Bewässerung

Hannover schränkt Bewässerung bei Hitze ein

Regelung gilt ab 6. Juni bis Ende September 2025 in ganz Hannover.

HANNOVER (redu). Ab dem 6. Juni 2025 gilt in Hannover eine neue Regelung zur Bewässerung öffentlicher Flächen bei Hitze. Ziel ist es, den Wasserverbrauch während Hitzetagen gezielt zu reduzieren.

Die Landeshauptstadt Hannover führt ab dem 6. Juni 2025 Maßnahmen zur Reduzierung des Wasserverbrauchs bei Hitze ein. Grundlage ist eine Allgemeinverfügung der Region Hannover. Die Regelung gilt bis zum 30. September 2025.

Sie greift an Tagen, für die eine Höchsttemperatur von mindestens 27 Grad Celsius angekündigt ist. Dann erfolgt die Bewässerung öffentlicher Grünflächen wie Parks, Friedhöfe, Stadtwälder und Bäume ausschließlich in den frühen Morgenstunden. Die Arbeiten beginnen teilweise bereits um 4 Uhr und enden spätestens um 11 Uhr.

Zwischen 11 und 17 Uhr darf nur noch gezielt mit Gießkanne oder Schlauch gewässert werden. Der Einsatz von Rasensprengern ist in diesem Zeitraum untersagt, da durch Verdunstung zu viel Wasser verloren geht.

Auch Kleingärten sind von der Maßnahme betroffen. Der Bezirksverband der Kleingärtner Hannover e. V. wurde informiert und gibt die Regelung an seine Mitglieder weiter.

Für städtische Friedhöfe gilt: Das Gießen von Grabbepflanzungen ist zwischen 11 und 17 Uhr untersagt. Entsprechende Hinweise werden an den Friedhofseingängen ausgehängt. Die Wasserentnahme an Zapfstellen ist vor 11 Uhr und nach 17 Uhr erlaubt. Friedhofsgärtnereien starten ihre Arbeit ebenfalls in den Morgenstunden.

Ausgenommen von der Einschränkung sind klimaangepasste Bewässerungstechniken in der Landwirtschaft, wie Tröpfchenbewässerung oder der Einsatz von Düsenwagen. Auch gesammeltes Regenwasser darf jederzeit verwendet werden.

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