Pro Care verzeichnet starkes Wachstum in Hannover
Zweite Pro Care mit 20 Prozent mehr Besuchern und starker politischer Präsenz.
HANNOVER (redu) – Die Pro Care Pflegemesse ist am Mittwoch in Hannover mit mehr als 6.600 Teilnehmenden zu Ende gegangen. Die zweite Ausgabe der Fachmesse verzeichnete ein Wachstum von über 20 Prozent und brachte Politik, Pflegepraxis und Unternehmen zusammen.
Mit rund 250 ausstellenden Unternehmen und hochrangigen Gästen aus Bund und Land unterstrich die Veranstaltung ihre Bedeutung als Plattform für die Weiterentwicklung der Pflege in Niedersachsen und darüber hinaus.
Die Pro Care Pflegemesse verzeichnete bei ihrer zweiten Ausgabe in Hannover einen deutlichen Zuwachs. Mehr als 6.600 Fachbesucherinnen und Fachbesucher kamen auf das Messegelände, die Ausstellerzahl stieg um über 30 Prozent auf rund 250 Unternehmen.
Politische Beteiligung
Mit Bundesgesundheitsministerin Nina Warken, der Pflegebeauftragten der Bundesregierung Katrin Staffler und dem niedersächsischen Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi war die Bundes- und Landespolitik prominent vertreten. Philippi bezeichnete die Veranstaltung als „Seismograf für die Pflege“. Staffler betonte in ihrer Keynote die Bedeutung ganzheitlicher Reformansätze sowie eine stärkere Nutzung digitaler Lösungen.
Ausgebuchte Ausstellungsflächen – Digitale Anwendungen
Bereits Wochen vor Beginn war die Ausstellungsfläche vollständig vergeben. Präsentiert wurden unter anderem KI-gestützte Wunddokumentation, 3D-Bewegungsanalysen zur Sturzprävention, intelligente Hausnotrufsysteme und CRM-Lösungen für das Aufnahmemanagement. Auch Forschungseinrichtungen stellten Innovationen wie ein Sensorpflaster zur frühzeitigen Erkennung von Druckgeschwüren vor.
Auf fünf Bühnen diskutierten Fachleute aus Praxis, Wissenschaft und Management aktuelle Fragen der Pflege. Parallel fand der vom Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste kuratierte Kongress „Zukunft pflegen“ statt. Die nächste Pro Care ist für den 2. und 3. Februar 2027 in Hannover geplant.




