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Wichtige Nachrichten aus Niedersachsen: Landespolitik, Behörden, Wirtschaft und gesellschaftliche Entwicklungen. Alle landesweiten Themen auf einen Blick.

metronom Zug

Zugausfälle Hitze: metronom rät von Bahnreisen ab

27. Juni 2026/in Niedersachsen

Hitzebedingte Störungen führen zu Zugausfällen, Verspätungen und Änderungen im Fahrplan.

UELZEN (redu) – Zugausfälle Hitze sorgen am Samstag für erhebliche Einschränkungen im metronom-Netz. Wegen hitzebedingter Schäden an der Schieneninfrastruktur und technischer Grenzen der Klimaanlagen empfiehlt das Unternehmen, heute nach Möglichkeit keine Bahnreisen mehr anzutreten.

Der Bahnbetreiber versucht, ein eingeschränktes Grundangebot aufrechtzuerhalten. Dennoch müssen Fahrgäste weiterhin mit kurzfristigen Änderungen im Zugverkehr rechnen.

Der Zugausfälle Hitze-Effekt macht sich derzeit im gesamten metronom-Netz bemerkbar. Mehrere hitzebedingte Störungen an der Schieneninfrastruktur beeinträchtigen den Zugverkehr. Gleichzeitig stoßen die Klimaanlagen in den Fahrzeugen aufgrund der außergewöhnlich hohen Temperaturen an ihre technischen Leistungsgrenzen.

Hohe Temperaturen beeinträchtigen Betrieb

Kann die vorgeschriebene Innentemperatur durch die Klimaanlagen in einem Zug nicht mehr eingehalten werden, dürfen die Fahrzeuge aus Sicherheitsgründen nicht weiter im Fahrgastbetrieb eingesetzt werden. Dadurch kommt es zusätzlich zu Zugausfällen und Einschränkungen im Betriebsablauf.

Metronom empfiehlt Reisenden deshalb, heute nach Möglichkeit keine Fahrten mehr anzutreten und nicht mehr zu den Bahnhöfen zu fahren. Wer sich bereits auf der Reise befindet, sollte – sofern möglich – die Heimreise antreten oder auf alternative Verkehrsmittel ausweichen.

Grundangebot bleibt bestehen

Nach Angaben des Unternehmens wird versucht, trotz der schwierigen Bedingungen ein eingeschränktes Grundangebot im Zugverkehr aufrechtzuerhalten. Dennoch ist weiterhin mit kurzfristigen Zugausfällen, Verspätungen und Änderungen im Fahrplan zu rechnen.

Fahrgäste sollten sich vor Fahrtantritt sowie während der Reise fortlaufend über die digitalen Auskunftsmedien über die aktuelle Betriebslage informieren.

Auskunftstelle Deutsche Bahn in. Hannover

Flächendeckender Zugausfall: Erste Züge fahren wieder in einigen Regionen

24. Juni 2026/in Niedersachsen

Nach der Behebung der Zugfunkstörung werden die ersten Zugfahrten wieder aufgenommen. Reisende müssen jedoch weiterhin mit Verspätungen und Ausfällen rechnen.

UELZEN (redu) – Der flächendeckende Zugausfall auf den für die Region relevanten Bahnstrecken lockert sich. Nach der Behebung der Zugfunkstörung können die ersten Züge ihre Fahrt wieder aufnehmen. Dennoch bleibt der Bahnverkehr vorerst von Verspätungen und Ausfällen geprägt.

Die Wiederaufnahme des Betriebs erfolgt schrittweise. Reisende sollten weiterhin mit Einschränkungen rechnen und Fahrten möglichst verschieben.

Flächendeckender Zugausfall: Erste Züge fahren wieder in einigen Regionen – BGPress 20260623 2332 BGPRESS 1398577

Erste Züge fahren wieder. © Bernd Günther

Die Ursache für den flächendeckenden Zugausfall konnte auf den relevanten Strecken inzwischen behoben werden. Nach Angaben des Verkehrsunternehmens funktionieren die notwendigen Kommunikationswege wieder, sodass die ersten Züge in Kürze den Betrieb aufnehmen können.

Schrittweiser Neustart des Bahnverkehrs

Trotz der positiven Entwicklung läuft der Zugverkehr noch nicht regulär. Die Fahrzeuge verkehren überwiegend außerplanmäßig. Fahrgäste müssen weiterhin mit Verspätungen und einzelnen Ausfällen rechnen, während der Betrieb nach und nach stabilisiert wird.

Regulärer Start am Mittwoch geplant

Nach aktueller Einschätzung sollen die bereits eingesetzten Züge ihre Fahrten beenden können. Auch die letzten Verbindungen des Tages sollen ihre Ziele erreichen. Reisende, die ihre Fahrt noch nicht begonnen haben, werden dennoch gebeten, diese nach Möglichkeit auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Ziel ist es, am Mittwochmorgen wieder regulär in den Betriebstag zu starten.

