Rauchentwicklung in Patientenzimmer: Feuerwehreinsatz im Klinikum
Feuerwehr und Rettungsdienst rücken ins Klinikum Robert Koch aus.
GEHRDEN – In einem Patientenzimmer des Klinikums Robert Koch ist am Donnerstag Rauch aus einer elektrischen Schaltvorrichtung aufgestiegen. Klinikpersonal alarmierte die Feuerwehr und brachte zwei Patientinnen in Sicherheit. Einsatzkräfte erkundeten den betroffenen Bereich, schalteten das Bauteil stromlos und lüfteten den Raum.
Der Einsatz zeigt, wie schnell abgestimmte Abläufe in sensiblen Bereichen wie Krankenhäusern greifen und mögliche Gefahren für Patienten und Personal frühzeitig begrenzt werden können.
Die Rauchentwicklung wurde durch Mitarbeitende des Klinikums bemerkt, die umgehend über den telefonischen Notruf die Feuerwehr verständigten. Zeitgleich wurden die beiden Patientinnen aus dem betroffenen Zimmer gebracht und ärztlich betreut. Weitere Bereiche des Klinikums waren nicht betroffen.
Neben umfangreichen Kräften der Feuerwehr alarmierte die Regionsleitstelle auch den Rettungsdienst sowie die Örtliche Einsatzleitung. Während erste Feuerwehrleute die Schadenstelle im weitläufigen Gebäudekomplex erkundeten, fuhren weitere Einheiten den betroffenen Gebäudeteil über eine spezielle Feuerwehrzufahrt an der Scharnhorststraße an.
Ursache schnell lokalisiert
Die Einsatztrupps identifizierten ein elektrisches Bauteil als Auslöser der Rauchentwicklung und schalteten dieses stromlos. Anschließend wurde das Bauteil demontiert und das Patientenzimmer gründlich gelüftet. Die beiden Patientinnen befanden sich zu diesem Zeitpunkt bereits unter ärztlicher Kontrolle.
Kräfte aus dem gesamten Stadtgebiet im Einsatz
Die Schwerpunktfeuerwehr Gehrden war mit acht Fahrzeugen und 38 Einsatzkräften vor Ort. Unterstützt wurde sie von den Ortsfeuerwehren Everloh, Ditterke, Lemmie und Northen sowie vom Rettungsdienst und weiteren Sonderfahrzeugen der Region Hannover, die vorsorglich in Bereitstellung standen. Der Einsatz konnte nach kurzer Zeit beendet werden.



