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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Feuer in Altgarbsen

Feuer in Altgarbsen: Hecke und Gartenhaus brennen

23. Juli 2026/in Region Hannover

In Altgarbsen griff ein Heckenbrand auf ein Gartenhaus über. Während des Einsatzes wurde zudem ein weiterer Brand in Havelse gemeldet.

GARBSEN (redu) – Ein Feuer in Altgarbsen hat am Donnerstagnachmittag den Einsatz mehrerer Ortsfeuerwehren ausgelöst. Eine brennende Gartenhecke griff auf ein Gartenhaus über. Ein Anwohner wurde nach eigenen Löschversuchen wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst behandelt.

Der Brand machte den Einsatz mehrerer Ortsfeuerwehren erforderlich. Während der Löscharbeiten wurde zudem ein weiterer Brand im Garbsener Stadtteil Havelse gemeldet.

Brand greift auf Gartenhaus über

Gegen 16.10 Uhr geriet aus bislang unbekannter Ursache eine Gartenhecke an einem Grundstück in der Wilhelm-Biester-Straße in Brand. Aufgrund von Trockenheit und Wind breiteten sich die Flammen rasch über mehrere Meter aus. Das Feuer in Altgarbsen griff anschließend auf ein Gartenhaus über.

Nach dem Eintreffen erhöhte die Ortsfeuerwehr Garbsen die Alarmstufe, da angrenzende Gebäude gefährdet waren. Zusätzlich wurden die Ortsfeuerwehren Horst, Meyenfeld und Schloß Ricklingen sowie die Besatzung des Einsatzleitwagens der Stadtfeuerwehr alarmiert.

Die Einsatzkräfte brachten den Brand mit mehreren Löschrohren schnell unter Kontrolle und löschten die Glutnester ab. Eine Gasflasche wurde geborgen und gekühlt. Außerdem wurde ein angrenzender Telekom-Verteilerkasten durch das Feuer beschädigt.

Ein Anwohner wurde nach eigenen Löschversuchen vom Rettungsdienst mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung behandelt. Gegen 17 Uhr konnten die ersten Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen. Nachlöscharbeiten sowie die Kontrolle auf weitere Brandnester mit einer Wärmebildkamera dauerten zunächst an.

Zweiter Einsatz in Havelse

Während des Einsatzes in Altgarbsen wurde gegen 16.30 Uhr ein weiterer Brand an der Hannoverschen Straße in Havelse gemeldet. Dort brannte Gerümpel an einem Regenrückhaltebecken. Die Ortsfeuerwehr Berenbostel übernahm diesen Einsatz und löschte das Feuer zügig.

S-Bahn Hannover

S-Bahn Hannover passt Betrieb für Maschseefest und „Die Finals 2026“ an

21. Juli 2026/in Region Hannover

Pendelverkehre der Linien S1 und S2 werden vorübergehend ausgesetzt, um Kapazitäten auf stark nachgefragten Verbindungen einzusetzen.

HANNOVER – Die S-Bahn Hannover passt vom 22. bis 26. Juli ihren Betrieb an, um zusätzliche Fahrzeugkapazitäten für das Maschseefest und das Multisportevent „Die Finals 2026“ bereitzustellen. Betroffen sind die Pendelverkehre der Linien S1 und S2 während der laufenden Bauarbeiten.

Mit der befristeten Betriebsanpassung sollen verfügbare Fahrzeuge auf Strecken mit besonders hoher Nachfrage eingesetzt werden. Für die betroffenen Abschnitte stehen alternative Reisemöglichkeiten zur Verfügung.

S-Bahn bündelt Fahrzeuge für Maschseefest und „Die Finals 2026“

Die S-Bahn Hannover erwartet zum Beginn des Maschseefestes am 23. Juli sowie während des Multisportevents „Die Finals 2026“ vom 23. bis 26. Juli ein besonders hohes Fahrgastaufkommen. Deshalb werden verfügbare Fahrzeuge gezielt auf stark nachgefragten Verbindungen eingesetzt.

Die Anpassung gilt vom 22. bis einschließlich 26. Juli. Hintergrund sind eingeschränkte Fahrzeugkapazitäten sowie die derzeit vergleichsweise geringe Nutzung der während der Bauarbeiten eingerichteten Pendelverkehre.

Pendelverkehr der Linien S1 und S2 wird vorübergehend ausgesetzt

Auf der S-Bahnlinie S1 zwischen Minden und Haste entfällt der Pendelverkehr während dieses Zeitraums. Fahrgäste werden gebeten, auf die WestfalenBahn auszuweichen, die die Halte Kirchhorsten und Lindhorst ganztägig bedient.

