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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Moorrettung bie Kaltenweide

Feuerwehr Kaltenweide bei Moorrettung und Gartenhausbrand im Einsatz

15. Mai 2026/in Region Hannover

Innerhalb weniger Stunden rückte die Feuerwehr Kaltenweide zu einer Rettung im Moorgebiet und einem Brand in Hainhaus aus.

LANGENHAGEN (redu) – Eine Moorrettung am Bissendorfer Moor und ein Gartenhausbrand in Hainhaus haben die Feuerwehr Kaltenweide innerhalb weniger Stunden beschäftigt. Die Einsatzkräfte unterstützten zunächst den Rettungsdienst im unwegsamen Gelände und verhinderten später ein Übergreifen von Flammen auf ein Wohnhaus.

Die beiden Einsätze forderten die Feuerwehr in unterschiedlichen Lagen. Neben technischer Hilfeleistung im Moorgebiet stand in der Nacht die Brandbekämpfung an einem Wohngrundstück im Mittelpunkt.

Am Donnerstagnachmittag wurde der Rettungsdienst zu einer gestürzten Person im Bereich des Aussichtsturms am Bissendorfer Moor alarmiert. Für die Moorrettung wurde um 20:07 Uhr zusätzlich die Ortsfeuerwehr Kaltenweide angefordert, nachdem ein umgestürzter Baum die Zuwegung blockierte.

Die Einsatzkräfte beseitigten das Hindernis mit einer Kettensäge und unterstützten anschließend den Rettungsdienst bei den Rettungsmaßnahmen. Im unwegsamen Gelände des Moorgebiets leistete die Feuerwehr zudem Tragehilfe. Unter der Leitung des stellvertretenden Ortsbrandmeisters Stephan Ziebarth waren zwölf Kräfte mit zwei Fahrzeugen im Einsatz.

Brand in Hainhaus

Nur wenige Stunden später wurde die Feuerwehr Kaltenweide erneut alarmiert. Um 02:51 Uhr brannte aus bislang ungeklärter Ursache ein Gartenhaus in Hainhaus. Das Feuer drohte auf ein angrenzendes Einfamilienhaus überzugreifen.

Der Besitzer bemerkte Rauch und Flammenschein und begann erste Löschversuche mit einem Gartenschlauch. Die Feuerwehr setzte einen Atemschutztrupp mit einem C-Rohr und rund 300 Litern Wasser ein. Abschließend kontrollierten die Einsatzkräfte die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera.

Neben Rettungsdienst und Polizei waren 14 Feuerwehrkräfte mit drei Fahrzeugen unter der Leitung von Ortsbrandmeister Uwe Glaser vor Ort.

Ausgebrannte Zugmadschine an der A2

LKW brennt an Rastanlage Lehrter See Nord vollständig aus

14. Mai 2026/in Region Hannover

Feuerwehren aus dem Stadtgebiet Lehrte verhinderten in der Nacht zum Donnerstag eine Ausbreitung der Flammen auf den Auflieger.

LEHRTE (redu) – Bei einem LKW-Brand auf der Rastanlage Lehrter See Nord an der A2 ist in der Nacht zu Donnerstag die Zugmaschine vollständig ausgebrannt. Mehrere Ortsfeuerwehren aus Lehrte verhinderten eine weitere Ausbreitung des Feuers auf den Auflieger.

Der Fahrer blieb unverletzt, nachdem ihn ein anderer LKW-Fahrer rechtzeitig geweckt hatte. Die Polizei ermittelt zur genauen Ursache des Feuers.

In der Nacht zu Donnerstag wurden die Ortsfeuerwehren Lehrte, Ahlten, Aligse und Steinwedel um 4:03 Uhr zu einem brennenden LKW auf die Rastanlage Lehrter See Nord alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Zugmaschine bereits in Vollbrand. Auch am Auflieger waren bereits Flammen sichtbar.

Der LKW-Brand war nach Angaben von Zeugen vermutlich an einem Kühlaggregat zwischen Fahrerhaus und Auflieger ausgebrochen. Der Fahrer hatte in der Kabine geschlafen und konnte sich nach der Warnung eines anderen Fahrers unverletzt retten. Eigene Löschversuche mit einem Feuerlöscher blieben ohne Erfolg.

