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Meldungen zu Kultur, Veranstaltungen, Museen und Bühnen aus Hannover und Niedersachsen. Berichte, Hintergründe und Termine im Überblick.

Startklar die Region zum Klingen zu bringen – Intraregionale

Startklar die Region zum Klingen zu bringen

9. Juni 2021/in Kultur

HANNOVER (PM). Die IntraRegionale ist startklar für ihre Eröffnung am kommenden Sonntag, den 13. Juni 2021. Bei der heutigen Pressekonferenz im Parkhaus Lehrte konnten sich Medienvertreterinnen und -vertreter bereits davon überzeugen, wie die Künstlerin Lisa Premke mit ihrem gebäudegroßen Instrument LACHE diesen funktionalen Raum und die dort vorgegeben Bewegungsmuster umgestaltet.

Im dreieckigen Lichthof des Parkhauses schwebt eine durchsichtige Ebene, auf der sich ca. 8.000 Glasmurmeln befinden. Ein minimales Gefälle, ein Impuls durch den Wind oder mechanisch durch ein Pedal genügen, um die Murmelschar in Bewegung zu setzen. Rollend, einander anstoßend und die Richtung ändernd erzeugen sie einen einzigartigen Klang im Parkhaus und bieten außerdem optisch ein spannendes Schauspiel. Dies ist eine der vielen Einladungen der IntraRegionale, gewohnte und gewöhnliche Orte mit und durch klangkünstlerische Interventionen neu wahrzunehmen.

Elf Kunstinstitutionen und die Hochschule Hannover präsentieren in der Langenhagener Kapelle, auf dem aha-Wertstoffhof in Bissendorf, unter der Hochbrücke in Burgdorf und an neun weiteren ungewöhnlichen Orten Klangkunstwerke von zwölf Kunstschaffenden und Künstlerkollektiven. Eine Fachjury hatte Anfang des Jahres aus 169 Bewerbungen internationaler Künstlerinnen und Künstler elf Aufträge vergeben, Klanginstallationen für die speziellen Ausstellungsräume zu entwickeln.

Die Hörregion Hannover vertieft mit einem umfangreichen Begleitprogramm das Hör- und Kunsterlebnis über den gesamten Ausstellungszeitraum. In Kooperation mit den Kunst-institutionen sowie vielen weiteren Partnerinnen und Partnern aus der gesamten Region sind über 30 Angebote von Konzerten an ungewöhnlichen Orten über Gespräche mit den Künstlerinnen und Künstlern bis zu Workshops entstanden, in denen Neugierige aktiv werden können.

Regionspräsident Hauke Jagau betonte in seiner Rede im Rahmen der Pressekonferenz vor allem das Gemeinschaftliche des Klangfestivals: „Die IntraRegionale greift den Regionsgedanken auf, indem sie Kunst und Kultur an vielen verschiedenen Orten zeigt und gleichzeitig dem Gedanken der Vernetzung Rechnung trägt. Ich freue mich, dass die Region Hannover das Klangfestival mit der Hörregion unmittelbar unterstützt und mitgestaltet. Ich danke allen, die an der Vorbereitung und Organisation beteiligt waren. In diesen Zeiten, ein solches Projekt voranzutreiben und umzusetzen, erfordert Mut. Ich freue mich, dass die Kulturszene in der Region Hannover diesen Mut hat und dafür sorgt. Klangkunst bietet neue Perspektiven für Augen und Ohren – genau das, was wir jetzt brauchen.“

Frank Prüße, Bürgermeister der Stadt Lehrte, freute sich, dass zusätzlich zur Städtischen Galerie Lehrte temporär ein weiterer Ort in Lehrte Kunst bietet: „Klangkunst in einem Parkhaus zu erleben, ist eine Besonderheit und die Künstlerin Lisa Premke hat die künstlerische Herausforderung mit ihrer Arbeit hervorragend bewältigt. Teil des Projekts IntraRegionale 2021 zu sein, ist ein Gewinn für die Stadt Lehrte und seine Bürgerinnen und Bürger.“

LandArt-Künstler und Initiator der IntraRegionale, Frank Nordiek, stellte die anwesenden Künstlerinnen und Künstler sowie die gastgebenden Kunstinstitutionen des Festivals vor. Er gab auch Einblicke in das weitreichende Spektrum der bei der IntraRegionale 2021 vertretenen Klangkunst. 

Maike Fölling stellte das umfangreiche Begleitprogramm vor, das sie für die Hörregion Hannover in Kooperation mit den gastgebenden Kunstinstitutionen und vielen weiteren Partnerinnen und Partnern entwickelt hat. Zuhören, Mitmachen und Ausprobieren, Klänge erforschen oder per Rad auf Tour zwischen den Kunstwerken pendeln – unter diesen Oberbegriffen findet sich ein breitgefächertes Angebot für Jung und Alt. Hörsensibilisierung und in den Dialog mit den Künstlerinnen und Künstlern zu kommen, steht dabei ebenso im Fokus wie Konzerte und Vorträge in der Region Hannover erleben zu können.

