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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Dachstuhlbrand Redderse

Dachstuhlbrand in Redderse: Wohnhaus nicht mehr bewohnbar

25. September 2026/in Region Hannover

Teile des Daches stürzen ein – erhebliche statische Schäden nach mehrstündigem Löscheinsatz.

GEHRDEN / REDDERSE (redu) – Ein Dachstuhlbrand in Redderse hat einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Mehr als 110 Einsatzkräfte waren über mehrere Stunden vor Ort. Die Bewohner konnten sich mit zwei Hunden unverletzt retten. Das Wohnhaus ist nicht mehr bewohnbar.

Während der Löscharbeiten rettete die Feuerwehr zwei Papageien aus dem Gebäude. Teile des Dachfirstes waren bereits eingestürzt und verhinderten einen Innenangriff im Dachgeschoss.

Bewohner und Nachbarn hatten über den Notruf 112 gemeldet, dass Flammen aus dem Dach eines Einfamilienhauses schlagen würden. Bereits während der Anfahrt ließen erste Feuerwehrkräfte wegen der weithin sichtbaren Flammen die Alarmstufe erhöhen.

Ein Mann und eine Frau hatten sich zusammen mit ihren beiden Hunden unverletzt ins Freie gerettet, bevor die ersten Einsatzkräfte eintrafen. Während die Feuerwehr den Löschangriff vorbereitete, brachten Einsatzkräfte außerdem zwei Papageien aus dem brennenden Gebäude.

Teile des Dachfirstes eingestürzt

Mit mehreren Strahlrohren und über die Drehleiter bekämpften die Feuerwehrleute die sichtbaren Flammen. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits Teile des Daches am First eingestürzt. Ein Innenangriff im Dachgeschoss war deshalb nicht mehr möglich.

Aus mehreren Hydranten wurde Löschwasser über lange Schlauchleitungen zu dem am Ortsrand gelegenen Haus gefördert. Dafür forderte die Feuerwehr weitere spezielle Fahrzeuge an.

Mit einer Drohne verschaffte sich die Einsatzleitung einen Überblick aus der Luft. Gleichzeitig versuchten Einsatztrupps, die unter der Dachschräge brennenden Bereiche von außen abzulöschen.

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Mehrere Angriffstrupps kämpfen gegen ausgedehnten Dachstuhlbrand in Gehrden-Redderse. © Bernd Günther

Feuer erst nach umfangreichen Löscharbeiten unter Kontrolle

Erst nach umfangreichen Löscharbeiten konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden. Abschließend setzten die Einsatzkräfte Löschschaum ein, um die verbliebenen Flammen zu ersticken.

Das Gebäude wurde durch ein Energieversorgungsunternehmen vom Stromnetz getrennt. Bausachverständige stellten während des Einsatzes erhebliche statische Schäden fest.

Das Wohnhaus ist nicht mehr bewohnbar. Die Bewohner mussten zunächst in einer Notunterkunft untergebracht werden.

Insgesamt waren mehr als 110 Feuerwehrleute aus sechs Stadtteilen und der südwestlichen Region über mehrere Stunden im Einsatz. Die Polizei war zur Absicherung der Einsatzstelle sowie zur Ermittlung der Brandursache vor Ort.

Brand in Sievershausen

Feuerwehreinsatz Sievershausen: Gartenschuppen brennt – eine Person verletzt

25. September 2026/in Region Hannover

Feuerwehr verhindert Brandausbreitung – verletzte Person kommt nach Löschversuch ins Krankenhaus.

LEHRTE (redu) – Ein Feuerwehreinsatz in Sievershausen hat am Donnerstagabend rund 90 Einsatzkräfte gefordert. Ein Gartenschuppen stand massiv in Flammen, das Feuer drohte auf Garagen und ein Wohnhaus überzugreifen. Eine Person wurde verletzt und in ein Krankenhaus gebracht.

Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund der Lage des Schuppens und einer einsturzgefährdeten Deckenkonstruktion schwierig. Erst gegen 22:30 Uhr konnte mit massivem Löschschaumeinsatz ein ausreichender Löscherfolg erzielt werden.

Gegen 18:12 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Sievershausen und Arpke zu einem Feuer in die Stettiner Straße alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar. Noch vor dem Eintreffen ließ der Einsatzleiter deshalb die Ortsfeuerwehr Hämelerwald nachalarmieren.

