Tödlicher Autobahnunfall auf A2 bei Wunstorf – Arbeiter stirbt
Tödlicher Autobahnunfall auf A2 bei Wunstorf – Arbeiter stirbt.
WUNSTORF (redu) – Bei einem tödlichen Autobahnunfall auf der A2 zwischen Wunstorf-Kolenfeld und Wunstorf-Luthe ist am Sonntagabend ein 29-jähriger Mann ums Leben gekommen. Zwei weitere Personen wurden leicht verletzt, die Autobahn blieb stundenlang voll gesperrt.
Nach Angaben des Verkehrsunfalldienstes Hannover erfasste ein Pkw einen Mitarbeiter einer Absicherungsfirma. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Tötung.
Ein tödlicher Autobahnunfall hat am Sonntagabend auf der A2 bei Wunstorf einen Großeinsatz ausgelöst. Zwischen den Anschlussstellen Wunstorf-Kolenfeld und Wunstorf-Luthe kam es zu einem folgenschweren Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einem abgestellten Transporter.
Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr eine 23-jährige Frau aus Lehrte gegen 23:05 Uhr mit einem VW Passat den linken Fahrstreifen in Richtung Berlin. Ein 24-jähriger Beifahrer befand sich ebenfalls im Fahrzeug.
Zur gleichen Zeit stand auf dem Standstreifen ein Fiat Ducato einer Baustellenabsicherungsfirma. Ein 29-jähriger Mitarbeiter aus Lehrte war dort damit beschäftigt, Beschilderungen abzubauen. Aus bislang ungeklärter Ursache verlor die Fahrerin die Kontrolle über ihr Fahrzeug.
Der Pkw schleuderte über alle Fahrstreifen nach rechts und prallte mit hoher Wucht gegen den Transporter. Der 29-Jährige wurde dabei zwischen den Fahrzeugen eingeklemmt und auf die Fahrbahn geschleudert. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen verstarb er noch an der Unfallstelle.
Die Fahrerin sowie ihr Beifahrer erlitten leichte Verletzungen. Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf rund 35.000 Euro geschätzt.
Mehrere alarmierten Ortsfeuerwehren aus Wunstorf unterstützten den Rettungsdienst, stellten den Brandschutz sicher und führten Maßnahmen am Stromsystem der Fahrzeuge durch.
Während der Unfallaufnahme sowie der Rettungs- und Bergungsarbeiten blieb die Autobahn 2 in Fahrtrichtung Berlin bis in die Morgenstunden voll gesperrt. Erst gegen 06:50 Uhr konnte die Strecke wieder freigegeben werden.
Die Polizei hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung aufgenommen.




