aha räumt und streut in Hannover seit den frühen Morgenstunden
180 Beschäftigte und 100 Fahrzeuge sichern Straßen, Radwege und Übergänge.
HANNOVER (redu) – Der Winterdienst der Abfallwirtschaft Region Hannover ist seit den frühen Morgenstunden im gesamten Stadtgebiet im Einsatz. Rund 180 Beschäftigte mit 100 Räum- und Streufahrzeugen sichern seit 3 Uhr Straßen, Radwege und Fußgängerüberwege bei anhaltendem Schneefall.
Mehrere Räum- und Streutouren sollen die Verkehrssicherheit in Hannover auch bei wechselnden Wetterlagen stabil halten.
Die Stadtreinigung Hannover hatte bereits am Vortag sowie in der Nacht alle Kräfte der Winterdienst-Rufbereitschaft aktiviert. Durch wiederholten Schneefall und frostige Temperaturen entstehen unter der Schneedecke immer wieder glatte Stellen, die zusätzliche Einsätze erforderlich machen.
Umfangreiche Streu- und Räumflächen
Im Stadtgebiet werden aktuell rund 420 Kilometer Straßen, etwa 250 Kilometer Radwege sowie zahlreiche Fußgängerüberwege geräumt und gestreut. Hinzu kommen öffentliche Gehwege, Behindertenparkplätze und Nebenstraßen. Je nach Wetterlage können tagsüber weitere Mitarbeitende hinzugezogen werden, sodass insgesamt bis zu 280 Beschäftigte mit mehr als 200 Fahrzeugen einsatzbereit sind.
Vorbereitung, Technik und Ablauf des Winterdienstes
Die Räum- und Streufahrzeuge sind in frostfreien Hallen untergebracht und können kurzfristig ausrücken. Aha verfügt über umfangreiche Vorräte an Steinsalz, Splitt und Solelösung. Die Einsatzleitung beobachtet fortlaufend Wetterdienste und wertet zusätzlich Daten von neun Glättemeldeanlagen an besonders sensiblen Stellen im Stadtgebiet aus.
Bei angekündigter Glätte kontrollieren Mitarbeitende bereits nachts Straßen und Übergänge. Muss der Winterdienst starten, werden alle Kräfte der Rufbereitschaft informiert. Innerhalb von 30 Minuten beginnt die Einsatzleitung mit der Koordination, kurz darauf starten die Räum- und Streufahrten.
Auf Fahrbahnen und Radwegen setzt die Stadtreinigung überwiegend auf eine salzarme Solestreuung. Reicht diese bei sehr niedrigen Temperaturen nicht aus, wird ergänzend Salz eingesetzt, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.
Die Einsätze erfolgen werktags zwischen 7 und 22 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen ab 8 Uhr. Die Winterdienst-Saison dauert in der Regel von Ende Oktober bis Ende März. Bereits im Spätsommer werden die Mitarbeitenden im Umgang mit den Fahrzeugen geschult.
Anwohner werden darauf hingewiesen, dass sie für die Räumung angrenzender Gehwege selbst verantwortlich sind. Erlaubt sind nur abstumpfende Mittel wie Sand oder Splitt.



