Neue Risikobewertung beendet Schutzmaßnahme gegen Geflügelpest.
REGION HANNOVER (redu) – Die Aufstallungspflicht Geflügel in der Region Hannover wird aufgehoben. Ab dem 3. April 2026 dürfen Tiere wieder ins Freie. Grundlage ist eine neue Risikobewertung zur Geflügelpest, die aktuell keine erhöhte Gefährdung mehr sieht.
Die Entscheidung betrifft zahlreiche Geflügelhalter in der Region und markiert das vorläufige Ende einer seit Herbst 2025 geltenden Schutzmaßnahme gegen die Ausbreitung der Geflügelpest.
Die Aufstallungspflicht Geflügel in der Region Hannover wird zum 3. April 2026 aufgehoben. Die entsprechende Allgemeinverfügung tritt einen Tag nach ihrer Veröffentlichung in Kraft.
Die Maßnahme war am 30. Oktober 2025 eingeführt worden. Ziel war es, Hausgeflügel vor einer möglichen Ansteckung durch infizierte Wildvögel zu schützen und eine weitere Verbreitung der Geflügelpest zu verhindern.
Neue Risikobewertung
In die Entscheidung flossen unter anderem Bewertungen des Friedrich-Loeffler-Instituts sowie die aktuelle Seuchenlage bei Haus- und Wildvögeln ein. Auch jahreszeitliche Veränderungen der Witterung wurden berücksichtigt.
Die Region Hannover sieht deshalb keine Notwendigkeit mehr für die bisherigen Einschränkungen. Geflügelhalter können ihre Tiere nun wieder im Freien halten, sofern keine neuen Maßnahmen angeordnet werden.
Nächtlicher Einsatz mit Drohne und Spezialtechnik – Feuerwehr kontrolliert Abbrennen.
LANGENHAGEN (redu) – Beim Strohballenbrand Godshorn sind am Dienstagabend rund 600 Stroh- und Heuballen auf etwa 3.000 Quadratmetern in Flammen aufgegangen. Der nächtliche Großeinsatz dauerte bis Mittwochmorgen, die Feuerwehr ruft die Bevölkerung zur Wachsamkeit auf.
Der langwierige Einsatz verdeutlicht die Gefahren großer Stroh- und Heulager sowie die Bedeutung schneller Hilfe aus der Landwirtschaft und Aufmerksamkeit aus der Bevölkerung.
Beim Strohballenbrand Godshorn stand die betroffene Miete bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte nahezu vollständig in Flammen. Innerhalb kurzer Zeit griff das Feuer auf angrenzende Ballen über und weitete sich auf eine Fläche von rund 3.000 Quadratmetern aus. Ein Landwirt reagierte schnell und zog mit Maschinen weitere Bestände aus dem Gefahrenbereich. Dadurch konnte verhindert werden, dass sich der Brand noch weiter ausbreitete.
Die Einsatzleitung entschied angesichts der Lage, die brennenden Mieten kontrolliert abbrennen zu lassen. Parallel wurden die Ballen mit Bau- und Landmaschinen auseinandergezogen, um das Feuer gezielt zu reduzieren. Einsatzkräfte kühlten fortlaufend die eingesetzten Maschinen und verhinderten durch gezielte Maßnahmen den Funkenflug.
Spezielle Technik im Einsatz
Zur Unterstützung setzte die Feuerwehr eine Drohne mit Wärmebildkamera ein. Damit konnten besonders heiße Bereiche präzise lokalisiert und gezielt überwacht werden.
Zusätzlich kam ein spezielles Löschunterstützungsfahrzeug (LUV) der Feuerwehr Hannover zum Einsatz. Dieses sollte das Feuer durch Luftlenkung schneller abbrennen lassen. Der gewünschte Effekt blieb jedoch aus, sodass das Fahrzeug den Einsatz frühzeitig beendete.
Rund 50 Einsatzkräfte aus mehreren Ortsfeuerwehren waren über Stunden im Einsatz. Unterstützt wurden sie von Polizei, Rettungsdienst und örtlichen Landwirten.
Die Feuerwehr betont in diesem Zusammenhang die hohe Belastung für ehrenamtliche Einsatzkräfte. Einsätze dieser Dauer fordern nicht nur die Kräfte vor Ort, sondern wirken sich auch auf deren privates und berufliches Umfeld aus.
