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Wichtige Nachrichten aus Niedersachsen: Landespolitik, Behörden, Wirtschaft und gesellschaftliche Entwicklungen. Alle landesweiten Themen auf einen Blick.

Social Media erst ab 14

Kinderschutz bei Social Media: Ministerin fordert Verbot

13. Februar 2026/in Niedersachsen

Europaministerin Walter kündigt Vorstoß über Bundesrat und EU an.

HANNOVER (redu) – Beim Thema Kinderschutz Social Media spricht sich Europaministerin Melanie Walter für ein Verbot von Social-Media-Nutzung unter 14 Jahren aus. Die Landesregierung will entsprechende Initiativen über den Bundesrat einbringen und auf europäischer Ebene begleiten.

Ziel ist ein wirksamer Schutz mit verbindlichen Regeln für Plattformen, klaren Sanktionen bei Verstößen und einer stärkeren Förderung der Medienkompetenz.

Der Kinderschutz Social Media steht nach Ansicht von Europaministerin Melanie Walter vor einem entscheidenden Schritt. „Kinder brauchen Schutzräume – auch im Digitalen. Ein Social-Media-Verbot unter 14 Jahren, verlässlich, mit klaren Regeln für Plattformen sind ein überfälliger Schritt“, erklärte sie.

Walter kündigte an, das Thema über den Bundesrat beim Bund einzubringen und auf EU-Ebene eng zu begleiten. Ministerpräsident Olaf Lies werde zudem die Abstimmung im Kreis der Ministerpräsidenten suchen.

ECKPUNKTE DER INITIATIVE – Konkrete Vorgaben

Walter spricht sich für folgende Maßnahmen aus:

  • Social-Media-Verbot unter 14 Jahren, möglichst europaweit einheitlich geregelt.

  • Verbindliche und wirksame Altersverifikation für alle Nutzerinnen und Nutzer. Jedes Konto müsse eindeutig einer realen Person zugeordnet werden können; eine bloße Altersabfrage reiche nicht aus.

  • Prüfung eines Verbots algorithmischer oder KI-basierter Empfehlungsmechanismen für Minderjährige; für Erwachsene nur auf freiwilliger Opt-in-Basis.

  • Konsequente Sanktionen bei Verstößen, darunter empfindliche Bußgelder und im Wiederholungs- oder Extremfall auch Netzsperren.

  • Stärkung der Medienkompetenz als Pflichtaufgabe von Bildung, Jugendarbeit und Elternarbeit.

EU-EBENE IM FOKUS – Digital Services Act

Nach Gesprächen in Brüssel sieht Walter zentrale Bausteine bereits angelegt. Als Beispiele nennt sie den Digital Services Act (DSA), Leitlinien der EU-Kommission zum Minderjährigenschutz sowie eine Blaupause für eine datenschutzschonende Altersverifikation.

Die Ministerin kündigte an, sich gemeinsam mit dem Bund dafür einzusetzen, dass bestehende Schutzvorgaben konsequent durchgesetzt werden. Die EU-Kommission dränge Plattformen im Rahmen des DSA bereits auf stärkere Maßnahmen zum Schutz junger Menschen und habe Initiativen gegen Online-Risiken wie Cybermobbing betont.

AUSTRALIEN ALS VORBILD – Mindestalter 16

Australien hat ein gesetzliches Mindestalter von 16 Jahren eingeführt. Seit dem 10. Dezember 2025 sind Plattformen dort verpflichtet, angemessene Schritte zu ergreifen, um Konten von unter 16-Jährigen zu verhindern. Bei Verstößen drohen hohe Strafen.

Walter sieht darin einen sinnvollen Impuls bei der Haftung der Plattformen. „Das australische Modell liefert wichtige Leitplanken, ersetzt aber nicht die deutsche und europäische Aufgabe, Altersverifikation datenschutzkonform, niedrigschwellig und wirksam zu gestalten – plus klare Sanktionsmechanismen und starke Medienkompetenzförderung.“

Rettungswagen im Einsatz

Notruf 112: Reform soll entlasten, nicht schwächen

10. Februar 2026/in Niedersachsen

Zum Europäischen Tag des Notrufs mahnt das DRK Niedersachsen Augenmaß an.