Flächendeckender Zugausfall

Flächendeckender Zugausfall: Bahnverkehr massiv gestört

23. Juni 2026/in Niedersachsen

Wegen einer anhaltenden Störung im Zugfunk können derzeit keine Zugfahrten stattfinden. Eine stabile Wiederaufnahme des Betriebs wird heute nicht mehr erwartet.

UELZEN (redu) – Ein flächendeckender Zugausfall beeinträchtigt weiterhin den Bahnverkehr auf allen Strecken. Aufgrund einer anhaltenden Störung im Zugfunk sind derzeit keine Zugfahrten möglich. Eine stabile Wiederaufnahme des Betriebs wird nach aktuellem Stand heute nicht mehr erwartet.

Für Reisende bedeutet die Störung erhebliche Einschränkungen. Verkehrsunternehmen empfehlen, geplante Fahrten zu verschieben und auf alternative Verkehrsmittel auszuweichen.

Der flächendeckende Zugausfall wirkt sich weiterhin massiv auf den Bahnverkehr aus. Nach Angaben des Verkehrsunternehmens besteht die Störung im Zugfunk unverändert fort. Dadurch kann der Zugverkehr auf allen betroffenen Strecken derzeit nicht durchgeführt werden.

Auswirkungen für Reisende

Fahrgäste werden gebeten, aktuell keine Bahnreisen anzutreten. Wer bereits unterwegs ist, sollte nach Möglichkeit auf Busverbindungen, Fahrgemeinschaften oder andere verfügbare Verkehrsmittel ausweichen.

Keine Aussicht auf schnelle Entspannung

Nach aktuellem Stand ist am heutigen Abend nicht mehr mit einer stabilen und geordneten Wiederaufnahme des Zugverkehrs zu rechnen. Die Verantwortlichen arbeiten weiterhin an der Behebung der technischen Probleme. Sobald neue Informationen vorliegen, sollen Fahrgäste umgehend informiert werden.

4 Teamsiege gehen nach Hannover

Johanniter Landeswettkampf in Otterndorf: Hannovers Retter lösen Tickets für Bundeswettkampf

14. Juni 2026/in Niedersachsen

Die Johanniter aus Hannover gehörten zu den erfolgreichsten Mannschaften des Wettbewerbs.

OTTERNDORF (redu) – Beim Johanniter Landeswettkampf in Otterndorf haben vier Teams aus dem Großraum Hannover erste Plätze erreicht und sich damit für den Bundeswettkampf 2027 in Hannover qualifiziert. Rund 200 Teilnehmende stellten dabei ihr Können in realitätsnahen Rettungs- und Erste-Hilfe-Szenarien unter Beweis.

Der Wettbewerb gilt als wichtigste Leistungsschau der Johanniter in Niedersachsen und Bremen. Die Ergebnisse dienen zugleich der Qualitätssicherung sowie der Aus- und Fortbildung im Rettungs- und Sanitätsdienst.

Mit Musik, Konfetti und lang anhaltendem Applaus endete am Wochenende der Landeswettkampf der Johanniter in Otterndorf. Nach einem anspruchsvollen Wettkampftag wurden die Siegerteams in mehreren Kategorien ausgezeichnet. Für die Erstplatzierten bedeutete dies zugleich die Qualifikation für den Bundeswettkampf 2027, der in Hannover ausgetragen wird.

Beim Johanniter Landeswettkampf traten insgesamt 29 Mannschaften aus 16 Ortsverbänden in Niedersachsen und Bremen gegeneinander an. Rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellten ihr Wissen und ihre praktischen Fähigkeiten in verschiedenen Disziplinen unter Beweis. Die Bandbreite reichte von Kinder- und Jugendmannschaften über Rettungshundestaffeln bis hin zu erfahrenen Einsatzkräften und pädagogischen Fachkräften.

Johanniter Landeswettkampf in Otterndorf: Hannovers Retter lösen Tickets für Bundeswettkampf – 260613 LWK Otterndorf 1

Anspruchsvolle Aufgaben bei den Wettkämpfen © JUH / Wagner

Vier Siege für die Johanniter aus Hannover

Besonders erfolgreich verlief der Wettbewerb für den Regionalverband Niedersachsen Mitte. Gleich vier erste Plätze gingen an Teams aus dem Großraum Hannover.

In der Kategorie A für Sanitätshelfende ab 16 Jahren setzte sich der Ortsverband Hannover-Wasserturm gegen die Konkurrenz aus Jeverland und Wunstorf-Steinhuder Meer durch.

Auch die pädagogischen Fachkräfte aus Hannover überzeugten. Die Mannschaft „Rettungsvögel“ vom Ortsverband Hannover-Wasserturm gewann die Kategorie E mit der Tagesbestleistung von 96,88 Punkten. Auf den weiteren Plätzen folgten die Teams „Die Pflasterbande“ und „Die Chaos-Sanis“, die ebenfalls aus Hannover kamen.