Einige Förderer gaben zur Eröffnung der INTRAREGIONALE 2021 ein Statement ab:  

„Klang-Expeditionen an geheimnisvolle Orte der Region Hannover, die Entdeckung neuer künstlerischer Perspektiven und ein Erforschen der Sinne, um Unerhörtes zu hören: Das ist die IntraRegionale 2021. Die Stiftung Kulturregion Hannover begrüßt und unterstützt das außergewöhnliche Engagement der kleinen und großen Kunstvereine der Region Hannover und der Hochschule Hannover. Gemeinsam bündeln diese ihre Kräfte für dieses aufwändig angelegte Vorhaben und ermöglichen künstlerische Arbeiten auf hohem Niveau im urbanen und ländlichen Bereich. In diesen Zeiten ebenfalls wichtig: Viele der Klanginstallationen sind im Freien erlebbar.“

Hauke Jagau und Volker Alt, Vorstand der Stiftung Kulturregion Hannover


„Zur Wiedereröffnung der Kultureinrichtungen beginnt die Region Hannover zu klingen. Mit der IntraRegionale 2021 wird Kunst an elf Standorten nicht nur sichtbar, sondern hörbar und lädt Besucher*innen zu Entdeckungen ein. Die Stiftung Niedersachsen gratuliert zum beeindruckenden Zuspruch von Künstler*innen aus dem In- und Ausland und der großartigen Auswahl anregender Klangkunstwerke.“

Lavinia Francke, Generalsekretärin der Stiftung Niedersachsen


„Als eine der großen Förderinnen in unserer Region Hannover engagiert sich die Sparkasse Hannover auch bei der Hörregion Hannover. Da liegt es nahe, auch die IntraRegionale mit ihrem facettenreichen Klangkunstprogramm zu unterstützen. Gerade nach der langen Pause in der Pandemie freuen wir uns besonders über den Start dieses Festivals.“

Stefan Becker, Pressesprecher Sparkasse Hannover


„Die NORD/LB Kulturstiftung fördert die IntraRegionale 2021, weil bei diesem einmaligen Projekt elf Kulturinstitutionen aus der Region Hannover zusammenarbeiten und gemeinsam Landschaftskunst präsentieren. Fünf Wochen wird an ausgewählten Orten Klangkunst erlebbar sein und begleitet von einem umfangreichen Programm mit Workshops, Konzerten, Aktionen und Führungen können die Besucherinnen und Besucher außergewöhnliche Hörerlebnisse machen.

Kultur heute heißt auch Vermittlung von Wissen und neuen Erfahrungen, aber auch Teilhabe und Mitwirkung bei der Gestaltung der Zukunft. Die NORD/LB Kulturstiftung möchte mit ihrer Arbeit Akzente setzen und die Kunst- und Kulturlandschaft in unserem Wirkungsraum vielfältig erhalten. Die IntraRegionale vereint all das und bietet allen Interessierten die Möglichkeit, gemeinsam Kunst und die Region Hannover zu entdecken.“

Anke Blome, Geschäftsführung NORD/LB Kulturstiftung


„Als eine weltoffene Hochschule haben wir uns sehr gefreut, dass die Hörregion Hannover uns zur Mitwirkung bei der IntraRegionale eingeladen und den Studierenden die Chance gegeben hat, in einem Projekt mit international bekannten Künstlerinnen und Künstlern mitzuwirken. Der Planet MID ist ein besonderes Gebäude der Hochschule Hannover und eines der bekanntesten Objekte der Expo 2000. Es ist eine besondere Herausforderung, ihn klanglich mit Mehrkanal-Sound zu bespielen. Während sich die Studierenden von Dozentin Barbara Hindahl mit akustischen Klängen und dem Klangraum unter dem Planet MID beschäftigten, haben sich die Studierenden unter der Leitung von André Alder besonders von dem retro-futuristischen Baukörper zu neuen, häufig synthetischen, Klängen inspirieren lassen.“

Prof. Dr. Friedrich Weltzien, Studiendekan Abteilung Design und Medien, Hochschule Hannover


„In der Region von morgen ist Abfall kein Rest, sondern ein Wert. Wertstoffe und Abfälle können sogar Klänge erzeugen. Wir unterstützen gerne das Klangkunstfestival der IntraRegionale. Neben dem Kunstobjekt am Wertstoffhof in Bissendorf begleitet aha weitere Aktionen des Klangkunstfestivals. Denn Müll ist das, was wir draus machen.“
Thomas Schwarz, aha-Geschäftsführer


Weitere Informationen finden Sie auf:
www.intraregionale.org
www.hörregion-hannover.de

Kultur im Schloss: Open-Air-Konzert mit musica assoluta am 13. Juni – musica assoluta

Kultur im Schloss: Open-Air-Konzert mit musica assoluta am 13. Juni

9. Juni 2021/in Kultur

Hannover/Neustadt a. Rbge. (PM). Klassik vor historischer Kulisse: Am Sonntag, 13. Juni 2021, ab 19 Uhr, sind musica assoluta im Amtsgarten von Schloss Landestrost zu hören. Für das Open-Air-Konzert mit Werken von Brahms und Beethoven tritt die Musikformation mit drei Solisten auf: Elisabeth Kufferath (Violine), Thorsten Encke (Violoncello) und Mario Häring (Klavier) gelingt auch im Trio der Spagat zwischen hochspezialisierter Musik unserer Gegenwart und einer stilistisch breitgefächerten Dramaturgie. Karten kosten 15 Euro, ermäßigt 10 Euro.

Über das Trio op. 101 von Johannes Brahms schrieb Clara Schumann 1887 in ihr Tagebuch: „Welch ein Werk ist das! Genial durch und durch in der Leidenschaft, der Anmut, der Poesie.” Damit fasst sie in knappe Worte, was der Kern der Musik ist: die emotionale Tiefe, die auch uns Menschen im 21. Jahrhundert unmittelbar ergreift und Trost spendet. Neben dem reifen Werk von Brahms und dem leidenschaftlichen Trio des 24-jährigen Beethoven, öffnet Thorsten Encke das Fenster in die Gegenwart: In seinem Trio prallen die äußeren Erscheinungen einer feurigen Geschichte auf die nachdenkliche innere Stimme. Es entsteht ein emotionales Spiegelkabinett klanglicher Ereignisse.

Veranstaltungsort ist die Open-Air-Bühne im Amtsgarten von Schloss Landestrost, Schlossstraße 1, 31535 Neustadt am Rübenberge. Aufgrund der pandemiebedingten Umstände können sich die Planungen kurzfristig ändern. Alle Konzertbesucherinnen und Konzertbesucher werden deshalb gebeten, sich auf www.hannover.de über den aktuellen Stand zu informieren. Kontakt: Team Kultur der Region Hannover, Telefon (0511) 616-25200, E-Mail kultur@region-hannover.de.