NIEDERSACHSEN – Wer die Notruf 112 wählt, erwartet schnelle und verlässliche Hilfe. Zum Europäischen Tag des Notrufs am 11. Februar macht der DRK-Landesverband Niedersachsen deutlich, dass eine Reform der Notfallversorgung notwendig ist, den Rettungsdienst jedoch nicht zusätzlich belasten darf.

Steigende Einsatzzahlen, wachsende Anforderungen und neue Krisenszenarien stellen den Rettungsdienst vor strukturelle Herausforderungen in ganz Niedersachsen.

Der Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes ist ein zentraler Bestandteil der medizinischen Notfallversorgung in Niedersachsen. Täglich sorgen haupt- und ehrenamtliche Kräfte dafür, dass Hilfe unabhängig von Uhrzeit und Einsatzlage verfügbar ist. Diese Aufgabe wird jedoch zunehmend anspruchsvoller.

Nach Angaben des DRK-Landesverbands steigen die Einsatzzahlen seit Jahren kontinuierlich an. Dabei handelt es sich nicht ausschließlich um schwere medizinische Notfälle. Häufig wird der Notruf auch bei nicht dringlichen Beschwerden gewählt, weil alternative Versorgungsangebote als schwer erreichbar oder nicht bekannt wahrgenommen werden.

Steigende Einsätze und fehlende Steuerung

Der Vorstandsvorsitzende des DRK-Landesverbands Niedersachsen, Dr. Ralf Selbach, sieht die Ursachen weniger im fehlenden Engagement der Einsatzkräfte als in strukturellen Defiziten. Rettungswagen würden zunehmend für Bagatellfälle gebunden, während sie an anderer Stelle dringend benötigt würden. Das führe zu einer zusätzlichen Belastung eines Systems, das vielerorts bereits an der Grenze arbeite.

Rettungsdienst als Teil des Bevölkerungsschutzes

Über die klassische Notfallrettung hinaus gewinnt der Rettungsdienst auch im gesundheitlichen Bevölkerungsschutz an Bedeutung. Extremwetterlagen, großflächige Stromausfälle oder andere Krisensituationen zeigen, wie wichtig verlässliche und eingeübte Strukturen sind. Diese könnten nur funktionieren, wenn sie langfristig geplant, solide finanziert und im Alltag regelmäßig genutzt werden. Eine besondere Rolle spielt dabei die enge Verzahnung von hauptamtlichen Kräften und Ehrenamtlichen.

Vor diesem Hintergrund warnt der DRK-Landesverband davor, bewährte Rahmenbedingungen im Rettungsdienst infrage zu stellen. Dazu zählt auch die Bereichsausnahme, die verlässliche Partnerschaften vor Ort ermöglicht und Qualität sowie Einsatzfähigkeit absichert. Ebenso fordert das DRK eine auskömmliche Finanzierung der Vorhaltung, damit Strukturen auch in außergewöhnlichen Lagen jederzeit einsatzbereit bleiben.

Klar positioniert sich der Verband zudem gegen eine Zentralisierung der Zuständigkeiten. Der Rettungsdienst müsse weiterhin in der Verantwortung der Länder bleiben, da die Versorgungsrealität in Niedersachsen nicht mit der in Ballungsräumen vergleichbar sei. Digitale und telemedizinische Lösungen bewertet das DRK hingegen positiv, sofern sie zur Entlastung der Einsatzkräfte beitragen und sinnvoll in das Gesamtsystem eingebettet werden.

Leitungswechsel an der Johanniter-Akademie Niedersachsen/Bremen

Johanniter-Akademie Hannover: Führung nach 25 Jahren neu besetzt

6. Februar 2026/in Hannover, Niedersachsen

Kersten Enke übergibt die Leitung an Natalie-Reyes Castellanos-Herr.

