Johanniter stärken Hitze-Prävention mit kostenfreien Lernangeboten
Die Johanniter stellen umfassende Informationen zur Vorsorge und zum sicheren Umgang mit großer Hitze bereit.
HANNOVER (redu) – Mit Blick auf zunehmende heiße Tage und Hitzewellen bauen die Johanniter ihr Informationsangebot zur Hitze-Prävention aus. Ein kostenloses E-Book sowie digitale Lernangebote sollen Menschen dabei unterstützen, gesundheitliche Risiken durch hohe Temperaturen frühzeitig zu erkennen und geeignete Schutzmaßnahmen zu ergreifen.
Mit den kostenfreien Angeboten wollen die Johanniter die Selbsthilfefähigkeit der Bevölkerung stärken und praktische Handlungsempfehlungen für den Alltag während extremer Hitze vermitteln.
Die Hitze-Prävention gewinnt angesichts häufiger auftretender Hitzewellen zunehmend an Bedeutung. Besonders gefährdet sind Kinder, ältere Menschen, Schwangere sowie Personen mit chronischen Erkrankungen. Doch auch gesunde Menschen können bei großer Hitze gesundheitliche Probleme entwickeln.
Kostenloses Informationsangebot
Das neue kostenfreie E-Book „Hitzeschutz“ der Johanniter-Unfall-Hilfe bündelt umfangreiche Informationen zur Vorsorge bei hohen Temperaturen. Ergänzend stehen interaktive E-Learning-Angebote, Broschüren und Hinweise zur Ersten Hilfe zur Verfügung.
Das Bildungsangebot richtet sich an alle Bevölkerungsgruppen. Ziel ist es, das Bewusstsein für die gesundheitlichen Folgen extremer Hitze zu schärfen und praktische Maßnahmen für den Alltag zu vermitteln. Neben allgemeinen Verhaltenstipps werden auch Hinweise zur Ernährung an heißen Tagen sowie zum Umgang mit Medikamenten gegeben.
Praktische Tipps für heiße Tage
Mit dem kostenlosen E-Learning-Kurs „Gut durch Hitzewellen kommen“ können Interessierte ihr Wissen vertiefen. Eine interaktive Checkliste hilft dabei, die eigene Vorbereitung auf hohe Temperaturen zu überprüfen. Für besonders gefährdete Personengruppen stehen zusätzliche Empfehlungen bereit.
Zu den wichtigsten Verhaltensempfehlungen der Johanniter zählen:
– Körperliche Anstrengungen möglichst vermeiden
– Schattige und kühle Aufenthaltsorte aufsuchen
– Täglich zwei bis drei Liter Wasser oder ungesüßte Getränke trinken
– Leichte und luftige Kleidung tragen
– Kopfbedeckungen mit Nackenschutz nutzen
– Sonnencreme mit ausreichendem Lichtschutzfaktor verwenden
Besondere Aufmerksamkeit gilt möglichen Notfällen. Symptome wie Erbrechen, Bewusstseinstrübungen, Teilnahmslosigkeit, Bewusstlosigkeit oder Kreislaufprobleme können auf einen Hitzschlag hinweisen. In solchen Fällen sollten Betroffene umgehend in eine kühle Umgebung gebracht und der Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112 verständigt werden.
Weitere Informationen sowie die kostenfreien Lernangebote stellen die Johanniter online zur Verfügung. Die Maßnahmen sollen dazu beitragen, gesundheitliche Belastungen während sommerlicher Hitzeperioden zu reduzieren und die Eigenvorsorge zu stärken.
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