Schwer verletzter Mann nach Gewaltdelikt in Langenhagen
Verletzter meldet sich selbst über Notruf – Fahndung ohne Ergebnis.
HANNOVER / LANGENHAGEN (redu) – Am Donnerstagmittag, 15.01.2025, hat ein Mann nach einem Gewaltdelikt in der Niedersachsenstraße in Langenhagen selbst den Notruf gewählt. Einsatzkräfte fanden ihn gegen 11.30 Uhr schwer verletzt vor, versorgten ihn medizinisch und leiteten eine Fahndung nach dem Täter ein.
Der Vorfall sorgt im betroffenen Bereich für Verunsicherung. Die Polizei betont jedoch, dass nach aktuellem Stand keine Gefahr für die Bevölkerung besteht.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei meldete sich der Mann nach dem Gewaltdelikt selbst telefonisch über den Notruf. Er gab an, in der Niedersachsenstraße in Langenhagen, im Bereich zwischen Bahndamm und Lehmdamm, verletzt worden zu sein. Einsatz- und Rettungskräfte trafen kurze Zeit später vor Ort ein und versorgten den Mann, der schwere Verletzungen am Bein aufwies.
Mehrere Streifenwagen der Polizei Hannover leiteten umgehend eine Fahndung in der Umgebung ein. Dabei wurden angrenzende Straßen und Wege kontrolliert. Konkrete Hinweise auf einen Tatverdächtigen ergaben sich bislang jedoch nicht. Auch zur Fluchtrichtung oder zu möglicherweise genutzten Fahrzeugen liegen nach Polizeiangaben derzeit keine gesicherten Erkenntnisse vor.
Lassen Knallgeräusche auf Schüsse schließen?
Im Rahmen der ersten Ermittlungen meldeten sich Zeugen, die kurz vor dem Auffinden des Verletzten Knallgeräusche im betroffenen Bereich wahrgenommen hatten. Ob diese Geräusche in direktem Zusammenhang mit dem Geschehen stehen, ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Polizei prüft entsprechende Hinweise.
Ermittlungen dauern an
Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei dem verletzten Mann um einen 51-Jährigen aus Langenhagen. Inzwischen ist verifiziert, dass die erlittene Beinverletzung durch einen Schuss verursacht wurde. Die Ermittler führen das Verfahren nun wegen versuchten Totschlags. Die Hintergründe der Tat sowie mögliche Tatverdächtige sind weiterhin Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0511 109-5555 beim Kriminaldauerdienst zu melden.