Einen weiteren ersten Platz sicherte sich die Rettungshundestaffel des Ortsverbandes Hannover-Wasserturm in der Kategorie H. Die Teams aus Osnabrück und Einbeck belegten die Plätze zwei und drei.

Realistische Notfälle als Herausforderung

Die Wettkampfaufgaben orientierten sich an authentischen Einsatzlagen. Möglich wurde dies durch das Team der Realistischen Unfall- und Notfalldarstellung der Johanniter-Akademie Niedersachsen/Bremen. Mit Spezialschminke und geschulten Darstellenden entstanden Szenarien, die echten Notfällen sehr nahe kamen.

Neben medizinischem Fachwissen waren Teamarbeit, Kommunikation und schnelles Handeln gefragt. Die Übungen dienten nicht nur dem Leistungsvergleich, sondern auch der Vorbereitung auf reale Einsätze im Alltag der Hilfsorganisation.

Landtagsvizepräsidentin Barbara Otte-Kinast besuchte die Veranstaltung und informierte sich vor Ort über die einzelnen Stationen. Sie würdigte das Engagement der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sowie die starke Gemeinschaft innerhalb der Johanniter.

Auch Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies richtete eine Grußbotschaft an die Teilnehmenden. Darin hob er insbesondere die Bedeutung der Kinder- und Jugendarbeit hervor. Junge Menschen würden bei den Johannitern früh Verantwortung übernehmen und wichtige Werte wie Solidarität, Teamgeist und Hilfsbereitschaft erlernen.

Insgesamt waren rund 700 Gäste, Teilnehmende und Unterstützende beim „Tag der Johanniter“ vertreten. Zusätzlich sorgten etwa 150 Helfende im Hintergrund für einen reibungslosen Ablauf. Dazu gehörten Schiedsrichter, Verletztendarsteller, Organisatoren und zahlreiche Ehrenamtliche.

Ein „Markt der Möglichkeiten“ mit verschiedenen Themenständen ergänzte das Wettkampfprogramm. Dort konnten sich Besucher über Kinderschutz, Gesundheitsmanagement, Freiwilligendienste und weitere Angebote der Johanniter informieren.

Die Siegerteams des Landeswettkampfes richten ihren Blick nun auf das kommende Jahr. Beim Bundeswettkampf im Juni 2027 wartet auf die Qualifizierten aus Hannover ein besonderer Höhepunkt: der Wettbewerb vor heimischem Publikum in der Landeshauptstadt.

 

Waldbrandfrüherkennung

Waldbrandfrüherkennung in Niedersachsen: 200. Sensor geht in Betrieb

2. Juni 2026/in Niedersachsen

Mit dem 200. Standort in Deutschland bauen die Niedersächsischen Landesforsten ihre technische Brandüberwachung weiter aus.

NIEDERSACHSEN (redu) – Die Waldbrandfrüherkennung in Niedersachsen wird mit einem neuen Standort in Alt Garge ausgebaut. Der 200. Sensor des automatisierten Waldbrandfrüherkennungssystems in Deutschland soll Brände schneller erkennen und die Einsatzkräfte frühzeitig alarmieren.

Mit dem Ausbau reagiert Niedersachsen auf steigende Waldbrandrisiken. Das System überwacht große Waldflächen und unterstützt eine schnelle Alarmierung der Feuerwehren.

Die Waldbrandfrüherkennung erhält in Niedersachsen einen weiteren Baustein. In Alt Garge entsteht auf Flächen der Niedersächsischen Landesforsten der 18. Standort des automatisierten Waldbrandfrüherkennungssystems IQ FireWatch im Bundesland. Gleichzeitig handelt es sich um den 200. Standort des Systems in Deutschland.

Seit 2011 setzen die Niedersächsischen Landesforsten auf die Technologie. Die bislang 17 Anlagen überwachen nach Unternehmensangaben mehr als 440.000 Hektar Waldfläche. Schwerpunkte liegen in den Landkreisen Lüneburg, Heidekreis, Uelzen, Gifhorn, Lüchow-Dannenberg und Celle. Alle bestehenden Anlagen wurden 2021 modernisiert.

Technik zur Raucherkennung

Das System arbeitet mit multispektralen Sensoren, die ihre Umgebung kontinuierlich erfassen. Eine Kombination aus Algorithmen und künstlicher Intelligenz wertet die aufgenommenen Bilder in Echtzeit aus. Dadurch können Rauchentwicklungen bereits in einem frühen Stadium erkannt werden. Unter normalen Bedingungen beträgt der Überwachungsradius bis zu 20 Kilometer, unter günstigen Bedingungen deutlich mehr.

Geht ein Alarm ein, werden die Informationen an die Waldbrandzentrale im Behördenzentrum „Auf der Hude“ in Lüneburg übermittelt. Dort prüfen geschulte Mitarbeiter die Meldungen und leiten bei Bedarf die Alarmierung der Einsatzkräfte ein. Zusätzlich erhalten Feuerwehr und Leitstellen Angaben zur Position des möglichen Brandes.

