Dachstuhlbrand in Redderse: Wohnhaus nicht mehr bewohnbar
Teile des Daches stürzen ein – erhebliche statische Schäden nach mehrstündigem Löscheinsatz.
GEHRDEN / REDDERSE (redu) – Ein Dachstuhlbrand in Redderse hat einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Mehr als 110 Einsatzkräfte waren über mehrere Stunden vor Ort. Die Bewohner konnten sich mit zwei Hunden unverletzt retten. Das Wohnhaus ist nicht mehr bewohnbar.
Während der Löscharbeiten rettete die Feuerwehr zwei Papageien aus dem Gebäude. Teile des Dachfirstes waren bereits eingestürzt und verhinderten einen Innenangriff im Dachgeschoss.
Bewohner und Nachbarn hatten über den Notruf 112 gemeldet, dass Flammen aus dem Dach eines Einfamilienhauses schlagen würden. Bereits während der Anfahrt ließen erste Feuerwehrkräfte wegen der weithin sichtbaren Flammen die Alarmstufe erhöhen.
Ein Mann und eine Frau hatten sich zusammen mit ihren beiden Hunden unverletzt ins Freie gerettet, bevor die ersten Einsatzkräfte eintrafen. Während die Feuerwehr den Löschangriff vorbereitete, brachten Einsatzkräfte außerdem zwei Papageien aus dem brennenden Gebäude.
Teile des Dachfirstes eingestürzt
Mit mehreren Strahlrohren und über die Drehleiter bekämpften die Feuerwehrleute die sichtbaren Flammen. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits Teile des Daches am First eingestürzt. Ein Innenangriff im Dachgeschoss war deshalb nicht mehr möglich.
Aus mehreren Hydranten wurde Löschwasser über lange Schlauchleitungen zu dem am Ortsrand gelegenen Haus gefördert. Dafür forderte die Feuerwehr weitere spezielle Fahrzeuge an.
Mit einer Drohne verschaffte sich die Einsatzleitung einen Überblick aus der Luft. Gleichzeitig versuchten Einsatztrupps, die unter der Dachschräge brennenden Bereiche von außen abzulöschen.

Mehrere Angriffstrupps kämpfen gegen ausgedehnten Dachstuhlbrand in Gehrden-Redderse. © Bernd Günther
Feuer erst nach umfangreichen Löscharbeiten unter Kontrolle
Erst nach umfangreichen Löscharbeiten konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden. Abschließend setzten die Einsatzkräfte Löschschaum ein, um die verbliebenen Flammen zu ersticken.
Das Gebäude wurde durch ein Energieversorgungsunternehmen vom Stromnetz getrennt. Bausachverständige stellten während des Einsatzes erhebliche statische Schäden fest.
Das Wohnhaus ist nicht mehr bewohnbar. Die Bewohner mussten zunächst in einer Notunterkunft untergebracht werden.
Insgesamt waren mehr als 110 Feuerwehrleute aus sechs Stadtteilen und der südwestlichen Region über mehrere Stunden im Einsatz. Die Polizei war zur Absicherung der Einsatzstelle sowie zur Ermittlung der Brandursache vor Ort.



