bedeutung, da er sich im Zusammenhang mit einer polizeilichen Gewahrsamsmaßnahme ereignete und umfangreiche Rettungsmaßnahmen innerhalb einer Polizeiliegenschaft erforderlich machte.

Die Polizei war gegen 02:40 Uhr zu einem Einsatz im Stadtteil Vahrenwald gerufen worden. Hintergrund waren Streitigkeiten im häuslichen Umfeld sowie eine Sachbeschädigung. Vor Ort sprachen die Einsatzkräfte gegen den 33-Jährigen einen Platzverweis aus, dem er trotz mehrfacher Aufforderung nicht nachkam.

Da der Mann den Platzverweis verweigerte, sollte er in das Polizeigewahrsam Hannover gebracht werden. Bei der Ingewahrsamnahme leistete er Widerstand. Die eingesetzten Kräfte setzten einfache körperliche Gewalt ein, um die Maßnahme durchzusetzen. Dabei zog sich der Mann leichte Verletzungen zu.

Ein hinzugezogener Rettungswagen überprüfte den Gesundheitszustand des 33-Jährigen. Nach Angaben der Polizei war zu diesem Zeitpunkt keine weitere Behandlung im Krankenhaus erforderlich. Ein Arzt bestätigte die Gewahrsamsfähigkeit des Mannes, der anschließend in Gewahrsam verblieb.

Vorfall bei geplanter Entlassung

Gegen 06:00 Uhr sollte der Mann aus dem Gewahrsam entlassen werden. In der Ausgangsschleuse der Polizeiliegenschaft an der Waterloostraße weigerte er sich erneut, das Gebäude zu verlassen. Als Einsatzkräfte ihn durch Schieben aus der Schleuse bringen wollten, leistete er wieder Widerstand.

Zusammenbruch in der Ausgangsschleuse

Während dieser Situation krampfte der 33-Jährige plötzlich und verlor das Bewusstsein. Die Einsatzkräfte begannen umgehend mit Reanimationsmaßnahmen und alarmierten den Rettungsdienst. Zusätzlich unterstützten zwei Polizeibeamte mit rettungsmedizinischer Qualifikation die Maßnahmen, bis ein Rettungswagen und ein Notarzt eintrafen und die Versorgung übernahmen.

Der Mann wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht und verblieb dort zur weiteren Behandlung. Die Polizei hat Ermittlungen zum Gesamtgeschehen aufgenommen. Nach aktuellem Stand liegen keine Hinweise auf strafbare Handlungen oder unverhältnismäßige Zwangsanwendungen durch die eingesetzten Kräfte vor.

NACHTRAG vom 05.02.2026: Der 33-Jährige, der am 02.02.2026 im Zusammenhang mit einem Polizeieinsatz einen Krampfanfall erlitt und bewusstlos wurde, ist am Mittwoch, 04.02.2026, im Krankenhaus verstorben.

Polizei bei Demoausschreitungen

Tausende bei Demonstrationen in Hannover – Polizei zieht positive Bilanz

2. Februar 2026/in Polizei

Polizei ahndet einzelne Verstöße bei Großdemonstration.

HANNOVER (redu) – Mehrere Versammlungen mit insgesamt mehreren Tausend Teilnehmenden sind am Samstag im Stadtgebiet Hannovers überwiegend friedlich verlaufen. Die größte Demonstration mit bis zu 5.000 Menschen führte vom Opernplatz durch die Innenstadt. Die Polizei schritt bei einzelnen Verstößen ein.

Trotz hoher Teilnehmerzahlen blieb die Lage insgesamt ruhig. Die Polizei wertet den Tag als Beleg für funktionierende Versammlungsfreiheit unter klaren Auflagen.

Die größte Versammlung wurde am Samstagnachmittag von dem Verein NAV-DEM Hannover organisiert und stand im Zusammenhang mit aktuellen Gefechten in Syrien. Nach Polizeiangaben beteiligten sich in der Spitze rund 5.000 Menschen. Ausgangs- und Endpunkt war der Opernplatz.