Flammen drohen auf weitere Gebäude überzugreifen

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Gartenschuppen bereits massiv in Flammen. Das Feuer drohte auf unmittelbar angrenzende Garagen sowie ein Wohnhaus überzugreifen. Mit mehreren Strahlrohren und dem Wenderohr einer Drehleiter gelang es der Feuerwehr, eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

In der Anfangsphase gingen mehrere Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in das Gebäude vor. Im weiteren Verlauf wurde die Tragfähigkeit der Deckenkonstruktion durch das Feuer jedoch so stark beeinträchtigt, dass Einsturzgefahr bestand. Die Einsatzkräfte mussten sich zurückziehen und die Löscharbeiten von außen fortsetzen.

Zusätzlich erschwerte die Lage des Gartenschuppens den Einsatz. Er befand sich in einer Ecke des Grundstücks hinter den Garagen und war für die Feuerwehr lediglich von zwei Seiten erreichbar. Da weiterhin Glutnester vorhanden waren und das Gebäude nicht mehr betreten werden konnte, zogen sich die Löscharbeiten über mehrere Stunden hin.

Löschschaum bringt gegen 22:30 Uhr den Erfolg

Erst durch einen massiven Einsatz von Löschschaum konnte gegen 22:30 Uhr der gewünschte Löscherfolg erzielt werden. Während des Einsatzes wurde außerdem die Hygiene-Komponente der Stadtfeuerwehr Lehrte nachalarmiert.

Insgesamt 22 Atemschutzgeräteträger konnten sich dadurch unmittelbar an der Einsatzstelle grob reinigen, verbrauchte Atemschutzgeräte austauschen und neue, saubere Einsatzkleidung erhalten.

Unterstützung erhielt die Einsatzleitung zudem durch die Drohneneinheit der Feuerwehr Langenhagen. Mit einer Wärmebildkamera wurde die Einsatzstelle aus der Luft kontrolliert und nach verbliebenen Wärmequellen abgesucht. Die zusätzlich alarmierten Ortsfeuerwehren Aligse und Steinwedel mussten nicht mehr eingesetzt werden.

Privatperson bei Löschversuch verletzt

Bei dem Brand wurde eine Privatperson verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte sie versucht, das Feuer in seiner Entstehungsphase selbst zu löschen und sich dabei Brandverletzungen zugezogen. Der Rettungsdienst versorgte die Person vor Ort und brachte sie anschließend in ein Krankenhaus.

Wegen der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung in Sievershausen über Rundfunkdurchsagen aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Teile der Hämelerwalder Straße, Stettiner Straße und Berliner Straße mussten während des Einsatzes für den Verkehr gesperrt werden.

Gegen 23 Uhr war der Feuerwehreinsatz beendet. Anschließend wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben, die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen hat.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Aligse, Arpke, Hämelerwald, Sievershausen und Steinwedel mit insgesamt 90 Einsatzkräften und 13 Fahrzeugen. Unterstützt wurden sie durch die Hygiene-Komponente der Stadtfeuerwehr Lehrte und die Drohneneinheit der Feuerwehr Langenhagen. Ebenfalls vor Ort waren der Stadtbrandmeister und seine beiden Stellvertreter, der Feuerwehrpressesprecher, der Rettungsdienst sowie die Polizei.

Gasexplosion unter Brücke

Gasleitung beschädigt: Lkw brennt unter B6-Brücke in Neustadt

23. September 2026/in Region Hannover

B6 und Bahnstrecke gesperrt – rund 80 Einsatzkräfte bei aufwendigem Löscheinsatz.

NEUSTADT AM RÜBENBERGE (redu) – Bei Sondierungsarbeiten unter der B6-Brücke ist am Mittwochmorgen eine Gasleitung beschädigt worden. Das austretende Gas explodierte und setzte einen Lkw in Brand. Zwei Arbeiter konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und blieben unverletzt.

Der Einsatz führte zu erheblichen Einschränkungen auf Straße und Schiene. Wegen der Hitzeentwicklung musste zudem geprüft werden, ob die Brücke beschädigt wurde und wieder freigegeben werden kann.