Vor diesem Hintergrund richtet die Feuerwehr einen klaren Appell an die Bevölkerung: Auffällige Beobachtungen im Umfeld von Stroh- und Heulagern sollten frühzeitig gemeldet werden. Dazu zählen insbesondere Rauchentwicklungen oder verdächtige Aktivitäten.
Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Langenhagen entgegen. Der entstandene Schaden kann derzeit noch nicht beziffert werden. Da große Mengen Stroh und Heu zerstört wurden, müssen betroffene Tiere nun früher als geplant auf die Weiden gebracht werden.
Die Brandstelle bleibt weiterhin unter Kontrolle der Feuerwehr. Eine leichte Rauchentwicklung ist möglich und stellt laut Einsatzkräften keinen Grund für einen Notruf dar.
Polizei ermittelt
Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover entdeckte eine 36-jährige Zeugin den Brand gegen 18:10 Uhr auf einem Acker an der Straße „Schulenburger Mühle“ und alarmierte umgehend Feuerwehr und Polizei.
Die Einsatzkräfte konnten das Feuer unter Kontrolle bringen und anschließend löschen. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen mindestens 30.000 Euro. Hinweise auf einen Brandverursacher liegen derzeit nicht vor. Da es in der näheren Umgebung bereits mehrere ähnliche Brände gegeben hat, prüfen die Ermittler mögliche Zusammenhänge.
Zeugen, die verdächtige Personen oder Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.
Wiederwahl und Ernennung sichern weitere sechs Jahre Amtszeit.
LANGENHAGEN (redu) – Nach seiner Wiederwahl ist der Ortsbrandmeister Krähenwinkel am 27. März offiziell im Amt bestätigt worden. Bürgermeister Mirko Heuer ernannte den 44-Jährigen für weitere sechs Jahre an die Spitze der Ortsfeuerwehr.
Die Entscheidung sichert Kontinuität in der Führung der Ortsfeuerwehr und unterstreicht die Bedeutung langjähriger Erfahrung im Ehrenamt.
Der Ortsbrandmeister Krähenwinkel bleibt nach erneuter Wahl durch die Einsatzkräfte für weitere sechs Jahre im Amt. Die offizielle Ernennung erfolgte am 27. März durch Bürgermeister Mirko Heuer.
Der 44-Jährige ist seit vielen Jahren eng mit der Feuerwehr Krähenwinkel verbunden. Seine Laufbahn begann 1990 in der Jugendfeuerwehr, bevor er 1998 in die Einsatzabteilung wechselte.
Im Verlauf seiner Dienstzeit übernahm er zahlreiche Aufgaben und Führungsfunktionen. Besonders prägend war seine Tätigkeit als Jugendfeuerwehrwart, die er über mehr als zwei Jahrzehnte hinweg ausübte.
Führungserfahrung über viele Jahre
Zusätzlich sammelte er als Gruppenführer und stellvertretender Ortsbrandmeister umfangreiche Führungserfahrung. Bereits 2014 wurde er erstmals zum Ortsbrandmeister ernannt.
Neben seiner praktischen Tätigkeit verfügt er über zahlreiche fachliche Qualifikationen aus Aus- und Fortbildungen. Auch in der Ausbildung engagiert er sich seit Jahren aktiv.
Für seinen Einsatz wurde er mehrfach ausgezeichnet. Im Jahr 2025 erhielt er unter anderem das Deutsche Feuerwehrehrenkreuz in Silber.
Ziele für die neue Amtszeit
In den kommenden Jahren soll die Weiterentwicklung der Ortsfeuerwehr Krähenwinkel im Mittelpunkt stehen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Gewinnung neuer Mitglieder.
Mit seiner Erfahrung und seinem langjährigen Engagement prägt der Ortsbrandmeister Krähenwinkel die Arbeit der Feuerwehr vor Ort weiterhin maßgeblich.
Großeinsatz mehrerer Ortsfeuerwehren im Waldgebiet nahe der A352.
WEDEMARK (redu) – Ein Vollbrand Bissendorf-Wietze hat am späten Freitagnachmittag ein Wohnhaus in der Straße „Zur Wietze“ vollständig zerstört. Mehrere Ortsfeuerwehren rückten aus, nachdem Anrufer starke Rauchentwicklung im Waldgebiet nahe der A352 gemeldet hatten.