Gegen 16.20 Uhr setzte sich der Aufzug in Bewegung und führte über den Friedrichswall, das Leibnizufer, die Celler Straße sowie den nördlichen Cityring. Am Abend kehrten die Teilnehmenden zur Abschlusskundgebung auf den Opernplatz zurück. Gegen 19.20 Uhr wurde die Versammlung offiziell beendet.

Polizei schreitet bei Verstößen ein

Während des Aufzugs kam es vereinzelt zu verbotenen Ausrufen, dem Zeigen verbotener Symbole sowie zum Zünden von Pyrotechnik. Einsatzkräfte der Polizei Hannover griffen ein und stellten mehrere Tatverdächtige fest. Zudem wurden Ermittlungsverfahren gegen zwei Personen eingeleitet, die am Aegidientorplatz unerlaubt ein Banner an einem Baugerüst befestigt hatten.

Lautsprecherfahrzeuge aus Aufzug genommen

Auch Verstöße gegen die festgelegten Lärmschutzauflagen beschäftigten die Polizei. Zwei Fahrzeuge mit Lautsprechern wurden nach wiederholten Überschreitungen der erlaubten Dezibel-Grenzen aus der Versammlung genommen. Polizeidirektor Tobias Giesbert, Einsatzleiter des Tages, sprach insgesamt von einer weitgehend störungsfreien Versammlungslage. Auch weitere Demonstrationen, darunter zwei Versammlungen zum Thema Iran mit mehr als 1.000 Teilnehmenden, verliefen friedlich.

Streifenwagen

Einbruch in Tankstelle: Drei Verdächtige festgenommen

31. Januar 2026/in Polizei

Staatsanwaltschaft beantragt Untersuchungshaft nach Einbruch.

HANNOVER (redu) – Nach einem Einbruch in eine Tankstelle im Stadtteil Bemerode hat die Polizei Hannover in der Nacht zu Freitag drei Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Die Männer sollen gegen 02.30 Uhr in das Geschäft eingedrungen und anschließend geflüchtet sein.

Der Fall zeigt, wie schnell Polizei und Staatsanwaltschaft bei Eigentumsdelikten im Stadtgebiet reagieren und Ermittlungen aufnehmen.

Beim Einbruch in Tankstelle sollen zwei 18-Jährige und ein 19-Jähriger in den frühen Morgenstunden eine Tankstelle an der Brabeckstraße betreten haben. Nach Angaben der Polizei entwendeten sie zahlreiche Waren aus dem Verkaufsraum und verließen anschließend das Gelände zu Fuß.

Unmittelbar nach der Tat leitete die Polizei eine Fahndung ein. Mehrere Streifenwagen waren im Einsatz. Dabei folgten die Einsatzkräfte Spuren im Schnee, die zu einem Wohnhaus in der Nähe führten. Dort trafen die Beamtinnen und Beamten auf die drei mutmaßlichen Täter.

Bei einer Durchsuchung fanden die Polizistinnen und Polizisten das mutmaßliche Diebesgut und stellten es sicher. Die Männer wurden vorläufig festgenommen und zur weiteren Klärung des Sachverhalts zur Dienststelle gebracht.

Die Polizeidirektion Hannover leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls ein. Die Staatsanwaltschaft Hannover regte nach der Festnahme Untersuchungshaft gegen die drei Tatverdächtigen an.

Fahrzeug des Verkehrsunfalldienstes© Bernd Günther

Stadtbahnunfall an Haltestelle Vier Grenzen

28. Januar 2026/in Polizei

Linie 13 erfasst Frau auf der Podbielskistraße.

HANNOVER (redu) – Am späten Dienstagnachmittag, 27.01.2026, ist eine 34-jährige Fußgängerin kurz vor der Haltestelle „Vier Grenzen“ mit einer Stadtbahn der Linie 13 kollidiert. Die Frau wurde schwer verletzt. Der Stadtbahnverkehr war zeitweise in beide Richtungen gesperrt.

Der Unfall führte zu erheblichen Einschränkungen im Stadtbahnverkehr auf der Podbielskistraße und beschäftigt nun den Verkehrsunfalldienst der Polizei Hannover.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover betrat die 34-Jährige gegen 17.15 Uhr die Stadtbahngleise auf der Podbielskistraße in Höhe der Haltestelle „Vier Grenzen“. Zuvor kam sie aus der Straße „Am Listholze“. Eine heranfahrende Stadtbahn der Linie 13 in Richtung Hemmingen erfasste die Frau.

