Einsatzserie Lehrte fordert Feuerwehr von der Nacht bis zum Abend
Vom gestürzten Notfallpatienten bis zum Brand einer E-Lok waren die Einsatzkräfte am Mittwoch nahezu durchgehend gefordert.
LEHRTE (redu) – Die Einsatzserie Lehrte hat die Ortsfeuerwehren der Stadt am Mittwoch über viele Stunden beschäftigt. Insgesamt mussten die Einsatzkräfte zu technischen Hilfeleistungen, Brandeinsätzen, Fehlalarmen und einem Feuer an einer Lokomotive ausrücken.
Von den frühen Morgenstunden bis in den späten Abend waren mehrere Ortsfeuerwehren im Stadtgebiet nahezu ohne Unterbrechung im Einsatz.
Mit einer technischen Hilfeleistung begann die Einsatzserie Lehrte bereits um 2:27 Uhr. Im Sonnenweg öffnete die Ortsfeuerwehr Ahlten einer gestürzten Seniorin die Wohnungstür und versorgte sie bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.
Nur rund anderthalb Stunden später folgte um 3:58 Uhr ein umfangreicher Gefahrguteinsatz auf dem Rangierbahnhof Lehrte. Dort waren mehrere Ortsfeuerwehren gemeinsam mit dem Gefahrgutzug der Region Hannover Ost im Einsatz. Über diesen Einsatz wurde bereits gesondert berichtet.
Brände und Fehlalarme
Am Nachmittag löste um 14:38 Uhr die Brandmeldeanlage eines Betriebes in der Straße Am Schwarzen Kamp aus. Nach der Erkundung stellte sich heraus, dass Qualm aus einem Konvektomaten in der Küche den Alarm verursacht hatte. Ein Brand lag nicht vor.
Um 17:01 Uhr rückte die Ortsfeuerwehr Lehrte in den Aligser Weg aus. Dort brannten Müllsäcke in einem Gebüsch am Bahndamm. Die Flammen konnten mit einem Strahlrohr schnell gelöscht werden.
Direkt im Anschluss folgte um 17:09 Uhr der nächste Alarm in die Peiner Heerstraße. Gemeldet worden war Rauch aus einem Bahnhäuschen. Trotz intensiver Suche fanden die Einsatzkräfte keine Brandstelle. Später stellte sich heraus, dass die Anruferin versehentlich die falsche Einsatzörtlichkeit angegeben hatte und den bereits laufenden Einsatz im Aligser Weg beobachtet hatte.
Brand in E-Lok
Um 18:31 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Ahlten und Lehrte zu einer brennenden E-Lok im Gleisbereich nahe des MegaHub alarmiert. Nach ersten Erkenntnissen hatte vermutlich ein Kurzschluss bei der Inbetriebnahme der Lok einen Brand ausgelöst.
Beim Eintreffen der Feuerwehr war lediglich noch Rauchentwicklung festzustellen. Offene Flammen waren nicht mehr sichtbar. Vermutlich war das Feuer erloschen, nachdem der Lokführer beim Verlassen der Lok die Türen geschlossen hatte. Die Feuerwehr kontrollierte die Lok mit Wärmebildkameras und setzte zusätzlich eine Drohne ein. Weitere Brandnester wurden nicht entdeckt. Anschließend übergaben die Einsatzkräfte die Einsatzstelle an den Notfallmanager der Deutschen Bahn. Während des Einsatzes war der Güterverkehr vorübergehend gesperrt. Auswirkungen auf den Personenverkehr gab es nicht.
Den letzten Alarm des Tages erhielt die Ortsfeuerwehr Lehrte um 21:02 Uhr zu einem gemeldeten brennenden Pkw auf der A2 zwischen den Anschlussstellen Lehrte und Lehrte-Ost in Fahrtrichtung Berlin. Trotz intensiver Suche konnte kein brennendes Fahrzeug festgestellt werden. Der Einsatz wurde daraufhin beendet.





© Bernd Günther