Das Gebäude konnte trotz schneller Löschmaßnahmen nicht gerettet werden. Verletzt wurde niemand.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das Haus bereits in Flammen. Der Vollbrand Bissendorf-Wietze hatte sich zu diesem Zeitpunkt vollständig entwickelt, sodass eine Rettung des Gebäudes nicht mehr möglich war.
Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig. Das benötigte Löschwasser musste über eine rund 500 Meter lange Strecke von einem Hydranten zur Einsatzstelle gefördert werden.
Im Einsatz waren etwa 45 Kräfte mit sieben Fahrzeugen aus den Ortsfeuerwehren Bissendorf, Wennebostel und Mellendorf. Zusätzlich stellte ein Rettungswagen aus Langenhagen die medizinische Absicherung sicher.
Die Bewohner befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes nicht im Haus. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde niemand verletzt. Zur Ursache des Feuers hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen.
Region, aha und Klimaschutzagentur werben für torffreie Erde.
REGION HANNOVER (redu) – Die Aktionswoche „Torffrei Gärtnern“ rückt den Schutz der Moore in den Fokus. Region, aha und Klimaschutzagentur informieren über klimafreundliche Alternativen und zeigen, wie Bürgerinnen und Bürger mit torffreier Erde aktiv zum Erhalt wichtiger Kohlenstoffspeicher beitragen können.
Moore speichern enorme Mengen Kohlenstoff und sind entscheidend für den Klimaschutz. Wer torffreie Erde nutzt, kann den Abbau stoppen und Emissionen vermeiden.
Moore gelten als bedeutende Kohlenstoffspeicher, obwohl sie nur einen kleinen Teil der Erdoberfläche bedecken. Torffrei gärtnern trägt dazu bei, diese natürlichen Reserven zu erhalten und klimaschädliche Emissionen zu vermeiden.
Wird ein Moor entwässert oder Torf abgebaut, gelangt gespeicherter Kohlenstoff als CO2 in die Atmosphäre. Besonders beim Abbau entstehen innerhalb kurzer Zeit hohe Emissionen. Deshalb setzt die Region Hannover auf konsequenten Moorschutz und die Wiedervernässung geschädigter Flächen.
Nach Angaben der Verwaltung laufen im Toten Moor weiterhin genehmigte Abbauprojekte. Diese sollen jedoch schrittweise auslaufen. Parallel kauft die Region Flächen auf, um den Abbau vorzeitig zu beenden und die Gebiete zu renaturieren.
Kostenloser Kompost aus Bioabfällen
Gleichzeitig werben aha und die Klimaschutzagentur für torffreie Alternativen im Alltag. Kompost aus regionalen Bioabfällen wird zu hochwertigem Humus verarbeitet und steht Bürgerinnen und Bürgern bei den Komposttagen kostenlos zur Verfügung.
Auch die sogenannte Hannoversche Gartenerde ergänzt das Angebot. Sie besteht vollständig aus torffreien Materialien und eignet sich besonders für nährstoffhungrige Pflanzen oder neue Rasenflächen.
Bewusster Einkauf als Beitrag
Neben lokalen Angeboten können Verbraucherinnen und Verbraucher auch im Handel auf torffreie Produkte achten. Entscheidend ist die klare Kennzeichnung, da torfreduzierte Erde weiterhin große Mengen Torf enthalten kann.
Mit der Aktionswoche wollen die beteiligten Institutionen zeigen, dass Klimaschutz bereits im eigenen Garten beginnt und gemeinsames Handeln den Druck auf den Torfabbau verringert.
Region Hannover investiert 3,8 Millionen Euro in sichere Radverbindung.
REGION HANNOVER (redu) – Der Ausbau des Kanalradweg Hannover am Stichkanal Linden hat begonnen. Auf rund sieben Kilometern entsteht bis Winter 2026 eine neue, beleuchtete Verbindung für Radpendler zwischen Letter und Lohnde. Erste vorbereitende Maßnahmen laufen bereits seit Mitte März.
Das Projekt ist Teil eines umfassenden Ausbaus entlang des Mittellandkanals und soll den Alltagsradverkehr stärken sowie eine sichere Pendelroute schaffen.
