Flächenbrand bei Wunstorf: Feuerwehr schützt Weizenfelder
Rund 50 Einsatzkräfte stoppen die Flammen auf einem Stoppelfeld zwischen Kolenfeld und Wunstorf.
WUNSTORF (redu) – Ein Flächenbrand bei Wunstorf hat am Samstagnachmittag rund einen Hektar Stoppelfeld an der L 392 erfasst. Etwa 50 Feuerwehrleute verhinderten gemeinsam mit mehreren Landwirten, dass die Flammen auf mehr als 20 Hektar angrenzende Weizenfelder übergriffen.
Der Wind erhöhte die Gefahr einer schnellen Ausbreitung. Ein abgestimmter Löschangriff, angelegte Brandschneisen und zusätzlich bereitgestelltes Wasser trugen dazu bei, das Feuer unter Kontrolle zu bringen.
Flammen drohen auf Weizenfelder überzugreifen
Die Feuerwehren aus Luthe, Wunstorf und Kolenfeld sowie die Einsatzleitung Ort der Stadtfeuerwehr Wunstorf wurden gegen 16.30 Uhr mit dem Stichwort BA2 zu dem Flächenbrand Wunstorf alarmiert. Die Einsatzstelle lag an der L 392 zwischen Kolenfeld und Wunstorf.
Beim Eintreffen der ersten Kräfte brannte ein Stoppelfeld auf einer Fläche von rund einem Hektar. Durch den Wind bestand die Gefahr, dass sich das Feuer innerhalb kurzer Zeit auf die benachbarten Weizenfelder ausbreitet.
Die Feuerwehr leitete deshalb umgehend einen Löschangriff ein. Die Einsatzkräfte stimmten ihr Vorgehen auf die Windrichtung ab und konnten die weitere Ausbreitung der Flammen stoppen.
Nach Angaben der Feuerwehr wurden dadurch mehr als 20 Hektar Weizen vor dem Feuer geschützt.

Die Feuerwehr konnte eine Ausbreitung des Brandes verhindern. © Feuerwehr Wunstorf
Landwirte unterstützen die Feuerwehr
Mehrere Landwirte beteiligten sich an den Maßnahmen. Sie setzten Grubber ein, um Brandschneisen anzulegen und dem Feuer damit die weitere Ausbreitung zu erschweren.
Zusätzlich unterstützten sie die Einsatzkräfte mit Wasser. Das koordinierte Vorgehen von Feuerwehr und Landwirtschaft trug nach Angaben der Feuerwehr zum erfolgreichen Verlauf des Einsatzes bei.
Auch die Ortsfeuerwehr Klein Heidorn war an der L 392 im Einsatz. Sie unterstützte die Arbeiten mit ihrer Logistikkomponente.
Insgesamt waren seitens der Feuerwehr rund 50 Einsatzkräfte vor Ort. Die Polizei nahm die Ermittlungen zur bislang nicht mitgeteilten Brandursache auf.





© Bernd Günther
© Senft / Stadtfeuerwehr Laatzen
