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DRK fordert Zeitenwende im Bevölkerungsschutz – BGPress 1317571

DRK fordert Zeitenwende im Bevölkerungsschutz

8. November 2025/in Niedersachsen

Bei der DRK-Landesversammlung in Hannover rückt die Stärkung des Katastrophenschutzes in den Fokus.

HANNOVER (redu) – In HANNOVER haben Vertreterinnen und Vertreter des Deutschen Roten Kreuzes über die Zukunft des Bevölkerungsschutzes beraten. DRK-Präsident Hans Hartmann forderte auf der Landesversammlung eine „Zeitenwende auch im Katastrophenschutz“. Ministerpräsident Olaf Lies sicherte die Unterstützung des Landes zu.

Appell an Bund und Länder

Rund 150 Delegierte und Gäste kamen am 8. November 2025 zur Mitgliederversammlung des DRK-Landesverbandes Niedersachsen in Hannover zusammen. Unter ihnen befanden sich die Vertreter der 43 Kreisverbände, Ministerpräsident Olaf Lies sowie DRK-Generalsekretär Christian Reuter. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Folgen zunehmender Krisen und die Frage, wie sich Bevölkerungsschutz und Zivilschutz zukunftsfest gestalten lassen.

„Ein starker Bevölkerungsschutz ist unverzichtbar“

DRK-Landespräsident Hans Hartmann verwies in seiner Rede auf die wachsende Zahl von Krisen und Katastrophenlagen: „Geopolitische Spannungen, Angriffe auf Infrastruktur, Klimaextreme und Pandemien zeigen, wie verletzlich unsere Gesellschaft ist.“ Der Schutz der Bevölkerung sei daher keine Option, sondern eine Notwendigkeit. Hartmann forderte eine klare Prioritätensetzung: „Die Zeitenwende darf nicht nur im militärischen Bereich stattfinden – sie muss auch im Katastrophenschutz und beim Ehrenamt ankommen.“

Unterstützung durch die Landesregierung

Ministerpräsident Olaf Lies betonte die Bedeutung des DRK als tragende Säule im niedersächsischen Rettungswesen, in der Wohlfahrtspflege und im Bevölkerungsschutz. „Mit fast 27.000 Beschäftigten und mehr als 20.000 Ehrenamtlichen ist das DRK unverzichtbar für Sicherheit und Zusammenhalt in unserem Land“, sagte Lies. Er verwies auf die bereits gestarteten Initiativen des Landes, um den Katastrophenschutz zu stärken. Dazu zählten Verbesserungen in der Ausstattung, die Schaffung eines sicherheitspolitischen Dialogforums und die enge Abstimmung mit den Hilfsorganisationen.

Krankenwagen Zivilschutz

Krankenwagen des ergänzenden Katastrophenschutzes mit seiner Außenbeladung. © Bernd Günther / BG-PRESS.de

Forderung nach stärkerem Engagement des Bundes

Lies mahnte, der Bund müsse seiner Verantwortung im Zivil- und Katastrophenschutz stärker gerecht werden. „Wir reden über moderne Transportwagen, Feldküchen, strategische Trinkwasser- und Kraftstoffversorgung – dafür braucht es bundesweite Investitionen“, sagte der Ministerpräsident. Niedersachsen werde sich weiterhin für bessere Rahmenbedingungen und mehr Mittel einsetzen.

Soziale Infrastruktur als Rückgrat der Gesellschaft

DRK-Generalsekretär Christian Reuter hob die soziale Dimension der Resilienz hervor. Angesichts steigender Kosten seien Nullrunden in der sozialen Infrastruktur gleichbedeutend mit Kürzungen. „Damit muss Schluss sein. Soziale Angebote sind das Rückgrat unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts“, erklärte Reuter. Er sprach sich für attraktivere Freiwilligendienste aus und erinnerte daran, dass bei Überlegungen zu einem neuen Wehrdienst auch die zivile Ergänzung berücksichtigt werden müsse.

Pflegekräfte im Zivilschutz

Ein Beispiel für neue Wege präsentierte Hartmann mit einem Pilotprojekt des Landesverbands, das Pflegeunterstützungskräfte gezielt für Aufgaben im Zivilschutz qualifiziert. Angesichts des Fachkräftemangels und zunehmender Krisen sei eine Förderung solcher Programme dringend erforderlich. „Wer in Krisen an die Schwächsten denkt, der denkt an die Gesellschaft als Ganze“, sagte Hartmann.

Ausblick

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Landesversammlung zeigten sich einig, dass der Bevölkerungsschutz in Niedersachsen weiter gestärkt werden muss. Das DRK kündigte an, seine Ausbildungskapazitäten auszubauen und die Zusammenarbeit mit den Behörden zu vertiefen. Ziel sei es, Strukturen zu schaffen, die in Krisenfällen schneller, koordinierter und nachhaltiger reagieren können.

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