Explosion bei Sondierungsarbeiten

Nach Angaben der Stadtfeuerwehr wurde bei den Arbeiten an der Nordstraße gegen 9:30 Uhr eine Gasleitung beschädigt. Das ausströmende Gas explodierte aus bislang unbekanntem Grund und setzte den eingesetzten Lkw in Brand. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand, die Flammen schlugen über die Brücke hinweg.

Wegen zunächst gemeldeter Explosionen und der unklaren Lage wurde zunächst ein MANV-Fall, also ein Massenanfall von Verletzten, ausgelöst. Diese Einstufung konnte kurze Zeit später wieder aufgehoben werden.

Löscharbeiten zunächst nur aus der Entfernung

Die Feuerwehr konnte anfangs nur aus sicherer Entfernung löschen. Neben dem austretenden Gas stellte auch die stromführende Oberleitung der Bahn eine Gefahr dar, die durch das Feuer beschädigt worden war. Zunächst kam deshalb ein stationärer Wasserwerfer zum Einsatz, der ohne Personal unmittelbar an der Gefahrenstelle betrieben werden konnte.

Nachdem die Gasleitung abgeschiebert und die Oberleitung geerdet worden war, bekämpften die Einsatzkräfte den Brand von beiden Seiten mit Schaum. Im nördlichen Einsatzabschnitt übernahmen Tanklöschfahrzeuge die Löschwasserversorgung, weil dort keine Hydranten vorhanden sind. Anschließend konnte das Feuer zügig gelöscht werden.

Brücke und Bahnstrecke überprüft

Wegen der starken Hitzeentwicklung wurden Fachberater Bau des Technischen Hilfswerks hinzugezogen. Sie sollten die Statik der Brücke prüfen. Von dem Ergebnis hing sowohl die Freigabe der B6 als auch der Bahnstrecke Hannover–Nienburg ab. Beide Verkehrswege waren seit Beginn des Einsatzes gesperrt.

Insgesamt waren rund 80 Einsatzkräfte mehrerer Ortsfeuerwehren sowie weitere Einheiten und Behörden beteiligt. Dazu gehörten unter anderem der Messwagen der Gefahrgutgruppe, die Einsatzleitung vor Ort, das THW, der Energieversorger Leinenetz, die untere Wasserbehörde der Region Hannover und das Notfallmanagement der Bahn.

Warnstreik RegioBus

Warnstreik bei regiobus: Zahlreiche Buslinien fallen am Freitag aus

23. September 2026/in Region Hannover

ver.di kündigt ganztägigen Ausstand am 25. September an – auch ÜSTRA-Busverkehr teilweise betroffen.

HANNOVER (redu) – Ein regiobus Warnstreik führt am Freitag, 25. September 2026, zu erheblichen Einschränkungen im Busverkehr der Region Hannover. ver.di hat angekündigt, den gesamten Busverkehr der regiobus Hannover GmbH von Betriebsbeginn gegen 3 Uhr bis Betriebsschluss zu bestreiken.

Von dem ganztägigen Warnstreik sind vor allem Städte und Gemeinden im Umland betroffen. Auch im hannoverschen Stadtverkehr muss wegen eines solidarischen Ausstands am ÜSTRA-Betriebshof Vahrenwald mit Ausfällen und Verzögerungen gerechnet werden.

regiobus-Verkehr weitgehend betroffen

Der regiobus Warnstreik betrifft nach Angaben des Verkehrsunternehmens auch die sprintH Linien 300, 400, 500, 600, 700 und 900. Diese Verbindungen führen unter anderem zu Stadtbahnendpunkten oder zum Zentralen Omnibusbahnhof in Hannover.

Nicht bestreikt werden Subunternehmen der regiobus. Fahrten, die von diesen Unternehmen auf regiobus-Linien durchgeführt werden, sollen deshalb grundsätzlich planmäßig stattfinden. Auf einzelnen Verbindungen können dennoch Verzögerungen oder Ausfälle auftreten.

Einschränkungen bei ÜSTRA-Bussen

Die Stadtbahnlinien der ÜSTRA sind vom Warnstreik nicht betroffen und sollen regulär verkehren. Einschränkungen werden jedoch beim Busverkehr erwartet, da der ÜSTRA-Betriebshof Vahrenwald solidarisch von ver.di mitbestreikt werden soll.

Dadurch kann es auf den Linien 100, 120, 121, 125, 127, 128, 134, 135, 137, 200, 581 und 800 zu Verzögerungen und Ausfällen kommen.