Passanten alarmierten umgehend die Rettungskräfte. Die Verletzte wurde vor Ort medizinisch versorgt und anschließend in Begleitung eines Notarztfahrzeugs in ein Krankenhaus gebracht. Dort musste sie notoperiert werden. Weitere Personen wurden bei dem Unfall nicht verletzt.

Verkehr zeitweise gesperrt

Für die Dauer der Unfallaufnahme war der Stadtbahnverkehr in beide Fahrtrichtungen unterbrochen. Die Sperrung bestand bis etwa 18.30 Uhr. Einsatzkräfte sicherten den Unfallort und dokumentierten die Spuren.

Polizei bittet um Hinweise

Die Höhe des entstandenen Schadens sowie der genaue Unfallhergang sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Polizei Hannover sucht Zeuginnen und Zeugen, die insbesondere Angaben zur Ampelschaltung zum Unfallzeitpunkt machen können. Hinweise nimmt der Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511-109 1888 entgegen.

Funkstreifenwagen

Durchsuchungen in Neustadt: Polizei beschlagnahmt Waffen

28. Januar 2026/in Polizei

Ermittlungen wegen Betrugs, Erpressung und Bandendiebstahls.

HANNOVER / NEUSTADT AM RÜBENBERGE (redu) – Im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wegen Bandenkriminalität hat die Polizei am Dienstag, 27.01.2026, mehrere Durchsuchungen in Neustadt am Rübenberge sowie in Poggenhagen und Otternhagen durchgeführt. Dabei stellten Einsatzkräfte Waffen, Betäubungsmittel und mutmaßliches Diebesgut sicher.

Die Maßnahmen betreffen mehrere Ortsteile im Norden der Region Hannover und zeigen die enge Zusammenarbeit verschiedener Polizeieinheiten bei der Bekämpfung organisierter Kriminalität.

Nach Angaben der Ermittlungsbehörden richteten sich die Durchsuchungen gegen vier Tatverdächtige im Alter von 23, 25, 36 und 38 Jahren. Ihnen wird unter anderem gewerbsmäßiger Betrug, Erpressung sowie Bandendiebstahl vorgeworfen. Vollstreckt wurden mehrere von der Staatsanwaltschaft Hildesheim beantragte Durchsuchungsbeschlüsse.

Beteiligt waren Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Garbsen, der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen sowie der Polizeidirektion Hannover und weiterer Polizeidirektionen. Die Maßnahmen fanden in den frühen Morgenstunden sowie im weiteren Verlauf des Vormittags statt.

Waffen und Drogen sichergestellt

In einer Wohnung in Neustadt am Rübenberge trafen die Einsatzkräfte einen 25-jährigen Tatverdächtigen an. Beschlagnahmt wurden unter anderem scharfe Munition, Datenträger und ein Mobiltelefon. Als Zufallsfunde stellten die Beamten mehrere Schreckschusswaffen, Luftgewehre, Munition, ein Klappmesser sowie unverzollte Tabakwaren sicher.

Zeitgleich wurde ein 23-jähriger Tatverdächtiger in einer weiteren Wohnung angetroffen. Dort beschlagnahmten die Einsatzkräfte ein Mobiltelefon, Tabletten mit dem Wirkstoff Tilidin, Marihuana sowie ein Einhandmesser.

Mutmaßliches Diebesgut entdeckt

In einem gewerblich genutzten Objekt in Neustadt stellten die Ermittler mutmaßliches Diebesgut sicher, darunter Werkzeugkisten mit Aufklebern der Feuerwehr Neustadt sowie eine Kettensäge, einen Kompressor und einen Hydraulikspreizer. Ob ein Zusammenhang mit Diebstählen bei den Feuerwehren in Eilvese und Hagen besteht, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Auch in Poggenhagen und Otternhagen wurden bei Durchsuchungen weitere Zufallsfunde gemacht, darunter Kokain, Schreckschusspistolen sowie Ausweisdokumente unbeteiligter Dritter. Neben dem Hauptverfahren leitete die Polizei mehrere zusätzliche Strafverfahren ein, unter anderem wegen Verstößen gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz. Die Ermittlungen dauern an.

