NEUSTADT AM RÜBENBERGE (PM). Discokugeln, Plattencover oder Diabetrachter: Die Künstlerin Joanna Schulte stellt im Schloss Landestrost, Schlossstraße 1, 31535 Neustadt am Rübenberge, ihre Werke aus.
Vom 12. September bis zum 25. Oktober können Besucherinnen und Besucher von Donnerstag bis Sonntag, 14 bis 18 Uhr, die Gegenstände besichtigen. Passend zum Ort spielt die Ausstellung mit einem nostalgischen Reflex, der durch bildhafte, multimediale Szenen erzeugt wird, die sich über die Ausstellungsfläche ziehen. Die Installationen beinhalten Materialien wie Lampen und Möbel der 60er und 70er Jahre, Discokugeln, Plattencover oder Diabetrachter. Neben diesen kollektiven Erinnerungsmomenten, die sich auf eine vergangene Alltagsästhetik beziehen, tritt in Joanna Schultes Arbeiten oft noch ein weiteres Moment: das Erzählerische, häufig verbunden mit einer Anbindung an die Person der Künstlerin selbst. Die Gegenstände werden emotional aufgeladen, quasi wiederbelebt. So ist sie selbst die unermüdliche Verfasserin und Absenderin hunderter geschichtsträchtiger Ersttagsbriefe „An Oliver“, den fiktiven Adressaten ohne Wohnsitz, der sie letztlich wieder zur Empfängerin ihrer eigenen Briefe macht. Das Unerreichbare, die Abwesenheit und die Wiederholung sind wichtige Motive in Joanna Schultes Kunst. Die Ausstellung zeigt, neben der bewusst erzeugten Nostalgie, das eine Rückkehr ins Gestern unmöglich ist. Der barrierefreie Zugang zur Ausstellung ist nur nach vorheriger Absprache unter der Telefonnummer 0511/616-26416 möglich.
Termin: 12. September bis 25. Oktober,
Donnerstag bis Sonntag, 14 bis 18 Uhr und zu den Konzerten.
Eröffnung: Freitag, 11. September, 19 Uhr Ort: Schloss Landestrost, Schlossstraße 1, 31535 Neustadt a. Rbge. Eintritt: frei
Vorverkauf
Eintrittskarten für die Veranstaltungen der Reihe „Kultur im Schloss“ sind bei den bekannten Vorverkaufsstellen und im Internet erhältlich – www.reservix.de. Vorverkauf im Schloss Landestrost, Schlossstr. 1, 31535 Neustadt unter Telefon (0511) 616-25200 oder per E-Mail – kultur@region-hannover.de. Öffnungszeiten: Mo. bis Do. 9-12 Uhr und 13-16 Uhr; Fr. 9 bis 12 Uhr.
HANNOVER (PM). Simone Liedtke ist Pastorin in der Evangelischen Studierendengemeinde Hannover und am Religionspädagogischen Institut in Loccum (RPI). Im Interview spricht sie über ein besonderes Projekte für Studierende in der Corona-Zeit und wie sich die Pandemie auf das Leben von Studentinnen und Studenten auswirkt. Ein Bericht der Evangelisch-Lutherische Landeskirche Hannover:
Frau Liedtke, „Die Verbindung wird gehalten“ lässt einen zunächst an eine Telefon-Warteschleife denken. Es geht aber um ein Fotoprojekt. Was verbirgt sich dahinter?
In den letzten Monaten fühlte man sich oft, als würde man in Warteschleife leben. Und in der Tat spielt das Smartphone in Zeiten von Kontakteinschränkungen eine große Rolle. Viele Menschen haben einander monatelang nur über ein kleines Display gesehen. Aber die meisten beklagen sich nicht darüber, sondern sind froh, dass das überhaupt möglich ist. Und werden kreativ, um miteinander in Verbindung zu bleiben: Sie veranstalten gemeinsame Spielabende über Skype, halten Arbeitsgruppen durch Telefonkonferenzen aktiv, feiern Andachten via Zoom. All das kann konkrete, persönliche Begegnung nicht ersetzen. Aber es bezeugt, dass Menschen sich nicht so leicht aufhalten lassen, wenn es darum geht, Verbundenheit zu schaffen und zu pflegen. Um diese Verbundenheit zu dokumentieren und als Hoffnungszeichen sichtbar zu machen, haben Fotograf Bernd Günther, Choreograph und Coach Ercan Carikci und ich auf ein Foto-Projekt gesetzt.
Gibt es ein Foto, das Sie ganz besonders berührt hat und warum?
Wenn ich jetzt antworte: „Mich berühren alle Fotos dieses Projekts!“ ist das vorhersehbar und langweilig – aber ehrlich. Es war unheimlich schwer, eine Auswahl von Bildern zu treffen. Zum ersten Mal den Datei-Ordner mit den Fotos zu öffnen, war wie das Öffnen einer Schatzkiste. Und auch als die Texte zu den Bildern nach und nach bei mir ankamen, hatte ich das Gefühl, beschenkt zu werden. Das Projekt war ein Experiment, aus der Situation geboren. Keiner hat so genau gewusst, wohin die Reise geht. Aber alle Mitwirkenden haben sich darauf eingelassen, sich in Bildern und Worten unverfälscht und sehr persönlich zu zeigen. Das Shooting war intensiv, wir haben dabei viel über uns selbst erfahren. Ich denke, das spürt man, wenn man die Bilder betrachtet. Die Verbundenheit der Menschen auf diesen Fotos ist nicht gespielt, sondern echt. Wir haben durch dieses Projekt erfahren, wieviel Lebensmut es vermittelt, wenn sich Menschen aufmerksam und liebevoll begegnen und einander würdigen. Ich hoffe, dass sich dieses Gefühl auf die Menschen überträgt, die unser Projekt erreicht.
