KLATSCHMOHN Festival bringt inklusives Theater nach Hannover
Beim inklusiven Theaterfestival präsentieren 22 Gruppen Theater, Musik, Tanz und Film im Pavillon.
HANNOVER (redu) – Das KLATSCHMOHN Festival findet vom 1. bis 3. Juni 2026 im Kulturzentrum Pavillon in Hannover statt. Beim inklusiven Theaterfestival gestalten 22 Gruppen ein Programm aus Theater, Musik, Tanz und Film zu gesellschaftlichen Themen wie Demokratie, Inklusion und Selbstbestimmung.
Das Festival bringt Künstlerinnen und Künstler mit und ohne Behinderung zusammen und zählt seit Jahren zu den festen inklusiven Kulturveranstaltungen in Hannover.
Das KLATSCHMOHN Festival wird in diesem Jahr bereits zum 27. Mal veranstaltet. Austragungsort ist das Kulturzentrum Pavillon an der Lister Meile in Hannover. Insgesamt 22 Gruppen präsentieren während der drei Festivaltage Theaterstücke, Musikprojekte, Tanzaufführungen und Filmbeiträge.
Das Motto „Wir haben was zu sagen!“ steht im Mittelpunkt des diesjährigen Programms. Thematisch beschäftigen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter anderem mit Demokratie, Diskriminierung, Klimawandel, Gewalt, Liebe, Ausgrenzung und Inklusion.
Vielfältiges Bühnenprogramm
Zum Auftakt zeigt die Theaterbande aus Göttingen das Stück „Die Anti-Chef-Fraktion – wir sind die Band“. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Menschen reagieren können, wenn sie sich ungerecht behandelt fühlen.
Außerdem wird das Stück „Ich zeige meine Welt“ präsentiert. Die Produktion entstand unter der Regie eines Künstlers mit Trisomie 21 in Zusammenarbeit mit dem Verein Lichtgrenze Bremen. Musikalisch begleitet wird der Abend von der Band der ILMASI-Schule aus Garbsen gemeinsam mit der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.
Angebote für Kinder und Familien
Auch die Vormittagsvorstellungen richten sich an ein junges Publikum. Ergänzt wird das Programm durch Bastel-, Musik- und Spielaktionen sowie Auftritte der KLATSCHMOHN-Clowns.
Während der Pausen kann zudem eine von Schülerinnen und Schülern gestaltete Geisterbahn besucht werden. Für den Besuch ist eine Anmeldung erforderlich.
Das Festival wird von mehreren Partnern organisiert. Dazu gehören die Stadtteilkultur der Landeshauptstadt Hannover, die Leibniz Universität Hannover, die Otto-Hahn-Schule Wunstorf, die Caritas-Werkstätten Hannover, das Kulturzentrum Pavillon sowie die Berufsbildende Schule 2 der Region Hannover.
Für Besucherinnen und Besucher stehen FM-Geräte für barrierefreies Hören bereit. Außerdem begleiten Gebärdensprachdolmetscherinnen das gesamte Festival. Eine Audiodeskription kann auf Anfrage organisiert werden.












