Johanniter-Motorradstaffeln steigern Einsatzstunden deutlich
Über 7.000 ehrenamtliche Stunden auf Autobahnen in Niedersachsen und Bremen.
Hannover (redu) – Die Johanniter-Motorradstaffeln im Landesverband Niedersachsen/Bremen haben ihre Einsatzbilanz in der Saison 2025 deutlich gesteigert. Zwischen Ostern und dem Ende der Herbstferien leisteten die Ehrenamtlichen auf Autobahnen und bei Veranstaltungen 7.172 Stunden und unterstützten Reisende in zahlreichen Notsituationen.
Die Zahlen verdeutlichen die wachsende Bedeutung der Motorradstaffeln für die Verkehrssicherheit auf stark frequentierten Autobahnabschnitten in Niedersachsen und Bremen.
Die Johanniter-Motorradstaffeln waren in der vergangenen Saison mit sieben Staffeln von Ahlhorn, Bremen-Verden, Hannover, Hildesheim, Northeim, Salzgitter und Schwarmstedt aus im Einsatz. Trotz einer geringeren Zahl an Ehrenamtlichen absolvierten die Teams deutlich mehr Einsatztage und Einsatzstunden als im Vorjahr.
Insgesamt leisteten 75 Ehrenamtliche rund 564 Einsatztage. Dabei unterstützten sie in mehr als 1.100 Fällen Reisende in Problem- oder Notsituationen. Zum Einsatz kamen 20 Maschinen, die gemeinsam über 148.000 Kilometer auf Autobahnen und bei Großveranstaltungen zurücklegten.
Haupteinsatzgebiet sind die Autobahnen
Die Motorradstaffeln sind vor allem auf den Autobahnen 1, 2 und 7 sowie auf den Strecken 27, 28, 29 und 39 unterwegs. Dort helfen sie bei medizinischen Notfällen, unterstützen die Autobahnpolizei bei Umleitungen und sichern Rettungsgassen bei Staus und Unfällen.
Ehrenamtliches Engagement über den Einsatz hinaus
Neben den Einsätzen kümmern sich die Ehrenamtlichen um Wartung und Instandhaltung der Maschinen sowie um die Organisation ihrer Staffeln. Die Finanzierung erfolgt teilweise über Mittel der Johanniter-Unfall-Hilfe, wird aber wesentlich durch Sponsoren und Spenden getragen. Nach der Winterpause sollen die Staffeln pünktlich zu den Osterferien 2026 wieder regulär in den Einsatz starten.