Über das Projekt hinaus: Wie sind Sie als Pastorin in der ESG in der Corona-Zeit gefordert?
Krisenzeiten bringen immer einen erhöhten Bedarf an seelsorgerlicher Begleitung mit sich. Dabei ist das persönliche Gespräch wichtig, das auch mit Wahrung von Abstandsregelungen möglich ist.
Viele ESG-Veranstaltungen konnten nicht im üblichen Setting stattfinden – aber es ließen sich alternative Formen finden und neue Formate generieren. Digitale Formate funktionieren gut. Und gegen Ende des Sommersemesters waren auch schon wieder viele Live-Veranstaltungen möglich, dann zum Beispiel als Outdoor-Event. Trotz Lockdown war viel zu tun! Nicht nur unter dem Eindruck der Corona-Krise haben Menschen ein starkes Bedürfnis nach Spiritualität. Und sie fragen danach, wie man dieses Leben deuten und ethisch angemessen gestalten kann. Ob man diskutieren, sich engagieren, Gemeinschaft erfahren oder sich trösten lassen will – Kirche macht diesbezüglich relevante Angebote, ob auf traditionellen oder neuen Wegen.
Mir ist außerdem schnell deutlich geworden, dass die Situation von Studierenden während der Pandemie bisher keine nennenswerte Aufmerksamkeit erhalten hat. Studium in Corona-Zeiten bedeutet nicht einfach nur, dass Seminare jetzt online gehalten werden. Das ist für sich genommen übrigens bereits eine gewisse Hürde für einige Studierende, denn nicht alle haben zuverlässig Zugang zu digitalen Medien. Praktika und praxisorientierte Vorbereitungsdienste wie Referendariate wurden erst einmal auf Eis gelegt, verschoben oder finden nun unter abenteuerlichen Bedingungen statt. Prüfungen können meist abgelegt werden, aber oft in recht provisorischen Settings; das vergrößert den Prüfungsstress. Viele junge Erwachsene wissen nicht mehr, wie sie sich finanzieren sollen, weil sie ihre Jobs verloren haben. Studieren mit Kind war schon immer eine große Herausforderung, jetzt gilt dies um so mehr. Und nicht wenige Studierende fragen sich, wie sich die berufliche Laufbahn gestalten soll, für die sie sich mit dem Studium entschieden haben. Denn die COVID-19-Pandemie wird unsere Lebens- und Arbeitswelt zum Teil grundlegend verändern, das ist wohl anzunehmen. Die Zukunft ist zwar immer ungewiss, aber im Moment haben die meisten jungen Erwachsenen mit eklatanten Unwägbarkeiten zu rechnen. Von all diesen jungen Menschen wird nun stillschweigend viel erwartet. Darum möchte ich mit dem Foto-Projekt auf die Situation der Studierenden aufmerksam machen. Und zeigen, was mich außerdem tief beeindruckt: Wie flexibel und zuversichtlich, freundlich und solidarisch erfreulich viele von ihnen auch in diesen schweren Zeiten agieren.
HANNOVER (PM). Bereits zum fünften Mal lockten die „Sommernächte im Gartentheater“ zahlreiche Menschen nach Herrenhausen. Vom 7. bis 30. August kamen mehr als 3.300 Besucher*innen und ließen sich von Live-Musik, Lesungen, Poetry Slams und Kino unter freiem Himmel begeistern.
Insgesamt 17 Veranstaltungen waren in der sommerlichen Atmosphäre des Gartentheaters zu erleben. Ein funkelndes Lichterzelt überspannte den Publikumsraum, die goldenen Figuren wurden festlich beleuchtet. Die auf Abstand bestuhlten Ränge taten der Stimmung keinen Abbruch. Das Publikum war bestens gelaunt und auch die Künstler*innen waren sichtlich froh, endlich wieder auftreten zu können. „Das Sicherheitskonzept hat bestens funktioniert und wir freuen uns über die positive Resonanz, sowohl vom Publikum als auch von den Künstler*innen“, resümierte Ronald Clark, Direktor der Herrenhäuser Gärten. Die Musik-Veranstaltungen im Gartentheater waren die ersten größeren Konzerte, die in Hannover nach Ausbruch der Corona-Pandemie wieder stattfinden konnten (abgesehen von „Auto-Konzerten“). Entsprechend groß war die Nachfrage: Fast alle Veranstaltungen waren bereits im Vorfeld ausverkauft. Auch das Wetter zeigte sich in diesem Jahr von seiner besten Seite. Die hohen Temperaturen in den vergangenen Wochen sorgten für viele laue Sommerabende. Lediglich zwei Veranstaltungen mussten aufgrund ungünstiger Wetterbedingungen abgesagt werden.