Vorverkauf: Eintrittskarten sind bei den bekannten Vorverkaufsstellen und im Internet erhältlich: www.reservix.de. Die Reservix-Hotline ist täglich von 0 bis 24 Uhr unter Telefon (01805) 700733 (0,14 €/Minute aus dem deutschen Festnetz; aus dem Mobilfunknetz höchstens 0,42 €/Minute) erreichbar. Vorverkauf für die Veranstaltungen der Reihe „Kultur im Schloss“ im Schloss Landestrost, Schlossstr. 1, 31535 Neustadt unter Telefon (0511) 616-25200 oder per E-Mail: kultur@region-hannover.de.

Kunst und Kultur wieder live erleben – fete de la musique Matthias Falk

Kunst und Kultur wieder live erleben

7. Juni 2021/in Kultur

HANNOVER (PM). Der in den letzten Wochen gesunkene Inzidenzwert für Corona-Infizierte macht es möglich: Das größte Musikfest der Welt, die Fête de la Musique, kann am 21. Juni wieder live in Hannover stattfinden. Sowohl Outdoor- als auch Indoor-Standorte werden bespielt.

Nachdem die hannoversche Fête de la Musique im vergangenen Jahr unter dem Motto „Fête mal anders“ für die Besucher*innen in einem eher ungewohnten Format stattfand, wagen die Veranstalter*innen dieses Jahr wieder einen Schritt in Richtung Live-Formate – natürlich mit einem Hygienekonzept, das flexibel an die aktuelle Infektionslage angepasst werden kann.

„Es ist toll, dass wir mit der Fête de la Musique den Sommer begrüßen und der kreativen Vielfalt hier in Hannover wieder eine Bühne bieten können, denn ich spüre es selbst: Wir sind alle hungrig nach Kultur, nach einem kleinen Stückchen Normalität und Unbeschwertheit!“, sagt Hannovers Kultur- und Sportdezernentin Konstanze Beckedorf. „Als Veranstalterin der Fête de la Musique wird die Landeshauptstadt Hannover jedes Jahr von vielen Kooperationspartner*innen und Sponsor*innen unterstützt, die dieses beliebte Festival erst ermöglichen. Ich möchte allen Beteiligten meinen herzlichen Dank aussprechen, denn unter den gegebenen Bedingungen ein solches Fest auf die Beine zu stellen, ist wirklich eine starke Leistung“, betont die Dezernentin.

Die Standorte der Fête de la Musique 2021

An 13 verschiedenen Standorten in Hannover wird es insgesamt rund 60 Konzerte geben. Dabei wird jede der Bühnen nicht nur einmal, sondern gleich mehrere Male hintereinander bespielt. Denn auch die Musiker*innen, deren Auftritte 2020 ausfallen mussten, bekommen die Möglichkeit, ihr Konzert nachzuholen.

Die Outdoor-Standorte sind:

  • Aegidienkirche
  • Alte Nord LB
  • Georgsplatz
  • Marktkirche
  • Opernplatz
  • Trammplatz
  • Wiese am Neuen Rathaus
  • Busspur Aegidientorplatz
  • Erika-Fisch-Stadion
  • Wiese am Stadionbad

Die Indoor-Standorte sind:

  • Brauhaus Ernst August
  • me and all Hotel
  • Swiss Life Hall

Highlights aus dem Gesamtprogramm

Auf dem Trammplatz, dem zentralen Ausgangspunkt für die Fête de la Musique 2021, wird unter anderem die Band 2ersitz zu hören sein. Die sechs Freunde aus Leipzig stehen mit deutschsprachigem Neo-Hippie-Pop auf der Bühne.

Der Opernchor, Blechbläser*innen des Staatsorchesters sowie Solist*innen der Opernensembles verlassen die gewohnten vier Wände des Konzertsaals und bringen ihre Musik nach draußen auf den Opernplatz.

Den Georgsplatz bespielt der hannoversche Künstler Lukas Dolphin. Das Publikum kann sich auf Indie-Pop aus der Landeshauptstadt freuen.

Und auch für die Kleinsten ist gesorgt: Die Kinderbühne lädt zum Kinder-Clowntheater „Spax & Manoli – Die Erdmondpflanzer“ ein, das auf der Wiese am Trammplatz seine Premiere feiert.

Für die Standorte Georgsplatz, Brauhaus Ernst August, Opernplatz, Marktkirche sowie Erika-Fisch-Stadion und Kinderbühne können die Tickets bereits ab dem heutigen Montag (7. Juni) reserviert werden. Die Tickets für die restlichen Bühnen stehen am kommenden Freitag (11. Juni) zur Verfügung.

Sabine Busmann, Produktionsleiterin der Fête de la Musique, ist vom diesjährigen Programm überzeugt: „Corona hat uns kreativ werden lassen. In diesem Jahr sind neue Bühnen dazu gekommen, die es ermöglichen, unter den geltenden Hygienevorschriften ein Musikfest zu feiern. Gemeinsam mit vielen Partner*innen wurde in kurzer Zeit die Fête de la Musique auf die Beine gestellt, und es warten – wie gewohnt – viele musikalische Highlights auf die Zuschauer*innen. Die Fête in der Klinik ist ebenfalls mit vier Standorten vertreten und bringt so Musik auch zu den Menschen, die es aus eigener Kraft nicht in die Stadt schaffen.“

Tickets / Hygienekonzept

Anders als in vergangenen Jahren benötigen Besucher*innen ein Ticket. Das Ticket ist jedoch kostenfrei und nur notwendig, damit alle Konzertgänger*innen registriert sind. Eine Mund-Nase-Bedeckung ist erforderlich und ausreichende Abstände sind einzuhalten. Außerdem müssen Besucher*innen einen tagesaktuellen Schnelltest, einen vollständigen Impfschutz oder aber eine vollständige Genesung von einer Corona-Erkrankung nachweisen.

