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Nachrichten aus der Region Hannover: Meldungen aus Städten und Gemeinden rund um die Landeshauptstadt, lokal recherchiert und aktuell.

Hängesteg über die Wietze

Hängesteg über Wietze: THW trainiert besondere Bauweise

8. September 2026/in Region Hannover

Konstruktion kann bei Hochwasser und in unpassierbarem Gelände einen sicheren Übergang für Personen schaffen.

HANNOVER (redu) – THW-Einsatzkräfte haben bei sommerlichen Temperaturen einen Hängesteg über Wietze errichtet. Die Konstruktion aus Bretttafeln und Seilen kommt vollständig ohne Nägel aus. Solche Stege können bei Hochwasser oder in unpassierbarem Gelände sichere Übergänge für Personen schaffen.

Die Übung vermittelte eine grundlegende Bauweise, die sich nach Angaben des THW seit dessen Gründung kaum verändert hat. Nach den Belastungsprüfungen wurde der Steg zum Dienstende wieder abgebaut.

Für den Hängesteg über Wietze errichteten die Einsatzkräfte zunächst auf beiden Seiten des Gewässers jeweils ein Dreibockportal. Zwischen den Portalen spannten sie zwei Tragseile, die mit Greifzügen gespannt und an Festpunkten sicher verankert wurden.

Parallel vorbereitete Bretttafeln wurden anschließend Stück für Stück in die Konstruktion eingebunden. So entstand die Laufplanke über das Gewässer. Auf der gegenüberliegenden Seite ergänzten die Einsatzkräfte den Übergang mit einer weiteren Bretttafel als Abgang.

Hängesteg über Wietze: THW trainiert besondere Bauweise – THW Haengebruecke2

Der fertige Hängesteg wäre eine Hilfslösung, falls die Brücke zerstört wäre. © Pierre Graser / THW

Konstruktion kommt ohne Nägel aus

Der gesamte Hängesteg wurde ausschließlich mit Seil- und Bindetechniken gebaut. Nach dem seitlichen Abspannen als Schutz gegen Absturz und den erforderlichen Belastungsprüfungen hätte die Konstruktion von Fußgängern genutzt werden können.

Zum Ende des Dienstes bauten die Einsatzkräfte den Steg jedoch wieder ab.

Die grundlegende Bauweise hat sich nach Angaben des THW seit seiner Gründung kaum verändert. Bereits 1986 wurde nach demselben Prinzip im Rahmen einer Ausbildung eine solche Konstruktion über die Leine errichtet.

Stege für unterschiedliche Einsatzlagen

Je nach Einsatzlage können die Stege aus unterschiedlichen Materialien entstehen. Neben Holz kommen auch vorgefertigte Bauteile wie das Einsatz-Gerüstsystem (EGS) zum Einsatz.

Die Stege sind je nach Ausführung in der Regel etwa zehn bis 30 Meter lang und zwischen 0,5 und einem Meter breit. Sie dienen ausschließlich dem Personenverkehr.

Restpostenmarkt in Vollbrand

Großbrand in Seelze zerstört Restpostenmarkt

6. September 2026/in Region Hannover

Feuer breitet sich auf gesamtes Gebäude aus – hinterer Hallenteil stürzt ein.

SEELZE (redu) – Ein Großbrand in Seelze hat am Samstagnachmittag einen Restpostenmarkt in der Straße Brüggefeld erfasst. Das Feuer breitete sich auf das gesamte Gebäude aus, der hintere Hallenteil stürzte ein. Ein Kunde erlitt leichte Verletzungen. Insgesamt waren 141 Feuerwehrkräfte eingebunden.

Der Markt war bei Ausbruch des Feuers noch geöffnet. Angestellte brachten die Kunden und sich selbst rechtzeitig aus dem Gebäude.

Die Ortsfeuerwehr Seelze wurde gegen 16:18 Uhr zunächst zu einem brennenden E-Bike in dem Markt alarmiert. Die ersten Einsatzkräfte stellten jedoch einen Großbrand in Seelze fest: Das gesamte Gebäude stand bereits in Vollbrand. Daraufhin wurde die Alarmstufe erhöht und weitere Feuerwehren wurden angefordert.

Auch eine zweite Drehleiter aus Garbsen rückte zur Einsatzstelle aus. Im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass entgegen der ersten Meldung kein E-Bike gebrannt hatte. Nach den Angaben aus der Ausgangsmeldung soll ein Kunde mit einem Elektromobil den Markt befahren haben, aus dessen Motor Funken austraten.