Live-Musik, Lesungen, Poetry Slam und Open-Air-Kino
Das Programm der „Sommernächte“ war erneut sehr vielseitig und teilweise eigens auf das Gartentheater zugeschnitten. Zum Auftakt regte der Berliner Singer-Songwriter Max Prosa mit seiner Musik zum Nachdenken und Mitfühlen an. Am zweiten Abend überraschte die Band „Die Höchste Eisenbahn“ mit vielseitigen Popsongs, die das Publikum selbst im Sitzen mitrissen. DOTA erweckte die Werke von Mascha Kaléko musikalisch zum Leben mit einem Programm, das frisch aus dem Probenraum stammte. Mit einer Mischung aus persönlichen Geschichten und Live-Musik unterhielten Thorsten Wingenfelder, Purple Schulz und Jon Flemming Olsen im Rahmen von „Singers, Songs & Storytellers“ ihr Publikum. Die hannoversche Bigband „Fette Hupe“ erzeugte mit ihrem Programm „Zur Nacht“, das von Jörn-Marcussen-Wulff eigens für die Sommernächte komponiert und inszeniert wurde, eine einzigartige Atmosphäre und begeisterte die Besucher*innen. DJ Ferry Ultra und seine Freunde verwandelten das Gartentheater in einen sitzenden Clubraum für Funk- und Soul. Auch das Konzert des Jazz Clubs mit der Formation Generations war ein voller Erfolg.
Selbst bei einem Angebot im Morgengrauen überstieg die Nachfrage das Kartenangebot. Frühaufsteher*innen konnten den Sonnenaufgang im Großen Garten erleben, mit Musik und einer thematisch abgestimmten Lesung.
„Macht Worte! – der hannoversche Poetry Slam“ und das Büro für Popkultur gestalteten ein facettenreiches Poetry Slam-Wochenende.
Zum Abschluss der „Sommernächte“ waren am vergangenen Wochenende vier Kinofilme unter dem Sternenhimmel zu sehen.
Eine Fortsetzung der „Sommernächte im Gartentheater“ ist für 2021 bereits in Planung.
Erfolgreicher Veranstaltungssommer in den Herrenhäuser Gärten
Die Herrenhäuser Gärten sind mit ihrer Open Air-Veranstaltungssaison unter den gegebenen Umständen sehr zufrieden. „Wahrscheinlich gab es in diesem Sommer deutschlandweit nirgends so viele Vorstellungen wie im Gartentheater Herrenhausen“, vermutet Direktor Ronald Clark. Das Veranstaltungsteam habe sich flexibel auf die durch Corona erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen eingestellt. Auf diese Weise konnte das Sommerprogramm von Mitte Juni bis Ende August ausgedehnt werden, höchst erfreulich für Gäste, Künstler*innen und Veranstalter. Das Gartentheater machte es möglich – an der frischen Luft ist vieles umsetzbar, was in geschlossenen Räumen derzeit nicht geht. Mit dem nötigen Abstand, bemerkenswerter Disziplin des Publikums und einigen anderen Sicherheitsvorkehrungen bot diese Spielstätte bis zu 240 Gästen einen unbeschwerten Kulturgenuss.
Die Saison begann im Juni mit den ersten Opernaufführungen nach dem Shutdown: Rund 3.500 Menschen besuchten die „Summer Session“ der Staatsoper Hannover vom 19. Juni bis 12. Juli.
Auch das Kleine Fest im Großen Garten musste nicht ersatzlos ausfallen. Die Sonderausgabe im Gartentheater vom 14. Juli bis 3. August war innerhalb kürzester Zeit ausverkauft und zählte insgesamt 8.400 Besucher*innen.
In den drei Sommermonaten waren bei fast 100 Veranstaltungen insgesamt mehr als 15.000 Menschen zu Gast im Gartentheater.
Auch andere Gartenräume boten den geeigneten Rahmen für schöne Begegnungen, darunter das Gartenfestival im Georgengarten mit rund 11.000 Besucher*innen (14. bis 16. August), das Hörfestival von HAZ und NP mit 2.800 Gästen (21. bis 23. August), ebenfalls im Georgengarten, und das Wandelkonzert „Sternklang“ im Berggarten mit rund 600 Gästen.
Weit mehr als 15.000 Menschen genossen die lauen Sommernächte bei den abendlichen Illuminationen im Großen Garten.
Trotz der schwierigen Rahmenbedingen waren die Herrenhäuser Gärten damit der beliebteste Kulturort in Hannover.
Ausblick auf den Veranstaltungsherbst
Auch in den historischen Räumen der Herrenhäuser Gärten sind wieder Veranstaltungen möglich. So fand bereits im Juni in der Orangerie das erste Indoor-Konzert in Niedersachsen nach dem Shutdown statt. In einem Belüftungstest hatte sich der große Raum als sichere Spielstätte erwiesen. Im September wird das Tanztheater International in der Orangerie zu Gast sein (12./13.09.), der Kunstsalon Herrenhausen findet in der Galerie statt (17. bis 20. September). Die KunstFestSpiele Herrenhausen sind vom 23. September bis 11. Oktober an verschiedenen Spielstätten zu sehen.