Bedeutung für den Waldbrandschutz

Nach Angaben der Niedersächsischen Landesforsten soll die frühe Erkennung von Bränden verhindern, dass sich kleinere Feuer zu größeren Schadenslagen entwickeln. Dabei spielt auch die Zusammenarbeit mit anderen Bundesländern eine wichtige Rolle, da das System länderübergreifend genutzt werden kann.

Hintergrund sind zunehmende Trockenperioden und steigende Temperaturen. Nach Angaben des Herstellers nimmt die Waldbrandgefahr durch die Auswirkungen des Klimawandels seit Jahren zu. Mit dem neuen Standort und einer weiteren geplanten Anlage in Harburg-Rosengarten sieht sich Niedersachsen für die Waldbrandsaison 2026 gut aufgestellt.

Daniela Behrens

Politisch motivierte Kriminalität in Niedersachsen bleibt auf hohem Niveau

18. Mai 2026/in Niedersachsen

Innenministerin Daniela Behrens warnt vor zunehmender Radikalisierung und wachsender Gewaltbereitschaft.

HANNOVER (redu) – Die politisch motivierte Kriminalität in Niedersachsen bleibt auch 2025 auf hohem Niveau. Insgesamt registrierten die Sicherheitsbehörden 8.309 Straftaten. Besonders die Bundestagswahl sowie internationale Konflikte beeinflussten die Entwicklung deutlich.

Die Statistik zeigt deutliche Veränderungen innerhalb einzelner Phänomenbereiche. Während rechte Straftaten leicht zurückgingen, nahmen linksmotivierte sowie religiös und ausländisch motivierte Delikte spürbar zu.

Die politisch motivierte Kriminalität blieb in Niedersachsen im Jahr 2025 nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. Insgesamt wurden 8.309 Fälle registriert. Einen erheblichen Einfluss auf das Gesamtgeschehen hatte die Bundestagswahl mit 1.644 erfassten Straftaten. Damit lag die Zahl deutlich über den registrierten Delikten rund um die Europawahl 2024.

Im Bereich der politisch motivierten Kriminalität „rechts“ registrierten die Behörden 3.758 Straftaten. Trotz eines leichten Rückgangs entfiel damit weiterhin nahezu jede zweite Tat auf diesen Phänomenbereich. Schwerpunkt waren Propagandadelikte wie das Verwenden verfassungswidriger Kennzeichen. Gleichzeitig stieg die Zahl rechtsmotivierter Gewaltdelikte auf 110 Fälle an.

Wahlkampf und Gewalt

Deutlich angestiegen sind die Straftaten im Bereich „links“. Die Zahl erhöhte sich um mehr als 30 Prozent auf 1.589 Fälle und erreichte damit den höchsten Stand seit Beginn der standardisierten Erfassung. Ein Großteil der Delikte stand im Zusammenhang mit der Bundestagswahl und richtete sich überwiegend gegen die AfD. Häufig handelte es sich um Sachbeschädigungen an Wahlplakaten.

Die linksmotivierte Gewaltkriminalität blieb mit 97 Taten ebenfalls auf hohem Niveau. Besonders hervorgehoben wurden Brandanschläge auf eine Polizeistation und ein Fahrzeug nach einem tödlichen Polizeischuss in Oldenburg. Zudem registrierte die Polizei 158 Straftaten gegen Einsatzkräfte.

Hybride Bedrohungen

Auch im Bereich „ausländische Ideologie“ und „religiöse Ideologie“ verzeichnete Niedersachsen deutliche Anstiege. Hintergrund waren unter anderem der Nahost-Konflikt sowie islamistisch motivierte Straftaten. Besonders auffällig waren zahlreiche Bombendrohungen gegen Schulen per E-Mail.

Zudem nahm die Zahl mutmaßlicher hybrider Bedrohungen deutlich zu. Vor allem Drohnensichtungen über militärischen Standorten und kritischer Infrastruktur führten zu einem starken Anstieg im Bereich Spionage. Die Polizei Niedersachsen baut deshalb ihre Fähigkeiten zur Drohnenabwehr und Cyberabwehr weiter aus.

Innenministerin Daniela Behrens erklärte, die Sicherheitsbehörden würden politisch motivierte Straftaten „entschlossen“ verfolgen – unabhängig vom jeweiligen politischen Spektrum. Gleichzeitig warnte sie vor einer zunehmenden Verrohung politischer Debatten und wachsender Radikalisierung.

Stau auf der Autobahn

Reiseverkehr Mai: Hannover erwartet starkes Stauwochenende

28. April 2026/in Niedersachsen

Langes Wochenende bringt viel Verkehr auf Nord-Süd-Achsen.

