Kampfmittelfund in Garbsen: Phosphorbombe entdeckt
Kampfmittelräumdienst sichert gefährlichen Fund.
GARBSEN (redu) – Bei einem Kampfmittelfund Garbsen ist am Samstag gegen 14:20 Uhr im Ortsteil Stelingen eine Phosphorbombe entdeckt worden. Die Feuerwehr richtete eine Sperrzone ein, der Kampfmittelräumdienst übernahm die Bergung.
Der Fund zeigt erneut die Gefahren durch Altlasten im Boden. Spezialkräfte mussten unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen arbeiten. Auch wenn der Gegenstand harmlos aussieht, ist er bei Bewegung gefährlich.
Am Samstagnachmittag wurde die Ortsfeuerwehr Stelingen zu einem Kampfmittelfund Garbsen alarmiert. Am Rand eines Feldes war eine Phosphorbombe entdeckt worden.
Die Einsatzkräfte reagierten umgehend und richteten eine Sperrzone mit einem Radius von 500 Metern ein. Ziel war es, die Bevölkerung vor möglichen Gefahren durch das Kampfmittel zu schützen.
Zur weiteren Lageerkundung wurden zusätzlich die Drohneneinheit sowie der Einsatzleitwagen der Stadtfeuerwehr Garbsen nachalarmiert. Mithilfe der Drohne konnten Luftaufnahmen aus sicherer Entfernung erstellt werden, um die Situation besser einschätzen zu können.
Sicherung des Fundes
Der ebenfalls alarmierte Kampfmittelräumdienst übernahm die Bergung der Phosphorbombe. Unter spezieller Schutzkleidung wurde das Kampfmittel gesichert und in ein geeignetes Behältnis verbracht.
Anschließend erfolgte der Abtransport zur fachgerechten Entsorgung. Während der Maßnahmen blieb der Bereich weiträumig abgesperrt.
Nach Abschluss aller Arbeiten konnte der Einsatz gegen 17:30 Uhr beendet werden. Weitere Angaben zur Herkunft des Kampfmittels liegen derzeit nicht vor.