An allen Standorten gelten auf die aktuelle Infektionslage abgestimmte Hygienekonzepte. Abgitterungen, Wegeführung, getrennte Ein- und Ausgänge sowie Ordner*innen, die auf die Einhaltung der Regeln achten, sorgen für eine sichere Fête de la Musique für alle Beteiligten.

Kultur im Schloss: Open-Air-Konzert mit JOCO am 11. Juni – JOCO Foto Katja Ruge

Kultur im Schloss: Open-Air-Konzert mit JOCO am 11. Juni

4. Juni 2021/in Kultur, Veranstaltungen

NEUSTADT AM RÜBENBERGE (PM). Es geht wieder los: Am Freitag, 11. Juni 2021, ab 20 Uhr, lädt das Team Kultur der Region Hannover zum Open Air im Amtsgarten von Schloss Landestrost ein. JOCO, das sind Josepha und Cosima Carl – zwei Schwestern mit zwei starken Stimmen, harmonisch und kraftvoll, spielerisch und zauberhaft zugleich. Präsentieren werden sie ihr zweites Album „Into The Deep“. Karten für das Konzert von JOCO kosten 19 Euro, ermäßigt 13 Euro.

Vor zweieinhalb Jahren überraschten die norddeutschen Schwestern mit dem Debüt-Album „Horizon“ nicht nur ganz Deutschland – auch im benachbarten Ausland verfiel man ihren schwerelos fließenden Stimmen. Neben unzähligen Konzert- und Festivaltourneen spielten die beiden unter anderem mit der NDR-Bigband sowie im Vorprogramm von Van Morrison und wurden als aufregendster Newcomer des Jahres 2015 ausgezeichnet.

Für ihr zweites Werk „Into The Deep“ (2017) zogen JOCO für ein paar Wochen nach London und arbeiteten erneut mit dem Produzenten und Grammy-Gewinner Steve Orchard. Im legendären Abbey Road Studio und im RAK Studio spielten sie 13 neue Songs ein, die Tiefe und substanzielle Intensität in sich tragen. Wenn man JOCO live erlebt, erschließt sich der ganze Zauber der beiden Schwestern. Hautnah kann man spüren, wie ihr unverwechselbarer Harmoniegesang, ihre sparsame und gleichzeitig kraftvolle Instrumentierung und ihre ideenreichen Texte zu etwas Magischem werden, wie ihre Musik berührt, mitreißt und in die Tiefe geht.

Veranstaltungsort ist jeweils die Open-Air-Bühne im Amtsgarten von Schloss Landestrost, Schlossstraße 1, 31535 Neustadt am Rübenberge. Aufgrund der pandemiebedingten Umstände können sich die Planungen kurzfristig ändern. Alle Konzertbesucherinnen und Konzertbesucher werden deshalb gebeten, sich auf www.hannover.de über den aktuellen Stand zu informieren. Kontakt: Team Kultur der Region Hannover, Telefon (0511) 616-25200, E-Mail kultur@region-hannover.de.

Hannovers Sport- und Kulturszene zeigt Flagge – Laufen für die Kultur

Hannovers Sport- und Kulturszene zeigt Flagge

28. Mai 2021/in Hannover, Kultur

HANNOVER (PM). Es geht wieder los! Geplant als Alternative zum ausgefallenen Silvesterlauf am Maschsee geht der „Lauf für die Kultur“ jetzt am 25. und 26. Juni in der HDI-Arena an den Start. „Nachdem im Dezember absehbar war, dass auch diese Alternativ-Veranstaltung der Pandemie zum Opfer fallen wird, haben wir versprochen, das Event nachzuholen, sobald es wieder geht“, erklärte Organisatorin Stefanie Eichel vom Veranstalter eichels: Event: „Für uns ist das ein ganz wichtiges Signal, dass wir gemeinsam mit unserer motivierenden Kulturszene etwas bewegen und zusammen wieder Gas geben.“

In 30 Minuten langen Slots werden am Freitag, den 25. Juni ab 17:00 Uhr jeweils 20 Läuferinnen und Läufer in der HDI-Arena laufend unterwegs sein; begleitet von 42 Acts aus der Kulturszene, die ebenfalls für jeweils 30 Minuten die Bühne in der Arena beleben. Schluss ist nach 21 Stunden am Sonnabend, den 26. Juni um 14:00 Uhr. „Wir wollten gemeinsam in das Jahr 2021 starten“, so Eichel: „Jetzt holen wir das symbolisch nach.“ Für Konstanze Beckedorf, die mit den beiden Schirmherren, Landessozialpfarrer Dr. Matthias Jung und Stadtsuperintendent Rainer Müller-Brandes, die Veranstaltung präsentierte, ein ganz wichtiges Zeichen zum genau richtigen Zeitpunkt: „Beide Branchen, sowohl der Sport, als auch die Kultur, haben durch die Pandemie extrem gelitten“, freute sich Hannovers Sport- und Kulturdezernentin über die Initiative: „Beide Bereiche brauchen jetzt ein wenig Luft zum Atmen. Der „Lauf für die Kultur“ steht perfekt für die Solidarität in der hannoverschen Szene; ist ein Zeichen des Aufbruchs und der Wende zu besseren Zeiten.“

Mit Kabarettist Matthias Brodowy und Christof Stein-Schneider, Gitarrist von Hannovers Erfolgsband Fury in the Slaughterhouse, hat Eichel zwei prominente Aushängeschilder gewinnen können. „Der Lauf für die Kultur ist ein Segen für die gesamte Kulturszene der Stadt und ein ungemein wichtiges Statement, dass wir nicht vergessen sind, wahrgenommen werden und ein wenig Aufmerksamkeit bekommen können“; Stein-Schneider wird „unter den Kollegen kräftig die Werbetrommel rühren“: „Wann hat man sonst schonmal die Chance, in der HDI-Arena aufzutreten.“ Die Startgelder von 21 Euro pro Person werden zu 100 Prozent und zu gleichen Teilen unter den teilnehmenden Künstlern aufgeteilt; ob Musik, Lesungen, Poetry Slam – alles geht.