Mit dem Ausbau des Kanalradweg Hannover beginnt die Region ein zentrales Infrastrukturprojekt entlang des Stichkanals Linden. Der Abschnitt verläuft zwischen Letter und der Schiffstankstelle in Lohnde und bildet den Auftakt für eine insgesamt 54 Kilometer lange Strecke.
Die Arbeiten starten schrittweise. Bereits seit dem 16. März werden vorbereitende Maßnahmen umgesetzt, darunter das Aufstellen eines Schutzzauns. Ab Ende März folgen Baustellenzufahrten, bevor Mitte April die Hauptarbeiten beginnen.
Geplant sind unter anderem Erdarbeiten unter Schutz bestehender Bäume, die Verlegung von Kabeln sowie der Bau von Fundamenten für eine neue Beleuchtung. Zusätzlich entstehen Entwässerungssysteme und eine rund 2,5 Meter breite Asphaltfahrbahn mit Markierungen.
Bauablauf und Umleitung
Während der Bauzeit ist der Abschnitt für den Radverkehr gesperrt. Eine ausgeschilderte Umleitung führt an der Baustelle vorbei. Die Fertigstellung ist für den Winter 2026 vorgesehen.
Teil einer großen Radachse
Langfristig soll entlang des Mittellandkanals eine durchgehende Radverbindung entstehen. Weitere Abschnitte sind bereits geplant, unter anderem in Richtung Garbsen, Seelze und Wunstorf sowie im Osten bei Sehnde.
Die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung übernimmt rund 90 Prozent der förderfähigen Kosten. Insgesamt investiert die Region etwa 3,8 Millionen Euro in den ersten Bauabschnitt
Feuerwehr findet verlorenes Smartphone statt Unfallstelle.
LEHRTE (redu) – Ein Handy-Notruf B443 hat am Mittwochnachmittag einen Feuerwehreinsatz zwischen Röddensen und Burgdorf ausgelöst. Gegen 16:20 Uhr ging ein automatisierter Notruf ein, ohne dass ein Sprechkontakt hergestellt werden konnte, woraufhin mehrere Ortsfeuerwehren alarmiert wurden.
Einsatzkräfte fanden schließlich nur ein verlorenes Handy. Eine verletzte Person gab es nicht.
Ein Handy-Notruf B443 führte zu einem größeren Einsatz der Feuerwehren aus Röddensen, Kolshorn und Lehrte. Aufgrund der unklaren Lage rückten die Kräfte zunächst von einem möglichen schweren Unfall aus.
Bei der Suche entlang der Bundesstraße entdeckten Einsatzkräfte aus Kolshorn ein verlorenes Smartphone, jedoch keine verunfallte Person. Während sie auf die Polizei warteten, klingelte das Gerät und die anrufende Mutter wurde über die Situation informiert. Kurz darauf erschien die Besitzerin am Einsatzort und nahm ihr Handy wieder entgegen. Sie erklärte, das Gerät auf dem Autodach vergessen zu haben, bevor es während der Fahrt herunterfiel.
Bereits im Juli des vergangenen Jahres hatte es an nahezu gleicher Stelle einen ähnlichen Einsatz gegeben. Im Einsatz waren mehrere Feuerwehren mit fünf Fahrzeugen und 24 Kräften sowie Rettungsdienst und Polizei.
Warum lösen moderne Handys einen Notruf aus?
Moderne Smartphones sind mit sogenannten eCall- beziehungsweise Notruf-Funktionen ausgestattet, die bei einem Sturz, Aufprall oder ungewöhnlichen Bewegungsmustern automatisch einen Notruf auslösen können. Dabei wird nicht nur die Verbindung zur Notrufnummer 112 hergestellt, sondern auch der aktuelle GPS-Standort des Geräts an die zuständige Rettungsleitstelle übermittelt. Diese Technik soll insbesondere dann helfen, wenn Betroffene selbst nicht mehr in der Lage sind, einen Notruf abzusetzen oder ihren Standort durchzugeben. Auch Smartwatches und vernetzte Fahrzeuge nutzen vergleichbare Systeme, um in Notlagen schnelle Hilfe zu ermöglichen.