HANNOVER (redu) – Zum 1. Mai sorgt der Reiseverkehr Mai für eines der staureichsten Wochenenden des Frühjahrs. Bereits ab Donnerstag wird auf den Autobahnen rund um Hannover mit starkem Verkehrsaufkommen und erheblichen Verzögerungen gerechnet.

Viele Menschen nutzen das lange Wochenende für Kurztrips und Ausflüge. Dadurch steigt die Belastung auf wichtigen Fernstrecken und rund um größere Städte deutlich an.

Zum Start in das lange Wochenende setzt der Reiseverkehr Mai rund um Hannover bereits am Donnerstag ein. Besonders am Nachmittag und Abend steigt das Verkehrsaufkommen deutlich an, wodurch es auf den Autobahnen zu Verzögerungen kommen kann.

Betroffen sind vor allem wichtige Nord-Süd- und Ost-West-Verbindungen wie die A2 und die A7, die durch die Region Hannover führen. Hier treffen Pendler, Urlauber und Ausflügler aufeinander.

Hohe Belastung auf Fernstrecken

In Richtung Süden, zu den Küsten sowie in beliebte Ausflugsregionen ist die Staugefahr besonders hoch. Auch am Freitagvormittag bleibt die Verkehrslage angespannt.

Zusätzlicher Verkehr entsteht durch Veranstaltungen und Ausflüge in der Region. Rund um größere Städte erhöht sich das Aufkommen spürbar.

Rückreiseverkehr am Sonntag

Am Sonntag setzt vor allem am Nachmittag der Rückreiseverkehr ein. Dieser wird überwiegend durch Tagesausflügler und Kurzurlauber verursacht.

An den Feiertagen gelten zudem Lkw-Fahrverbote, die die Situation auf einzelnen Strecken leicht entlasten können. Dennoch bleibt insgesamt mit einer hohen Verkehrsbelastung zu rechnen.

Übergabe KTWs

Katastrophenschutz Niedersachsen: Neun geländegängige Krankenwagen in Dienst gestellt

18. April 2026/in Niedersachsen

Investition von 4,5 Millionen Euro verbessert Versorgung bei Extremlagen im Katastrophenschutz.

CELLE (redu) – Beim Katastrophenschutz Niedersachsen sind am Samstag neun Spezial-Krankentransportwagen in Celle-Scheuen offiziell in Dienst gestellt worden. Die geländegängigen Fahrzeuge sollen künftig die medizinische Versorgung bei Extremwetter, Hochwasser und schwer zugänglichen Einsatzorten sichern.

Die neuen Fahrzeuge reagieren auf zunehmende Extremlagen und stärken gezielt die Einsatzfähigkeit des Katastrophenschutzes in Niedersachsen auch überregional.

Mit den neuen Spezial-Krankentransportwagen baut Niedersachsen den Katastrophenschutz Niedersachsen gezielt aus. Die Fahrzeuge wurden am Niedersächsischen Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz in Celle-Scheuen vorgestellt und offiziell in den Dienst übergeben.

Die Investition umfasst rund 4,5 Millionen Euro und stammt aus einem Ad-hoc-Programm der Landesregierung zur Stärkung des Bevölkerungsschutzes. Innenministerin Daniela Behrens betonte die wachsende Bedeutung solcher Technik angesichts von Hochwasser, Starkregen, Schneelagen und Stromausfällen.

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Geländegängiger Krankenwagen in schwerem Terrain. © Carl-Marcus Müller

Die geländegängigen Fahrzeuge sind speziell für schwer erreichbare Einsatzorte konzipiert. Sie können verschlammte, verschneite oder überflutete Straßen deutlich besser passieren als herkömmliche Rettungsmittel. Pro Fahrzeug lassen sich bis zu fünf Patienten liegend oder kombiniert transportieren und medizinisch versorgen.

Neben dem Patiententransport eignen sich die Fahrzeuge auch für Erkundungseinsätze sowie für Aufgaben anderer Fachdienste, etwa an Gewässern oder bei Absturzsicherungen. Jede Einheit wird von drei ehrenamtlichen Einsatzkräften besetzt, die speziell geschult sind.

Neue Einheiten für Krisenlagen

Die Konzeption der sogenannten „Patiententransportgruppen geländegängig“ basiert auf Erfahrungen aus vergangenen Krisen. Dazu zählen unter anderem die Flutkatastrophe im Ahrtal 2021 sowie Versorgungslagen im Zuge internationaler Konflikte und zunehmender Wetterextreme.

Die Analyse zeigte deutlich, dass herkömmliche Einsatzmittel in bestimmten Lagen an ihre Grenzen stoßen. Die neuen Fahrzeuge schließen diese Lücke und sichern die Versorgung auch in schwer zugänglichen Regionen.

Standorte in ganz Niedersachsen

Insgesamt werden neun Fahrzeuge an verschiedenen Standorten stationiert. Jeweils drei Fahrzeuge bilden eine Einheit innerhalb der landesweiten Struktur.