Auch der Pendelverkehr der S2 zwischen Nienburg und Neustadt am Rübenberge wird vorübergehend eingestellt. Auf diesem Abschnitt übernimmt ein Schienenersatzverkehr den Betrieb. Dabei kann sich die Reisezeit gegenüber dem regulären S-Bahn-Verkehr geringfügig verlängern. Eine Anschlussverbindung in Neustadt am Rübenberge in Richtung Seelze wurde berücksichtigt.

WestfalenBahn und Schienenersatzverkehr übernehmen betroffene Streckenabschnitte

Nach Angaben der S-Bahn Hannover nutzen derzeit vergleichsweise wenige Fahrgäste die eingerichteten Pendelverkehre. Viele Reisende hätten sich während der laufenden Bauarbeiten bereits auf alternative Reisemöglichkeiten eingestellt. Dadurch könnten die frei werdenden Fahrzeuge flexibel dort eingesetzt werden, wo sie den größten Nutzen für die Fahrgäste bieten.

„Mit dem Maschseefest und den parallel stattfindenden „Die Finals 2026“ stehen uns gleich zwei große Publikumsmagnete bevor. Unser Ziel ist es, möglichst vielen Fahrgästen eine komfortable und zuverlässige An- und Abreise zu ermöglichen. Deshalb setzen wir unsere Fahrzeugkapazitäten dort ein, wo sie den größten Nutzen für unsere Fahrgäste bringen“, erklärt Birgit Krämer, Pressesprecherin der S-Bahn Hannover.

Die S-Bahn Hannover empfiehlt allen Reisenden, sich vor Fahrtantritt über ihre Verbindung zu informieren und gegebenenfalls mehr Reisezeit einzuplanen. Aktuelle Fahrpläne, Verbindungsauskünfte und Informationen zum Schienenersatzverkehr stehen über den DB Navigator, den FahrPlaner, die ÜSTRA-App sowie auf bahnhof.de zur Verfügung.

 

Weißstorchenpaar

Storchenrekord in Region Hannover: Mehr als 200 Weißstorchpaare

21. Juli 2026/in Region Hannover

Vorläufige Bilanz 2026: 204 Brutpaare und voraussichtlich 357 flügge Jungstörche

REGION HANNOVER – Der Storchenrekord in Region Hannover ist perfekt: Nach der vorläufigen Saisonbilanz 2026 wurden 204 besetzte Weißstorchnester gezählt. Damit erreicht der Bestand einen neuen Höchststand. Voraussichtlich werden 357 Jungstörche flügge und setzen den positiven Bestandstrend fort.

Seit mehr als 90 Jahren wird der Weißstorchbestand in der Region Hannover erfasst. Die aktuelle Saison bestätigt den anhaltenden Aufwärtstrend der Population und zeigt zugleich die zunehmende Ausbreitung der Tiere in neue Lebensräume.

Bestand wächst erneut deutlich

Der Bestand stieg gegenüber dem Vorjahr von 187 auf 204 Brutpaare und damit um gut neun Prozent. Dr. Reinhard Löhmer, ehrenamtlicher Beauftragter für die Weißstorchbetreuung in der Region Hannover, registrierte 20 neue Nestgründungen. Die Weißstörche besiedeln inzwischen auch Gebiete, in denen sie historisch nicht vorkamen. Als Beispiel nennt der Experte das Stadtgebiet von Springe mit inzwischen sechs Nestern.

Seit Beginn der Erfassung im Jahr 1934 entwickelte sich der Bestand sehr unterschiedlich. Damals wurden 55 Brutpaare gezählt, den Tiefstand erreichte die Population 1988 mit lediglich neun Paaren.

Wunstorf bleibt Storchenhochburg

Die meisten Weißstörche leben weiterhin in Wunstorf. Dort wurden 60 besetzte Nester gezählt, sieben mehr als im Vorjahr. Es folgen Neustadt am Rübenberge mit 37 sowie Garbsen mit 17 Brutpaaren.

Nach Angaben von Dr. Reinhard Löhmer konzentriert sich der Bestand in Wunstorf vor allem auf die Aueniederung im Bereich Bokeloh, Mesmerode und Idensen. Trotz unveränderter Lebensräume nehme die Zahl der Brutpaare dort weiter zu.

Bruterfolg auf langjährigem Niveau

Von den 204 Brutpaaren waren 147 erfolgreich. Insgesamt 57 Paare blieben ohne Bruterfolg. Bis zum Ende der Saison werden voraussichtlich rund 357 Jungstörche flügge. Das entspricht durchschnittlich 1,75 Jungtieren je Brutpaar und liegt damit nahe am langjährigen Mittel von 1,8.