Kunde erleidet leichte Verletzungen

Mitarbeiter führten auch diesen Kunden rechtzeitig aus dem Markt. Er erlitt leichte Verletzungen und wurde von der Besatzung eines Rettungswagens behandelt.

Aufgrund der vorhandenen Brandlast breitete sich das Feuer auf das gesamte Gebäude aus. Trotz eines umfangreichen Löschangriffs stürzte der hintere Teil des Marktes ein. Die Rauchsäule war bis zum Deister und zum Steinhuder Meer sichtbar.

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Ein Angriffstrupp kann wegen der Einsturzgefahr nur noch von Aussen löschen. © Bernd Günther

Wegen der Einsturzgefahr konnten die Einsatzkräfte den Brand nur von außen mit mehreren Strahlrohren und den Werfern der beiden Drehleitern bekämpfen.

THW unterstützt an der Einsatzstelle

Zur Beurteilung der Gebäudestabilität wurde ein Baufachberater des THW alarmiert. Weitere Fachgruppen des THW aus Ronnenberg, Wunstorf und Elze kamen mit Teleskopladern, einem Radlader und Beleuchtungsgerät zur Einsatzstelle.

Nach dem Eintreffen der Fahrzeuge begann der Abriss des hinteren, bereits eingestürzten Hallenteils. Anschließend konnten die Einsatzkräfte mit dem Ablöschen der verbliebenen Feuer beginnen.

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Ein Teleskoplader des Technischen Hilfswerkes Ronnenberg unterstützt die Feuerwehr, um besser an Glutnester zu kommen. © Bernd Günther

Da Arbeiten nur unter Atemschutz möglich waren, wurden weitere Ortsfeuerwehren zum Austausch des Personals nachalarmiert. Insgesamt waren neun Ortsfeuerwehren der Stadt Seelze mit 141 Einsatzkräften eingebunden.

Für die bis in die Nacht dauernden Löscharbeiten baute das THW eine umfangreiche Beleuchtung auf. Die Netzbetreiber stellten die Gas- und Stromversorgung ab. Die Polizei sperrte während des Einsatzes die Garbsener Landstraße zwischen Seelze und Garbsen vollständig.

Noch während der Löscharbeiten begann die Kriminalpolizei mit den Ermittlungen zur Brandursache. Nach ersten Schätzungen könnte der Schaden bei rund drei Million Euro liegen. Zur genauen Brandursache ist bislang noch nichts bekannt.

Sirene zur Bevölkerungswarnung

Sirenenprobe Langenhagen: Tests am 2. und 4. September

21. August 2026/in Region Hannover

Neues Sirenenwarnnetz wird an zwei Tagen in acht Warnbereichen technisch geprüft.

LANGENHAGEN (redu) – Bei einer Sirenenprobe Langenhagen werden am Mittwoch, 2. September, und Freitag, 4. September 2026, insgesamt 25 Anlagen im Stadtgebiet mehrfach ausgelöst. Getestet werden jeweils in der Mittagszeit die Signale für Warnung und Entwarnung.

Die Prüfungen schaffen die technischen Voraussetzungen für die Inbetriebnahme des neuen Sirenenwarnnetzes. Die genauen Uhrzeiten stehen noch nicht fest, weil die Auslösung über die Regionsleitstelle erfolgt.

Die Sirenenprobe Langenhagen betrifft insgesamt 25 Anlagen im Stadtgebiet. Für die technischen Tests ist Langenhagen in acht Warnbereiche aufgeteilt, die an den beiden Prüftagen nacheinander ausgelöst werden.

Am Mittwoch sollen zunächst vier bis fünf Bereiche getestet werden. Die übrigen Warnbereiche folgen am Freitag. Da jede Sirene über zwei unabhängige Empfangssysteme verfügt, werden beide Prüfsignale in jedem Bereich jeweils zweimal ausgegeben.

Zwei unterschiedliche Signale werden geprüft

Beim Signal „Warnung vor Gefahr“ ist ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton zu hören. Die „Entwarnung“ wird mit einem einminütigen gleichbleibenden Dauerton signalisiert.

Mit den Tests wird kontrolliert, ob die Sirenen korrekt angesteuert werden und die vorgesehenen Signale ordnungsgemäß ausgeben. Durch die wiederholten Auslösungen kann es vorübergehend zu mehreren Sirenentönen kommen.

Stadt bittet Einrichtungen um Information

Die Stadt Langenhagen bittet Schulen, Kindertagesstätten und soziale Einrichtungen darum, Kinder, Jugendliche, ältere Menschen und Beschäftigte über die angekündigten Prüfungen zu informieren.

