Wohnungsbrand durch Akku in Linden-Nord: Zwei Personen verletzt
Feuer in Wohnung an der Albertstraße – Bewohner verletzt sich bei Löschversuch.
HANNOVER (redu) – Bei einem Akku Brand in einer Wohnung in Linden-Nord sind am Samstagmittag zwei Personen verletzt worden. Der Bewohner versuchte zunächst selbst zu löschen und erlitt dabei Verbrennungen sowie eine Rauchgasvergiftung.
Der Vorfall zeigt die Risiken defekter oder überhitzter Akkus in Wohnräumen. In dicht bebauten Stadtteilen wie Linden-Nord können Brände schnell auf andere Wohnungen übergreifen.
Am Samstag gegen 12:20 Uhr wurde die Feuerwehr Hannover zu einem Akku Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Albertstraße alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war bereits eine Fensterscheibe im zweiten Obergeschoss durch die Hitzeentwicklung geborsten.
Das Feuer war zu diesem Zeitpunkt weitgehend erloschen, dennoch mussten die Einsatzkräfte Nachlöscharbeiten hinter einer Holzvertäfelung durchführen. Anschließend wurde die betroffene Wohnung entraucht.
Der Bewohner hatte zuvor eigenständig versucht, die Flammen zu bekämpfen, bevor er den Notruf wählte. Dabei zog er sich Verbrennungen und eine Rauchgasvergiftung zu. Eine weitere Person erlitt ebenfalls eine Rauchgasvergiftung. Beide wurden nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst in eine Klinik gebracht.
Einsatzkräfte vor Ort
Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit bis zu 28 Einsatzkräften und sieben Fahrzeugen im Einsatz. Der Einsatz konnte nach rund einer Stunde beendet werden.
Ursache noch unklar
Zur genauen Art des Akkus, zur Brandursache sowie zur Schadenshöhe liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Die Ermittlungen dauern an.