Brandbekämpfung am Auflieger

Zwei Trupps unter schwerem Atemschutz begannen unmittelbar mit den Löscharbeiten. Während des Einsatzes drangen Feuerwehrkräfte auch in den Auflieger vor, um dort weitere Glutnester zu bekämpfen. Gegen 4:45 Uhr war das Feuer unter Kontrolle.

Die Nachlöscharbeiten dauerten bis etwa 5:30 Uhr an. Dabei kam auch Löschschaum zum Einsatz. Die Zugmaschine erlitt einen Totalschaden. Zudem wurden der Auflieger sowie die transportierte Fleischladung durch Feuer und Rauch beschädigt.

Ermittlungen zur Brandursache

Zur Schadenhöhe liegen derzeit keine Angaben vor. Der Kriminaldauerdienst nahm noch in der Nacht die Ermittlungen zur genauen Ursache des Brandes auf. Verletzt wurde niemand.

Im Einsatz waren insgesamt 59 Feuerwehrkräfte mit zwölf Fahrzeugen, die Hygienekomponente der Stadtfeuerwehr, der Stadtbrandmeister und dessen Stellvertreter, der Feuerwehrpressesprecher sowie Rettungsdienst und Polizei.

PKW auf Seite nach Unfall

PKW liegt auf Seite: Senior bei Unfall in Ingeln verletzt

12. Mai 2026/in Region Hannover

Ein 77-jähriger Fahrer kam mit seinem BMW in Ingeln von der Fahrbahn ab. Der Wagen blieb auf der Seite liegen.

LAATZEN (redu) – Bei einem Verkehrsunfall in Ingeln ist am Dienstagmittag ein 77 Jahre alter Autofahrer verletzt worden. Sein BMW X1 kam auf der Hauptstraße von der Fahrbahn ab, prallte gegen mehrere Hindernisse und blieb schließlich auf der Seite liegen.

Die Hauptstraße war während der Rettungs- und Unfallaufnahme zeitweise vollständig gesperrt. Insgesamt waren 25 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz.

Ein 77-jähriger Mann aus dem Landkreis Hildesheim war am Dienstagmittag mit seinem schwarzen BMW X1 in Richtung der Landesstraße 410 unterwegs, als es zu dem Unfall kam. Der PKW liegt auf Seite, nachdem das Fahrzeug einen großen Stein, einen Glasfaser-Verteilkasten sowie eine Straßenlaterne touchiert hatte.

Die Ortsfeuerwehr Ingeln-Oesselse traf zuerst an der Unfallstelle nahe der Einmündung Hasselweg ein. Die Einsatzkräfte sicherten den Wagen gegen weiteres Umkippen und schufen über die Fahrertür eine Rettungsöffnung. Entgegen erster Meldungen war der Fahrer nicht eingeklemmt.

Rettung über Frontscheibe

Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes wurde der Senior durch die Feuerwehr erstversorgt. Nach der medizinischen Stabilisierung retteten die Einsatzkräfte den Mann über die zuvor entfernte Frontscheibe aus dem Fahrzeug.

Der Verletzte wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr klemmte die Fahrzeugbatterie ab und übergab die Einsatzstelle gegen 13:30 Uhr an Polizei und Verkehrsunfalldienst.

Sperrung auf Hauptstraße

Während der Rettungs- und Vermessungsarbeiten blieb die Hauptstraße in beide Richtungen gesperrt. Die zusätzlich alarmierten Ortsfeuerwehren aus Gleidingen und Laatzen konnten den Einsatz frühzeitig abbrechen.

Neben Feuerwehr und Rettungsdienst waren auch Polizei sowie der Verkehrsunfalldienst vor Ort.

Grillen verboten

Grillen am Silbersee verboten – Stadt Langenhagen greift durch

6. Mai 2026/in Region Hannover

Allgemeinverfügung tritt am 9. Mai in Kraft – Verstöße können bis zu 5.000 Euro kosten.

LANGENHAGEN (redu) – Die Stadt Langenhagen untersagt ab dem 9. Mai das Grillen am gesamten Silbersee. Hintergrund sind wiederholte Verstöße gegen bestehende Regeln, erhebliche Vermüllung sowie Gefahren durch offene Feuerstellen und unsachgemäß entsorgte Grillreste.

Mit der Allgemeinverfügung reagiert die Stadt auf anhaltende Probleme im Naherholungsgebiet. Trotz zusätzlicher Kontrollen und neuer Müll- sowie Aschebehälter habe sich die Situation laut Verwaltung nicht nachhaltig verbessert.