„Wir freuen uns auf eine große Vielfalt und viele, viele Bewerbungen von MitMachern und auch Unterstützern“, wirbt Stefanie Eichel: „Ich hoffe, dass sich Viele von dieser Idee angesprochen fühlen. Und natürlich sind auch Spenden gerne gesehen, die ebenfalls komplett in den Honorartopf für die Künstler fließen.“ Alle weiteren Infos und Anmeldemodalitäten sowohl für Läuferinnen und Läufer, als auch für die Kulturschaffenden finden sich im Netz unter www.eichels-event.com/laufendfuerdiekultur. Dabei sein ist alles, eine Zeitmessung für die Aktiven wird es nicht geben. Für Brodowy gibt es so noch einen ganz anderen Nebeneffekt: „Am 25. und 26. Juni wird es so im 96-Stadion nur Sieger geben; das hat man auch nicht so oft.“

Neue Hoffnung für die „Swinging City“ – swinging Hannover 2021

Neue Hoffnung für die „Swinging City“

11. Mai 2021/in Veranstaltungen, Kultur

HANNOVER (PM). Im vergangenen Jahr musste das traditionell zu Himmelfahrt stattfindende Open-Air-JazzFestival „enercity swinging hannover“ erstmals in seiner über 50-jährigen Geschichte abgesagt werden. In diesem Jahr soll die beliebte Veranstaltung wieder stattfinden – zeitversetzt, an neuem Ort und mit sicherem Hygiene-Konzept.

Trotz der Einschränkungen, die die Pandemie auch in diesem Jahr mit sich bringt, planen der Jazz Club Hannover und enercity im Hinblick auf die hohe Bedeutung der Kultur für das soziale Miteinander das bekannte Musikfestival „enercity swinging hannover“ in Corona-angepasster Form. „Das renommierte Jazz-Open-Air ist als langjährige Traditionsveranstaltung ein wichtiger kultureller Leuchtturm der Stadt“, hebt Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay hervor. „Damit können wir unsere Position als vielseitige Kulturstadt und als UNESCO City of Music stärken. Gerade in diesen, von kulturellen Entbehrungen und existenziellen Sorgen der Künstler und Künstlerinnen geprägten Zeiten, sind derartige hoffnungsvolle Signale von großer Bedeutung.“

„Das Jazz-Festival mit seinen internationalen Top-Musikern und enercity gehören seit vielen Jahren eng zusammen und begeistern Fans weit über Niedersachsens Grenzen hinaus“, sagt enercity-Chefin Dr. Susanna Zapreva. „Dass wir in diesem Jahr das beliebte Musikevent wieder ermöglichen und damit auch die Künstlerinnen und Künstler unterstützen, ist uns eine Herzensangelegenheit – und ein Dank an unsere Stadt und unsere Kundinnen und Kunden.“ Seit mehr als 15 Jahren ist enercity Hauptsponsor des Festivals, das vor der Pandemie alljährlich bis zu 40.000 Menschen am Himmelfahrtstag vor das Neue Rathaus lockte. Nachdem die Open-Air-Veranstaltung im vergangenen Jahr erstmals in ihrer langjährigen Geschichte abgesagt werden musste, soll die Stadt nun im Rahmen der Möglichkeiten weiterswingen. „Wir befinden uns weiterhin in einer außergewöhnlichen und schwierigen Situation, wollen aber zugleich positive Signale senden und alles dafür tun, um der Kulturbranche neue Hoffnung zu geben und den Hannoveranern und Hannoveranerinnen innen ein lange entbehrtes Kulturerlebnis zu ermöglichen“, sagt Vanessa Erstmann, erste Vorsitzende des Jazz Clubs.

Neues Veranstaltungskonzept an neuem Spielort

Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Lösungen. Aus diesem Grund wird ausnahmsweise und einmalig mit gleich zwei Traditionen gebrochen: Da eine Großveranstaltung am Himmelfahrtstag undenkbar ist, wurde mit dem 5. September 2021 ein neuer Termin ins Auge gefasst, der, so die Hoffnung, etwas entspanntere Rahmenbedingungen mit sich bringt. Darüber hinaus wurde mit der Gilde Parkbühne erstmals ein alternativer Veranstaltungsort gewählt, der über die nötige räumliche Infrastruktur verfügt, um eine Corona-konforme Veranstaltung durchzuführen.

Organisation und Ablauf erfolgen in strenger Abstimmung mit der zu diesem Zeitpunkt geltenden Corona-Verordnung. Insgesamt werden am Veranstaltungstag drei unterschiedliche Bands vor jeweils bis zu 1.000 Personen pro Konzert spielen, wobei die Auftritte vor sitzendem Publikum stattfinden müssen.