Besonders Menschen mit Kriegserfahrungen können auf Sirenengeräusche mit Angst reagieren. Deshalb werden nach Angaben der Stadt auch die in Langenhagen lebenden Geflüchteten über die Tests informiert.

Das neue Sirenenwarnnetz soll im Ernstfall dazu beitragen, die Bevölkerung schnell und flächendeckend vor Gefahren zu warnen.

Unfall mit Stadtbahn

Stadtbahn-Unfall in Gleidingen: Autofahrerin schwer verletzt

21. August 2026/in Region Hannover

66-Jährige kollidiert in Gleidingen mit einer Stadtbahn der Linie 1 – Feuerwehr sichert Fahrzeug und beschädigten Ampelmast.

LAATZEN (redu) – Bei einem Stadtbahn-Unfall in Gleidingen ist am späten Donnerstagabend eine 66-jährige Autofahrerin schwer verletzt worden. Ihr VW kollidierte seitlich mit einer Stadtbahn der Linie 1 und wurde anschließend gegen einen Ampelmast geschoben.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mehrere Stunden im Einsatz. Der Stadtbahnverkehr war im Bereich Gleidingen bis etwa 1.15 Uhr gestört, auch der Durchgangsverkehr blieb gesperrt.

Der Stadtbahn-Unfall ereignete sich an der ehemaligen Stadtbahnhaltestelle und heutigen Bushaltestelle Gleidingen. Nach Zeugenaussagen soll die 66-Jährige vermutlich eine Rotlicht zeigende Ampel überfahren haben. Die genaue Unfallursache ist Gegenstand der Ermittlungen.

Im weiteren Verlauf folgte die Frau nicht dem ausgeschilderten Straßenverlauf und geriet in den Gegenverkehr. Dort kollidierte ihr dunkelblauer VW Up seitlich mit einer fahrenden Stadtbahn der Linie 1 in Richtung Langenhagen.

Durch die Stadtbahn wurde der Wagen auf einen Ampelmast der Üstra geschoben und kam dort zum Stehen.

Feuerwehr sichert Ampelmast und Fahrzeug

Die Ortsfeuerwehr Gleidingen wurde um 22.17 Uhr alarmiert. Beim Eintreffen stand der Volkswagen nahezu senkrecht auf dem Ampelmast. Aus dem Fahrzeug liefen Betriebsstoffe aus, die von den Einsatzkräften mit Mulden aufgefangen wurden.

Die Fahrerin hatte sich zuvor mit Unterstützung des Stadtbahnfahrers aus ihrem Auto befreien können. Sie erlitt mehrere Knochenbrüche und gilt als schwer verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie in ein nahe gelegenes Krankenhaus.

Die Feuerwehr fixierte den Ampelmast zunächst mit einem Stahlseil. Anschließend zog sie ihn mit der Seilwinde des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs in eine nahezu waagerechte Position.

Danach wurde auch der VW mit der Seilwinde vom Ampelmast gezogen. Die Stadtbahn konnte den Unfallbereich anschließend ohne weitere Beschädigungen verlassen.

Strecke bis nach Mitternacht beeinträchtigt

Für die Reinigung des mit Betriebsmitteln verunreinigten Bereichs wurde eine Spezialfirma beauftragt. Ein Abschleppunternehmen transportierte den fahruntüchtigen und schwer beschädigten VW ab.

Der Stadtbahnverkehr war nach den vorliegenden Angaben von 22.10 Uhr bis etwa 1.15 Uhr im Bereich Gleidingen gestört. Auch für den Durchgangsverkehr war der Bereich gesperrt.

Polizei und Verkehrsunfalldienst nahmen Ermittlungen zur Unfallursache auf.

Gate 96

Eröffnung GATE 96: Hannover 96 zieht am Airport ein

18. August 2026/in Region Hannover

Gate 96 soll Fans, Reisenden und internationalen Gästen Hannover 96 im öffentlichen Terminalbereich näherbringen.

LANGENHAGEN (redu) – Mit der Eröffnung GATE 96 erhält Hannover 96 einen festen Platz im öffentlichen Terminalbereich des Hannover Airport. Die neue Fläche auf der Abflugebene zwischen Terminal A und B verbindet Vereinspräsenz, Exponate und multimediale Inhalte für Reisende, Fans und Besucher.

Der Flughafen will seine öffentlichen Terminalbereiche weiter aufwerten und zugleich Stadt und Region sichtbarer machen. Gate 96 ist Teil dieses Attraktivierungskonzepts.