Die Stadt Langenhagen hat das Grillen am gesamten Silbersee bis auf Widerruf verboten. Bürgermeister Mirko Heuer erließ dazu eine Allgemeinverfügung. Das Verbot tritt am 9. Mai in Kraft. Verstöße können mit einem Zwangsgeld von bis zu 5.000 Euro geahndet werden.

Nach Angaben der Stadt kam es in den vergangenen Monaten wiederholt zu Vermüllung und gefährlichen Situationen durch offenes Feuer außerhalb der vorgesehenen Bereiche. Heiße Asche und Glutreste seien mehrfach in Müllbehälter entsorgt oder in Grünanlagen sowie am Gewässer zurückgelassen worden.

Maßnahmen ohne Wirkung

Die Stadt hatte zuvor zusätzliche Müllcontainer und Aschebehälter aufgestellt. Zudem wurden Reinigungen intensiviert, der Ordnungsdienst verstärkt und weitere Hinweisschilder angebracht. Dennoch seien weiterhin zahlreiche Verstöße festgestellt worden.

Bürgermeister Mirko Heuer erklärte, die Stadt habe lange versucht, mit Aufklärung und zusätzlichen Maßnahmen eine Lösung zu erreichen. Der bisherige Ansatz sei jedoch gescheitert. Die zunehmende Vermüllung und Rücksichtslosigkeit hätten ein nicht mehr hinnehmbares Ausmaß erreicht.

Dauerhafte Regelung geplant

Parallel zur Allgemeinverfügung brachte Heuer eine Änderung der städtischen Sicherheits- und Ordnungsverordnung in die politischen Gremien ein. Ziel ist es, das Grillverbot dauerhaft in der Verordnung zu verankern. Über die entsprechende Beschlussvorlage soll im Juni beraten werden.

 

Nachlöscharbeiten

Küchenbrand in Laatzen – Ersthelfer löschen Feuer

3. Mai 2026/in Hannover, Region Hannover

Feuer in Mehrparteienhaus in der Otto-Hahn-Straße – drei Männer greifen ein.

LAATZEN (redu) – Am Sonnabend ist es in einem Mehrparteienhaus in der Otto-Hahn-Straße zu einem Küchenbrand gekommen. Zwei Bewohnerinnen konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen, während Ersthelfer das Feuer noch vor Eintreffen der Feuerwehr weitgehend eindämmten.

Der schnelle Einsatz von Anwohnern verhinderte eine weitere Ausbreitung des Feuers in dem Gebäude mit 56 Parteien.

In Laatzen-Mitte kam es am Sonnabend zu einem Küchenbrand in einer Erdgeschosswohnung eines Mehrparteienhauses in der Otto-Hahn-Straße. Auslöser war nach Angaben der Feuerwehr brennendes Fett.

Die 46-jährige Bewohnerin sowie ihre achtjährige Tochter konnten die Wohnung eigenständig und rechtzeitig verlassen. Noch vor dem Eintreffen der um 13:13 Uhr alarmierten Feuerwehr griffen drei Männer ein und setzten Feuerlöscher ein. Dadurch wurde der Brand bereits größtenteils eingedämmt.

Anschließend wurden die beiden Bewohnerinnen sowie die Ersthelfer vom Rettungsdienst untersucht, lehnten jedoch eine weitere medizinische Behandlung ab.

Kontrolle angrenzender Wohnungen

Die Feuerwehr Laatzen übernahm die Nachlöscharbeiten und beseitigte verbliebene Glutnester. Danach wurde die betroffene Wohnung umfassend gelüftet. Zusätzlich überprüften die Einsatzkräfte – teilweise mit einer Drehleiter – die darüberliegenden Wohnungen auf mögliche Schäden oder Gefahren.

Im Einsatz waren insgesamt 34 Kräfte der Feuerwehr mit fünf Fahrzeugen. Ebenfalls vor Ort waren der Rettungsdienst, die Polizei sowie der Kriminaldauerdienst.

umgekippter LKW

Unfall Wunstorf-Kolenfeld: Lkw kippt auf Abfahrt um

30. April 2026/in Region Hannover

Feuerwehr befreit Fahrer aus gekipptem Lastwagen an Autobahnabfahrt.