Vollständig entfallen sollen die Linien 122, 126, 133, 136 und 470.

Aktuelle Fahrten in den digitalen Auskünften

Welche Fahrten am Freitag tatsächlich durchgeführt werden, soll am Streiktag aktuell in den digitalen Fahrtauskünften der ÜSTRA App und auf der Internetseite der ÜSTRA angezeigt werden.

Hannover Gin

Flying Distillery eröffnet am Hannover Airport

22. September 2026/in Region Hannover

HANNOVER GIN präsentiert im öffentlichen Terminalbereich Einblicke in Marke, Herstellung und Herkunft.

HANNOVER / LANGENHAGEN (redu) – Mit der Flying Distillery von HANNOVER GIN ist im Terminal A des Hannover Airport eine neue Erlebniswelt eröffnet worden. Sie verbindet Einblicke in das Destillationshandwerk mit Botanicals, hannoverscher Geschichte und der internationalen Ausrichtung der Marke.

Die Installation ist Teil der langfristigen Attraktivierung der öffentlichen Terminalbereiche. Besucher können dort nach Angaben der Beteiligten verschiedene Aspekte der Herstellung und Geschichte von HANNOVER GIN kennenlernen.

Einblicke in Handwerk und Botanicals

Die Flying Distillery zeigt unter anderem eine Destille hinter einem Fenster sowie Botanicals, eine Pflanzenbibliothek, Fässer und ausgewählte Ginflaschen. Interaktive Elemente sollen Besuchern ermöglichen, sich mit den verwendeten Pflanzen und Destillaten zu beschäftigen.

Nach Angaben von HANNOVER GIN fließen mehr als 70 Jahre botanisches Familienwissen in die Marke ein. Als weiteres Element der Ausstellung steht ein historischer HANOMAG-Laster im Terminal A, der das Unternehmen über viele Jahre begleitet hat.

Flughafengeschäftsführer Dr. Martin Roll sagte zur Eröffnung: „Mit Joerma Biernath von HANNOVER GIN konnten wir einen Partner finden, der ebenso heimatverbunden und gleichzeitig weltoffen ist wie der HAJ. Nach der SCORPIONS Rockstage und dem Gate 96 zieht im Rahmen der langfristigen Attraktivierung unserer öffentlichen Terminalbereiche eine weitere starke lokale Marke ein.“

Verbindung zu Hannover und Großbritannien

Die Erlebniswelt greift zudem Hannovers Städtepartnerschaft mit Bristol und die Verbindung zu Großbritannien auf. Damit soll der internationale Charakter der Marke an einem Standort dargestellt werden, an dem Reisende aus unterschiedlichen Ländern zusammenkommen.

„Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam mit dem Hannover Airport diesen besonderen Ort schaffen konnten. Mit unserem Flughafen verbinde ich eine persönliche, gelebte Liebe: Er ist mein Heimatflughafen und zugleich die Visitenkarte Hannovers und Niedersachsens für Menschen aus aller Welt. Für mich ist er deshalb der perfekte Ort, um zu zeigen, wofür HANNOVER GIN steht: für Heimatverbundenheit, Handwerk, Natur und Internationalität. Und weil sich diese Geschichte viel zu schön anhört, um sie nur zu erzählen, machen wir sie mitten im Terminal A erlebbar“, sagt Joerma Biernath, Gründer und Geschäftsführer von HANNOVER GIN.

Die Destillate des Unternehmens sind nach dessen Angaben außerdem in beiden Duty-free-Shops sowie im Souvenirshop des Hannover Airport erhältlich.

Probebetrieb Warnsystem

BG-PRESS-Warnsystem startet für Hannover und die Region

16. September 2026/in Region Hannover

Amtliche Wetter- und Bevölkerungswarnungen können ab 16. September 2026 zusätzlich direkt auf BG-PRESS angezeigt werden.

HANNOVER (redu) – BG-PRESS nimmt am 16. September 2026 das eigene BG-PRESS-Warnsystem für das Gebiet der Landeshauptstadt und die Region Hannover zunächst im Probebetrieb in Betrieb. Auf der Webseite können damit offizielle Wetterwarnungen und Bevölkerungswarnungen zusätzlich direkt und deutlich sichtbar angezeigt werden.

