Roboter als Symbolbild für Künstliche Intelligenz

ChatGPT – Die Zukunft der Kommunikation ist angebrochen

HANNOVER (bg). ChatGPT hat innerhalb kurzer Zeit einen absoluten Hype im Internet ausgelöst. Die zurzeit kostenlose Beta-Version dieser Software ist von jedermann nutzbar und revolutioniert die Art und Weise, wie wir in Zukunft uns mit Informationen versorgen werden. Wie lange die Testphase allerdings ohne Kosten laufen wird, ist derzeit nicht bekannt.

Wegen des extrem hohen Interesses kommt es allerdings im Moment zu Verzögerungen oder Wartezeiten, wenn man ChatGPT zu intensiv mit eigenen Fragen füttert oder nutzen möchte.

Laut ersten Gerüchten will Microsoft mehrere Milliarden US-Dollar in das OpenAI Projekt investieren. Vielleicht will man so die eigene Suchmaschine BING auf eine neue Stufe heben und Google direkt Konkurrenz mit der neuen Technologie machen.

Was ist ChatGPT eigentlich?

ChatGPT ist ein leistungsstarker Sprachgenerator, der von OpenAI entwickelt wurde und für seine Fähigkeit bekannt ist, menschenähnliche Antworten auf Fragen und Anforderungen zu geben. Er kann auch in unterschiedlichen Sprachen kommunizieren oder Texte übersetzen.

Dieser innovativer Sprachgenerator nutzt die neueste Technologie des maschinellen Lernens, um schnell und präzise Antworten auf eine Vielzahl von Anfragen zu liefern. Im Gegensatz zu anderen Textgeneratoren, die auf vorher definierten Mustern und Regeln basieren, lernt ChatGPT ständig dazu, indem es große Mengen an Texten analysiert und daraus lernt.

Eine der größten Stärken von ChatGPT ist seine Fähigkeit, natürliche Sprache zu verstehen und zu generieren. Er kann in verschiedenen Sprachen verwendet werden und ist in der Lage, komplexe Anfragen und Anweisungen zu verstehen. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Unternehmen, die ihre Kundenbetreuung automatisieren oder ihre Produktivität steigern möchten.

Darüber hinaus kann ChatGPT auch in der Entwicklung von Chatbots, virtuellen Assistenten und sogar in der Schaffung von künstlicher Intelligenz-basierten Anwendungen eingesetzt werden. Dies eröffnet viele Möglichkeiten für Unternehmen, ihre Geschäftsabläufe zu optimieren und ihre Produktivität zu steigern.

Nicht alles wird optimistisch gesehen

Der Nutzen wird allerdings von bestimmten Berufsgruppen auch skeptisch gesehen. So kann ChatGPT schon jetzt Programmierhilfen in unterschiedlichen Sprachen automatisch erledigen und den Quellcode vorschlagen. Sogar eine nachträgliche Optimierung übernimmt ChatGPT. Aber auch die Lehrerschaft betrachtet diese seit November 2022 verfügbare Entwicklung mit Sorge. Sind doch nun ausgereift formulierte Aufsätze oder Mathematikaufgaben mit Ableitungen im wahrsten Sinn des Wortes ein KInderspiel. Da hier keine Texte oder Erklärungen aus dem Internet nur einfach kopiert werden, kann es noch nicht einmal einen Plagiatvorwurf geben. ChatGPT generiert die Lösungen zu den gestellten Anfragen in normaler Sprache und gibt diese schriftlich am Bildschirm wieder.

Man kann auf die begonnene Freigabe, Entwicklung und Nutzung von Künstlicher Intelligenz gespannt sein. Werden Suchmaschinen in Zukunft überflüssig? Eine der Einschränkungen sind allerdings die Tatsache, dass OpenAI seiner Maschine bislang nur Wissen bis 2021 beigebracht hat. Aktuelle Informationen sind somit, zumindest im Moment, nicht verfügbar.

 

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