WUNSTORF (redu) – Bei einem Unfall Wunstorf-Kolenfeld ist am frühen Donnerstagmorgen ein Lastwagen auf der Autobahnabfahrt umgekippt. Der Fahrer wurde in der Kabine eingeschlossen und von der Feuerwehr befreit, während die Abfahrt zeitweise vollständig gesperrt blieb.

Der Einsatz führte zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Bereich der Abfahrt. Mehrere Ortsfeuerwehren waren im Einsatz, um Rettung, Bergung und Umweltschutzmaßnahmen sicherzustellen.

Am Donnerstagmorgen gegen 05:55 Uhr kam es zu einem Unfall Wunstorf-Kolenfeld im Bereich der Autobahnabfahrt. Ein Lastkraftwagen kippte aus bislang ungeklärter Ursache auf die Seite.

Der Fahrer wurde dabei in seinem Fahrerhaus eingeschlossen und konnte sich nicht eigenständig befreien. Einsatzkräfte der Feuerwehr verschafften sich Zugang über die Windschutzscheibe und befreiten den Mann aus der Kabine.

Nach der Rettung übernahmen die Einsatzkräfte weitere Sicherungsmaßnahmen. Der Fahrers wurde vor Ort durch den Rettungsdienst versorgt.

Im beschädigten Tank des Lastwagens befanden sich mehrere Hundert Liter Diesel. Diese wurden durch die Feuerwehr in einen speziellen IBC-Behälter umgepumpt.

Zusätzlich streuten die Kräfte ausgelaufene Betriebsstoffe ab, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Ziel war es, Gefahren für Umwelt und Verkehr möglichst gering zu halten.

Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Abfahrt Wunstorf-Kolenfeld vollständig gesperrt werden. Zeitweise war auch die Auffahrt betroffen.

Die Ortsfeuerwehren Luthe, Kolenfeld und Wunstorf waren mit mehreren Fahrzeugen und Einsatzkräften vor Ort. Die zunächst alarmierte mobile Einsatzleitung  konnte die Anfahrt abbrechen.

Rehrettung

Feuerwehr rettet Reh in Lehrte aus Metallpforte

29. April 2026/in Region Hannover

Einsatzkräfte befreien eingeklemmten Rehbock im Steigerweg aus misslicher Lage.

LEHRTE (redu) – Am gestrigen Dienstagmorgen wurde die Feuerwehr zu einer Tierrettung in den Steigerweg gerufen. Ein Rehbock hatte sich in einer Metallpforte festgeklemmt und musste von Einsatzkräften befreit werden. Das Tier blieb unverletzt.

Passanten entdeckten das Tier und alarmierten die Feuerwehr. Der Einsatz zeigt die Bedeutung spezialisierter Tierrettungseinheiten im Stadtgebiet.

Am Dienstagmorgen gegen 7:35 Uhr rückten die Ortsfeuerwehr Lehrte sowie die Tierretter aus Röddensen zu einer Tierrettung aus. Im Steigerweg in der Kernstadt hatte sich ein Rehbock zwischen den Gitterstäben einer Metallpforte eingeklemmt.

Vor Ort bestätigte sich die Lage. Das Tier steckte mit der Hüfte fest und konnte sich nicht eigenständig befreien. Einsatzkräfte beruhigten den Rehbock zunächst, indem sie ihm eine Decke über den Kopf legten.

Anschließend setzten die Feuerwehrleute einen hydraulischen Spreizer ein, um die Gitterstäbe vorsichtig auseinanderzudrücken. So gelang es, das Tier zügig und schonend aus seiner Lage zu befreien.

Transport und Freilassung des Tieres

Ein ebenfalls alarmierter Jagdpächter übernahm das Tier nach der Rettung. Mithilfe einer Transportbox wurde der Rehbock auf ein Feld außerhalb von Lehrte gebracht. Dort konnte er unverletzt wieder in die Freiheit entlassen werden.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehr Lehrte sowie die Tierrettungseinheit aus Röddensen mit insgesamt zwei Fahrzeugen und zehn Einsatzkräften. Auch der Feuerwehrpressesprecher war vor Ort.

Pflegekosten

Pflegebericht Region Hannover zeigt stark steigende Kosten

28. April 2026/in Region Hannover

Neuer Pflegebericht macht Belastung für Betroffene und Kommunen sichtbar.

REGION HANNOVER (redu) – Der neue Pflegebericht Region zeigt deutlich steigende Kosten in der Pflege. Immer mehr Menschen sind betroffen, während Eigenanteile sowie Belastungen für Angehörige und Kommunen weiter zunehmen, wie die Region Hannover am Dienstag mitteilte.