Die Eröffnung GATE 96 erweitert das Angebot im öffentlichen Bereich des Flughafens. Die Fläche befindet sich auf der Abflugebene zwischen den Terminals A und B und stellt Hannover 96 mit Stadionatmosphäre, Exponaten sowie aktuellen multimedialen Inhalten vor.

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Für Fußballinteressierte ein lohnender Abstecher auf dem Flughafen Hannover zwischen Gate A und Gate B. © Bernd Günther

Hannover 96 soll im Terminal erlebbar werden

Nach Angaben des Airports richtet sich das Angebot sowohl an Fluggäste und Besucher als auch an Fans des Zweitligisten. Nationale und internationale Gäste sollen dort einen Eindruck vom Verein und seiner Verbindung zu Hannover und der Region erhalten.

Flughafengeschäftsführer Maik Blötz sieht das neue Gate als weiteren Schritt bei der langfristigen Aufwertung der öffentlichen Terminalbereiche. Dabei sollen Aufenthaltsqualität, Unterhaltung und Standortkommunikation miteinander verbunden werden. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Flughafen die SCORPIONS Rockstage eröffnet.

Eröffnung GATE 96: Hannover 96 zieht am Airport ein – BGPress 20260818 1037 BGPRESS 1420390

Henning Bindzus, Geschäftsführer von Hannover 96 eröffnet gemeinsam mit Airport-Geschäftsführer Maik Blötz das Gate 96 am HAJ. © Bernd Günther

Verein sieht besonderen Standort am Flughafen

Hannover-96-Geschäftsführer Henning Bindzus betont die enge Verankerung des Vereins in Stadt und Region. Ziel sei es, den Klub in Hannover sicht- und erlebbar zu machen.

Der Flughafen sei dafür ein besonderer Standort, weil viele Menschen dort ihren ersten oder letzten Eindruck von Hannover erhielten. Bindzus verwies zudem auf weitere gemeinsame Ideen und Ansatzpunkte mit dem Airport, auch mit Blick auf internationale Aktivitäten.

Vergetationsbrandbekämpfung

Vegetationsbrandbekämpfung: Feuerwehr Lehrte trainiert Ernstfall

16. August 2026/in Region Hannover

Seminar vermittelt Theorie und Praxis für dynamische Brände in Wald, Feld und Flur.

LEHRTE (redu) – Die Stadtfeuerwehr Lehrte hat Einsatzkräfte aus fünf Ortsfeuerwehren in der Vegetationsbrandbekämpfung geschult. Nach einem Theorieabend folgten am Samstag praktische Übungen zu Brandentwicklung, Ausbreitung, Handwerkzeugen und unterschiedlichen Löschmöglichkeiten mit Fahrzeugen und Geräten der Feuerwehr.

Die Ausbildung soll auf Einsatzlagen vorbereiten, die durch schnelle Brandausbreitung, schwieriges Gelände, lange Wegstrecken und eine eingeschränkte Löschwasserversorgung geprägt sein können.

Das Seminar zur Vegetationsbrandbekämpfung findet einmal jährlich statt. Die Ausbilder orientieren sich an Schulungsinhalten des Niedersächsischen Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz. Teilnehmer kamen diesmal aus den Ortsfeuerwehren Ahlten, Aligse, Kolshorn, Lehrte und Steinwedel.

Nach der theoretischen Ausbildung an einem Abend folgte am Samstag der praktische Teil. Dabei wurde demonstriert, wie sich ein Brand entwickelt und ausbreitet und wie dynamisch entsprechende Einsatzlagen verlaufen können.

Übungen mit Handwerkzeugen und Löschtechnik

Anschließend trainierten die Feuerwehrleute den Umgang mit verschiedenen Handwerkzeugen. Zudem erprobten sie unterschiedliche Löschmöglichkeiten mit den Fahrzeugen und Geräten der Stadtfeuerwehr Lehrte.

Wie aktuell das Thema ist, zeigen nach Angaben der Feuerwehr vier Vegetationsbrände in der vergangenen Woche. In Ahlten brannte ein Stoppelfeld. Die Ortsfeuerwehr Arpke wurde zu einem Feuer an Bahngleisen und zu einem Brand an einem Fahrbahnseitenstreifen gerufen.

Am Samstag, 15. August 2026, rückte die Ortsfeuerwehr Lehrte zu einem Feuer auf einer Wiese aus. Der Brand hatte sich auf etwa 150 Quadratmeter ausgebreitet, war beim Eintreffen der Einsatzkräfte aber bereits fast erloschen. Die Feuerwehr führte noch Nachlöscharbeiten durch.