„Um trotz einer begrenzten Zahl an Sitzplätzen möglichst vielen Jazzfans den Musikgenuss vor Ort zu ermöglichen, ist es vorgesehen, dass die Besucher jeweils ein Konzert miterleben können“, erklärt Vanessa Erstmann. Ein besonderes Geschenk gibt es von enercity dazu: „Damit alle Jazzfans bundesweit mit uns genießen können, sorgen wir dafür, dass ‚enercity swinging hannover‘ nicht nur live auf der Gilde Parkbühne stattfindet, sondern auch online per Live-Stream übertragen wird“, hebt Dr. Zapreva hervor. „So kann jeder dieses Jahr mit dabei sein, zumindest virtuell!“

Wie in den vergangenen Veranstaltungsjahren bietet auch „enercity swinging hannover 2021“ ein energiegeladenes Musikprogramm, das mit Swing, R’n’B, Funk, Soul und rockigem Jazz begeistert. Der Schwerpunkt liegt dabei jedoch in diesem Jahr noch stärker auf nationalen und insbesondere regionalen Bands, um die heimische Jazz-Szene zu unterstützen. So stehen mit dem Knut Richter Swingtett und der Sängerin Shereen Adam sowie mit den Jazz Club Hannover Soul & Jazz All Stars rund um Stephan Abel und Lutz Krajenski lokale Jazzgrößen auf der Open-Air-Bühne. Mit Albie Donnelly’s Supercharge wird ferner ein gebürtiger Liverpooler das Publikum unterhalten, der seit längerer Zeit in Deutschland zu Hause ist.

Die bislang stets am Abend vor dem Jazz-Festival stattfindende Jazz Night im HCC Kuppelsaal muss in diesem Jahr leider entfallen.

Freie Tickets mit Anmeldung und Gewinn-Chance auf enercity VIP-Tickets

Da nur eine begrenzte Anzahl von Besucher:innen an den Konzerten teilnehmen kann, werden die kostenfreien Tickets im Vorfeld über ein Online-Anmeldeverfahren vergeben. Die Einzelheiten zur Ticketvergabe werden im Sommer bekanntgegeben, sobald weitere Informationen als Planungsgrundlage vorliegen.

Um die Vorfreude auf die Veranstaltung im Spätsommer für alle Fans zu steigern, hat enercity gemeinsam mit dem Jazz Club einzelne Highlights der erfolgreichen Streaming-Reihe #sofakonzerte zusammengestellt, die von der Jazz-Größe Lothar Krist kommentiert werden. Das erste Video wird am Freitag, 14. Mai 2021, auf dem enercity-YouTube-Kanal veröffentlicht, die weiteren folgen im 14-tägigen Rhythmus ebenfalls freitags. Wer reinhört und aufmerksam zuschaut, hat die Möglichkeit, jeweils zwei VIP-Tickets für ein Konzert am 5. September 2021 zu gewinnen, inklusive Picknickkorb und Shuttle-Service mit einem E-Auto.

Weitere Infos zum Gewinnspiel finden Sie online unter magazin.enercity.de/Jazz2021.

Das bisher geplante Programm „enercity swinging hannover 2021“

Sonntag, 05.09.2021

Jazz-Open-Air auf der Gilde Parkbühne

12:00 – 13:00 Uhr: Knut Richter Swingtett feat. Shereen Adam

16:30 – 17:30 Uhr: Albie Donnelly’s Supercharge

19:30 – 20:30 Uhr: Jazz Club Hannover Jazz & Soul All Stars

„TresOHR“: Neue Podcast-Reihe gibt Kulturschaffenden eine Stimme – TresOHR

„TresOHR“: Neue Podcast-Reihe gibt Kulturschaffenden eine Stimme

18. März 2021/in Kultur

REGION HANNOVER (PM).  Eine schwere Panzertür verschließt den Tresorraum im Keller von Schloss Landestrost in Neustadt am Rübenberge. Ab Mittwoch, 31. März 2021, dreht das Team Kultur der Region Hannover am Zahlenschloss, schiebt den Riegel auf und lädt besondere Gäste aus der Kulturlandschaft dazu ein, Platz zu nehmen. Dann heißt es „Aufnahme läuft“ für die neue Podcast-Reihe „TresOHR – Kultur aus der Region Hannover“.

Das Format lässt Menschen zu Wort kommen, die in der regionalen Kulturszene aktiv sind – das kann in Form eines Konzertes sein oder im Gespräch mit Künstlerinnen und Künstlern. Die Folgen werden immer jeweils am letzten Mittwoch eines Monats ab 18 Uhr bei allen bekannten Audio-Streaming-Diensten (Spotify, Apple, Google und Amazon) sowie auf hannover.de und dem Youtube-Kanal der Region Hannover (www.youtube.com/regionhannover) zu hören sein.

Premiere ist am 31. März, 18 Uhr: Sonja Anders und Hauke Jagau unterhalten sich in Folge 1 über das Spielen. Was bedeutet eigentlich „Spielen“ im Leben, im Theater, in der Politik, im Sport? Wie gehen wir mit der eigenen Person und Rolle um, besonders in Zeiten, in denen nicht gespielt werden darf? Was passiert auf lange Sicht mit Menschen, denen das Spielen verboten ist? Sonja Anders, seit 2019 Intendantin des Schauspiel Hannover, und Hauke Jagau, seit 2006 Präsident der Region Hannover, spazieren mit Moderatorin Stefani Schulz über ein akustisches Spielfeld und streifen unterschiedliche Facetten des Spielens.

 

Die ersten Folgen von „TresOHR“ im Überblick:

 

Ab Mittwoch, 31.03.2021 | 18 Uhr

Folge 1: Spielen

Hauke Jagau und Sonja Anders sprechen über Rollen im Leben | Moderation: Stefani Schulz

 

Ab Mittwoch, 28.04.2021 | 18 Uhr

Folge 2: I‘m Walking – Spazierengehen

Der Atelierspaziergang 2021

Mit den Künstler/innen Edin Bajrić, Claudia Schmidt, Silke Rokitta und Markus Hutter | Moderation: Tanja Schulz

 

Ab Mittwoch, 26.05.2021 | 18 Uhr

Folge 3: Kulturlust oder -frust?