HANNOVER (PM). Bei einer beeindruckenden Livepainting-Aktion im Erlebnis-Zoo Hannover ließ der internationale Pop-Art-Star NIKO NIKOLAIDIS im Juli ein wahrhaft tierisches Kunstwerk mitten auf der Elefantenanlage entstehen. Vor den Augen der Besucher erschuf er mit Acrylfarben, Öl und Neon sein neues Werk: Inspiriert von der besonderen Atmosphäre im Zoo, Musik und Licht entstand auf der Leinwand der Kopf eines imposanten Löwen, begleitet von Wörtern wie „King“, „Power“, „Wild“ und „Fear“. Ein Kunstwerk, das in der Dunkelheit schließlich sein Geheimnis lüftet: Wird es mit Schwarzlicht angeleuchtet, erstrahlen die Neonfarben und geben noch mehr Details preis.
Bis tief in die Nacht arbeitete NIKO NIKOLAIDIS an den letzten Details seines Werkes. Nun präsentierte der Pop-Art-Star das fertiggestellte Bild der Öffentlichkeit – an dem Ort, an dem es entstand: im Dschungelpalast des Erlebnis-Zoo Hannover. Unmittelbar nachdem das 1,50 x 1,50 Meter große Werk fertiggestellt war, bot NIKOLAIDIS es bei der Auktionsplattform „United Charity“ zur Versteigerung für einen guten Zweck an. Zur großen Freude des Zoo-Teams suchte sich der Künstler den Erlebnis-Zoo als gemeinnütziges Unternehmen aus, um den Zoo bei seinen vielfältigen Aufgaben rund um die Themen Artenschutz, Bildung, moderne Tierhaltung und seinem Ziel, Menschen für Tiere zu begeistern, zu unterstützen.
Dass auch der Zoo stark von der Corona-Krise betroffen ist, durch eine 50-tägige Schließung sowie weiterhin begrenzte Besucherzahlen, motivierte den internationalen Künstler dazu, den Erlös aus der Charity-Versteigerung an den Erlebnis-Zoo zu geben. „Der Mensch kann helfen, er hilft sich selbst, er kann anderen helfen, wir finden immer eine Lösung. Tiere hingegen können sich nur auf uns verlassen“, so NIKO NIKOLAIDIS. „Der Zoo hat mich seit meiner Kindheit begleitet und immer wieder durfte ich einzigartige Momente genießen, die fernab von meinem Alltag waren. Ruhe, Inspiration und Freude. Ich sehe es als Pflicht meinerseits an, diese Momente in der Not zu gewährleisten, um sie immer wieder erleben zu dürfen“, berichtete der junge Künstler.
Unterstützung für Rückkehr der Riesen
Im Rahmen der Bild-Präsentation im Prunksaal des Maharadscha überreichte der bekannte Pop-Art-Künstler einen Scheck in Höhe von 10.000 Euro an Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff – der Erlös aus der Charity-Auktion. Als direktes Spendenziel hat NIKOLAIDIS sich das Herzensprojekt des Erlebnis-Zoo ausgesucht: die Rückkehr der Riesenschildkröten nach Hannover. „Die Riesenschildkröten tragen in meinen Augen nicht nur Weisheit, sondern auch Ruhe, Gelassenheit und Faszination. Sie erinnern mich als großen Dinosaurier-Fan an die Giganten der damaligen Zeit. Sie haben einiges auf diesem Planeten überlebt und erinnern mich daran, dass Geduld der Weg zu seinen persönlichen Zielen ist“, erklärte NIKOLAIDIS seine Entscheidung, dem Zoo bei diesem Projekt mit dem Auktionserlös zu helfen. Denn der Erlebnis-Zoo finanziert den Neubaus des Schildkrötenhauses in Mullewapp aus eigener Kraft und mit Hilfe vieler Schildkrötenfreunde.
Zoo-Chef Andreas M. Casdorff freute sich daher sichtlich über die großzügige Unterstützung des Pop-Art-Künstlers: „Im Namen des gesamten Zoo-Teams bedanke ich mich herzlich bei NIKO NIKOLAIDIS für seine großartige Hilfe, mit der wir einen Meilenstein auf unserem Weg erreichen, die beliebten Riesenschildkröten zurück nach Hannover zu holen und eine neue Tieranlage zu bauen. Diese tolle Aktion zeigt die tiefe Verbundenheit des Künstlers mit dem Zoo und Hannover und freut uns tierisch.“
Ersteigert hat das Kunstwerk Asterios Kakoulis, der die Gelegenheit nutzte, das eindrucksvolle Werk von NIKO NIKOLAIDIS zu ersteigern und gleichzeitig etwas Gutes zu tun: „Die Geste von NIKO, den Erlös an den Hannover Zoo, einem Ort, der vielen Hannoveranern Freude bereitet, zu spenden und in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten zu unterstützen, hat meine Aufmerksamkeit geweckt, um daran teilhaben zu wollen“, betonte der Kunst-Fan.