HANNOVER (redu) – Nach mehr als 25 Jahren an der Spitze der Johanniter-Akademie Niedersachsen/Bremen hat Kersten Enke zum 1. Februar 2026 die Leitung übergeben. Neue Leiterin ist seine bisherige Stellvertreterin Natalie-Reyes Castellanos-Herr, die den Standort Hannover künftig verantwortet.

Der Wechsel betrifft eine zentrale Bildungseinrichtung für Pflege, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz in der Region Hannover und darüber hinaus.

Der Leitungswechsel an der Johanniter-Akademie wurde langfristig vorbereitet. Rund drei Jahre arbeiteten Kersten Enke und seine Nachfolgerin Natalie-Reyes Castellanos-Herr gemeinsam an der Übergabe, um Kontinuität in Führung, Ausbildung und Zusammenarbeit mit Partnern sicherzustellen. Das Fokuswort Leitungswechsel prägt dabei einen wichtigen Einschnitt für die Einrichtung.

Kersten Enke ist seit seiner Jugend mit der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. verbunden. Der examinierte Krankenpfleger, Lehrrettungsassistent und Diplom-Gesundheitslehrer baute ab 1993 die damalige Johanniter-Schule in Ronnenberg mit auf. Im Juli 2000 übernahm er die Leitung der heutigen Johanniter-Akademie in Hannover-Vahrenwald, die inzwischen weitere Standorte in Oldenburg, Einbeck und Elsfleth betreibt.

Prägende Jahre an der Akademie

Neben dem Aufbau neuer Ausbildungsangebote begleitete Enke zahlreiche Generationen von Nachwuchskräften. Besonders prägend waren für ihn Rückmeldungen ehemaliger Rettungsassistenten aus internationalen Einsätzen, die ihre Ausbildung als Grundlage lebensrettender Arbeit beschrieben.

Neue Leiterin mit pädagogischem Schwerpunkt

Mit Natalie-Reyes Castellanos-Herr übernimmt eine erfahrene Pflegepädagogin die Leitung. Die examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin arbeitete in der Psychiatrie, absolvierte einen Master in Berufspädagogik und war unter anderem an der Medizinischen Hochschule Hannover tätig. Seit 2021 verantwortete sie die curriculare Entwicklung der Johanniter-Pflegeschule. Künftig will sie interdisziplinäre Zusammenarbeit stärken und Netzwerke zu Partnern und Verbänden weiter ausbauen.

Unterstützung erhält der Wechsel auch aus dem Landesverband. Vorstandsmitglied Hannes Wendler würdigte Enkes langjähriges Engagement und bezeichnete Castellanos-Herr als geeignete Nachfolgerin. Die offizielle Amtsübergabe wurde mit einem Gottesdienst in der Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis abgeschlossen.

  • Johanniter-Akademie Hannover: Führung nach 25 Jahren neu besetzt – BGPress 20260206 1446 BGPRESS 5283
    Festlicher Leitungswechsel an der Johanniter-Akademie NIedersachsen/Bremen © Matthias Falk
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    Festlicher Leitungswechsel an der Johanniter-Akademie NIedersachsen/Bremen © Matthias Falk
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    Festlicher Leitungswechsel an der Johanniter-Akademie NIedersachsen/Bremen © Matthias Falk

ver.di Demonstration

Mehrtägige Arbeitsniederlegungen im öffentlichen Dienst

30. Januar 2026/in Niedersachsen

Beschäftigte von Hochschulkliniken, Straßenmeistereien und IT-Dienststellen betroffen.

NIEDERSACHSEN – Die Gewerkschaft ver.di weitet in der kommenden Woche die Arbeitsniederlegungen im öffentlichen Dienst der Länder aus. Von Anfang Februar an streiken Beschäftigte an Hochschulkliniken, Straßenmeistereien und IT-Dienststellen. Ziel ist es, vor der dritten Verhandlungsrunde den Druck auf die Arbeitgeberseite zu erhöhen.

Die angekündigten Streiks betreffen zentrale Bereiche der Landesverwaltung und können Auswirkungen auf Gesundheitsversorgung, Verkehrssicherheit und IT-Services haben.