Der Bericht verdeutlicht den wachsenden Druck auf das Pflegesystem in der Region Hannover – ausgelöst durch steigende Kosten, Fachkräftemangel und eine alternde Bevölkerung.

Der aktuelle Pflegebericht Region zeigt, dass die Pflegekosten in der Region Hannover weiter deutlich ansteigen. Neben höheren Personal- und Sachkosten treiben auch Inflation und strukturelle Veränderungen die Entwicklung voran.

Besonders deutlich wird die Dynamik bei der Zahl der Pflegebedürftigen. Im Jahr 2023 waren 76.833 Menschen in der Region auf Unterstützung angewiesen. Das entspricht einem Anstieg von 15 Prozent innerhalb von zwei Jahren. Parallel dazu wächst auch die Bedeutung der häuslichen Pflege durch Angehörige. Schätzungsweise rund 108.000 Menschen sind in der Region in Pflegeaufgaben eingebunden. Viele reduzieren dafür ihre Arbeitszeit oder verlassen den Beruf vollständig.

Steigende Eigenanteile in der Pflege

Für Pflegebedürftige führt diese Entwicklung zu spürbaren finanziellen Belastungen. In stationären Einrichtungen müssen Betroffene aktuell im Durchschnitt rund 2.500 Euro pro Monat aus eigener Tasche zahlen. Diese Summe fällt trotz Leistungen der Pflegeversicherung und zusätzlicher Zuschüsse an.

Die steigenden Kosten erschweren für viele Familien die Organisation der Pflege. Gleichzeitig geraten auch Pflegeeinrichtungen unter Druck. Fachkräftemangel sowie steigende Betriebs- und Sachkosten erhöhen den wirtschaftlichen Druck auf die Anbieter.

Kommunen und Beratung stärker gefordert

Auch die Kommunen in der Region Hannover sind zunehmend betroffen. Immer mehr Menschen sind auf Leistungen der Hilfe zur Pflege angewiesen. Zwar übernimmt das Land einen Großteil der Ausgaben, dennoch verbleiben etwa zehn Prozent der Kosten sowie erhebliche Personalaufwände bei den Städten und Gemeinden.

Zudem steigt die Nachfrage nach Beratung kontinuierlich an. Die Senioren- und Pflegestützpunkte in Burgdorf, Langenhagen, Ronnenberg und Wunstorf verzeichnen eine zunehmende Inanspruchnahme. Die Zahl der Beratungen stieg von 3.149 im Jahr 2023 auf 3.404 im Jahr 2025.

Die Region Hannover stellte den Pflegebericht am 28. April im Sozialausschuss vor. Der Bericht ist online abrufbar und soll als Grundlage für weitere politische und strukturelle Entscheidungen dienen.

Waldbrand bei Ahlten

Feuer im Wald in Ahlten – Feuerwehr verhindert Ausbreitung

27. April 2026/in Region Hannover

Brennendes Holz-Tipi im Waldgebiet entdeckt – schnelle Brandbekämpfung.

LEHRTE (redu) – Ein Feuer im Wald hat am Montagvormittag nahe dem Blauen See in Ahlten einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Eine Spaziergängerin entdeckte die Brandstelle, die Einsatzkräfte konnten eine Ausbreitung durch schnelles Eingreifen verhindern.

Die Feuerwehr löschte Glutnester im Waldboden und warnte vor erhöhter Waldbrandgefahr durch anhaltende Trockenheit in der Region. Anschließend wurde die Stelle mit einer Wärmebildkamera überprüft.

Ein Feuer im Wald hat am Montagvormittag im Lehrter Ortsteil Ahlten für einen Einsatz der Feuerwehr gesorgt. Gegen 9:25 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Ahlten in das Waldgebiet nahe dem Blauen See alarmiert.

Eine Spaziergängerin hatte dort eine Brandstelle entdeckt und die Einsatzkräfte vor Ort empfangen. Sie führte die Feuerwehr zu einem brennenden Holz-Tipi, das bereits in sich zusammengefallen war.

Neben der Konstruktion war auch ein Baumstamm beschädigt. Mehrere dicke Holzstücke glühten mit hoher Temperatur, wodurch sich die Gefahr einer Ausbreitung auf den umliegenden Waldboden ergab.