Feuerwehr mahnt zu umsichtigem Verhalten

Wegen des anhaltend trockenen Wetters und der sommerlichen Temperaturen bittet die Feuerwehr um umsichtiges Verhalten. Offenes Feuer sowie das Rauchen in Wäldern und auf Wiesen seien verboten. Glimmende Zigaretten oder andere brennende Gegenstände dürften nicht aus Fahrzeugen geworfen werden.

Wer ein Feuer entdeckt, sollte über den Notruf 112 die Feuerwehr alarmieren und möglichst genaue Angaben zum Einsatzort machen. Wenn möglich, sollen anrückende Einsatzkräfte an geeigneten Punkten eingewiesen werden.

Für die kommenden Tage sind laut Feuerwehr mehr Niederschläge vorhergesagt. Sie geht deshalb derzeit davon aus, dass sich die Lage zunehmend entspannen wird.

U16 Wahl in der Region Hannover

U16-Wahl Region Hannover startet am 24. August

14. August 2026/in Region Hannover

Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren können bis zum 4. September in 16 Kommunen ihre Stimme abgeben und politische Beteiligung praktisch erleben.

REGION HANNOVER (redu) – Die erste U16-Wahl Region Hannover beginnt am 24. August 2026. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren können bis zum 4. September in derzeit 16 der 21 regionsangehörigen Kommunen abstimmen und dabei den Ablauf einer Wahl praktisch kennenlernen.

Die U16-Wahl ist keine offizielle Kommunalwahl und beeinflusst deren Ergebnis nicht. Sie soll jungen Menschen dennoch ermöglichen, sich mit politischen Themen auseinanderzusetzen und eigene Entscheidungen zu treffen.

Die U16-Wahl Region Hannover richtet sich an alle Kinder und Jugendlichen unter 16 Jahren. Eine Altersgrenze nach unten gibt es nicht. Voraussetzung ist nach Angaben der Region, dass die Teilnehmenden sich eine eigene Meinung bilden und ihre Stimme selbstständig abgeben können.

Gewählt wird ähnlich wie bei einer Parteienwahl. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer hat eine Stimme. Die abgegebenen Stimmen fließen nicht in das Ergebnis der offiziellen Kommunalwahl am 13. September ein.

Nach Darstellung der Region sollen die Ergebnisse dennoch zeigen, welche Themen und Parteien junge Menschen interessieren und wie sie kommunale Politik wahrnehmen.

Der Erste Regionsrat Jens Palandt erklärt: „Demokratie lebt davon, dass Menschen ihre Meinung einbringen und erleben, dass Beteiligung etwas bewirken kann. Das beginnt nicht erst mit dem 16. Geburtstag. Mit der U16-Wahl geben wir Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, Demokratie ganz praktisch kennenzulernen und ihre politische Stimme sichtbar zu machen. Ich freue mich sehr, dass sich 16 Kommunen beteiligen und jungen Menschen in der Region damit einen konkreten Raum für Mitbestimmung eröffnen.“

Wahllokale in 16 Kommunen

Wahllokale sind nach Angaben der Region in Burgdorf, Garbsen, Gehrden, Hemmingen, Isernhagen, Laatzen, der Landeshauptstadt Hannover, Langenhagen, Lehrte, Neustadt am Rübenberge, Ronnenberg, Seelze, Sehnde, Springe, Uetze und Wunstorf vorgesehen.

Die meisten Standorte befinden sich in Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Auch Schulen können Wahllokale anbieten. Dabei soll die Teilnahme freiwillig und frei von Gruppendruck erfolgen.

Regionsjugendpflegerin Nina Krüger betont den praktischen Charakter des Angebots: „Ein Stimmzettel, eine Wahlkabine, eine eigene Entscheidung – das sind ganz praktische Erfahrungen, die Demokratie greifbar machen.“

Zugleich solle die Wahl Gespräche über Politik, unterschiedliche Interessen und demokratische Werte anregen. Diese könnten nach Angaben der Region in der Jugendarbeit ebenso stattfinden wie im Freundeskreis, in Familien oder im Alltag.

Angebote zur Demokratiebildung begleiten die Wahl

Rund um die Wahl können Kinder und Jugendliche an weiteren Angeboten zur Demokratiebildung teilnehmen. Die Region Hannover hat dafür unter anderem einen Methodenkoffer entwickelt, den Einrichtungen ausleihen können.

Zusätzlich stehen Materialien zur politischen Bildung zur Verfügung. Damit können Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit Themen wie Wahlen und Demokratie aufgreifen.

Junge Menschen können auch bei der Durchführung der Wahl mitwirken. In Wahllokalen besteht beispielsweise die Möglichkeit, sich an Wahlausschüssen zu beteiligen und so Einblicke in Wahlabläufe und ehrenamtliches Engagement zu erhalten.