Die Beschäftigten der Medizinischen Hochschule Hannover legen vom 2. bis einschließlich 4. Februar die Arbeit nieder. Direkt im Anschluss folgen die Mitarbeitenden der Universitätsmedizin Göttingen, die vom 4. bis 6. Februar zum Streik aufgerufen sind. Der ver.di Streik umfasst damit zwei zentrale Einrichtungen der Universitätsmedizin in Niedersachsen.

Einschränkungen bei Straßen und IT

Parallel dazu streiken vom 2. bis 4. Februar auch die Beschäftigten der Straßenmeistereien in Hannover, Hameln und Hildesheim. Nach Angaben der Gewerkschaft ist insbesondere mit Einschränkungen beim Winterdienst zu rechnen. Verkehrsteilnehmende müssen sich daher regional auf verzögerte Räum- und Streueinsätze einstellen.

Vom 3. bis 5. Februar sind zudem die Beschäftigten von IT.Niedersachsen im Ausstand. Betroffen ist vor allem der sogenannte Vor-Ort-Service. IT-Störungsmeldungen in Behörden und Landesämtern werden in diesem Zeitraum nur eingeschränkt oder ausschließlich im Notdienst bearbeitet.

Zentrale Kundgebung in Hannover

Am Dienstag, 3. Februar, plant ver.di eine zentrale Kundgebung für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder aus dem Bezirk Hannover-Heide-Weser. Die Versammlung beginnt um 10.30 Uhr vor dem Finanzministerium in Hannover. Für 11 Uhr hat Finanzminister Gerald Heere sein Kommen angekündigt. Im Anschluss ist eine Demonstration zum Platz an der Goseriede vorgesehen.

An den Streiks beteiligen sich darüber hinaus Beschäftigte zahlreicher weiterer Einrichtungen, darunter die Leibniz Universität Hannover, die Hochschule Hannover, die Tierärztliche Hochschule Hannover, die Technische Informationsbibliothek, das Staatliche Baumanagement sowie mehrere Landesämter und Bildungseinrichtungen.

ÜSTRA wird nicht bestreikt

Zum Streikaufruf im Nahverkehr am Montag, 2. Februar 2026, stellt die ÜSTRA klar, dass Busse und Bahnen nicht betroffen sind. Aufgrund der bis zum 1. April 2026 geltenden Friedenspflicht fährt das Unternehmen an diesem Tag im Regelbetrieb. Sofern es das Wetter zulässt, verkehren alle Linien planmäßig. Die Information wurde am 30. Januar 2026 von der ÜSTRA veröffentlicht.

Eisrettung

Eisrettung im Fokus: Übung der Feuerwehr Celle

10. Januar 2026/in Niedersachsen

Zugefrorene Gewässer in Celle bergen Lebensgefahr. Feuerwehr übt Eisrettung.

CELLE (redu) – Zahlreiche Seen, Teiche, Flüsse und Wasserläufe im Stadtgebiet sind derzeit zugefroren. Auch die Gewässer in den Parkanlagen sind von Eis und Schnee bedeckt. Die Feuerwehr warnt eindringlich vor dem Betreten der Eisflächen und weist auf akute Lebensgefahr hin.

Die Warnung und die laufenden Vorbereitungen sollen helfen, Unfälle zu verhindern und im Ernstfall schnelle Hilfe zu ermöglichen.

Die Eisflächen wirken stabil, sind es jedoch häufig nicht. Besonders wechselnde Temperaturen und Strömungen sorgen dafür, dass das Eis ungleichmäßig tragfähig ist. Die Feuerwehr appelliert daher, zugefrorene Gewässer grundsätzlich nicht zu betreten. Im Notfall ist umgehend der Notruf 112 zu wählen.

Für den Ernstfall hält die Feuerwehr Celle spezielle Technik vor. Ein Mehrzweckfahrzeug ist mit einem Eisretter ausgestattet, der eine schnelle und möglichst sichere Rettung von eingebrochenen Personen ermöglicht. Zusätzlich stehen drei Wasserrettungseinheiten bereit, die mit besonderen Schutzanzügen und Ausrüstung ausgerüstet sind.

