Großeinsatz am Wietzesee nach möglichem Badeunfall
Feuerwehr, DLRG und Polizei beenden Suche am See – bisher keine Hinweise auf Vermissten.
LANGENHAGEN (redu). Eine mögliche Wasserrettung löste am Freitagabend einen Großeinsatz bei Langenhagen aus. Trotz intensiver Suchmaßnahmen im Wietzesee blieb der Einsatz ohne konkretes Ergebnis.
Am Freitagabend gegen 18.47 Uhr wurde der Feuerwehrleitstelle eine möglicherweise untergehende Person im hinteren Bereich des Wietzesees gemeldet. Eine Passantin hatte beobachtet, wie jemand offenbar im Wasser unterging und sich nicht mehr über Wasser halten konnte. In der Nähe des mutmaßlichen Unglücksortes fanden Einsatzkräfte eine herrenlose Jacke.
Rund 80 Kräfte von Feuerwehr, Polizei und DLRG waren an der Suche beteiligt. Tauchergruppen aus Lehrte, Burgdorf, Sehnde und Seelze kamen zum Einsatz. Die Feuerwehr Langenhagen unterstützte die Maßnahmen mit mehreren Booten und einer Drohne. Die Suchaktion wurde am Abend wegen einsetzender Dunkelheit abgebrochen.
Bislang gibt es keine Bestätigung, ob tatsächlich eine Person verunglückt ist. Laut Polizei lagen am Abend des Einsatzes keine Vermisstenmeldungen vor. Die Ermittlungen dauern an.
Der Wietzesee, auch Hastrasee genannt, liegt im Wietzepark nördlich von Langenhagen. Anders als der südlich gelegene Hufeisensee, an dem die DLRG am Wochenende den Badebetrieb überwacht, ist das Baden in den nördlichen Baggerseen offiziell untersagt.

Für eine etwaige Rettung liegen alle notwendigen Geräte bereit © Carl-Marcus Müller