Das Angebot ergänzt die bestehenden amtlichen Warnwege. Maßgeblich bleiben bei Gefahrenlagen weiterhin die Informationen und Anweisungen der zuständigen Behörden und offiziellen Warnstellen.

Das BG-PRESS-Warnsystem verarbeitet offizielle Warnungen des Deutschen Wetterdienstes sowie Bevölkerungswarnungen aus dem Modularen Warnsystem des Bundes (MoWaS). Eingehende Meldungen werden nach den für BG-PRESS festgelegten Gebieten gefiltert. Berücksichtigt werden die Landeshauptstadt Hannover sowie die Region Hannover einschließlich ihrer Gemeinden.

Warnungen automatisch oder nach Freigabe

Das System kann Warnmeldungen automatisch und halbautomatisch verarbeiten. Im automatischen Betrieb werden relevante Meldungen nach technischer Prüfung und Gebietszuordnung direkt ausgegeben.

Im halbautomatischen Betrieb werden eingehende Warnungen zunächst technisch erfasst, gefiltert und geprüft. Anschließend erfolgt eine zusätzliche Freigabe durch die Redaktion. Je nach Warnlage und Quelle kann so der jeweilige Veröffentlichungsweg eingesetzt werden.

Warnungen werden uhrzeitbezogen angezeigt. Sollte sich eine Warnung verlängern, wird diese erneut mit dem nun gültigen Warnzeitraum angezeigt.

Warnhinweis erscheint vor dem Seiteninhalt

Liegt eine relevante Warnung vor, kann vor dem eigentlichen Seiteninhalt ein deutlich sichtbarer Hinweis erscheinen. Dieser muss über einen entsprechenden Button, beispielsweise „Warnung gelesen“, bestätigt werden. Erst danach kann die Webseite regulär genutzt werden.

Eine bestätigte Warnmeldung wird bei weiteren Seitenaufrufen nicht fortlaufend erneut eingeblendet, solange sich an der betreffenden Warnung nichts ändert.

Bei Warnungen des Deutschen Wetterdienstes können beispielsweise Gewitter, Sturm, Starkregen, Glätte, Schnee oder andere Wettergefahren angezeigt werden. Derzeit ist die unterste berücksichtigte Warnstufe „Markante Wetterlage“. Über MoWaS verbreitete Meldungen können unter anderem größere Gefahrenlagen, Brände oder Gefahrstoffereignisse betreffen.

Probebetrieb beginnt am 16. September

Während des Probebetriebs werden insbesondere technische Zuverlässigkeit, korrekte Gebietszuordnung, Darstellung auf unterschiedlichen Endgeräten sowie Verarbeitung und Bestätigung der Warnmeldungen überprüft. Es ist von uns nicht vorgesehen, die Warnungen auf Gebiete ausserhalb der Region Hannover zu erweitern.

Das System ist kein Ersatz für amtliche Warnsysteme. Warn-Apps wie NINA und KATWARN, die Angebote des Deutschen Wetterdienstes, Cell Broadcast, Sirenen und weitere behördliche Warnwege bleiben maßgeblich. Die angezeigten Inhalte stammen aus amtlichen Warnquellen; BG-PRESS erstellt daraus keine eigenen amtlichen Warnungen.

Wichtiger Hinweis zur Nutzung unseres Angebots

Die im Warnfenster von BG-PRESS.de angezeigten Wetter- und Bevölkerungswarnungen basieren auf den automatisierten Datenströmen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) und des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität.
ICAO Flughafenübung HAJ

ICAO Flugunfallübung 2026 am Hannover Airport mit 250 Kräften

16. September 2026/in Region Hannover

Feuerwehr, Rettungsdienst und Flughafen proben bei laufendem Flugbetrieb die Rettung und Versorgung von Verletzten.

HANNOVER / LANGENHAGEN (redu) – Rund 250 Kräfte von Flughafen, Feuerwehr und Rettungsdienst haben am Dienstagabend bei der Flugunfallübung 2026 am Hannover Airport den Ernstfall trainiert. Im Mittelpunkt standen Menschenrettung, Brandbekämpfung sowie die medizinische Versorgung und der Transport von Verletzten.

Die turnusmäßige Übung sollte insbesondere die Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen und Behörden bei einem größeren Flugunfall auf dem Flughafengelände trainieren.