Die meisten erfolgreichen Paare zogen zwei oder drei Jungstörche auf. In zehn Nestern werden jeweils vier Jungvögel flügge. Den höchsten Bruterfolg verzeichnet ein Nest in Steinwedel mit fünf Jungstörchen.

Nach Einschätzung des Experten verhinderten die nasse und kühle Witterung während der Eisheiligen und der Schafskälte ein noch besseres Ergebnis. Gleichzeitig profitierten die Tiere von einem guten Nahrungsangebot mit zahlreichen Mäusen im Grünland.

Verändertes Zugverhalten fördert Bestandsentwicklung

Mehr als 70 Prozent der Brutvögel gehören inzwischen zu den sogenannten Westziehern. Viele überwintern im spanischen Raum oder bereits in Mitteleuropa. Dadurch verkürzen sich die Zugwege erheblich und die Tiere müssen häufig die Sahara nicht mehr überqueren.

Auch die im Großraum Madrid aufgetretene Vogelgrippe habe nach Einschätzung von Dr. Reinhard Löhmer keine gravierenden Auswirkungen auf den Brutbestand gehabt. Der starke Jahrgang 2024 habe mögliche Verluste ausgeglichen und den erneuten Bestandsanstieg unterstützt.

Erfassung wird zunehmend schwieriger

Die Bilanz ist noch vorläufig. Bis Anfang August werden mit wenigen Ausnahmen alle Jungstörche ihre Nester verlassen haben. Die Bestandserfassung wird jedoch schwieriger, weil die Tiere neue Gebiete erschließen und inzwischen mehr als ein Drittel ihrer Nester in oder auf Bäumen anlegen. Durch die Belaubung lässt sich der Bruterfolg dort häufig nur schwer erkennen. Hinweise aus der Bevölkerung auf bislang unbekannte Nester können die Erfassung unterstützen.

Für 2027 rechnet Dr. Reinhard Löhmer grundsätzlich mit einer weiteren Zunahme der Brutpaare. Voraussetzung sei, dass Seuchen oder Naturkatastrophen die Entwicklung nicht beeinträchtigen.

Wohnheimbarnd Schneeren

Wohnheimbrand in Schneeren: 91 Bewohner evakuiert

16. Juli 2026/in Region Hannover

Rund 60 Einsatzkräfte verhinderten, dass sich die Flammen auf weitere Zimmer ausbreiteten.

NEUSTADT AM RÜBENBERGE / SCHNEEREN (redu) – Ein Wohnheimbrand in Schneeren hat in der Nacht zu Donnerstag einen Großeinsatz ausgelöst. Die Brandmeldeanlage alarmierte die Feuerwehr frühzeitig. 91 Bewohner wurden evakuiert, ein Mensch verletzt. Einsatzkräfte verhinderten die Ausbreitung des Feuers auf weitere Zimmer.

Das Feuer erfasste ein Bewohnerzimmer vollständig. Weil die Lage anfangs unübersichtlich war, wurde vorsorglich MANV-Alarm ausgelöst und es wurden zusätzliche Rettungskräfte nach Schneeren entsandt.

Der Wohnheimbrand in Schneeren wurde um 23:40 Uhr zunächst als ausgelöste Brandmeldeanlage gemeldet. Zuerst wurden die Ortsfeuerwehren Schneeren und Mardorf sowie die Einsatzleitung Ort der Stadtfeuerwehr Neustadt am Rübenberge alarmiert. Bei der Erkundung stellte der Einsatzleiter fest, dass Flammen aus einem Fenster schlugen. Daraufhin wurde die Alarmstufe erhöht. Zu diesem Zeitpunkt stand ein Bewohnerzimmer bereits in Vollbrand.

Zwei Trupps gingen unter Atemschutz in das Gebäude. Ein Trupp begann mit den Löscharbeiten, während der zweite den betroffenen Gebäudetrakt nach Personen durchsuchte. Mitarbeiter des Wohnheims hatten jedoch bereits alle Bewohner ins Freie gebracht. Die Person aus dem Brandzimmer wurde verletzt und vom Rettungsdienst versorgt.

Evakuierte Bewohner erhalten Feldbetten

Insgesamt mussten 91 Menschen das Wohnheim verlassen. Wegen der Brandschäden konnten die Bewohner des betroffenen Traktes in der Nacht nicht in ihre Zimmer zurückkehren. Die DRK-Schnelleinsatzgruppe Neustadt organisierte deshalb 20 Feldbetten, die von der DRK-Schnelleinsatzgruppe Garbsen zum Einsatzort gebracht wurden.