Sonderdienst im Badeland Celle

Am Samstag nutzte die Ortsfeuerwehr Celle-Hauptwache das Freibad des Celler Badelandes für einen Sonderdienst. Auf und in dem zugefrorenen Becken trainierten die Einsatzkräfte verschiedene Techniken der Eisrettung. Zuvor wurden die Gefahren an winterlichen Gewässern sowie die vorhandene Ausrüstung ausführlich besprochen.

metronom im Schnee

Zugverkehr bei metronom wird nach Wetterpause hochgefahren

10. Januar 2026/in Niedersachsen

Nach witterungsbedingter Unterbrechung fahren wieder mehr Züge im Norden.

UELZEN (redu) – Nach einer witterungsbedingten Zwangspause nimmt das Eisenbahnunternehmen metronom am Freitag, 10. Januar 2026, den Zugverkehr auf mehreren Strecken im Norden wieder auf. Während einige Verbindungen bereits mit voller Geschwindigkeit befahren werden, laufen auf anderen Abschnitten noch Erkundungsfahrten.

Für Pendler und Reisende in Nord- und Südniedersachsen verbessert sich die Lage spürbar, auch wenn weiter mit Einschränkungen gerechnet werden muss.

Der Zugverkehr von metronom wird nach der wetterbedingten Unterbrechung schrittweise wieder ausgeweitet. Auf der Strecke zwischen Hamburg Hauptbahnhof und Uelzen Hauptbahnhof ist der Betrieb bereits wieder mit voller Geschwindigkeit möglich, weitere Züge werden nach und nach eingesetzt.

Auch auf der Verbindung Bremen Hauptbahnhof – Hamburg Hauptbahnhof fahren die Züge wieder durchgehend. Derzeit verkehren alle Verbindungen als Regionalbahnen, damit sämtliche Unterwegshalte bedient werden können. Die Strecke ist ebenfalls wieder vollständig befahrbar.

Zwischen Uelzen und Hannover kann der Zugverkehr wieder aufgenommen werden. Der Hauptbahnhof Hannover ist allerdings noch nicht vollständig befahrbar, weshalb es weiterhin zu Verspätungen kommt.

Auf dem Abschnitt Hannover – Nordstemmen finden aktuell noch Erkundungsfahrten statt. Zwischen Göttingen und Northeim wird ein Pendelverkehr angeboten. Fahrgäste sollten sich vor Fahrtantritt informieren.

enno nimmt teilweise Betrieb wieder auf

Aufgrund anhaltender Schneewehen, Eisbildung und eingefrorener Weichen ist der Zugverkehr auf der enno-Linie RE50 zwischen Wolfsburg, Braunschweig und Hildesheim weiterhin eingestellt. Nach Angaben des Unternehmens konnten bislang keine Erkundungsfahrten durchgeführt werden, die Strecke bleibt gesperrt.

Ein Ersatzverkehr mit Bussen konnte bislang nicht eingerichtet werden. Fahrgäste werden gebeten, geplante Fahrten auf dieser Strecke vorerst zu verschieben und alternative Verbindungen zu prüfen.

Stabilisierung auf der RE30

Positive Nachrichten gibt es hingegen von der Linie RE30. Diese verkehrt seit dem Nachmittag wieder stabil zwischen Wolfsburg und Hannover. Dennoch müssen Fahrgäste weiterhin mit Verspätungen rechnen.

enno weist darauf hin, dass sich Reisende vor Fahrtantritt unbedingt über die elektronischen Auskunftssysteme informieren sollten. Aufgrund der dynamischen Wetterlage und der angekündigten Blitzeisgefahr sind weitere kurzfristige Einschränkungen nicht ausgeschlossen.

Prognose ab Sonntag für erixx

erixx rechnet mit den ersten regulären Zugfahrten frühestens am Sonntagvormittag, 11. Januar 2026. Ausgenommen bleibt dabei die Linie RB32 zwischen Lüneburg und Dannenberg-Ost, für die weiterhin keine Wiederaufnahme angekündigt wurde.