Aufgrund der trockenen Witterung entschieden sich die Einsatzkräfte, die Brandstelle mit einem geländegängigen Tanklöschfahrzeug direkt im Wald anzufahren. Rund 2000 Liter Wasser wurden eingesetzt, um das Feuer vollständig zu löschen und angrenzende Flächen  zu bewässern.

Zusätzlich kontrollierten die Feuerwehrleute den Bereich mit einer Wärmebildkamera und spürten weitere Glutnester auf, die ebenfalls abgelöscht wurden.  Nach rund zwei Stunden war der Einsatz beendet und die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben.

Erhöhte Waldbrandgefahr in der Region

Mit Blick auf die anhaltende Trockenheit weist die Feuerwehr auf eine steigende Gefahr von Wald- und Flächenbränden hin. Der Deutsche Wetterdienst hat für den Bereich nordöstlich von Hannover bereits die Waldbrandgefahrenstufe 3 ausgegeben.

Als häufige Ursachen gelten unerlaubte Feuerstellen, achtlos weggeworfene Zigaretten oder der Einsatz von Abflammgeräten. In Niedersachsen gilt zudem vom 1. März bis 31. Oktober ein generelles Rauchverbot im Wald, offenes Feuer ist außerhalb ausgewiesener Plätze untersagt.

Dass sich der Brand im Ahltener Wald nicht weiter ausbreitete, ist vermutlich der Windstille sowie der Aufmerksamkeit der Spaziergängerin zu verdanken. Ohne frühzeitige Entdeckung hätte sich das Feuer zu einem größeren Waldbrand entwickeln können.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehr Ahlten mit zwei Fahrzeugen und acht Einsatzkräften sowie die Polizei.

Tödlicher Unfall auf A2 Höhe Wunstorf

Tödlicher Autobahnunfall auf A2 bei Wunstorf – Arbeiter stirbt

27. April 2026/in Region Hannover

Tödlicher Autobahnunfall auf A2 bei Wunstorf – Arbeiter stirbt.

WUNSTORF (redu) – Bei einem tödlichen Autobahnunfall auf der A2 zwischen Wunstorf-Kolenfeld und Wunstorf-Luthe ist am Sonntagabend ein 29-jähriger Mann ums Leben gekommen. Zwei weitere Personen wurden leicht verletzt, die Autobahn blieb stundenlang voll gesperrt.

Nach Angaben des Verkehrsunfalldienstes Hannover erfasste ein Pkw einen Mitarbeiter einer Absicherungsfirma. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Tötung.

Ein tödlicher Autobahnunfall hat am Sonntagabend auf der A2 bei Wunstorf einen Großeinsatz ausgelöst. Zwischen den Anschlussstellen Wunstorf-Kolenfeld und Wunstorf-Luthe kam es zu einem folgenschweren Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einem abgestellten Transporter.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr eine 23-jährige Frau aus Lehrte gegen 23:05 Uhr mit einem VW Passat den linken Fahrstreifen in Richtung Berlin. Ein 24-jähriger Beifahrer befand sich ebenfalls im Fahrzeug.

Zur gleichen Zeit stand auf dem Standstreifen ein Fiat Ducato einer Baustellenabsicherungsfirma. Ein 29-jähriger Mitarbeiter aus Lehrte war dort damit beschäftigt, Beschilderungen abzubauen. Aus bislang ungeklärter Ursache verlor die Fahrerin die Kontrolle über ihr Fahrzeug.

Der Pkw schleuderte über alle Fahrstreifen nach rechts und prallte mit hoher Wucht gegen den Transporter. Der 29-Jährige wurde dabei zwischen den Fahrzeugen eingeklemmt und auf die Fahrbahn geschleudert. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen verstarb er noch an der Unfallstelle.

Die Fahrerin sowie ihr Beifahrer erlitten leichte Verletzungen. Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf rund 35.000 Euro geschätzt.

Mehrere alarmierten Ortsfeuerwehren aus Wunstorf unterstützten den Rettungsdienst, stellten den Brandschutz sicher und führten Maßnahmen am Stromsystem der Fahrzeuge durch.

Während der Unfallaufnahme sowie der Rettungs- und Bergungsarbeiten blieb die Autobahn 2 in Fahrtrichtung Berlin bis in die Morgenstunden voll gesperrt. Erst gegen 06:50 Uhr konnte die Strecke wieder freigegeben werden.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung aufgenommen.

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