Wegen der zunächst unklaren Zahl möglicher Verletzter wurden Rettungsdienstkräfte aus den Landkreisen Nienburg und Schaumburg sowie aus Hannover alarmiert. Vor Ort waren zudem der Organisatorische Leiter Rettungsdienst, der Leitende Notarzt und ein Fachberater Sanitätsdienst der DRK-Schnelleinsatzgruppe Neustadt. Auch der reguläre Rettungsdienst war an der Einsatzstelle eingesetzt. Die Polizei begleitete den Einsatz vor Ort ebenfalls.

Feuer auf Bewohnerzimmer begrenzt

Die nach der Alarmstufenerhöhung angeforderten Ortsfeuerwehren Neustadt und Eilvese sowie die Feuerwehr Nienburg rückten ebenfalls aus. Aus Nienburg waren eine Drehleiter und ein Löschfahrzeug auf dem Weg. Weil das Feuer schnell unter Kontrolle war und sich nicht ausbreitete, konnten die Kräfte aus Neustadt und Nienburg ihre Anfahrt abbrechen.

Rund 60 Einsatzkräfte waren nach Angaben der Stadtfeuerwehr beteiligt. Dazu gehörten die Ortsfeuerwehren Schneeren, Mardorf und Eilvese, die Einsatzleitung Ort der Stadtfeuerwehr Neustadt am Rübenberge sowie die Hygiene-Einheit Nord der Ortsfeuerwehr Dudensen. Hinzu kamen die Kräfte des Rettungsdienstes und der beiden DRK-Schnelleinsatzgruppen.

Erster Einsatz für Hygiene-Einheit Nord

Für die von der Ortsfeuerwehr Dudensen gestellte Hygiene-Einheit Nord war es der erste Einsatz mit dem speziell ausgestatteten Hygiene-Anhänger. Das Fahrzeug verfügt unter anderem über Dusch- und Sanitärmöglichkeiten. Es ermöglicht Einsatzkräften, sich nach belastenden Einsätzen zu reinigen und zu dekontaminieren. Der Anhänger war zuvor bereits von der Hygiene-Einheit Süd eingesetzt worden.

Nach Einschätzung der Feuerwehr trug die automatische Alarmierung entscheidend zum schnellen Eingreifen bei. Die Anlage erkannte das Feuer früh und setzte den Alarm ab. Dadurch konnten die Einsatzkräfte den Brand auf das betroffene Zimmer begrenzen und größere Schäden verhindern.

Einsatzserie in Lehrte: Feuerwehr bei 20 Einsätzen gefordert – Keller auspumpen Lehrte

Einsatzserie in Lehrte: Feuerwehr bei 20 Einsätzen gefordert

15. Juli 2026/in Region Hannover

Rund 60 Einsatzkräfte bewältigen zahlreiche unterschiedliche Lagen im Stadtgebiet und in der Region.

LEHRTE (redu) – Bei einer Einsatzserie in Lehrte waren am Montag rund 60 Einsatzkräfte bei insgesamt 20 Einsätzen gefordert. Zu den Lagen gehörten zahlreiche Unwettereinsätze, ein schwerer Verkehrsunfall auf der A2, zwei Brandmeldungen, eine Tauchersuche und die Bergung eines Motorrollers.

Von 11:33 Uhr bis in die Nacht rückten mehrere Ortsfeuerwehren zu unterschiedlichen Lagen aus. Den Schwerpunkt bildeten ab 23:13 Uhr 14 Einsatzstellen nach Sturzregen in Ahlten.

Die Einsatzserie in Lehrte begann um 11:33 Uhr mit einer Alarmierung der Ortsfeuerwehren Sievershausen und Arpke. Ein Zeuge hatte Rauch in der Nähe des Forellensees bei Vöhrum gesehen. Kurze Zeit später wurde der Alarm abgebrochen, sodass die Kräfte die Einsatzstelle nicht mehr anfahren mussten.

Vegetationsbrand zwischen Bahngleisen

Um 12:24 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Ahlten und Lehrte zum Eisenbahnlängsweg gerufen. Dort brannte die Vegetation zwischen den Bahngleisen auf einer Länge von etwa 30 Metern. Die Einsatzkräfte verhinderten eine weitere Ausbreitung und löschten das Feuer innerhalb von rund 30 Minuten.

Während der Löscharbeiten musste die Bahnstrecke kurzfristig gesperrt werden. Die Ursache des Brandes blieb unklar.

Feuerwehrtaucher suchen in Seelze

Um 13:11 Uhr wurden Feuerwehrtaucher aus Lehrte zu einer großangelegten Personensuche in Seelze alarmiert. Ein Passant hatte an einem Seitenkanal nahe dem dortigen Jachthafen ein verlassenes Fahrrad mit einem Kindersitz entdeckt.