„Wir möchten jungen Menschen nicht nur erklären, wie Demokratie funktioniert – wir möchten ihnen ermöglichen, sie selbst auszuprobieren“, erklärt Krüger. Wenn Jugendliche erlebten, dass ihre Meinung gehört und ernst genommen werde, könne daraus langfristiges politisches Interesse entstehen.

Ergebnisse werden am 1. Oktober veröffentlicht

Die Wahl läuft vom 24. August bis zum 4. September 2026. Abgestimmt wird mit Stimmzetteln in registrierten Wahllokalen. Anschließend werden die Stimmen über eine Wahlsoftware erfasst und ausgewertet.

Die Stimmzettel sollen voraussichtlich ab dem 14. August über die Wahlsoftware verfügbar sein. Sie unterscheiden sich nach Angaben der Region deutlich von den Unterlagen der offiziellen Kommunalwahl.

Unter anderem werden Alter und Geschlecht der Wählenden abgefragt. Außerdem gibt es lediglich eine Stimme für eine Partei. Gedruckt werden die Stimmzettel auf umweltweißem DIN-A4-Papier ohne Farbe.

Die Ergebnisse sollen am 1. Oktober 2026 veröffentlicht werden. Damit wartet die Region die Ergebnisfeststellung der Stichwahl zur offiziellen Kommunalwahl ab.

Anschließend sollen die Resultate statistisch aufbereitet und gemeinsam mit jungen Menschen und Fachkräften ausgewertet werden. Beim Netzwerktreffen Jugendbeteiligung am 21. November ist eine weitere gemeinsame Auswertung vorgesehen.

Die Ergebnisse sollen außerdem in Arbeitskreisen und Gremien vorgestellt werden. Daraus gewonnene Impulse will die Region künftig bei Projekten, Fortbildungen sowie Angeboten zur Jugendbeteiligung und politischen Bildung berücksichtigen.

Weitere Informationen, eine Übersicht der Wahllokale und Antworten auf häufige Fragen stellt die Region unter www.team-jugendarbeit.de bereit.

 

Inline-Skating in Laatzen: RaceCup bringt Sport und Familien zusammen – BGPress 20260809 1242 BGPRESS 1410148

Inline-Skating in Laatzen: RaceCup bringt Sport und Familien zusammen

14. August 2026/in Region Hannover

Landesmeisterschaften, Kinder- und Firmenstaffeln sowie ein Rahmenprogramm prägten die Veranstaltung am 9. August.

HANNOVER / LAATZEN (redu) – Mehr als 240 Rennradfahrerinnen, Rennradfahrer sowie Inlineskaterinnen und Inlineskater haben am Sonntag, 9. August, beim RaceCup rund um das ADAC-Fahrsicherheitszentrum teilgenommen. Das Inline-Skating Laatzen verband Landesmeisterschaften, Staffelwettbewerbe und ein Familienprogramm auf einem rund 1,5 Kilometer langen Rundkurs.

Neben sportlichen Entscheidungen standen auch Kinder-, Familien- und Firmenstaffeln im Mittelpunkt. Nach Angaben des Veranstalters soll das Veranstaltungsformat im Sommer 2027 zum 25-jährigen Bestehen des Inline Club Hannover fortgesetzt werden.

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Dicht an dicht möglichst im Windschatten geht es in eine der Kurven auf der Rundstrecke. © Bernd Günther

Auf dem etwa 1,5 Kilometer langen Rundkurs rund um das Gelände des ADAC-Fahrsicherheitszentrums Laatzen gingen rund 120 Radrennfahrerinnen und Radrennfahrer sowie mehr als 120 Inlineskaterinnen und Inlineskater an den Start. Das Inline-Skating Laatzen bot dabei Wettbewerbe für unterschiedliche Alters- und Leistungsklassen.

Landesmeistertitel gehen an das Skate-Team Celle

Im Rahmen des RaceCup wurden die niedersächsischen Landesmeisterschaften ausgetragen. Bei den Frauen setzte sich Dörthe Schulze-Bergen vom Skate-Team Celle mit einer Runde Vorsprung vor Christiane Mehl vom ausrichtenden Inline Club Hannover durch.

Den Landesmeistertitel der Männer gewann Martin Rumpf, ebenfalls vom Skate-Team Celle. Zweiter wurde sein Teamkollege Malte Byrne.