Die zukünftigen Standorte im Überblick:

  • DRK KV Wittmund e.V., mit DRK KV Emden
    e.V. und DRK KV Leer e.V.
  • DLRG LV Niedersachsen e.V. (Standort Schwanewede)
  • DRK KV Cloppenburg e.V.
  • MHD Diözese Hildesheim (Standort Braunschweig)
  • DRK KV Alfeld e.V.
  • DRK KV Fallingbostel e.V.
  • JUH RV Südniedersachsen (Ortsverband Einbeck)
  • DRK KV Osterode-Goslar e.V.
  • ASB KV Northeim-Osterode e.V.

Die Fahrzeuge sind dem Kompetenzzentrum Großschadenslagen im Innenministerium unterstellt und können auch für überregionale Einsätze angefordert werden.

Informationen der Landesregierung und der Kommunen zu aktuellen Notfällen oder Gefahrensituationen größeren Ausmaßes in Niedersachsen sowie aktuelle Hinweise zum Bevölkerungsschutz finden Sie täglich aktuell beim Notfall-Monitor Niedersachsen.

  • Übergabe KTWs
    Gruppenbild mit Innenministerin Daniela Behrens vor der Schlüsselübergabe der geländegängigen Krankenwagen. © Bernd Günther
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    Beim NLBK in Celle übergab heute Innenministerin Daniela Behrens neun geländegängige Krankenwagen für den Katastrophenschutz in Niedersachsen an Hilfsorganisationen. © Bernd Günther
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    Beim NLBK in Celle übergab heute Innenministerin Daniela Behrens neun geländegängige Krankenwagen für den Katastrophenschutz in Niedersachsen an Hilfsorganisationen. © Bernd Günther
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    Daniela Behrens lässt sich technische Detail erklären. © Bernd Günther
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    Mit den neuen geländegängigen Krankenwagen können gleich mehrere Patienten im unwegsamen Gelände oder bei Hochwasser transportiert werden. © Bernd Günther
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    Schlüsselübergabe an eine Einheit des DRK für den geländegängigen Krankenwagen. © Bernd Günther
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    Das DLRG übernimmt symbolische von der Innenministerin die Schlüssel für ihr neues Fahrzeug. © Bernd Günther
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    Grußworte von Innenministerin Daniela Behrens im Beisein vom Präsidenten des NLBK Dr. Christian Kielhorn. © Bernd Günther
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    Ehrenamtliche verschiedener Hilfsorganisationen warten auf die Schlüsselübergabe der neuen Krankenwagen. © Bernd Günther
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    Beim NLBK in Celle übergab heute Innenministerin Daniela Behrens neun geländegängige Krankenwagen für den Katastrophenschutz in Niedersachsen an Hilfsorganisationen. © Bernd Günther
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    Ein spezieller Lift kann die Trage hydraudisch in den geländegängigen Krankenwagen heben. © Bernd Günther
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    Beim NLBK in Celle übergab heute Innenministerin Daniela Behrens neun geländegängige Krankenwagen für den Katastrophenschutz in Niedersachsen an Hilfsorganisationen. © Bernd Günther
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    Beim NLBK in Celle übergab heute Innenministerin Daniela Behrens neun geländegängige Krankenwagen für den Katastrophenschutz in Niedersachsen an Hilfsorganisationen. © Bernd Günther
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    Beim NLBK in Celle übergab heute Innenministerin Daniela Behrens neun geländegängige Krankenwagen für den Katastrophenschutz in Niedersachsen an Hilfsorganisationen. © Bernd Günther
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    Der Katastrophenschutz in Niedersachsen wird durch neun geländegängige Krankenwagen gestärkt. © Bernd Günther
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    Beim NLBK in Celle übergab heute Innenministerin Daniela Behrens neun geländegängige Krankenwagen für den Katastrophenschutz in Niedersachsen an Hilfsorganisationen. © Bernd Günther
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    Beim NLBK in Celle übergab heute Innenministerin Daniela Behrens neun geländegängige Krankenwagen für den Katastrophenschutz in Niedersachsen an Hilfsorganisationen. © Bernd Günther
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    Beim NLBK in Celle übergab heute Innenministerin Daniela Behrens neun geländegängige Krankenwagen für den Katastrophenschutz in Niedersachsen an Hilfsorganisationen. © Bernd Günther
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    Geländegängiger Krankenwagen im schwierigen Gelände © Carl-Marcus Müller
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    Geländegängiger Krankenwagen im schwierigen Gelände © Carl-Marcus Müller
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    Geländegängiger Krankenwagen im schwierigen Gelände © Carl-Marcus Müller

 

IdeenExpo mit der Bundeswehr

Bundeswehr zeigt Technik und Ausbildung vor IdeenExpo in Bückeburg

13. April 2026/in Niedersachsen, Region Hannover

Bundeswehrstandort Bückeburg präsentiert Luftfahrt, Berufe und moderne Einsatztechnik.