Fahrgäste werden gebeten, geplante Reisen zu verschieben und sich vor Fahrtantritt über die elektronischen Auskunftssysteme zu informieren. Aufgrund der anhaltenden Wetterlage sind kurzfristige Änderungen nicht ausgeschlossen.

metronom im Schnee

Zugausfall: metronom stellt Bahnverkehr vollständig ein

9. Januar 2026/in Niedersachsen

Alle Linien von metronom und enno am Freitag betroffen.

UELZEN (redu) – Aufgrund der aktuellen Witterungslage stellt die metronom Eisenbahngesellschaft am Freitag schrittweise ihren Zugbetrieb ein. Starker Schneefall, Schneewehen und anhaltender Wind machen einen stabilen Bahnverkehr unmöglich, betroffen sind alle Linien des Unternehmens.

Der Zugausfall betrifft zahlreiche Pendler und Reisende in der Region und führt zu erheblichen Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr.

Von der Betriebseinstellung betroffen sind die Linien RE2, RE3/RB31, RE4/RB41 sowie die unter der Marke enno verkehrenden Linien RE30 und RE50. Nach Angaben des Unternehmens lassen die aktuellen Wetterbedingungen keinen verlässlichen Zugausfall-freien Betrieb zu.

Zwar sind Schneeräumkräfte der Deutschen Bahn im Einsatz, um Weichen und Anlagen freizuhalten. Durch den starken und teils böigen Wind werden diese jedoch innerhalb kurzer Zeit erneut mit Schnee zugesetzt, sodass die Infrastruktur nicht dauerhaft nutzbar bleibt.

Zu hohes Risiko für Fahrgäste

Infolge der Wetterlage kam es bereits zu erheblichen Verspätungen. Zudem besteht ein erhöhtes Risiko, dass Züge unterwegs liegen bleiben und Fahrgäste über längere Zeit in den Fahrzeugen festsitzen könnten.

Blick auf den Samstag

Ob am Samstag wieder ein regulärer Zugverkehr aufgenommen werden kann, ist derzeit offen. Die Entscheidung hängt laut Unternehmen von der weiteren Entwicklung der Wetterlage ab.

Hydranten vom Schnee befreien

Warum Unterflurhydranten im Winter frei bleiben müssen

9. Januar 2026/in Niedersachsen

Feuerwehr bittet in der kalten Jahreszeit um Unterstützung der Bevölkerung.

HANNOVER (red) – In der Winterzeit ruft die Feuerwehr dazu auf, Unterflurhydranten freiräumen besonders zu beachten. Schneefall und Räumarbeiten verdecken häufig wichtige Wasserentnahmestellen. Bürgerinnen und Bürger können mit einfachen Handgriffen dazu beitragen, die Löschwasserversorgung im Ernstfall sicherzustellen.

Freigehaltene Hydranten ermöglichen der Feuerwehr einen schnellen Zugriff auf Löschwasser und sparen im Einsatz wertvolle Zeit – ein Vorteil für alle Straßen und Grundstücke mit Unterflurhydranten.

Unterflurhydranten sind ein zentraler Bestandteil der öffentlichen Trinkwasserversorgung und dienen der Feuerwehr im Brandfall als direkte Entnahmestelle für Löschwasser. Damit sie im Einsatzfall ohne Verzögerung genutzt werden können, ist es wichtig, dass sie auch im Winter gut zugänglich bleiben. Leider werden sie manchmal sogar unwissentlich zugeschüttet.

Viele dieser Hydranten liegen unter Straßenniveau und sind von außen nicht sofort erkennbar. Schnee, Eis oder angehäufte Räumreste können dazu führen, dass sie nur schwer oder gar nicht gefunden werden. Die Feuerwehr bittet daher darum, Hydrantendeckel nach Möglichkeit freizulegen und keinen Schnee darauf oder davor abzulagern.

Bedeutung der Hinweisschilder

Neben dem eigentlichen Hydranten spielen auch die zugehörigen Hinweisschilder eine wichtige Rolle. Sie zeigen der Feuerwehr die exakte Lage der Wasserentnahmestelle an. Das aufgedruckte „T“ dient dabei als Orientierung: Die Zahlen am Querstrich geben die seitliche Entfernung an, der Längsstrich weist auf die Entfernung nach vorne hin.