Mehrere Feuerwehrtaucher aus Tauchergruppen der Region Hannover und zwei Boote beteiligten sich an der Suche. Sie fanden keine Person, sodass der Einsatz am Nachmittag abgebrochen wurde.

Vier Verletzte bei Unfall auf der A2

Um 22:19 Uhr rückte die Ortsfeuerwehr Hämelerwald gemeinsam mit weiteren Einheiten der Stadtfeuerwehr und des Rettungsdienstes zu einem schweren Verkehrsunfall auf der A2 zwischen Hämelerwald und Peine aus. Dort waren zwei Pkw und ein Lkw zusammengestoßen.

Da zunächst unklar war, ob Menschen eingeklemmt waren und wie viele Verletzte es gab, löste die Leitstelle das Stichwort MANV 10 aus. Es steht für einen Massenanfall von Verletzten mit bis zu zehn betroffenen Personen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war niemand mehr in einem Fahrzeug eingeklemmt.

Bei dem Unfall wurden eine Person schwer und drei Personen leicht verletzt. Der Rettungsdienst übernahm die Verletzten. Die Ortsfeuerwehr Hämelerwald führte das Batteriemanagement an den Fahrzeugen durch und stellte den Brandschutz sicher.

Einsatzserie in Lehrte: Feuerwehr bei 20 Einsätzen gefordert – Unfallstelle A2 Lehrte

Vier Verletzte bei Unfall auf der A2 © Feuerwehr Lehrte

Motorroller aus Lehrter Bach geborgen

Um 23:13 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Lehrte zur Straße Am Lehrter Bach gerufen. Im Bach lag ein Motorroller, aus dem Betriebsstoffe auslaufen sollten. Die Einsatzkräfte nahmen Benzingeruch wahr, stellten jedoch keine Verschmutzung des Baches fest.

Die Feuerwehr barg den Motorroller und übergab die Einsatzstelle für die weiteren Ermittlungen an die Polizei.

14 Einsatzstellen nach Sturzregen

Ebenfalls ab 23:13 Uhr folgten zahlreiche Unwettereinsätze. Besonders betroffen war Ahlten, wo die Ortsfeuerwehr an 14 Einsatzstellen vollgelaufene Keller leerpumpte. Der Einsatzleiter forderte weitere Wasserstaubsauger von den Ortsfeuerwehren Lehrte und Sievershausen an.

In der Lehrter Kernstadt musste zudem ein Keller ausgepumpt werden, in dem das Wasser etwa zehn Zentimeter hoch stand. Nach rund vier Stunden waren die Einsatzstellen abgearbeitet.

Wassersauger im Einsatz

Unwettereinsätze Neustadt: Mehr als 20 Einsätze am Abend

14. Juli 2026/in Region Hannover

Rund 80 Einsatzkräfte beseitigen umgestürzte Bäume, überflutete Keller und Straßen.

NEUSTADT AM RÜBENBERGE – Unwettereinsätze Neustadt beschäftigten am Montagabend die Freiwilligen Feuerwehren im Neustädter Land. Mehr als 20 wetterbedingte Einsatzstellen wurden nach Starkregen und Sturmböen abgearbeitet. Rund 80 Einsatzkräfte waren bis nach Mitternacht im Einsatz.

Während andere Teile der Region Hannover deutlich stärker betroffen waren, blieb das Neustädter Land von größeren Schäden verschont. Dennoch waren zahlreiche Ortsfeuerwehren im Dauereinsatz.

Bäume, Keller und überflutete Straßen

Der erste Alarm erreichte die Ortsfeuerwehr Nöpke gegen 21:15 Uhr. Auf der Kreisstraße 301 zwischen Nöpke und Wenden blockierte ein umgestürzter Baum die Fahrbahn. Die Einsatzkräfte beseitigten das Hindernis und gaben die Straße wieder frei.

Nur wenig später wurde die Ortsfeuerwehr Helstorf in den Moltkeweg alarmiert, nachdem Wasser infolge des Starkregens in ein Wohnhaus und den Keller eingedrungen war. Kurz darauf übernahm die Ortsfeuerwehr Basse einen Einsatz in Scharnhorst, wo der Keller eines Mehrfamilienhauses unter Wasser stand. Wegen weiterer eingehender Notrufe wurde zusätzlich die Ortsfeuerwehr Mandelsloh/Welze zur Unterstützung alarmiert.

Einsatzleitung koordiniert zahlreiche Schadenslagen

Mit dem steigenden Einsatzaufkommen in der Region Hannover wurde gegen 22:00 Uhr die Einsatzleitung Ort (ELO) alarmiert. Sie koordinierte die Einsätze im Neustädter Land und sorgte für eine geordnete Abarbeitung der Schadenslagen.

