Wohnungsbrand in Ricklingen fordert ein Todesopfer
Mehrere Verletzte und ein Toter bei Feuer in der Sperlstraße – Haus unbewohnbar.
HANNOVER (redu) – Bei einem Wohnungsbrand im Stadtteil Ricklingen ist am Samstagabend ein Mann ums Leben gekommen. In einem Mehrfamilienhaus an der Sperlstraße rettete die Feuerwehr mehrere Bewohner, sechs Menschen wurden medizinisch versorgt. Das Feuer brach gegen 19.50 Uhr aus.
Der Brand beschäftigte zahlreiche Einsatzkräfte und machte das Wohnhaus vorerst unbewohnbar. Die Ermittlungen zur Ursache laufen, mehrere Bewohner mussten kurzfristig untergebracht werden.
Der Wohnungsbrand Ricklingen ereignete sich am Samstagabend in einem Mehrfamilienhaus in der Sperlstraße. Nach Angaben der Feuerwehr Hannover stand eine Wohnung im ersten Obergeschoss bei Eintreffen der ersten Kräfte bereits in Vollbrand. Flammen schlugen aus den Fenstern, dichter Rauch breitete sich im Gebäude aus.
Umfangreicher Feuerwehreinsatz am Abend
Ein schwer verletzter Mann konnte die Brandwohnung noch selbstständig verlassen und brach vor dem Haus zusammen. Er wurde umgehend vom Rettungsdienst versorgt und in ein Krankenhaus gebracht, wo er wenig später verstarb. Eine weitere Person befand sich oberhalb der Brandwohnung und konnte wegen der Rauchentwicklung nicht ins Freie gelangen. Sie wurde über eine Drehleiter gerettet und ebenfalls schwer verletzt in eine Klinik transportiert.
Fünf weitere Bewohner verließen das Gebäude eigenständig. Sie wurden vor Ort in einem Großraumrettungswagen betreut, erlitten jedoch nur leichte Rauchgasvergiftungen. Aufgrund der Lage erhöhte der Einsatzleiter zwischenzeitlich die Alarmstufe auf MANV 10, um ausreichend Rettungsmittel bereitzustellen.
Gebäude derzeit nicht bewohnbar
Mehrere Trupps unter Atemschutz bekämpften das Feuer mit zwei Löschrohren und verhinderten eine weitere Ausbreitung auf angrenzende Wohnungen. Nach Abschluss der Löscharbeiten kontrollierte die Feuerwehr sämtliche Wohnungen und belüftete das Haus. Die Einsatzstelle wurde anschließend an die Polizei Hannover übergeben. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe gibt es bislang keine Angaben. Insgesamt waren rund 75 Einsatzkräfte mit 27 Fahrzeugen im Einsatz.




