Feuerwehr Lehrte schult Motorsägenkräfte
/in Region HannoverElf Einsatzkräfte absolvieren Ausbildung zum Jahresende.
LEHRTE (redu) – Zum Jahresende haben elf Kameradinnen und Kameraden aus den Ortsfeuerwehren der Stadt Lehrte erfolgreich eine Motorsägenausbildung abgeschlossen. In mehreren Theorie- und Praxiseinheiten wurden sie für den sicheren Einsatz der Motorsäge bei Sturmlagen, technischen Hilfeleistungen und Bränden geschult.
Der Einsatz von Motorsägen gehört zu besonders gefahrgeneigten Tätigkeiten im Feuerwehrdienst. Speziell geschultes und körperlich geeignetes Personal erhöht die Sicherheit im Einsatz und stellt sicher, dass Arbeiten unter erschwerten Bedingungen kontrolliert und fachgerecht durchgeführt werden können.
Die Motorsäge ist für die Feuerwehr ein zentrales Einsatzmittel. Sie kommt nicht nur bei der Beseitigung umgestürzter Bäume nach Stürmen zum Einsatz, sondern auch bei Verkehrsunfällen, Bränden oder anderen technischen Hilfeleistungen. Mit ihr werden Hindernisse entfernt, Zugänge zu Wohnungen oder Brandstellen geschaffen, Dächer geöffnet oder Holz für besondere Einsatzlagen zugeschnitten.
Der Umgang mit der Motorsäge erfordert eine spezielle Ausbildung und darf nicht von jeder Feuerwehrangehörigen und jedem Feuerwehrangehörigen durchgeführt werden. Aus diesem Grund stellten sich elf Einsatzkräfte aus den Ortsfeuerwehren der Stadt Lehrte zum Jahresende der umfangreichen Ausbildung zum Motorsägenführer.
Anerkannte Ausbildungsstätte
Die Stadtfeuerwehr Lehrte erfüllt mit sechs qualifizierten Ausbildern sowie einem Ausbilderanwärter alle Anforderungen an eine anerkannte Ausbildungsstätte. Alle Ausbilder verfügen über die notwendige Qualifikation für die Module A, B, C und D und nehmen regelmäßig an Fort- und Weiterbildungen teil. Damit ist die Stadtfeuerwehr in der Lage, die Ausbildung eigenverantwortlich durchzuführen.
Praxisnaher Unterricht für die Einsatzkräfte
Die Ausbildung erstreckte sich über mehrere Samstage. Im Modul A absolvierten die Teilnehmenden 16 Unterrichtseinheiten zu Grundlagen, Arbeitssicherheit, Gerätekunde sowie zum Bearbeiten von liegendem Holz. Im Modul B folgten weitere 24 Unterrichtseinheiten mit dem Schwerpunkt auf dem Fällen und Aufarbeiten von Bäumen sowie dem Einsatz von Seilwinden. Ein besonderer Fokus lag auf der Beurteilung von Gefahren, dem Erkennen von Druck- und Zugspannungen sowie der Einschätzung persönlicher und technischer Einsatzgrenzen. Nach erfolgreichem Abschluss erhielten alle Teilnehmenden die Bescheinigungen für die Module A und B. Die weiterführenden Module C und D waren nicht Bestandteil dieses Lehrgangs.




