Mann am Hufeisensee lebensgefährlich verletzt
28-Jähriger meldet sich selbst bei der Leitstelle – Ermittlungen laufen.
HANNOVER / ISERNHAGEN (redu) – Am Freitagabend, 2. Januar 2026, ist ein 28 Jahre alter Mann im Bereich des Hufeisensees in der Gemeinde Isernhagen durch eine Stichverletzung lebensgefährlich verletzt worden. Der Mann setzte selbst einen Notruf ab. Die Polizei ermittelt und bittet um Hinweise.
Der Fall sorgt in der Region Hannover für Aufmerksamkeit, da Tatablauf und Beteiligte bislang unklar sind. Die Polizei hofft auf Beobachtungen aus der Bevölkerung rund um den Hufeisensee.
Nach bisherigen Erkenntnissen ging gegen 22.30 Uhr ein Notruf bei der Rettungsleitstelle ein. Der 28-Jährige aus Bremen meldete, dass er Stichverletzungen erlitten habe. Einsatzkräfte von Polizei, Rettungsdienst und Notarzt fuhren daraufhin zum Hufeisensee.
Die Helfer fanden den Mann an einem Feldweg im Bereich der Straße Landwehrdamm. Er wurde noch vor Ort medizinisch erstversorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Nach Angaben der behandelnden Ärztinnen und Ärzte bestand aufgrund der Verletzungen akute Lebensgefahr.
Der Mann musste noch in der Nacht notoperiert werden und ist derzeit nicht vernehmungsfähig. Zu den genauen Umständen der Tat liegen bislang keine gesicherten Erkenntnisse vor.
Der Kriminaldauerdienst Hannover hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts eingeleitet. Angaben zu einem möglichen Tatverdächtigen oder zum Tatwerkzeug machte die Polizei bislang nicht. Die Ermittlungen dauern an.
Zeuginnen und Zeugen, die am Freitagabend im Bereich des Hufeisensees verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich telefonisch unter 0511 109-5555 zu melden.