Im weiteren Verlauf des Abends unterstützten auch die Ortsfeuerwehren Vesbeck, Büren und Wulfelade. Da sich zahlreiche Einsatzkräfte bereits im Einsatz befanden, meldeten Anwohner weitere Schadensstellen direkt an die Feuerwehrkräfte vor Ort. Diese wurden unmittelbar in die Einsatzplanung aufgenommen.

Rund 80 Einsatzkräfte im Einsatz

Insgesamt arbeiteten die Freiwilligen Feuerwehren mehr als 20 Einsatzstellen ab. Das Einsatzspektrum reichte von vollgelaufenen Kellern über überflutete Straßen bis hin zu umgestürzten Bäumen.

Gegen 00:45 Uhr lagen der Regionsleitstelle keine weiteren Einsatzmeldungen aus dem Neustädter Land vor. Die Einsatzleitung Ort beendete daraufhin ihren Einsatz. Die Koordinierung der noch laufenden Maßnahmen übernahm anschließend der Bereichs-ELW als Verbindung zwischen der Einsatzleitung und den Einsatzleitern vor Ort.

Unwettereinsätze in Isernhagen

Starkregen fordert Freiwillige Feuerwehr Isernhagen die ganze Nacht

14. Juli 2026/in Region Hannover

Unwetterzentrale im Feuerwehrhaus Altwarmbüchen unterstützt Einsatzkoordination während einer belasteten Nacht.

ISERNHAGEN – Unwettereinsätze Isernhagen haben die Freiwillige Feuerwehr in der Nacht zum 14. Juli stark gefordert. Zwischen 23:45 Uhr und den frühen Morgenstunden arbeiteten die Einsatzkräfte insgesamt 25 wetterbedingte Einsätze ab und richteten zur Koordinierung eine Unwetterzentrale ein.

Vor allem vollgelaufene Keller und eine überflutete Tiefgarage beschäftigten die Feuerwehr. Die eingerichtete Unwetterzentrale unterstützte die Einsatzkoordination innerhalb des Gemeindegebietes.

Unwetterzentrale entlastet Leitstelle

Nach Angaben der Feuerwehr war die Regionsleitstelle Hannover aufgrund des außergewöhnlich hohen Einsatzaufkommens zeitweise stark belastet. Der Notruf 112 war in einzelnen Fällen nur eingeschränkt erreichbar. Um die Einsatzbearbeitung im Gemeindegebiet sicherzustellen, wurde im Feuerwehrhaus Altwarmbüchen eine Unwetterzentrale eingerichtet.

Von dort aus koordinierten der stellvertretende Gemeindebrandmeister Björn van Veen und die Einsatzleitung die eingehenden Schadenslagen sowie den Einsatz der Kräfte. Beteiligt waren die Ortsfeuerwehren Altwarmbüchen, Kirchhorst-Stelle, Neuwarmbüchen, Isernhagen K.B., Isernhagen F.B. und Isernhagen N.B.

Keller und Tiefgarage unter Wasser

Den Schwerpunkt der Unwettereinsätze Isernhagen bildeten zahlreiche vollgelaufene Keller, insbesondere im Ortsteil Altwarmbüchen. Durch den anhaltenden Starkregen drang Wasser in zahlreiche Gebäude ein. Die Feuerwehr beseitigte die Wasserschäden mit Schmutzwasserpumpen und unterstützte die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner.

Ein weiterer größerer Einsatz führte die Feuerwehr zum Möbelhaus Höffner. Dort lief infolge eines technischen Defekts die Tiefgarage erheblich mit Wasser voll. Die Einsatzkräfte setzten drei Pumpen ein, um die Wassermassen abzupumpen und weiteren Schaden zu verhindern.

Zum Abschluss bedankt sich die Feuerwehr Isernhagen bei allen ehrenamtlichen Einsatzkräften für ihren nächtlichen Einsatz sowie bei der Bevölkerung für ihr Verständnis während der Abarbeitung der zahlreichen Schadenslagen.

Brand leerstehendes Gebäude

Brand in leerstehendem Gebäude in Godshorn schnell gelöscht

9. Juli 2026/in Region Hannover

Rund 20 Einsatzkräfte verhinderten eine Ausbreitung des Feuers bei einem Einsatz am Mittwochnachmittag.

GODSHORN – Bei einem Brand leerstehendes Gebäude ist die Ortsfeuerwehr Godshorn am Mittwochnachmittag zu einem Zimmerbrand ausgerückt. Rund 20 ehrenamtliche Einsatzkräfte brachten das Feuer schnell unter Kontrolle und verhinderten eine weitere Ausbreitung.

