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Dauerhafte Stadtklimastation in Betrieb genommen – DWD 2209142 cmm© Carl-Marcus Müller

Dauerhafte Stadtklimastation in Betrieb genommen

14. September 2022/in Hannover
Veröffentlicht: 14. September 2022, 20:10 Uhr

HANNOVER (PM/red). Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat im hannoverschen Stadtgebiet eine dauerhafte Stadtklimastation installiert. Dr. Christina Koppe, Leiterin der Abteilung Klima und Umweltberatung des DWD, und Hannovers Wirtschafts- und Umweltdezernentin Anja Ritschel haben die Anlage am Weidendamm in der Nordstadt heute (14. September) im Rahmen der bundesweiten Woche der Klimaanpassung offiziell in Betrieb genommen.

Die dort erhobenen Daten geben Aufschluss über das Klima im innerstädtischen Raum. Konkret geht es darum, Zustand und Veränderungen des Stadtklimas genauer beobachten zu können, um daraus Informationen zu gewinnen, wie dem Klimawandel in der Stadt besser begegnet werden kann.

An dem Standort auf einer kleinen Fläche des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün hatte der DWD bereits zwischen Juni 2017 und Dezember 2020 Messungen durchgeführt. Diese ergaben, dass in der Stadt die Lufttemperaturen etwas höher sind als im Umland, während die Luftfeuchtigkeit etwas niedriger ausfällt.

„Die neue Stadtklimastation in Hannover erlaubt einen Vergleich mit der langjährigen Wetterstation des DWD in Hannover-Langenhagen, aber auch mit anderen Städten. Dies hilft bei der Optimierung von Stadtklimamodellen und liefert einen wertvollen Beitrag zur ‚Deutschen Anpassungsstrategie‘ an den Klimawandel (DAS)“, sagte Dr. Christina Koppe.

„Wir freuen uns, dass die Landeshauptstadt Hannover zu den wenigen Städten in Deutschland gehört, die über eine Stadtklimastation verfügen. Weitere gibt es in Norddeutschland lediglich in Berlin und Hamburg. Die Messergebnisse der Stadtklimastation werden dazu dienen, den Einfluss des Klimawandels auf das Stadtklima noch genauer zu ermitteln und geeignete Vorsorgemaßnahmen, insbesondere zum Gesundheitsschutz, zu treffen“, betonte Anja Ritschel.

Im Zuge steigender Temperaturen und zunehmender Extremwetterereignisse sind die Innenstädte besonders anfällig für die Folgen des Klimawandels. So können gerade in eng bebauten städtischen Quartieren deutlich höhere Temperaturen als im Umland auftreten, mit negativen Folgen für die Gesundheit der Menschen. Die neue Stadtklimastation macht diese Belastung sichtbar. Die Messdaten der DWD-Stadtklimastationen sind täglich über die Webseite https://www.dwd.de/DE/klimaumwelt/klimaforschung/klimawirk/stadtpl/projekt_waermeinseln/sksm/sksm_node.html zu finden. Einen monatlichen Rückblick bietet das Internet unter https://www.dwd.de/DE/leistungen/pbfb_verlag_monat_klimastatus/monat_klimastatus.html.

In der Stadt höhere Temperaturen, niedrigere Luftfeuchtigkeit

Bei früheren Messungen hat der DWD in Kooperation mit der Landeshauptstadt Hannover, dem Land Niedersachsen und der ÜSTRA die Klimaverhältnisse im gesamten Stadtbereich mit temporären und mobilen Messungen untersucht. Die Ergebnisse des Stadtklimaprojektes wurden am heutigen Mittwoch (14. September) um 17 Uhr von Diplom-Meteorologin Gabriele Krugmann vom DWD in der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover vorgestellt.

Die Messungen hatten ergeben, dass in der Stadt die Lufttemperaturen etwas höher sind als im Umland, während die Luftfeuchtigkeit etwas niedriger ausfällt. Im Zeitraum von 2018 bis 2020 gab es am Weidendamm in der Nordstadt jährlich fünf Sommertage und zwei Hitzetage mehr als im Umland. Eine besondere gesundheitliche Belastung während hochsommerlicher Wetterlagen ergibt sich bei fehlender nächtlicher Abkühlung. Die Häufigkeit von sogenannten Tropennächten, in denen es nicht unter 20 Grad Celsius abkühlt, war im Mittel in der Stadt mit zwölf Nächten vier Mal so hoch wie im Umland.

Länger anhaltende Hitzeperioden kommen auch in Norddeutschland immer häufiger vor und stellen die Menschen vor große Herausforderungen. So zeigt der Trend der Hitzetage (Tage mit Höchsttemperaturen von mindestens 30 Grad Celsius) in Hannover-Langenhagen steil aufwärts: seit 1951 ist die jährliche Anzahl im Mittel von 1,4 auf 9,4 Tage angestiegen.

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