Bei der Flugunfallübung 2026 arbeiteten die Flughafenfeuerwehr, kommunale Feuerwehren, der erweiterte Rettungsdienst der Region Hannover sowie weitere beteiligte Behörden und Abteilungen der Flughafengesellschaft zusammen. Grundlage sind die Richtlinien der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO), die entsprechende Notfallübungen im Abstand von zwei Jahren vorsehen.

Boeing 737 kollidiert im Übungsszenario mit Tankwagen

Als Szenario wurde ein Flugunfall im Vorfeldbereich des Hannover Airport angenommen. Eine Passagiermaschine vom Typ Boeing 737 kollidierte dabei mit einem Flugfeldtankwagen. Flugzeug und Tankwagen wurden im angenommenen Szenario schwer beschädigt. Durch auslaufendes Kerosin kam es zu einem Folgebrand.

Um 19:09 Uhr löste der Tower der Deutschen Flugsicherung den Aircraft Accident Alarm aus und alarmierte die Flughafenfeuerwehr des Hannover Airport. Wegen der angenommenen Einsatzlage forderte deren Einsatzleiter zusätzlich Kräfte der kommunalen Feuerwehren und den Rettungsdienst an.

ICAO Flugunfallübung 2026 am Hannover Airport mit 250 Kräften – BGPress 20260915 1843 BGPRESS 1420706

Alle zwei Jahre findet eine große verpflichtende Feuwehr- und Rettungsdienstübung nach ICAO-Standard am Airport Hannover statt. © Bernd Günther

Für den Rettungsdienst galt das Stichwort MANV 20, also ein Massenanfall von Verletzten mit 20 Personen.

An der gemeinsamen Bewältigung der angenommenen Schadenlage beteiligten sich die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Langenhagen, Kräfte der Landeshauptstadt Hannover und der erweiterte Rettungsdienst der Region Hannover. Dazu gehörte unter anderem die örtliche Einsatzleitung Rettungsdienst der Feuerwehr Hannover.

Rettungsmittel stellten die Johanniter, das Rote Kreuz und der Arbeiter-Samariter-Bund.

70 Statisten stellen Passagiere dar

Das Team der realistischen Unfalldarstellung der Johanniter Akademie Niedersachsen/Bremen betreute 70 Statisten, die verletzte und unverletzte Passagiere darstellten. Die Statisten wurden von den Feuerwehren aus Isernhagen, Burgwedel und der Wedemark sowie von der Landeshauptstadt Hannover gestellt.

Während der Übung brachten sich Darsteller über Notrutschen aus der Flugzeugbrandsimulationsanlage in Sicherheit oder wurden durch Feuerwehrkräfte gerettet. Gleichzeitig lief nach Angaben des Flughafens nur rund 100 Meter entfernt der normale Flugbetrieb weiter.

Ein eigenes Team der RUD-Leitung überwachte dabei die Sicherheit der Beteiligten. Leiter Lars Meier erklärte: „Solche interdisziplinären Einsatzübungen stellen immer eine besondere Herausforderung für uns dar, gilt es doch gerade im Hinblick auf die Sicherheit der Rollenspielenden vieles zu beachten.

Während sich die Darsteller über Notrutschen aus der Flugzeugbrandsimulationsanlage in Sicherheit bringen oder durch die Feuerwehr gerettet werden, läuft nur 100 Meter weiter der normale Flugbetrieb. Ein eigenes Team der RUD-Leitung achtet dabei stets auf die Sicherheit aller Beteiligten“.

Meier betonte zudem die Bedeutung der realistischen Darstellung: „Bei allen tollen Möglichkeiten, die Simulationspuppen, KI und virtuelle Realität bieten, ist das Training mit Rollenspielenden nicht zu ersetzen. Empathie, Kommunikation und auch echtes Sozialverhalten bringen neben Kunstblut und Schminke die nötige Realität mit in eine Übung.“

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Übungsszenario bei der ICAO Großübung am Flughafen Hannover © Carl-Marcus Müller

Flughafen will Übungsziele detailliert auswerten

Flughafengeschäftsführer Maik Blötz bedankte sich nach Abschluss der Übung bei den Beteiligten. „Für uns als Flughafen ist es von großer Bedeutung, unterschiedliche Krisenszenarien regelmäßig unter möglichst realistischen Bedingungen zu trainieren. Die Planung und Durchführung einer Übung dieser Größenordnung bei laufendem Flugbetrieb zu planen und durchzuführen ist für alle Beteiligten eine besondere Herausforderung. Wir möchten uns für das große Engagement während der Vorbereitung und für die Teilnahme aller Beteiligten an diesem Abend ganz herzlich bedanken. In den kommenden Wochen werden detaillierte Auswertungen der verschiedenen Übungsziele vorgenommen“.