BÜCKEBURG (redu) – Mit einer groß angelegten IdeenExpo Bundeswehr bereitet sich der Standort Bückeburg auf den Auftritt in Hannover vor. Ein Schulungshubschrauber soll täglich vom Heeresflugplatz starten und Einblicke in Technik und Ausbildung ermöglichen.

Der Besuch am Heeresflugplatz zeigt die enge Verbindung zwischen Ausbildung, moderner Technik und dem geplanten Auftritt der Bundeswehr auf der IdeenExpo 2026.

Mit Blick auf die IdeenExpo 2026 hat die Bundeswehr am Standort Bückeburg umfassende Einblicke in Technik, Ausbildung und Berufsmöglichkeiten gegeben. Die IdeenExpo Bundeswehr wird dabei als zentraler Bestandteil des Großevents in Hannover vorbereitet.

Im Vorfeld der Veranstaltung besuchte Dr. Volker Schmidt, Aufsichtsratsvorsitzender der IdeenExpo GmbH, gemeinsam mit Medienvertretern den Heeresflugplatz. Ziel war es, die Ausbildung sowie die technischen Arbeitsbereiche vor Ort kennenzulernen.

Einblicke in Ausbildung und Luftfahrttechnik

Zu Beginn erhielten die Gäste Zugang zum Tower des Flugplatzes. Dort erklärten Flugverkehrskontrolloffiziere den Ablauf des Flugbetriebs und gaben Einblicke in ihr Berufsbild.

Im Anschluss wurden mehrere Hubschrauber vorgestellt, darunter der NH90, der Light Utility Helicopter sowie der EC135. Piloten, Techniker und Bodenpersonal erläuterten ihre Aufgaben und zeigten die Abläufe im täglichen Betrieb.

Hubschrauber als Verbindung zur IdeenExpo

Während der IdeenExpo wird ein EC135-Schulungshubschrauber täglich vom Standort Bückeburg zum Messegelände nach Hannover fliegen. Dort soll er regelmäßig landen und moderne Luftfahrttechnik erlebbar machen.

Die Bundeswehr wird auf der IdeenExpo mit einer rund 1.500 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche vertreten sein und zählt damit zu den größten Ausstellern.

Technik und Mitmachangebote auf der Messe

Auf der IdeenExpo Bundeswehr werden zahlreiche Exponate präsentiert, darunter Fahrzeuge, Hubschrauber und Simulatoren. Besucher erhalten praxisnahe Einblicke in Technik, Ausbildung und Einsatzbereiche.

Die IdeenExpo ist Europas größtes Technologie- und Innovationsfestival für junge Menschen und findet vom 20. bis 28. Juni 2026 in Hannover statt.

Unfallstatistik 2025

Verkehrstote in Niedersachsen steigen: Unfallstatistik 2025 vorgestellt

13. April 2026/in Niedersachsen

Zahl der Unfälle bleibt stabil – deutlich mehr Todesopfer auf Straßen.

HANNOVER (redu) – Die Unfallstatistik 2025 zeigt in Niedersachsen ein nahezu konstantes Unfallniveau, jedoch deutlich mehr Verkehrstote. Insgesamt 372 Menschen verloren ihr Leben – ein Anstieg um rund sieben Prozent, besonders in Städten und auf Autobahnen.

Während die Gesamtzahl der Unfälle kaum verändert ist, rücken steigende Todeszahlen und Risikogruppen stärker in den Fokus der Verkehrssicherheitsarbeit.

Die Unfallstatistik 2025 weist für Niedersachsen insgesamt 208.720 polizeilich registrierte Verkehrsunfälle aus. Damit bleibt das Niveau nahezu unverändert, lediglich 281 Unfälle weniger wurden im Vergleich zum Vorjahr erfasst. Trotz dieser stabilen Entwicklung sorgt vor allem die gestiegene Zahl der Verkehrstote für Besorgnis.

Mit 372 Todesopfern im Straßenverkehr ist die Zahl gegenüber 2024 deutlich gestiegen. Besonders auffällig ist die Entwicklung im innerstädtischen Bereich sowie auf Autobahnen, wo ein deutlicher Zuwachs an tödlichen Unfällen verzeichnet wurde. Parallel dazu nahm auch die Zahl der Leichtverletzten leicht zu, während die Zahl der Schwerverletzten zurückging.

Hauptursachen: Geschwindigkeit und Fahrfehler

Als zentrale Ursache für tödliche Verkehrsunfälle bleibt überhöhte Geschwindigkeit weiterhin an erster Stelle. Hinzu kommen klassische Fehler im Straßenverkehr wie Missachtung der Vorfahrt, fehlerhaftes Überholen oder Abbiegen sowie ein zu geringer Sicherheitsabstand zwischen Fahrzeugen.