Am Mittwoch wurde die Ortsfeuerwehr Godshorn um 16:45 Uhr zu einem Zimmerbrand in einem leerstehenden Gebäude alarmiert.

Nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage. Zwei Trupps unter Atemschutz gingen zur Brandbekämpfung und zu den anschließenden Nachlöscharbeiten in das Gebäude vor. Durch das schnelle Vorgehen konnte das Feuer zügig unter Kontrolle gebracht werden.

Die Ortsfeuerwehr Godshorn war mit rund 20 ehrenamtlichen Kräften und vier Fahrzeugen im Einsatz. Nach etwa drei Stunden waren die Maßnahmen beendet und die Einsatzstelle konnte verlassen werden.

Zur Brandursache sowie zur Höhe des entstandenen Sachschadens machte die Feuerwehr keine Angaben.

Auslandsreise mit Tieren

Reisen mit Tieren: Region Hannover gibt wichtige Urlaubstipps

8. Juli 2026/in Region Hannover

Wer mit Hund, Katze oder Vögeln außerhalb der EU verreist, sollte die Einreisevorschriften vor der Rückkehr genau kennen.

REGION HANNOVER – Wer in den Sommerferien mit Hund, Katze oder Vögeln ins Ausland reist, sollte die Reisen mit Tieren-Bestimmungen für die Rückkehr sorgfältig beachten. Darauf weist der Fachbereich Verbraucherschutz und Veterinärwesen der Region Hannover zum Ferienbeginn hin.

Besonders bei Reisen in sogenannte nicht gelistete Drittländer gelten zusätzliche Einreisevoraussetzungen. Fehlende Nachweise können zu Quarantäne, hohen Kosten und erheblichem Stress für die Tiere führen.

Besondere Regeln für Reisen außerhalb der EU

Wer mit Hund oder Katze in nicht gelistete Drittländer wie die Türkei, Tunesien oder Serbien reist, benötigt für die Wiedereinreise in die Europäische Union neben einem gültigen Tollwutimpfschutz auch einen Nachweis über dessen Wirksamkeit. Dieser erfolgt durch eine Blutuntersuchung zur Bestimmung der Tollwutantikörper, die vor der Ausreise durchgeführt werden muss.

Fehlt dieser Nachweis bei der Rückkehr, kann dem Tier die Einreise verweigert werden.

Quarantäne und hohe Kosten möglich

Nach Angaben der Region Hannover werden Tiere ohne vollständige Einreiseunterlagen zunächst unter Quarantäne gestellt. Während dieser Zeit versuchen die zuständigen Behörden, die fehlenden Voraussetzungen nachträglich zu erfüllen. Gelingt dies nicht oder dauert es zu lange, muss das Tier in das Herkunftsland zurückgebracht werden.

Während der Quarantäne besteht kein Kontakt zwischen Tier und Besitzer. Auch Spaziergänge sind nicht möglich.

Dr. Petra Spieler, Leiterin des Fachbereichs Verbraucherschutz und Veterinärwesen, appelliert deshalb an Reisende: „Wer sich vor der Reise auch über die Rückreisebedingungen informiert, erspart sich und seinem Tier viele Unannehmlichkeiten.“

Keine Tiere spontan aus dem Urlaub mitbringen

Die Region Hannover rät außerdem davon ab, Welpen oder Kätzchen spontan aus dem Urlaub mitzubringen oder Tiere als Flugpatin oder Flugpate für Dritte zu transportieren. Für beide Fälle gelten zusätzliche Einreisevorschriften, sodass eine Einreise häufig nur eingeschränkt oder gar nicht möglich ist.

Der Hinweis gilt ausdrücklich auch für Reisen mit Vögeln. Tierhalterinnen und Tierhalter sollten sich deshalb bereits vor Reisebeginn umfassend über die Ein- und Rückreisebestimmungen informieren.

Stadtradeln 2026

STADTRADELN 2026: Region Hannover steigert erneut ihre Kilometerleistung

7. Juli 2026/in Region Hannover

4,56 Millionen Kilometer, mehr als 25.000 Teilnehmende und zahlreiche Spitzenplätze für Kommunen, Schulen und Teams aus der Region Hannover.

REGION HANNOVER – Das STADTRADELN 2026 bleibt in der Region Hannover auf Erfolgskurs. Insgesamt legten 25.288 Radfahrerinnen und Radfahrer in 1.207 Teams 4,56 Millionen Kilometer zurück. Damit wurde das Vorjahresergebnis erneut übertroffen. Im bundesweiten Vergleich liegt die Region derzeit auf dem zweiten Platz hinter Berlin.