Polizeiwagen im Einsatz

Polizei nimmt zwei Tatverdächtige nach Bedrohung fest

26. Januar 2026/in Polizei

26-Jähriger verletzt – Ermittlungen zu möglichen schweren Straftaten.

HANNOVER (redu) – Die Polizei hat am Samstag nach Hinweisen auf eine konkrete Bedrohung eines Mannes zwei Tatverdächtige festgenommen. Das 26 Jahre alte Opfer konnte fliehen, erlitt leichte Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Festnahme dauern an.

Der Fall sorgt für Aufmerksamkeit, da die Tat mutmaßlich in einem Wohnumfeld stattfand und Fragen zur öffentlichen Sicherheit in mehreren Stadtteilen aufwirft.

Nach bisherigen Erkenntnissen meldete sich am späten Freitagabend ein Hinweisgeber bei der Polizei. Er gab an, dass ein 26-jähriger Bekannter von unbekannten Personen festgehalten und bedroht werde. Einsatzkräfte nahmen daraufhin Ermittlungen in der Südstadt auf.

Spurenlage deutet auf akute Gefahr

Vor Ort stießen die Beamten auf Hinweise, die eine Gefahr für Leib und Leben des Mannes nahelegten. Die Ermittlungen wurden daraufhin ausgeweitet. Nach aktuellem Stand hielten die Tatverdächtigen das Opfer zeitweise in einem Objekt an der Badenstedter Straße im Stadtteil Badenstedt fest.

Flucht und rasche Festnahmen

Dem Mann gelang am Samstagnachmittag die Flucht. Er wurde medizinisch versorgt, vernommen und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Kurz nach der Flucht nahm die Polizei im Nahbereich zwei Tatverdächtige im Alter von 21 und 26 Jahren fest.

Die genauen Hintergründe der Tat sind noch unklar. Nach Angaben der Polizei bestehen Hinweise auf kriminelle Verbindungen zwischen den Beteiligten. Derzeit wird geprüft, ob wegen des Verdachts des erpresserischen Menschenraubs oder der schweren räuberischen Erpressung ermittelt wird.

Festnahme Handschellen

Explosion zerstört Zigarettenautomat in Bothfeld

26. Januar 2026/in Polizei

Polizei stellt Sprengzubehör sicher, Haftbefehle beantragt.

HANNOVER (redu) – In der Nacht zu Montag, 26.01.2026, ist im Stadtteil Bothfeld ein Zigarettenautomat durch eine Sprengstoffexplosion zerstört worden. Anwohner meldeten gegen 02.50 Uhr einen lauten Knall in der Gernsstraße. Die Polizei nahm kurz darauf zwei Tatverdächtige fest.

Der Vorfall beschäftigt Polizei und Justiz in Hannover, da von selbstgebauten Sprengvorrichtungen eine erhebliche Gefahr für Anwohner ausgeht und derartige Taten zuletzt wiederholt aufgetreten sind.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover wurde der Zigarettenautomat durch eine mutmaßlich selbstgebaute Sprengvorrichtung erheblich beschädigt. Trümmerteile lagen im Umfeld der Gernsstraße, verletzt wurde nach Angaben der Polizei niemand.

Im Rahmen sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen trafen Einsatzkräfte zwei Männer im Alter von 44 und 51 Jahren im Bereich der Kafkastraße an. Die Beamten nahmen beide Tatverdächtige vorläufig fest.

Polizei findet Sprengzubehör

Bei der Durchsuchung eines mitgeführten Rucksacks stellten die Einsatzkräfte diverses Material sicher, das als Sprengzubehör eingestuft wurde. Aus Sicherheitsgründen sperrte die Polizei den Bereich um den Fundort sowie den Tatort weiträumig ab.

Ermittlungen und Haftanträge

Spezialkräfte zur Entschärfung von Sprengmitteln übernahmen die weiteren Maßnahmen vor Ort. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion ein. Die Staatsanwaltschaft Hannover beantragte gegen beide Tatverdächtige Haftbefehle. Die weiteren Ermittlungen führt die Polizeidirektion Hannover.

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