Der Festivalsommer unter Pandemie-Bedingungen | Mit den Festivalorganisatorinnen- und Organisatoren von Kultursommer, MASALA Weltbeat, Liepe und Snntg | Moderation: Tanja Schulz

 

Ab Mittwoch, 30.06.2021 | 18 Uhr

Folge 4: IntraRegionale – Klangkunst in der Region Hannover

Clara Oppels Klanginstallation in Schloss Landestrosts Kasematte | Vertreter/in des Kunstvereins Neustadt am Rbge., Frank Nordiek, Clara Oppel und Maike Fölling | Moderation: Tanja Schulz

STADT KLANG WORT – Stadt Klang Wort© Matthias Falk

STADT KLANG WORT

18. März 2021/in Kultur

HANNOVER (PM). Die neue literarische Audiotour STADT KLANG WORT verbindet Orte klangvoller Worte in Hannover. Dabei geht es auf einem etwa 40-minütigen Fußweg zu Wirkstätten von wichtigen (lebenden und verstorbenen) hannoverschen Autor*innen genauso wie zu literarischen Schauplätzen und besonderen Hörräumen in der Stadt. Lautmalerisch, rhythmisch oder melodiös – Hannoveraner*innen können ab dem 26. März den dauerhaft installierten Literaturwalk zu acht literarischen Hörstationen mit zirka fünfminütigen Sprachstücken durch Hannover begehen.

Für Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf ist der neue Literaturspaziergang nicht nur eine Ergänzung zu den bereits vorhandenen Stadttouren, sondern erstes konkretes Beispiel für den Schwerpunkt „Kultur in Zeiten der Pandemie“ des Zukunftsplan Kultur, mit dem die Stadt digitale Kulturprojekte im öffentlichen Raum in den Fokus stellt. „Nach Kunst und Musik wird nun mit STADT KLANG WORT auch Literatur zum Hörerlebnis mitten in Hannover.“

Flyer und Infoschilder vor Ort machen auf die Audiotour aufmerksam, ein QR-Code an den acht Stationen führt direkt zu den Audiodateien. Die ganze Tour und alle Audiodateien finden sich ab sofort online unter https://www.tonspur-stadtlandschaft.de/stadtklangwort/.

Auf dem Audiowalk werden Autor*innen und Texte mit Bezug zu Hannover in großer Bandbreite vorgestellt: historisch und zeitgenössisch, Newcomer und etabliert, Lyrik und Prosa. Unterwegs mit dem eigenen Smartphone können die Literaturreisenden auf dieser kostenfreien Audiotour rund um Hannovers Innenstadt Literaturzitaten und O-Tönen lauschen, eingebettet in Klängen und kurze Erläuterungen. Literatur wird auf dem Spaziergang zum Hörerlebnis mitten in der Stadt: Theodor Lessings Antilärmpamphlet kommentiert das Verkehrsrauschen des Cityrings, zeitgenössische Lyrik entfaltet ihre Wirkung unter den Platanen des Georgsplatzes und am früheren Kino am Thielenplatz erfährt man von den Anfängen von Doris Dörries Leidenschaft für Film und Drehbuch.

Die Audiotour wurde in Kooperation mit dem Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover produziert von Tonspur Stadtlandschaft. Dr. Stefanie Krebs, Tonspur Stadtlandschaft: „Mir ging es um die enge Verbindung von Stadt, Klang und Wort: im Zusammenspiel von hannoverschen Orten und Literatur entstehen neue Klangräume!“

Der Literaturwalk wird gefördert durch die Hörregion Hannover und die Stiftung Edelhof Ricklingen. Auch in Zeiten des Lockdowns ist die barrierefreie Tour im Außenraum der Stadt alleine oder zu zweit vollkommen Corona kompatibel zu begehen.

AUSWAHL DER AUTOR*INNEN UND STANDORTE DER HÖRSTATIONEN

  1. Station 1: Fernando Aramburu (*1959) Hauptbahnhof, Ernst-August-Platz
  2. Station 2: Doris Dörrie (*1955) Thielenplatz
  3. Station 3: Hannah Arendt (1906 – 1975), Mohamad Alaaedin Abdul Moula (*1965), früherer Hannah-Arendt-Stipendiat ist im Original (auf arabisch) zu hören, Sophienstraße, Künstlerhaus
  4. Station 4: Slam Poetry: Tobias Kunze (*1981), Tanja Schwarz (1988), Opernplatz
  5. Station 5 (Lyrikstation): Sylvia Geist (*1963), Sabine Göttel (*1961) und Birgit Kreipe (*1964), Georgsplatz
  6. Station 6: Theodor Lessing (1872 – 1933), Theodor-Lessing-Platz
  7. Station 7: Kurt Schwitters (1887 – 1948), Am Hohen Ufer gegenüber den Nanas
  8. Station 8: Ludwig C. H. Hölty (1748 – 1776), Henning Ziebritzki (*1961), Hölty-Denkmal Nikolaifriedhof
STADT KLANG WORT – Stadt Klang Worte Übersichtsplan

© Stadt Hannover

„Töne, Tänze, Tasten aus dem Flimmerkasten“ – Probenfoto Tanzlehrkraft Heidrun Lotte Gratzel

„Töne, Tänze, Tasten aus dem Flimmerkasten“

26. Februar 2021/in Kultur

HANNOVER (PM). „Töne, Tänze, Tasten aus dem Flimmerkasten“ – unter diesem Titel sendet die Musikschule der Landeshauptstadt Hannover ab dem 1. März täglich um 10 und um 14 Uhr auf dem Sender h1. Kinder im Kita- und Grundschulalter sowie die ganze Familie sind mit vielen kleinen Beiträgen zum Singen, Musizieren und Tanzen eingeladen. Das geht in der Küche, im Wohnzimmer, auf dem Balkon – oder im Flimmerkasten. Es gibt viel zu sehen, zu hören und auch zu lernen, bei Melodien zum Träumen, Liedern zum Mittanzen und Instrumenten zum Kennenlernen.