Stefan Martens, Leiter der Flughafenfeuerwehr, zog ein erstes positives Fazit: „Wir sind mit dem Übungsergebnis wirklich zufrieden. Nach zwei Jahren konnten wir wieder das Zusammenspiel mit den verschiedenen Organisationen der Gefahrenabwehr auf unserem Flughafengelände trainieren. Verschiedene Übungsziele wurden in dem Szenario vereint.“

Der reguläre Flugbetrieb am Hannover Airport wurde durch die Übung nicht beeinträchtigt.

Stichwahl in der Region Hannover

Stichwahl Region Hannover: Bender tritt gegen Junk an

14. September 2026/in Region Hannover

Eva Bender und Dr. Oliver Junk treten am 27. September erneut gegeneinander an.

REGION HANNOVER (redu) – Bei der Stichwahl Region Hannover treten Eva Bender (SPD) und Dr. Oliver Junk (CDU) am Sonntag, 27. September 2026, gegeneinander an. Nach Auszählung aller 1.360 Wahlbezirke erreichte im ersten Wahlgang niemand die absolute Mehrheit.

Neben der Entscheidung über die Regionsspitze liegen auch die vorläufigen Ergebnisse für die Regionsversammlung vor. Das amtliche Endergebnis wird vom Wahlausschuss festgestellt.

Die Stichwahl Region Hannover ist nach dem vorläufigen Ergebnis der Auszählung aller 1.360 Wahlbezirke erforderlich. Bender und Junk gehen damit in einen zweiten Wahlgang um das Amt der Regionspräsidentin beziehungsweise des Regionspräsidenten.

SPD erhält die meisten Stimmen bei Regionsversammlung

Bei der Wahl zur Regionsversammlung sammelte die SPD nach dem vorläufigen Ergebnis die meisten Stimmen. Dahinter folgen CDU, Grüne, AfD und Linke. Alle Ergebnisse sind vorläufig. Das amtliche Endergebnis wird am 14. September vom Wahlausschuss festgestellt und ist erst nach dessen Beschluss verbindlich.

Insgesamt bewarben sich 831 Kandidatinnen und Kandidaten um die 84 Mandate der Regionsversammlung. Die direkt gewählte Regionspräsidentin beziehungsweise der direkt gewählte Regionspräsident ist zusätzlich stimmberechtigtes Mitglied der Versammlung.

Wahlbeteiligung steigt auf 64,52 Prozent

In der Region Hannover waren 888.239 Menschen wahlberechtigt. Die Wahlbeteiligung lag bei 64,52 Prozent. Bei der Wahl 2021 hatte sie 54,7 Prozent betragen.

Wahlberechtigt sind deutsche Staatsangehörige sowie Staatsangehörige anderer EU-Mitgliedstaaten ab 16 Jahren mit Hauptwohnsitz in der Region. Rund 52.500 Wahlberechtigte besitzen die Staatsangehörigkeit eines anderen EU-Mitgliedstaates.

Alle Zahlen vorbehaltlich dem amtlichen Endergebnis.

Tödlicher Verkehrsunfall in Lehrte

Tödlicher Verkehrsunfall auf der Westtangente in Lehrte

12. September 2026/in Region Hannover

Ein Auto kommt von der Westtangente ab und prallt frontal gegen einen Baum. Der eingeklemmte Fahrer stirbt noch am Unfallort.

LEHRTE (redu) – Bei einem tödlichen Verkehrsunfall auf der Westtangente in Lehrte ist am Samstagnachmittag ein Autofahrer ums Leben gekommen. Sein Wagen war von der Fahrbahn abgekommen und frontal gegen einen Baum geprallt. Der Fahrer wurde dabei schwer im Fahrzeug eingeklemmt.

Die Feuerwehr musste zur Bergung hydraulisches Rettungsgerät einsetzen. Der Verkehrsunfalldienst der Polizei nahm Ermittlungen zum Unfallhergang auf.