Kakoulis war übrigens live dabei, also der internationale Pop-Art-Star das Löwengemälde im Dschungelpalast erschuf. Daher entschied sich der Ersteigerer dazu, das Kunstwerk als Dauerleihgabe dem Zoo zu übergeben, um es auch den Besuchern zugänglich zu machen und überraschte damit das Zoo-Team rund um Geschäftsführer Andreas M. Casdorff. „Es ist wundervoll, dass sich nun viele, viele Besucher an diesem beeindrucken Werk erfreuen können, für das wir einen tollen Platz finden werden!“
BERLIN (PM). Kulturstaatsministerin Monika Grütters unterstützt im Rahmen des rund 1 Milliarde Euro schweren Rettungs- und Zukunftsprogramms NEUSTART KULTUR die Tanzszene in Deutschland. Mit einem mehrteiligen Hilfsprogramm für den Bereich der freien professionellen Tanzszene, für das bis zu 20 Millionen Euro zur Verfügung stehen, werden Künstlerinnen und Künstler, aber auch Produktionsstätten, Festivals und weitere Bereiche gestärkt.
Monika Grütters erklärt dazu: „Die Tanzszene ist von der Corona-Krise besonders hart getroffen. Das gilt umso mehr, als Tänzerinnen und Tänzern oft nur ein begrenzter Zeitraum zur Verfügung steht, in dem sie künstlerische Höchstleitungen erbringen können. Umso wichtiger ist es, jetzt der Tanz-Szene direkt und passgenau zu helfen. Mit den Teilprogrammen DIS-TANZEN, TANZPAKT Reconnect und NPN-STEPPING OUT wollen wir dem Tanz in Deutschland wieder auf die Beine helfen.
Mit dem Hilfsprogramm werden einerseits die Strukturen im nicht überwiegend aus öffentlichen Mitteln getragenen Tanzsektor gestärkt und andererseits auch Tänzerinnen und Tänzer unmittelbar unterstützt. Die Programme basieren auf den langjährigen Erfahrungen unserer Partner mit den Fördersystemen von Bund, Ländern und Kommunen und schaffen hier eine sinnvolle Verknüpfung. Wir müssen gemeinsam sinnvoll so helfen, dass Künstlerinnen und Künstler so bald wie möglich wieder ihr Einkommen erwirtschaften und ihr Publikum finden können.“
Die Programme wurden mit drei Partnerorganisationen, dem Dachverband Tanz, Diehl+Ritter und Joint Adventures – Walter Heun entwickelt. Einzelheiten zu den Förderprogrammen DIS-TANZEN, TANZPAKT Reconnect und NPN-STEPPING OUT sowie die Antragsunterlagen können über die Webseiten der Partnerorganisationen abgerufen werden: dachverband-tanz.de, diehl-ritter.de, jointadventures.net. Die Partnerorganisationen bieten jeweils auch telefonische Beratung an.
REGION HANNOVER (PM). Kein Verzicht auf den alljährlichen Kultursommer: Mit ihrem neuen Konzept passen sich die Region und ihre Kooperationspartnerinnen und -partner den herrschenden Corona-Bedingungen an und bieten zahlreichen Musikerinnen und Musikerinnen eine Bühne unter freiem Himmel. Im Amtsgarten von Schloss Landestrost kann das Publikum dem kulturellen Leben wieder ein Stück näherkommen. Insgesamt läuft das Programm von Team Kultur und Kulturstiftung der Region vom noch bis zum 6. September, bestätigt sind derzeit alle Open-Air-Termine im Amtsgarten. Die Durchführung der Veranstaltungen in Innenräumen gilt derzeit immer unter Vorbehalt.
Noam Bar Band
Die Israelin Noam Bar ist mittlerweile eine gute Bekannte in Hannover, zahlreiche Bühnen hat sie bereits mit ihrer Band bespielt. Als „Angry Woman“ Musik definiert sie ihre Arbeit – das sind persönliche Geschichten von einem Ex-Ehemann, Ex-Freunden, Ex-Chefs, andere Überlebenserfahrungen und schlechte Entscheidungen. Musikalisch bietet die Band dazu drückende R&B und Hip Hop Beats mit Rap, gern aber auch mal filigranen Soul und Jazz. Fazit: gefühlvolle Stimme, explosive Soloparts und ein messerscharfer Groove der Band.
Termin: Freitag, 31. Juli 2020, 20 Uhr
Ort: Open Air-Bühne im Amtsgarten Schloss Landestrost
Eintritt: 15 Euro/ ermäßigt 10 Euro
Das Konzert ist bereits ausverkauft!
Lars Stoermer & the Groove
Groove, Herz und unbändige Spielfreude sind das Wesen von Jazz- und Soulmusik. In diesem Sinne lädt Saxophonist Lars Stoermer mit Pianist Lutz Krajenski, Kontrabassist Hervé Jeanne und Schlagzeuger Matthias Meusel zu einer eingeschworenen Rhythmussection ein, die schon längst weit über Deutschland hinaus genau damit Berühmtheit erlangte. Lars Stoermer war auf Tournee mit dem James Brown- Saxophonisten Pee Wee Ellis und spielte Gastauftritte mit Gurus Jazzmatazz oder MC Solar. Zudem ist er ist Gründungsmitglied der Bigband Fette Hupe. Lutz Krajenski spielte mit Randy Crawford, Roachford oder Till Brönner und war als Bandleader für Roger Cicero oder Ulrich Tukur tätig. Hervé Jeanne spielte bereits mit den New York Voices, sowie dem Filmorchester Babelsberg. Matthias Meusel ist sowohl im Jazz wie Pop ein hoch geschätztes „Multi-Groove-Talent“, so das Musikmagazin „Sticks“. Neben der Zusammenarbeit mit Jeff Cascaro oder Herb Geller versorgte er etliche Charterfolge mit seinem Groove.