Anschließend folgte eine 2,4-Stunden-Staffel mit insgesamt 33 gemeldeten Teams. Darunter waren fünf Kinderstaffeln mit Kindern bis zwölf Jahre, fünf Firmenstaffeln, drei Solisten sowie 20 weitere Staffeln. Deren Zusammensetzung reichte nach Angaben des Veranstalters von Familienteams bis zu Speedskatern.

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Die Betriebssportgruppe der Region Hannover vor dem Staffelstart. © Bernd Günther

In der Firmenwertung erreichte das Team des SVK mit 39 Runden den ersten Platz. Dahinter folgten das Team des Veranstalters der SkatebyNight und die Mannschaft der Stadt Hannover. Zu den Firmenstaffeln gehörten unter anderem auch Teams von Üstra, Region Hannover und Stadt Hannover.

Junge Staffeln drehen zahlreiche Runden

Bei den Kinderstaffeln kamen die „kleinen Erdis“ aus Melle auf 37 Runden. Zwei Nachwuchsteams des Inline Club Hannover absolvierten 29 beziehungsweise 22 Runden.

Nach Angaben des Veranstalters befanden sich viele der teilnehmenden Kinder erst in ihrer ersten Saison auf Skates. Die beiden Hannoveraner Mannschaften stellten zudem die jüngsten Staffelbesetzungen. Drei der Mädchen waren sieben Jahre alt.

Unter allen Teilnehmenden der Staffel wurden verschiedene Preise verlost. Dazu gehörten zwei vom SCC Berlin bereitgestellte Startplätze für den Inlineskating-Marathon in Berlin sowie ein Skaterucksack, Rollensätze und Kugellager vom Rollenshop aus Bielefeld. Hinzu kamen Wertgutscheine über jeweils 50 Euro für das ADAC-Fahrsicherheitszentrum.

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Staffelstabübergabe bei den Jüngsten. © Bernd Günther

Für die Verpflegung sorgte der Gutshof Barnten mit Bratwürsten aus eigener Herstellung. Außerdem wurde selbst gebackener Kuchen angeboten. Ein Mitmachprogramm der DVAG mit Julia Schweizer sowie ein Team von Decathlon ergänzten die Veranstaltung. Besucher konnten sich unter anderem an einem Glücksrad und bei Geschicklichkeitsangeboten beteiligen.

Gefördert wurde die Veranstaltung nach Angaben des Veranstalters durch die Lotto-Sport-Stiftung, ein Crowdfundingprojekt der enercity-Herzensprojekte und die Fahrschule Steckelberg. Für den Erhalt und die Weiterentwicklung des Formats werden weitere Sponsoren und Förderer gesucht.

Die nächste Auflage des RaceCup ist für den Sommer 2027 vorgesehen. Anlass ist dann das 25-jährige Bestehen des Inline Club Hannover e.V. Informationen stellt der Verein unter www.ic-hannover.de bereit.

Airport Hannover

Land will Drohnenschutz am Flughafen Hannover-Langenhagen stärken

13. August 2026/in Region Hannover

Behrens und Tonne sehen Bund bei Schutz des Flughafens Hannover-Langenhagen in der Pflicht.

HANNOVER / LANGENHAGEN (redu) – Nach dem aktuellen Vorfall im Zusammenhang mit Drohnenaktivitäten am Flughafen Hannover-Langenhagen fordert die Landesregierung eine stärkere Drohnenabwehr Hannover. Der Bund soll den Verkehrsflughafen in sein bundesweites Schutzprogramm aufnehmen und mit moderner Detektions- und Abwehrtechnik ausstatten.

Niedersachsen ist bereit, bis zu 50 Prozent der Investitionskosten zu übernehmen. Die Landesregierung sieht den Bund und die weiteren Gesellschafter des Flughafens bei der übrigen Finanzierung in der Verantwortung.

Die Drohnenabwehr Hannover soll nach dem Willen der Landesregierung deutlich ausgebaut werden. Innenministerin Daniela Behrens und Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne fordern sowohl stärkere Detektionsmöglichkeiten als auch eine leistungsfähige Abwehr am Flughafen Hannover-Langenhagen.

Land bietet Beteiligung bis 4,88 Millionen Euro an

Niedersachsen ist grundsätzlich bereit, bis zu 50 Prozent der Investitionskosten zu tragen. Die Beteiligung des Landes soll dabei höchstens 4,88 Millionen Euro betragen. Für die verbleibenden Finanzierungsanteile sieht die Landesregierung den Bund und die weiteren Gesellschafter des Flughafens in der Pflicht.

Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne bezeichnet den Flughafen als „das logistische und luftverkehrliche Herz unseres Flächenlandes“ und verweist auf dessen verkehrliche und wirtschaftliche Bedeutung. Das Hannover-Langenhagen in der vorgesehenen Ausbaustufe des bisherigen Bundesprogramms nicht berücksichtigt werde, sei nicht nachvollziehbar.

