Großeinsatz in Laatzen: Kellerbrand zwingt Bewohner ins Freie
Massive Rauchentwicklung in Wülferoder Straße betrifft mehrere Häuser.
LAATZEN (redu) – Ein Kellerbrand Laatzen hat am Ostersonntag in der Wülferoder Straße für einen Großeinsatz gesorgt. Wegen massiver Rauchentwicklung mussten 42 Mietparteien ihre Wohnungen verlassen. Verletzt wurde niemand.
Die Rauchentwicklung breitete sich über verbundene Kellerbereiche auch auf benachbarte Wohnhäuser aus und machte umfangreiche Evakuierungsmaßnahmen erforderlich.
Der Kellerbrand Laatzen wurde gegen 20:29 Uhr gemeldet. Einsatzkräfte stellten in einem Mehrfamilienhaus mit 18 Parteien eine starke Rauchentwicklung im Keller und Treppenhaus fest.
Da mehrere Gebäude über Kellerbereiche und Versorgungsleitungen miteinander verbunden sind, breitete sich der Rauch schnell auch auf angrenzende Häuser aus. Die Feuerwehr erhöhte daraufhin die Alarmstufe und forderte weitere Kräfte nach.
Evakuierung der Bewohner und Brandbekämpfung
Während ein Trupp unter Atemschutz das Feuer im Keller bekämpfte, brachten weitere Einsatzkräfte Bewohner ins Freie. Zwölf Personen wurden mit Fluchthauben durch das verrauchte Treppenhaus geführt und vom Rettungsdienst versorgt.
Die Bewohner der benachbarten Häuser hatten ihre Wohnungen bereits eigenständig verlassen und sammelten sich außerhalb der Gebäude.
Entrauchung und Rückkehr der Betroffenen
Gegen 20:59 Uhr war der Brand in einem Kellerraum gelöscht. Anschließend begann die Feuerwehr mit umfangreichen Lüftungsmaßnahmen, um die Gebäude vom Rauch zu befreien.
Nach Schadstoffmessungen konnten die Bewohner der angrenzenden Häuser ab etwa 22 Uhr zurückkehren. Die Rückkehr in das direkt betroffene Gebäude war gegen 22:40 Uhr möglich.
Im Einsatz waren rund 40 Kräfte der Ortsfeuerwehr Laatzen sowie Rettungsdienst und Polizei. Die Wülferoder Straße blieb während der Maßnahmen bis etwa 23 Uhr teilweise gesperrt.