Termin: Samstag, 1. August 2020, 20 Uhr
Ort: Open Air-Bühne im Amtsgarten Schloss Landestrost
Eintritt: 15 Euro/ ermäßigt 10 Euro
Der Amtsgarten bietet derzeit Sitzplätze für 124 Gäste. Konzertkarten sind ausschließlich an den Vorverkaufsstellen oder online unter https://kultur-rh.reservix.de erhältlich. Eine Abendkasse gibt es nicht.
Kulinarische Spezialitäten und Getränke für die Veranstaltungen des Kultursommers und passend zum musikalischen Ambiente bieten jeweils Homeyers Hof oder NORDSTADT braut!. Wein, Bier oder alkoholfreie Getränke sowie Häppchen für den kleinen Hunger sind am jeweiligen Stand zu finden. Eigene Mitbringsel sind ebenfalls weiterhin möglich.
HANNOVER. Hannover bekommt 500.000 Euro vom Land Niedersachsen in der heißen Bewerbungsphase um den Titel Kulturhauptstadt Europas 2025. Den Zuwendungsbescheid über die Summe hat Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur Björn Thümler Oberbürgermeister Belit Onay bei einem Besuch überreicht, der sich für die Unterstützung des Landes bedankte.
Bei dem Geld handelt es sich um die im Dezember 2019 versprochene Unterstützung des Landes an die niedersächsischen Bewerberstädte Hannover und Hildesheim, die es beide in der zweiten Runde des nationalen Wettbewerbs geschafft haben.
Das Bewerbungsteam Hannover 2025 schreibt zurzeit intensiv am 2. Bid Book, um eine europäisch besetzte Jury davon zu überzeugen, dass Hannover das Zeug dazu hat, Kulturhauptstadt zu werden. Die endgültige Entscheidung, welche der fünf deutschen Städte, die noch im Wettbewerb sind, sich in 2025, neben einer slowenischen Stadt, Kulturhauptstadt Europas, nennen darf, fällt am 28. Oktober.
REGION HANNOVER. Kein Verzicht auf den alljährlichen Kultursommer: Mit ihrem neuen Konzept passen sich die Region und ihre Kooperationspartnerinnen und -partner den herrschenden Corona-Bedingungen an und bieten zahlreichen Musikerinnen und Musikerinnen noch bis zum 6. September eine Bühne unter freiem Himmel. Mit dem Kultursommer-Programm von Team Kultur und der Kulturstiftung der Region im Amtsgarten von Schloss Landestrost kann das Publikum dem kulturellen Leben wieder ein Stück näherkommen.
EVELYN KRYGER
Jazz, Weltmusik und Balkanbeats
Worldfusion im besten Wortsinn: Die Musik von Evelyn Kryger hält sich keineswegs an muffige Genres, stattdessen gibt es wildere Assoziationen und komplexe Songstrukturen mit ungewöhnlichen Grooves und kraftvollen Melodien.
Globalkitsch, Hüpfburgjazz, World-Fusion-Dysko und Five-to-the-floor – all das lädt ein zu einer berauschenden Tanz-Reise durch ihre musikalischen Welten.
Termin: Freitag, 17. Juli 2020, 20 Uhr
Ort: Open Air-Bühne im Amtsgarten Schloss Landestrost
Eintritt: 15 Euro/ ermäßigt 10 Euro
SOLO DUO feat. SYRIAB ENSEMBLE
Arabische Klänge
Die jungen syrischen Musiker Abdulrahim Aljouja und Ammar Zein präsentieren mit der traditionellen Kurzhalslaute Oud und an den Rahmentrommeln Daff und Riq solistische Improvisationen, aber auch traditionelle Stücke. In ihren Konzerten kooperieren sie mit Gastmusikerinnen und –musikern aus den verschiedensten Musikkulturen.
Termin: Samstag, 18. Juli 2020, 20 Uhr
Ort: Open Air-Bühne im Amtsgarten Schloss Landestrost
Eintritt: 15 Euro/ ermäßigt 10 Euro
Der Amtsgarten bietet Sitzplätze für 124 Gäste. Konzertkarten sind ausschließlich an den Vorverkaufsstellen oder online unter https://kultur-rh.reservix.de erhältlich. Eine Abendkasse gibt es nicht.
Kulinarische Spezialitäten und Getränke für die Veranstaltungen des Kultursommers und passend zum musikalischen Ambiente bieten jeweils Homeyers Hof oder NORDSTADT braut!. Wein, Bier oder alkoholfreie Getränke sowie Häppchen für den kleinen Hunger sind am jeweiligen Stand zu finden. Eigene Mitbringsel sind ebenfalls weiterhin möglich.
BERLIN. Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat über die Förderanträge des Corona-Hilfsprogramms „Orchester vor neuen Herausforderungen“ entschieden. Aus dem Hilfspaket erhalten insgesamt 27 freie Orchester und Ensembles jeweils bis zu 200.000 Euro. Gefördert werden unter anderem die Akademie für Alte Musik Berlin, das Ensemble Musikfabrik und das Mahler Chamber Orchestra.