„Gerade in der derzeit für Kinder besonders belastenden Situation ist es wichtig, dass sie weiter Musik machen können. Die Musikschule der Landeshauptstadt und das Bürgerfernsehen h1 zeigen in dieser vielseitigen und liebevoll für Kinder produzierten Serie, wieviel Lebensfreude Musik und Tanz in unseren Alltag bringen. h1 macht es möglich, dass Familien und Kinder ihre Lehrkräfte der Musikschule zwar nicht in der Kita, aber dafür jetzt sogar ‚im Flimmerkasten‘ erleben können. Die Lehrkräfte können auf diesem Wege zum Mitmachen motivieren. Diese Sendung ist eine echte Bereicherung“, erläutert Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf die Idee hinter der neuen Sendereihe.

Die Sendung ist eine Kooperation zwischen der Musikschule der Landeshauptstadt Hannover und dem Offenen Kanal h1. Ab dem 1. März sind täglich um 10 Uhr und um 14 Uhr abwechslungsreiche Sendungen von circa 25 Minuten Länge zu sehen. Montags und mittwochs wird es jeweils neue Folgen geben, die an den anderen Tagen wiederholt werden.

Die Sendungen sind zu sehen unter:

Empfang im Kabelnetz
Analog: Sonderkanal 11/Euronews
Digital: anbieterabhängig
Internet-Live-Stream: https://h-eins.tv

Außerdem sind die Sendungen in der Mediathek von h1 nach dem Sendetermin unter https://h-eins.tv/programm/mediathek/ jederzeit abrufbar. Vorerst wurden acht Sendungen abgedreht. Eine Fortsetzung ist möglich.

Gedreht wurde im Europasaal der Musikschule im Haus der Jugend. Mitwirkende sind Lehrkräfte und Schüler*innen der Musikschule unter der Projektleitung von Sabine Kleinau-Michaelis.

Die städtische Musikschule versteht es als ihren Auftrag, den vielen Kindern, die unter den Lockdown-Beschränkungen leiden, eine qualitative, musikalisch-tänzerische Bildungsarbeit zukommen zu lassen. Durch das Bürgerfernsehen entfallen auch das Erfordernis eines Laptops und die Hürde der Technik. Einen Fernseher hat wirklich fast jede Familie. Also: Ab dem 1. März 2021 h1 einschalten und mitmachen bei „Töne, Tänze, Tasten aus dem Flimmerkasten“!

Fotos aus den Herrenhäuser Gärten ausgezeichnet – Gewinnerfoto Herrenhausen

Fotos aus den Herrenhäuser Gärten ausgezeichnet

9. Februar 2021/in Kultur

HANNOVER (PM). Fotografin Ursula Potts gewinnt ersten Preis in der Kategorie „The Beauty of Herrenhausen Gardens“

Zum zweiten Mal beteiligten sich die Herrenhäuser Gärten an dem internationalen Fotowettbewerb International Garden Photographer of the Year (IGPOTY). Der in England beheimatete Wettbewerb geht schon ins 14. Jahr und kürt immer Anfang Februar die weltbesten Garten- und Naturfotos. Herrenhausen ist als einziger Deutschland-Partner ausgewählt worden.

In der Kategorie „The Beauty of Herrenhausen Gardens“ konnten Profi- und Hobbyfotograf*innen bis Ende Oktober 2020 ihre Motive einreichen. Rund 400 Fotos mit Motiven aus den Herrenhäuser Gärten wurden auf der Internetseite von IGPOTY hochgeladen.

Motiv aus dem Großen Garten

Das Gewinnerbild kommt von der Fotografin Ursula Potts aus Schleswig-Holstein. Es trägt den Titel „Well shaped“ und zeigt den Großen Garten in abendlicher Stimmung.

Die Beurteilung der Jury: „Ursula Potts hat eine besondere Ansicht in Herrenhausen ins Magische gehoben, indem sie Spiegelung, Bildaufbau und Beleuchtung gekonnt kombiniert hat.
Indem sie bewusst auf die richtige Tages- und Jahreszeit gewartet hat, hat sie die perfekte Kulisse für die wohlgeformten Bäume geschaffen.“

Die weiteren Plätze belegen die Fotografen Stefan Schulze (2. Platz) mit einem Bild aus dem Berggarten und Vorjahressieger Lars Gerhardts (3. Platz) mit einem Bild von der Graft, die den Großen Garten umschließt.

Die Gewinner*innenbilder sind in einer virtuellen Ausstellung auf der IGPOTY Internetseite https://igpoty.com/ zu sehen.

Bildband und weitere Preise

Die Gewinnerfotos aus neun Hauptkategorien (abstract views, beautiful gardens, breathing spaces, plants & planet, still life, the beauty of plants, trees, woods &forest, wildflower landscapes, wildlife in the garden) sowie verschiedene Spezialwettbewerbe aus europäischen Städten, Foto-Projekten (black and white, macro art, still life, square crop) und Portfolios werden im weltweit vertriebenen IGPOTY-Bildband veröffentlicht, zu beziehen direkt bei www.igpoty.com.

Die Gewinner*innen aus der Kategorie „The Beauty of Herrenhausen Gardens“ bekommen außerdem jeweils zwei Jahreskarten der Herrenhäuser Gärten, zudem stellt die Media solutions GmbH PROBIS (Foto- und Videozubehör) Preise im Wert von rund 700 Euro zur Verfügung.

Seit 2007 werden in den britischen Kew Gardens die besten Gartenfotos der Welt prämiert. Der Veranstalter verzeichnet über 20.000 Einsendungen aus rund 50 Ländern. Zur Jury gehören renommierte Gartenfotograf*innen, Gartenexpert*innen, Vertreter*innen der Kew Gardens, der Medien, des National Trust und der Royal Photographic Society.

Ausstellung im November

Die Herrenhäuser Gärten zeigen ab November die IGPOTY-Siegerfotos als Open Air-Ausstellung im Berggarten. Derzeit sind dort noch bis 30. April die besten Fotos aus dem Vorjahres-Entscheid „Competition 13“ zu sehen.

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