83 Jugendliche aus Lehrter Jugendfeuerwehren starten beim O-Marsch mit sieben Stationen.
LEHRTE (redu) – Beim Orientierungsmarsch der Jugendfeuerwehr rund um den Lehrter Ortsteil Sievershausen haben 83 Jugendliche aus den Jugendfeuerwehren der Stadt Lehrte teilgenommen. Der Wettbewerb führte die Gruppen am 14. März über eine 7,1 Kilometer lange Strecke mit mehreren Aufgabenstationen.
Der Orientierungsmarsch der Stadtjugendfeuerwehr Lehrte führte über sieben Spiel- und Aufgabenstationen. Neben Teamarbeit und Geschick war auch feuerwehrtechnisches Wissen gefragt.
Beim Orientierungsmarsch Jugendfeuerwehr rund um Sievershausen gingen acht Gruppen der Jugendfeuerwehren aus dem Stadtgebiet Lehrte an den Start. Rund 30 Betreuerinnen und Betreuer begleiteten die Jugendlichen während des Wettbewerbs.
Die Teilnehmenden bewältigten eine 7,1 Kilometer lange Strecke mit sieben Stationen. Dort mussten sie unterschiedliche Aufgaben lösen, bei denen Zusammenarbeit, Geschick und feuerwehrtechnische Kenntnisse gefragt waren.
Um Wartezeiten zu vermeiden, starteten jeweils zwei Gruppen gleichzeitig und liefen die Strecke in entgegengesetzter Richtung.
Während einige Gruppen bereits unterwegs waren, konnten sich wartende oder bereits im Ziel angekommene Jugendliche auf einem Nachbargrundstück des Feuerwehrhauses mit einem QR-Code-Suchspiel beschäftigen. Dieses wurde zusätzlich gesondert gewertet.
Den ersten Platz in diesem Wettbewerb belegte die Jugendfeuerwehr Hämelerwald.
Für die Verpflegung sorgte die Küche der Regionsfeuerwehrbereitschaft. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten Nudeln mit Tomatensauce. In der Streckenmitte bei der Feuerwehr Röhrse gab es außerdem eine Stärkungspause mit Süßigkeiten und Apfelschorle.
Am Ende des Orientierungsmarsches setzte sich die Jugendfeuerwehr Immensen durch. Auf den weiteren Plätzen folgten Steinwedel und Lehrte. Gastgeber Sievershausen belegte den sechsten Platz.
Rettungshubschrauber im Einsatz nach schwerem Verkehrsunfall bei Wunstorf-Großenheidorn.
WUNSTORF-GROSSENHEIDORN (redu) – Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 332 zwischen Großenheidorn und Poggenhagen ist am Samstagnachmittag ein Motorradfahrer ums Leben gekommen. Mehrere weitere Menschen wurden verletzt, darunter eine Mitfahrerin des Motorrads, die lebensgefährliche Verletzungen erlitt.
Der Verkehrsunfall führte am Samstagnachmittag zu einem größeren Rettungseinsatz auf der K332 zwischen Großenheidorn und Poggenhagen. Die Straße musste für mehrere Stunden vollständig gesperrt werden.
Bei dem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 332 wurden um 16:18 Uhr die Feuerwehren Großenheidorn, Steinhude und Wunstorf alarmiert. Gemeldet war zunächst eine Kollision zwischen einem Motorrad und einem Pkw. Unklar war zu diesem Zeitpunkt, ob Personen eingeklemmt sind.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage. Insgesamt waren zwei Pkw und ein Motorrad an dem Unfall beteiligt. Nach ersten Erkenntnissen kollidierte das Motorrad seitlich mit einem der beteiligten Fahrzeuge.
Für den Fahrer des Motorrads kam jede Hilfe zu spät. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Seine Mitfahrerin wurde lebensgefährlich verletzt und nach der Erstversorgung durch Feuerwehr und Rettungsdienst mit dem Rettungshubschrauber Christoph 4 in ein Krankenhaus geflogen.
Auch die Insassen der beteiligten Pkw wurden verletzt und zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Rettung und Sicherung
Die Feuerwehr unterstützte den Rettungsdienst bei der Versorgung der Verletzten. Zudem sicherten die Einsatzkräfte die Unfallfahrzeuge, führten das Batteriemanagement durch und stellten den Brandschutz an der Einsatzstelle sicher.
Zur Betreuung von Beteiligten und Ersthelfern war zusätzlich die Notfallseelsorge vor Ort.