Monika Grütters erklärt dazu: „Die Coronakrise hat die freien Ensembles und Orchester hart getroffen. In dieser Notsituation ist es dem Bund wichtig, schnell Hilfe zu leisten. Denn die freien Klangkörper sind ein wichtiger Kreativitätsfaktor unserer Musikkultur: Mit künstlerischen Innovationen setzen sie Impulse, die oft von anderen Festivals, Theatern und Orchestern aufgegriffen werden. Nicht zuletzt deshalb verdienen die unabhängigen Ensembles und Orchester gerade jetzt unsere Unterstützung.“
Ziel des Programms ist es, freien Ensembles und Orchestern so schnell wie möglich den Wiederbeginn ihrer künstlerischen Arbeit zu ermöglichen. Gefördert werden deshalb insbesondere Präsentations- und Vermittlungsformate, die in Reaktion auf die besonderen Bedingungen der Pandemie entwickelt werden. Das einmalige Hilfsprogramm läuft bis Ende des Jahres 2020. Die Mittel stammen aus dem Förderprogramm „Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland“, das von Januar 2021 an regulär fortgesetzt werden soll.
Folgende Orchester und Ensembles haben beim Hilfsprogramm „Orchester vor neuen Herausforderungen“ die Kriterien erfüllt und mit ihrer Projektidee überzeugt:
HANNOVER. Inmitten der sommerlichen Gartenpracht laden die Herrenhäuser Gärten vom 7. bis zum 30. August zu der Veranstaltungsreihe „Sommernächte im Gartentheater“ ein. Bei dem abwechslungsreichen Programm aus Live-Musik, Lesungen, Poetry Slam und Kino ist für jeden Geschmack etwas dabei. Insgesamt 18 Veranstaltungen unter freiem Himmel fügen sich in das historische Ambiente des Gartentheaters ein.
In diesem Jahr ist durch die Corona-Pandemie vieles anders und das Kulturleben erwacht erst langsam und mit Einschränkungen wieder aus der Zwangspause. „ Wir sind besonders froh, unsere Gäste im August wieder einladen zu können“ so Ronald Clark, Direktor der Herrenhäuser Gärten.
Das Programm aus Live-Musik mit Swing, Soul und Singer-Songwritern, Poetry Slams und Open-Air-Kino war gerade fertiggestellt, als der Shutdown kam. Bereits lange vor Inkrafttreten der Lockerungen für Veranstaltungen unter freiem Himmel haben die Herrenhäuser Gärten ein Konzept vorbereitet, das die Bespielung des Gartentheaters auch unter den aktuellen Bedingungen möglich macht. Durch die verpflichtende Bestuhlung und die nötigen Abstände verringert sich die Platzkapazität deutlich. Dennoch ist es möglich, die meisten der ursprünglich geplanten Veranstaltungen durchzuführen.
Leider können die beliebten Tanzabende nicht stattfinden. Die Interpreten Fette Hupe und Ferry Ultra sind aber trotzdem dabei und haben eigens für die veränderte Situation neue Formate entwickelt. Das Programm wurde nachträglich noch erweitert, sodass zusätzliche Kooperationen, u.a. mit dem Jazz Club Hannover und weiteren überwiegend hannoverschen Künstler*innen eine Bühne bieten.
Mit seinen goldenen Figuren und den grünen Hecken dient die traditionelle Spielstätte bereits im fünften Jahr als Veranstaltungsort der Sommernächte. Die Idee, ein Gesamtkonzept aus Gartenkunst und Vergnügen zu gestalten, hat großen Anklang gefunden. So kamen im vergangenen Jahr über 5.000 Besucher*innen in das Gartentheater. Die Veranstaltungen waren damit zu weit über 90 Prozent ausverkauft.
Singer-Songwriter
Auch in diesem Jahr sind wieder erstklassige Singer-Songwriter am Start und begeistern das Publikum mit Konzerten in schönstem Ambiente. Max Prosa (7. August) singt stimmungsgeladene, intensive Lieder über Erinnerungen und Sehnsüchte. Die Höchste Eisenbahn (8. August) macht gute Laune mit gewitzten Texten und beschwingten Melodien und DOTA (13. August) singt ausnahmsweise keine selbst geschriebenen Texte, sondern macht sich die Poesie von Mascha Kaléko musikalisch zu eigen. Auch Musiklegenden wie Thorsten Wingenfelder, Gründungsmitglied und Gitarrist von Fury In The Slaughterhouse und Purple Schulz (20. August) stehen auf der Bühne und lassen die Vergangenheit mit alten Bandgeschichten neu aufleben. Der Abend „Singers, Songs und Storytellers“ ist eine Kooperation mit der Block Musik GmbH und Living Concerts.
Thorsten Wingenfelder_Solo_19 (c) Olaf Gebert
Besondere Gelegenheit für Frühaufsteher*innen
Wie bereits 2019 erwartet alle Frühaufsteher*innen am 9. August eine ganz besondere Gelegenheit: Der Große Garten öffnet seine Tore zur Morgendämmerung um 5 Uhr und lädt „Zwischen Nachtigall und Lerche“ zu einer Lesung mit Musik und anschließendem Spaziergang durch die frühmorgendliche Natur.
