Flak-Granaten in Hannover-Sahlkamp erfolgreich gesprengt
Sprengung auf ehemaliger Kaserne ohne Evakuierung – Feuerwehr und KBD im Einsatz.
HANNOVER – Auf einer Baustelle in Sahlkamp hat der Kampfmittelbeseitigungsdienst am Donnerstagnachmittag zwei identifizierte Flak-Granaten aus dem Zweiten Weltkrieg kontrolliert gesprengt. Die Kampfmittel konnten wegen ihres Zustands nicht transportiert werden und wurden daher direkt vor Ort entschärft.
Die Granaten lagen in einem aktiven Baufeld auf dem Gelände der ehemaligen Freiherr-von-Fritsch-Kaserne. Durch die geschützte Lage war keine Evakuierung nötig. Feuerwehr und Rettungsdienst begleiteten die gezielte Sprengung mit neun Einsatzkräften.
Bei Sondierungsarbeiten auf dem Gelände der früheren Freiherr-von-Fritsch-Kaserne wurden zwei Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Fachkräfte des Kampfmittelbeseitigungsdienstes identifizierten die deutschen Flak-Granaten und stuften sie als nicht transportfähig ein, weshalb eine Sprengung direkt im Baufeld notwendig war.
Sprengung ohne Evakuierungsradius
Dank der besonders geschützten Lage innerhalb des Baustellenbereichs konnte die Entschärfung mit minimalem Aufwand erfolgen. Ein Evakuierungsradius war nicht erforderlich. Feuerwehr und Rettungsdienst unterstützten die Maßnahme mit neun Einsatzkräften, bevor die Granaten gegen 14:00 Uhr erfolgreich gesprengt wurden.