Die Statistik zeigt damit erneut bekannte Risikofaktoren, die maßgeblich zur Entstehung schwerer Unfälle beitragen. Die Sicherheitsbehörden sehen hier weiterhin einen klaren Handlungsbedarf. Neben verstärkten Kontrollen setzen sie vor allem auf Aufklärung und Prävention, um das Verhalten der Verkehrsteilnehmenden nachhaltig zu beeinflussen.

Auch die Fahrtüchtigkeit bleibt ein zentrales Thema. Alkohol, Drogen oder Medikamente spielen weiterhin eine Rolle bei Verkehrsunfällen. Zwar ist die Zahl der tödlichen Unfälle unter Einfluss solcher Substanzen gesunken, dennoch bleibt das Risiko hoch. Besonders im Zusammenhang mit Cannabis wurden erstmals belastbare Zahlen erhoben, die auf eine relevante Gefährdung im Straßenverkehr hinweisen.

Besonders gefährdete Gruppen im Blick

Die Analyse der Risikogruppen zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Altersgruppen. Während die Zahl der tödlich verunglückten jungen Erwachsenen im Alter zwischen 18 und 24 Jahren gesunken ist, stieg sie bei Kindern und insbesondere bei älteren Menschen an.

In der Altersgruppe der über 65-Jährigen ist der Anteil der Verkehrstoten besonders hoch. Mit 144 Todesopfern stellt diese Gruppe rund 39 Prozent aller Getöteten, obwohl ihr Bevölkerungsanteil deutlich niedriger ist. Viele von ihnen waren als ungeschützte Verkehrsteilnehmende unterwegs, also zu Fuß oder mit dem Fahrrad.

Auch bei den Fußgängerinnen und Fußgängern ist ein Anstieg der Todeszahlen zu verzeichnen. Besonders betroffen sind ältere Menschen, die einen Großteil der Opfer ausmachen. Gleichzeitig bleibt die Zahl der getöteten Kinder ein sensibles Thema, da hier ebenfalls ein Anstieg festgestellt wurde.

Zweiradfahrende und Radverkehr im Fokus

Ein deutlicher Anstieg zeigt sich bei den Radfahrenden. Insgesamt 63 Menschen kamen 2025 mit dem Fahrrad ums Leben, ein Plus von rund 28 Prozent. Besonders häufig waren Pedelec-Nutzende betroffen. Auffällig ist zudem, dass ein Großteil der Getöteten keinen Helm trug.

Auch bei den motorisierten Zweiradfahrenden ist ein Anstieg zu verzeichnen. Insgesamt 67 Menschen verloren hier ihr Leben, wobei insbesondere Fahrerinnen und Fahrer leistungsstarker Motorräder betroffen waren. Diese Entwicklung rückt die Zweiradsicherheit stärker in den Fokus der Präventionsarbeit.

Die Behörden planen daher gezielte Maßnahmen, um insbesondere diese Gruppen besser zu schützen. Neben verstärkten Kontrollen sollen auch Informationskampagnen dazu beitragen, das Bewusstsein für Risiken zu schärfen.

Landstraßen, Autobahnen und Baumunfälle

Ein Großteil der tödlichen Verkehrsunfälle ereignete sich weiterhin auf Landstraßen. Rund zwei Drittel aller tödlichen Unfälle wurden dort registriert. Gleichzeitig zeigt die Statistik bei sogenannten Baumunfällen eine leicht rückläufige Entwicklung.

Die Zahl der Todesopfer bei Baumunfällen ist deutlich gesunken. Dennoch bleibt diese Unfallart eine der gefährlichsten im Straßenverkehr. Auffällig ist hingegen der starke Anstieg der Todesfälle auf Autobahnen, wo 2025 deutlich mehr Menschen ums Leben kamen als im Jahr zuvor.

Diese Entwicklung verdeutlicht, dass unterschiedliche Straßenarten spezifische Risiken bergen. Entsprechend werden auch die Maßnahmen zur Verkehrssicherheit differenziert ausgerichtet.

Polizei setzt auf Kontrollen und Prävention

Die Sicherheitsbehörden wollen die Verkehrssicherheitsarbeit weiter intensivieren. Schwerpunkte bleiben die Kontrolle von Geschwindigkeit sowie die Überprüfung der Fahrtüchtigkeit. Landesweite Aktionen und koordinierte Kontrolltage sind bereits geplant.

Ziel ist es, das Unfallgeschehen nachhaltig zu reduzieren und insbesondere schwere und tödliche Unfälle zu verhindern. Neben der Überwachung aller Verkehrsteilnehmenden sollen auch gezielte Maßnahmen für besonders gefährdete Gruppen umgesetzt werden.

Die Statistik macht deutlich, dass trotz stabiler Unfallzahlen weiterhin erhebliche Herausforderungen bestehen. Insbesondere die steigende Zahl der Verkehrstoten zeigt, dass konsequente Maßnahmen notwendig bleiben, um die Sicherheit auf Niedersachsens Straßen zu verbessern.

 

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