Fahrer im Auto schwer eingeklemmt

Die Ortsfeuerwehr Lehrte wurde um 15:44 Uhr zu dem tödlichen Verkehrsunfall gerufen. Beim Eintreffen bestätigte sich die Alarmmeldung: Das Auto war rechts von der Fahrbahn abgekommen und frontal gegen einen Baum geprallt. Weitere Personen befanden sich nicht im Fahrzeug.

Der Fahrer war schwer eingeklemmt. Nach einer ersten Untersuchung durch den Rettungsdienst konnte nur noch sein Tod festgestellt werden.

Feuerwehr öffnet komplette Fahrerseite

Für die Bergung setzte die Feuerwehr hydraulisches Rettungsgerät ein und öffnete die komplette Fahrerseite des Autos. Erst anschließend konnte der Fahrer aus dem Fahrzeug geborgen werden.

Der Verkehrsunfalldienst der Polizei nahm die Ermittlungen zum Unfallhergang auf. Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehr Lehrte mit vier Fahrzeugen und 21 Einsatzkräften, der Feuerwehrpressesprecher, der Rettungsdienst sowie die Polizei.

Sirenenalarm in Langenhagen für die Feuerwehr

Sirenennetz Langenhagen: Feuerwehr ändert Alarmierung

12. September 2026/in Region Hannover

Die automatische Sirenenalarmierung der Feuerwehr ist zunächst ausgesetzt. Alarmstichworte und der künftige Einsatz der Sirenen werden überprüft.

LANGENHAGEN (redu) – Nach Beschwerden über nächtliche und frühmorgendliche Sirenenalarmierungen hat die Stadtfeuerwehr die automatische Alarmierung per Sirene zunächst ausgesetzt. Das Sirenennetz Langenhagen bleibt für den Bevölkerungsschutz bestehen, während die Feuerwehr ihre Alarmierungsabläufe und die zugrunde liegenden Alarmstichworte überprüft.

Die Feuerwehr wird weiterhin über digitale Wege alarmiert. Von den insgesamt 25 Sirenenstandorten dienen 16 zusätzlich der Feuerwehralarmierung; das Netz ist vor allem Teil der Warninfrastruktur für die Bevölkerung.

Sirenen werden nur noch gezielt ausgelöst

Das Sirenennetz Langenhagen wird bis auf Weiteres nur noch auf entsprechende Anforderung zur Feuerwehralarmierung eingesetzt. Nach Angaben der Stadtfeuerwehr entstehen durch die Reduzierung keine Verzögerungen bei Bränden, technischen Hilfeleistungen oder anderen Einsatzlagen. Die Einsatzkräfte werden weiterhin über die bestehenden digitalen Alarmierungswege erreicht.

Im Mittelpunkt der Überprüfung stehen die Alarmstichworte. Diese standardisierten Einsatzkategorien bestimmen mit, welche Einsatzkräfte, Fahrzeuge und Alarmierungswege erforderlich sind. Geprüft werden soll, bei welchen Einsatzlagen eine zusätzliche Sirenenalarmierung notwendig bleibt und ob einzelne Alarmstichworte angepasst werden sollten.

25 Standorte dienen dem Bevölkerungsschutz

Das modernisierte und erweiterte Netz umfasst 25 Sirenenstandorte. Sie wurden nach Angaben der Stadtfeuerwehr in erster Linie als Warninfrastruktur für die Bevölkerung und nicht als ausschließliches Alarmierungssystem für die Feuerwehr aufgebaut. 16 Sirenen erfüllen zusätzlich eine Funktion bei der Alarmierung ehrenamtlicher Feuerwehrangehöriger.

Sirenen sollen Menschen auch erreichen, wenn Mobiltelefone nicht verfügbar sind, Warn-Apps nicht genutzt werden oder andere Kommunikationswege ausfallen. Sie ergänzen unter anderem Cell Broadcast, Warn-Apps und Rundfunk.

Die Stadtfeuerwehr erklärt zugleich, Beschwerden über Sirenen in der Nacht und am frühen Morgen ernst zu nehmen. Die aktuelle Prüfung soll zwischen notwendigen und verzichtbaren Alarmierungen unterscheiden. Ziel sei eine bedarfsgerechte Alarmierungsstrategie, die sowohl die Interessen der Bevölkerung als auch die Anforderungen der ehrenamtlich getragenen Feuerwehr berücksichtigt.

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