„Der aktuelle Vorfall ist ein weiterer Weckruf. Ich erwarte von der Bundesregierung, dass diese Lücke unverzüglich geschlossen wird“, erklärt Tonne.

Der Minister betont zugleich die Bereitschaft des Landes, einen erheblichen finanziellen Beitrag zu leisten. Der Schutz kritischer Verkehrsinfrastruktur, der Passagiere und der Beschäftigten müsse nach seiner Auffassung bundesweit auf einem einheitlich hohen Niveau gewährleistet werden.

Behrens verweist auf Drohnensichtungen

Innenministerin Daniela Behrens verweist auf den Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle in der vergangenen Woche. Dieser habe nach ihrer Einschätzung die neue Dimension der Bedrohung durch den feindlichen Einsatz unbemannter Luftfahrtsysteme für die öffentliche Sicherheit und Kritische Infrastrukturen verdeutlicht.

Behrens begrüßt die Pläne des Bundesinnenministers, deutsche Verkehrsflughäfen mit moderner Drohnenabwehrtechnik auszustatten. Zugleich kritisiert sie, dass Hannover-Langenhagen bislang unberücksichtigt bleibe.

Der Flughafen habe als bedeutender Verkehrsflughafen mit überregionaler und internationaler Relevanz sowie als einziger Nachtflughafen im norddeutschen Raum eine besondere Stellung. Zudem sei der Standort bereits mehrfach von Drohnensichtungen betroffen gewesen.

Die Landesregierung will sich deshalb beim Bund für die finanziellen und konzeptionellen Voraussetzungen eines umfassenden Schutzes einsetzen. Ziel ist eine dauerhaft tragfähige Drohnendetektion und -abwehr für den Flughafen mit seinem uneingeschränkten 24-Stunden-Betrieb.

Flächenbrand

Stoppelfeldbrand Ahlten: Feuerwehr verhindert Ausbreitung

10. August 2026/in Region Hannover

Feuerwehr löscht Flächenbrand an der L385 zwischen Ahlten und Lehrte.

LEHRTE / AHLTEN (redu) – Bei einem Stoppelfeldbrand Ahlten an der L385 zwischen Ahlten und Lehrte haben am Samstagnachmittag rund 200 Quadratmeter Fläche gebrannt. Die Ortsfeuerwehr verhinderte eine weitere Ausbreitung und löschte das Feuer. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

Die Brandstelle lag rund 190 Meter von der Straße entfernt. Ein aufgefräster Fahrradweg entlang der L385 erschwerte den Einsatzkräften die Zufahrt zur Fläche.

Die Ortsfeuerwehr Ahlten wurde um 13:52 Uhr zu dem Stoppelfeldbrand Ahlten gerufen. Beim Eintreffen bestätigte sich die gemeldete Lage: Auf einem Stoppelfeld brannten rund 200 Quadratmeter Fläche.

Mit dem speziell für Vegetationsbrände ausgestatteten Tanklöschfahrzeug begann die Feuerwehr sofort mit der Brandbekämpfung. Über eine Dachluke wurde ein Schnellangriff vorgenommen.

Tanklöschfahrzeug im „Pump and Roll“-Betrieb

Das Tanklöschfahrzeug wurde im sogenannten „Pump and Roll“-Betrieb eingesetzt. Dabei gelang es den Einsatzkräften, eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern und die Flammen vollständig zu löschen.

Zusätzlich kamen zwei Löschrucksäcke zum Einsatz, mit denen einzelne Glutnester abgelöscht wurden. Abschließend benetzten die Feuerwehrleute den gesamten Brandbereich über einen am Fahrzeug vorhandenen Sprühbalken mit Wasser, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern.

Aufgefräster Fahrradweg erschwert Zufahrt

Probleme bereitete der derzeit aufgefräste Fahrradweg entlang der L385. Dadurch wurde die Überfahrt zur Brandstelle erschwert. Nach Angaben der Feuerwehr bewährte sich dabei, dass die Löschfahrzeuge der Ortsfeuerwehr Ahlten mit Allradantrieb ausgestattet sind.

Nach Abschluss der Löscharbeiten übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an den Eigentümer. Zur Brandursache konnten keine Angaben gemacht werden. Die Brandstelle befand sich rund 190 Meter von der Straße entfernt.

Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehr Ahlten mit zwei Fahrzeugen und elf Feuerwehrleuten, der Feuerwehrpressesprecher sowie die Polizei.

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