In unserem Bildbeispiel bedeutet es, dass sich der Unterflurhydrant vom Schild aus 3,2 Meter geradeaus und 5,5 Meter nach links befindet. Wichtig ist hierbei auch, dass ggf. zugeschneite Schilder vom Schnee befreit werden.

Einfache Hilfe im Alltag

Schon diese kleine Maßnahmen können im Notfall entscheidend sein. Wer beim Schneeräumen darauf achtet, Schilder sichtbar zu halten und Deckel freizuschaufeln, unterstützt die Einsatzkräfte direkt. So wird sichergestellt, dass im Brandfall schnell ausreichend Wasser zur Verfügung steht.

 

Starke Einschränkungen im ÖPNV

Massive Einschränkungen im ÜSTRA-Verkehr und S-Bahn

9. Januar 2026/in Hannover, Niedersachsen, Region Hannover

Bus- und Stadtbahnverkehr in Hannover stark eingeschränkt. – S-Bahn Hannover eingestellt.

HANNOVER – Die aktuelle Witterung führt am Freitagmorgen zu massiven Einschränkungen im Bus-, Stadtbahn- und S-Bahnverkehr in der Region Hannover. Zahlreiche Linien sind eingestellt oder nur verkürzt unterwegs. Zusätzlich ist die Fahrplanauskunft wegen überlasteter Server zeitweise nicht erreichbar. Stand ist 09.01.2026, 09:22 Uhr.

Pendlerinnen und Pendler müssen sich in der Region Hannover auf erhebliche Verzögerungen und Ausfälle einstellen und alternative Wege einplanen.

Die Witterung beeinträchtigt den öffentlichen Nahverkehr in Hannover derzeit erheblich. Betroffen sind sowohl der Bus- als auch der Stadtbahn- und S-Bahnverkehr. Nach Angaben der ÜSTRA kommt es zu zahlreichen Ausfällen und verkürzten Linienwegen.

Im Busverkehr ist der Betrieb auf allen regiobus-Linien vollständig eingestellt. Auch die Ringlinie am Lindener Berg kann einen Streckenabschnitt nicht mehr befahren. Der On-Demand-Service sprinti ist bis mindestens 13 Uhr eingestellt. Weiterhin unterwegs sind die sprintH-Linien 300, 400, 500, 600, 700, 800 und 900, allerdings unter erschwerten Bedingungen.

Massive Einschränkungen im ÜSTRA-Verkehr und S-Bahn – Bus im Winter cmm

Die Busse, wie hier in Langenhagen, hatten schwierige Fahrverhältnisse © Carl-Marcus Müller

Einschränkungen bei Stadtbahnen

Auch im Stadtbahnnetz gibt es gravierende Einschränkungen. Die Linie 1 fährt nur noch bis Gleidingen, in Heisede stehen mehrere Bahnen fest. Aus Sarstedt besteht derzeit keine Verbindung mehr in Richtung Hannover oder Langenhagen. Die Linie 17 ist vollständig eingestellt. Die Linie 10 verkehrt nur bis zur Brunnenstraße, die Linie 6 fährt von Messe Ost lediglich bis zum Königsworther Platz. Der Nordhafen ist aktuell nicht mehr abfahrbereit.

S-Bahnverkehr eingestellt

Auch der S-Bahnverkehr ist vollständig betroffen. Nach Mitteilung des Betreibers Transdev musste der gesamte S-Bahnverkehr witterungsbedingt eingestellt werden. Dies gilt ebenso für die ursprünglich geplanten Schienenersatzverkehre, die aktuell ebenfalls nicht fahren.

Fahrplanauskunft eingeschränkt erreichbar

Zusätzlich zur angespannten Verkehrslage ist die digitale Fahrplanauskunft betroffen. Aufgrund der hohen Nachfrage sind sowohl die Webseite der ÜSTRA als auch die ÜSTRA-App zeitweise nicht erreichbar. Fahrgäste werden gebeten, sich auf kurzfristige Änderungen einzustellen und aktuelle Durchsagen zu beachten.