Kultur in der Krise? Corona und die Folgen für die Kreativwirtschaft
In einer Talk- und Kulturshow (14. August, 17 Uhr) moderiert von Henning Chadde und Jan Egge Sedelies präsentieren vier Künstler*innen nicht nur ihre Kunst aus den Bereichen Musik und Literatur, sondern erklären persönliche Hintergründe und Einschätzungen zur Krise. Dabei zeigen sie auf, wie sie das Thema musikalisch und literarisch aufnehmen, melden sich aktiv zu Wort und suchen den Austausch mit den Kulturempfänger*innen selbst – dem Publikum.
Wortgewandte Poetry Slams
„Macht Worte! – der hannoversche Poetry-Slam“ und das Büro für Popkultur präsentieren das Poetry Slam-Wochenende. Das Team „Zum Goldenen Schmied“, amtierender deutschsprachiger Team-Champion im Poetry Slam, startet am 14. August (20 Uhr) mit einer dynamischen Show mit viel Liebe zu feinsten Wortkreationen. Am 15. August (17 und 20 Uhr) treten beim Best of Slam! fünf Slammer*innen gleich zweimal um den Titel „Gartenpoet*in 2020“ an. Zum krönenden Abschluss wird bei Slammin‘ Music unter der Moderation von Johannes Berger am 16. August (18 Uhr) ein fulminanter Musik-Slam präsentiert.
Die Bigband „Fette Hupe“ hat es als großes Ensemble mit vielen Bläsern durch die Abstandsregeln besonders schwer. Der musikalisch-literarische Abend „Zur Nacht“ (21. August) gibt den Bandmitgliedern die Möglichkeit, sich mit der ungewöhnlichen Situation auseinanderzusetzen. Die Musiker*innen und die von ihnen erzeugten Klänge bewegen sich durch den immer dunkler werdenden Raum. Dazu liest Schauspieler Daniel Nerlich thematisch passende Texte. Distanz und Nähe werden sicht-, hör- und spürbar.
DJ Ferry Ultra präsentiert den Publikumshit „Royal Soul Jam“ dieses Jahr als „seated edition“ (22. August). Das Publikum muss sitzen, also wird die Musik etwas ruhiger und sphärischer. Ferry und seine Band liefern einen Soundtrack aus brandneuer, extra für diesen Abend komponierter Musik und bekannten Tracks in neuem Gewand. Es entsteht eine Mischung aus Soulful Music und Funky Grooves mit Einflüssen aus Jazz, Blues und Electronica.
Auch der Jazz Club Hannover wurde in eine Zwangspause geschickt. Bei den Sommernächten ist er mit einem Konzert zu Gast, das für die hannoversche Jazzszene und ihre Fans ein wenig die Wartezeit verkürzt, bis es endlich wieder losgehen kann auf dem Lindener Berg. Lutz „Hammond“ Krajenski, Hannovers virtuoser Jazzorganist, hat für das Projekt „Generations“ (23. August) ein paar junge und altbekannte Gesichter der hannoverschen Jazz- und Soulszene zum musikalischen Match geladen.
26. bis 30. August: Kinoabende unterm Sternenhimmel
Die Abschlusswoche der Sommernächte präsentiert einige Filmhighlights.
Am 26. und 30. August (21 Uhr) erzählt „Little Women“ von den Wünschen, Träumen und Gefühlen der vier jungen March-Schwestern im Amerika Mitte des 19. Jahrhunderts. Am 27. August (21 Uhr) beeindruckt Renée Zellweger in „Judy“ mit ihrer Interpretation der Showbiz-Legende Judy Garland in einer ihrer bisher intensivsten Charakterrollen. Weitere Filmhighlights sind “Call Me By Your Name” am 28. August (21 Uhr) und “The Favourite – Intrigen und Irrsinn” am 29. August (21 Uhr).
Partner*innen der Sommernächte
Das Programm der diesjährigen Sommernächte im Gartentheater ist in Zusammenarbeit mit der Jazz Musiker Initiative Hannover, dem Jazz Club Hannover, der Block Musik GmbH, Living Concerts, dem Büro für Popkultur und Macht Worte – dem hannoverschen Poetry Slam entstanden.
Vorverkauf
Tickets gibt es ab 7. Juli aufgrund der komplexen Sitzplatzplanung nur an der Vorverkaufskasse im Künstlerhaus, telefonisch und online unter folgender Adresse:
Es werden Tickets an Einzelpersonen und Kleingruppen bis zu zehn Personen verkauft.
Die Sommernächte im Internet: www.gartentheater-herrenhausen.de
Wetter
Bei schlechtem Wetter können die Veranstaltungen dieses Jahr nicht in die Orangerie verlegt werden. Aufgrund der Abstandsregeln reicht die Platzkapazität dort nicht aus. Viele der Veranstaltungen können jedoch auch bei durchwachsenem Wetter stattfinden. Regenschauer führen nicht zwingend zu einer Absage.
Aktuelle Informationen zur Wetterlage und der Wetterbeständigkeit der jeweiligen
Veranstaltung erfahren Sie am Veranstaltungstag ab 16.00 Uhr (12.00 Uhr für
Nachmittagsveranstaltungen) unter www.gartentheater-herrenhausen.de.
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