Großeinsatz auf der Kreisstraße
Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz. Neben mehreren Rettungswagen und einem Notarzt war auch der Rettungshubschrauber Christoph 4 an der Einsatzstelle.
Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Kreisstraße 332 für mehrere Stunden vollständig in beide Richtungen gesperrt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
Ermittlungen zum Unfallhergang
Nach Angaben der Polizei Hannover kam es gegen 16:15 Uhr zunächst zu einer Kollision zweier Pkw. Ein 49-jähriger Autofahrer war auf der K332 aus Richtung Großenheidorn in Richtung Poggenhagen unterwegs, als sein Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet und mit einem entgegenkommenden Skoda Yeti eines 65-Jährigen zusammenstieß.
Beide Fahrzeuge schleuderten anschließend über die Fahrbahn. Kurz darauf prallte der 35-jährige Fahrer eines Motorrads der Marke Honda, der sich ebenfalls aus Richtung Großenheidorn näherte, in die rechte Seite des querstehenden Skoda.
Der Motorradfahrer erlitt tödliche Verletzungen und starb noch an der Unfallstelle. Seine 31-jährige Mitfahrerin wurde lebensgefährlich verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden Autofahrer erlitten leichte Verletzungen.
Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf rund 10.000 Euro geschätzt. Für die Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten blieb die Kreisstraße etwa sechs Stunden voll gesperrt.
Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.
Kinder der Stadtfeuerwehr Wunstorf bestehen höchste Auszeichnung der Kinderfeuerwehr.
WUNSTORF (redu) – Auf dem Gelände der Feuerwehr Großenheidorn haben 19 Kinder aus der Kinderfeuerwehr der Stadt Wunstorf erfolgreich den sogenannten „Brandfloh“ abgelegt. Die Abnahme fand am heutigen Tag statt. Alle Teilnehmenden meisterten die verschiedenen Prüfungsstationen und erhielten anschließend ihre Urkunden und Abzeichen.
Die Abnahme des Brandflohs gilt als wichtiger Schritt in der Nachwuchsarbeit der Feuerwehr. Kinder lernen dabei früh Grundlagen von Brandschutz, Teamarbeit und richtigem Verhalten in Notfällen.
Die Kinderfeuerwehr der Stadt Wunstorf hat auf dem Gelände der Feuerwehr Großenheidorn erneut die Abnahme des Brandflohs organisiert. Insgesamt 19 Kinder stellten dabei ihr Wissen und ihre Fähigkeiten unter Beweis.Der Brandfloh ist die höchste Auszeichnung innerhalb der Kinderfeuerwehr. Die Prüfung vermittelt altersgerecht Grundlagen rund um Feuerwehrarbeit, Brandschutz und Verhalten in Notlagen.
An mehreren Stationen mussten die Kinder verschiedene Aufgaben lösen. Dazu gehörten Übungen zu Geschicklichkeit, Fragen zum Feuerwehrwissen sowie Aufgaben aus der Ersten Hilfe und der Brandschutzerziehung.Ein besonderer Höhepunkt war für viele Teilnehmende eine Löschübung. Dabei durften die Kinder selbst mit einer Kübelspritze arbeiten und ein kleines Feuer bekämpfen.
Am Ende der Veranstaltung überreichte die stellvertretende Stadtjugendfeuerwehrwartin Bea Wassmann allen Teilnehmenden ihre Urkunden und Abzeichen. Viele Eltern begleiteten die Veranstaltung und verfolgten die Leistungen der Kinder vor Ort.Die Abnahme zeigte erneut die Bedeutung der Nachwuchsarbeit innerhalb der Feuerwehr in Wunstorf.
Die Brandfloh-Prüfung
Die Brandfloh-Prüfung richtet sich an Kinder der Kinderfeuerwehr im Alter von etwa sechs bis zehn Jahren. Sie ist als spielerischer Wissenstest aufgebaut und vermittelt grundlegende Themen wie Notruf, Brandschutz, Teamarbeit und einfache Erste-Hilfe-Maßnahmen. Ziel der Auszeichnung ist es, Kinder frühzeitig mit den Aufgaben der Feuerwehr vertraut zu machen und sie auf einen möglichen späteren Wechsel in die Jugendfeuerwehr vorzubereiten.
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