Fern- und Schienenverkehr eingestellt

Auch der gesamte Schienenverkehr im Großraum Hannover ist betroffen. Nach Mitteilung der Deutschen Bahn ist der Zugverkehr bis mindestens heute Mittag vollständig eingestellt. Hannover als zentrales Drehkreuz im Norden Deutschlands kann damit aktuell nicht angefahren werden, der Fernverkehr in Norddeutschland ist unterbrochen.

Die Maßnahme sei notwendig, um Fahrgäste, Mitarbeitende sowie Fahrzeuge zu schützen. Züge werden an geeigneten Bahnhöfen zurückgehalten. Die Deutsche Bahn versorgt Fahrgäste vor Ort und hat zusätzliches Personal im Einsatz. In Hannover werden sogenannte Aufenthaltszüge bereitgestellt.

Metronom im Schnee

© metronom Eisenbahngesellschaft mbH

Metronom im Schnee

metronom meldet Zugausfälle wegen Unwetterlage

8. Januar 2026/in Niedersachsen

Mehrere morgendliche Verbindungen von metronom am Freitag betroffen.

UELZEN (redu) – Wegen der erwarteten Wetter- und Gefahrenlage kommt es am Freitag, 9. Januar, zu Einschränkungen im Zugverkehr des Eisenbahnunternehmens metronom. Mehrere morgendliche Verstärkerzüge auf den Linien Bremen–Hamburg und Hamburg–Uelzen fallen aus. Das Unternehmen rechnet mit möglichen weiteren Beeinträchtigungen.

Die angekündigten Ausfälle betreffen vor allem den Berufsverkehr am Morgen. Fahrgäste müssen sich auf Änderungen, längere Reisezeiten oder Zugausfälle einstellen.

Als Reaktion auf die angekündigte Unwetterlage hat das private Eisenbahnunternehmen metronom bereits im Vorfeld erste Einschränkungen für den Zugverkehr bekannt gegeben. Demnach fallen am Freitagmorgen mehrere Fahrgastverbindungen aus, die als Verstärkerzüge auf stark frequentierten Strecken eingesetzt werden.

Nach Angaben eines Unternehmenssprechers sind zunächst sieben Verbindungen betroffen. Dabei handelt es sich um Züge auf den Linien Bremen–Hamburg sowie Hamburg–Uelzen. Die Einschränkungen betreffen ausschließlich morgendliche Fahrten. Weitere Ausfälle können jedoch nicht ausgeschlossen werden.

Derzeit betroffene Zugverbindungen

Vom Ausfall betroffen sind nach aktuellem Stand folgende Fahrten: ME81906 von Rotenburg (Wümme) nach Bremen, ME81960 von Rotenburg (Wümme) nach Hamburg-Harburg, die Züge ME81980, ME81962 und ME81964 von Tostedt nach Hamburg beziehungsweise Hamburg-Harburg sowie die Verbindungen ME81664 und ME81955 von Lüneburg nach Hamburg. Die jeweiligen Abfahrtszeiten liegen zwischen 4.16 Uhr und 8.29 Uhr.

Sollten sich die Wetterbedingungen weiter verschärfen, will das Unternehmen kurzfristig reagieren. Dafür wurde die Leitstelle personell verstärkt. Aktuelle Informationen sollen fortlaufend über die Unternehmenswebsite veröffentlicht werden. Zusätzlich informiert metronom über seinen WhatsApp-Kanal über größere Störungen und weitere Einschränkungen im Fahrplan.

Appell an Fahrgäste

metronom appelliert an Reisende, geplante Fahrten möglichst zu verschieben und nur zwingend notwendige Wege anzutreten. Wer dennoch auf den Zugverkehr angewiesen ist, müsse mit deutlich längeren Reisezeiten rechnen. Sollte es witterungsbedingt zu Problemen an Weichen oder anderen Anlagen kommen, die durch die Deutsche Bahn nicht betriebsfähig gehalten werden können, seien weitere Ausfälle oder erhebliche Verspätungen trotz Vorbereitung möglich.

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