Der Wettbewerb zeigt erneut die große Beteiligung von Kommunen, Schulen, Vereinen und Unternehmen in der Region Hannover. Die Siegerinnen und Sieger werden im Rahmen des Entdeckertags ausgezeichnet.

Mehr Kilometer als im Vorjahr

Die Region Hannover konnte ihre Bilanz gegenüber dem Vorjahr erneut verbessern. Während 2025 insgesamt 4,39 Millionen Kilometer erradelt wurden, standen 2026 bereits 4,56 Millionen Kilometer auf dem Konto. Auch die Zahl der Teilnehmenden stieg von 24.808 auf 25.288.

Im bundesweiten Vergleich der Kommunen belegt die Region Hannover aktuell den zweiten Platz hinter Berlin. Auch die Parlamentarierinnen und Parlamentarier der Regionsversammlung liegen derzeit auf Rang zwei ihrer Wettbewerbskategorie hinter München. Das endgültige internationale Ergebnis des Klima-Bündnis wird im Oktober veröffentlicht, wenn alle teilnehmenden Kommunen ihre Wertungen abgeschlossen haben.

Kommunen mit den besten Ergebnissen

In der Wertung **Kilometer pro Einwohnerin und Einwohner** verteidigte Wennigsen erneut den Spitzenplatz.

**Top 3 Kilometer pro Einwohner:**

– Wennigsen – 16,27 Kilometer
– Burgwedel – 5,97 Kilometer
– Uetze – 5,14 Kilometer

Bei den **absolut gefahrenen Kilometern** lag erneut die Landeshauptstadt Hannover deutlich an der Spitze.

**Top 3 Kilometer absolut:**

– Hannover – 1.961.474 Kilometer
– Wennigsen – 237.925 Kilometer
– Garbsen – 181.952 Kilometer

Kommunalparlamente

Auch die Rats- und Kommunalmitglieder beteiligten sich wieder aktiv am Wettbewerb.

**Beste Kommunalparlamente:**

– Wennigsen – 65,64 Parlamentarierkilometer
– Wunstorf – 20,79 Parlamentarierkilometer
– Burgdorf – 13,36 Parlamentarierkilometer

Für Burgdorf bedeutet der dritte Platz die erste Platzierung unter den besten drei Kommunalparlamenten seit zehn Jahren.

Schulen erneut an der Spitze

Wie bereits in den vergangenen Jahren stellten die Schulen die erfolgreichsten Teams des Wettbewerbs.

**Kilometerstärkste Teams:**

1. Gymnasium Ricarda Huch Hannover
– 84.354 Kilometer
– 489 Teilnehmende

2. Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium Hannover
– 72.645 Kilometer
– 464 Teilnehmende

3. Gymnasium Isernhagen
– 56.281 Kilometer
– 371 Teilnehmende

Die besten Teams pro Person

Besonders hohe Durchschnittswerte erreichten erneut kleinere Teams.

**Top 3 Kilometer pro Person:**

1. Ohne Akku! (Hannover)
– 2.122 Kilometer pro Person
– 5 Teilnehmende

2. Optik am Deister (Springe)
– 1.670 Kilometer pro Person
– 2 Teilnehmende

3. Pino Tour 2026 (Hannover)
– 1.333 Kilometer pro Person
– 2 Teilnehmende

Großer Zuspruch beim Schulwettbewerb

Am gesonderten Schulwettbewerb beteiligten sich in diesem Jahr 140 Schulen aus der Region Hannover – ebenfalls eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr.

**Weiterführende Schulen – Kilometerwertung**

1. Gymnasium Ricarda Huch Hannover
2. Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium Hannover
3. Gymnasium Isernhagen

**Weiterführende Schulen – Zahl der Teilnehmenden**

1. Gymnasium Ricarda Huch Hannover – 489
2. Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium Hannover – 464
3. Gymnasium Großburgwedel – 391

Aktivste Grundschulen

Bei den Grundschulen wurde die gefahrene Kilometerleistung ins Verhältnis zur Zahl der Schülerinnen und Schüler gesetzt.

**Top 3 Grundschulen:**

– Grundschule Wennigsen
– 115,6 Kilometer je Schülerin und Schüler
– insgesamt 40.587,1 Kilometer

– Grundschule Groß Munzel (Barsinghausen)
– 112,94 Kilometer je Schülerin und Schüler
– insgesamt 14.230,2 Kilometer

– Grundschule Gartenheimstraße (Hannover)
– 104,13 Kilometer je Schülerin und Schüler
– insgesamt 33.009,9 Kilometer

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